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Orte für Flugzettel

 

Möglichkeiten der Flugzettelverteilung

 

Eigentlich wollte ich ja Urlaub machen. Aber so ganz konnte ich es nicht lassen. Ich halte viel von der totalen Politisierung des Lebens. Auch die 68er haben das schon erfolgreich praktiziert. Man könnte nun meinen, in seinem Urlaubsdorf habe Politik nichts zu suchen – hier muss das heile Leben erblühen.

Aber gerade hier muss man ansetzen.

Man darf den Menschen keine Verschnaufpause gönnen. Der einfachste Weg ist die Verteilung von Flugzetteln. Hier noch ein paar Tipps für die Verteilung: In Drogeriemärkten, etwa Schlecker, sind selten Videokameras installiert. In ruhigen Stunden kann man hier schon mal unversehrt eine Seifenpackung aufmachen und einen Zettel hineinlegen. Ähnliches gilt für alle anderen Packungen in Geschäften, die nicht zusätzlich eingeschweißt sind.

Auch Kleidung eignet sich wunderbar. Wer sich traut, kann auch in der Kneipe kurz nach seinem Mantel suchen und dabei in andere Jackentaschen Zettel hineinlegen. Im hektischen Trubel fällt das meist nicht auf.

Auf den Toiletten kann man das Toilettenpapier etwas abrollen, einen Zettel hineinlegen und wieder aufrollen. Häufig stehen auch noch Reserverollen zur Verfügung – so platziert man eine „Zeitbombe“ 😉 Ist man allein, kann man auch neben dem Waschbecken eine politische Botschaft platzieren.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Sind bspw. Spardosen ausgestellt, kann man in den Geldschlitz auch einen Flugzettel einwerfen. Hotelprospekte oder andere Informationblätter kann man sich auch kurz anschauen und Propaganda hinterlassen. Will man das Prospekt selber, kann man auch das dahinter liegende mitnehmen.

Speisekarten sind auch gut zu bestücken, ebenso wie die Zeitschriften im Supermarkt.

Kurzum: Flugzettel liegenlassen ist das Eine, Informationen direkt an den Empfänger bringen ist das Bessere.

Categories: Reale Aktionen
  1. Antiislamist
    March 1, 2010 at 5:11 pm

    Klasse Tipps, vielen Dank!

    • March 1, 2010 at 6:55 pm

      Und die Antifa hat keine Chance:-)

  2. March 1, 2010 at 6:53 pm

    Gut ist auch Herabwerfen in Treppenhäusern, von Flachdächern in eine Menschenmenge usw, in die ausgelegten Materialien in Volkshochschulen.

  3. Joshi
    March 1, 2010 at 10:02 pm

    Ich hab auch was.
    Es ist ja bekannt, das die meisten Leute, wenn sie einen Möbelmarkt besuchen bei den dort aufgestellten Schränken die Tür öffnen un rein gucken.
    Ich weiiiß nicht warum die Leute das machen, es ist aber so.

    Also man nimmt so einen Flugzettel und klebt ihn an die Innenseite im Schrank.
    Ist bestimmt nicht kompliziert und geht ruck zuck.

    Jetzt kommt Familie Schulze und macht den Schrank auf um da reinzuglotzen.
    Und was sehen sie……….

    Ein Anti-Islamplakat DIN A4 ………..beispielsweise.

  4. Bergwacht
    March 10, 2010 at 7:30 pm

    Aufkleber in Bussen, Bahnen und Haltestellen anbappen. (Dann noch ma´ drüberwischen mit´m Ärmel wg. der Fingerabdrücke…!!)

  5. March 11, 2010 at 4:56 pm

    Danke für die weiteren Tipps!

    Ich hoffe, dass nicht nur die ohnehin Fleißigen diese Tipps einmal befolgen.

    @ Bergwacht: Die Sache mit dem Drüberwischen ist sicher richtig. Aber selbst wen dafür mal nicht die Zeit bleibt, sollte man sich im Klaren sein, dass selbst in diesem Terrorstaat keine Polizeieinheit Fingerabdrücke von derartigen Aufklebern nehmen wird.

    Denn schaut man sich so manche Stadt an, gibt es da bald mehr Aufkleber als Bürger…

    Aber der Hinweis ist grds. richtig. Gerade an Orten, die man häufiger besucht.

  6. Humphrey
    May 10, 2011 at 6:04 pm

    * Mein Profi-Tipp: Selbstklebende Aufkleber bedrucken (Vorlagen siehe PI-Downloads etc.) u. mit dem Fahrrad verteilen: stehend auf den Pedalen Verkehrsschilder-Rückseiten etc. bekleben, so hoch, daß Fussgänger nicht drankommen. Soo bleiben sie viele Wochen gut sichtbar kleben! 🙂

  7. reinigungskraft
    May 14, 2011 at 9:41 pm

    Ist jetzt nicht direkt ein Ort, aber…
    Wenn man seine Informationen auf die Rückseite von einem hilfreichen Zettel schreibt, dann hat der dankbare Empfänger eine Grund ihn mit zunehmen und kommt möglicherweise dazu ihn hin und wieder in Ruhe zu betrachten.

    Das würde sich gerade für weniger abschreckende Botschaften anbieten, die instinktiv klar sind aber unter aktuelle Deutungshoheit unterdrückt werden.

    Beispielsweise könnte man auf der Rückseite von einem Rezept für Blaubeerkuchen Thesen zu einem besseren Familienbild unterbringen. (Aber keine detailierten Beschreibungen vom Babycaust)

    Oder auch einen Erfahrungsbericht von einem Schüler in einer multikulturellen Schule.
    Oder von einem Beznessopfer. Davon gibt es praktisch unbegrenzt viele Texte und einen passenden Link: http://www.1001geschichte.de

    Man könnte auch einfach einen Satz wie dein “Frage nicht was dein Volk für dich tun kann…” in eine beliebiges Infoheft schreiben. Mitnehmen, reinschreiben, zurücklegen. fertig.
    Kostet praktisch nichts.

    • May 16, 2011 at 1:22 pm

      Doch, lieber reinigungskraft,

      ich finde, das ist sehr wohl der richtige Ort, um auch sowas mal zu diskutieren. Die Idee ist nicht schlecht. Man überwindet mit dem “blaubeerkuchen”-Rezept den Pawlow`schen Reflex. Auf der Rückseite kommt die Botschaft, die subtil und nicht parolenartig ist.

      Jeder kann da selbst kreativ werden.

      ODer sollen wir lieber ein “Vorbild” schaffen, das leicht heruntergeladen und kopiert werden kann?

      Das ist es ja gerade in der Rechten: Bisweilen recht kreativ, aber mager in der Umsetzung.

      Man muss es nicht nur wissen, man muss es auch anwenden; man darf es nicht nur wollen, man muss es auch tun

      Und gerade an letzterem mangelt es der Rechten, und hier noch mal im Besonderen der Internetgemeinde, besonders. Für viele sind ja schon die Flugzettel zuviel Arbeit bsz. Risiko – lieber trinkt man noch ein Bier auf Deutschland – sowohl in der Skinhead-Szene als auch bei den Burschis.

  1. July 26, 2010 at 4:53 pm
  2. September 29, 2010 at 7:45 am
  3. July 11, 2011 at 6:44 pm

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