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Sind das böse Nazis?

JN-LogoOft wird über Zwei-Lager-Lösung gesprochen. Ich mache aus meinem Herzen keine Mördergrube, wenn ich gestehe, dass man unter der Prämisse eines Volkes keine zwei Lager schaffen kann. Wer sich nicht dem Pluralismus ergeben will; wer nicht akzeptiert, dass wir nur noch konsumierende Individuen sind, für den kann es keine zwei Lager geben – zumindest keine auf Dauer bestehenden!

Sicher hat das Auswandern vieler Menschen in den 1980er Jahren in der DDR jene beflügelt, die den Staat reformieren wollten. Insofern haben sich diese “zwei Lager”, der Fliehenden und der Kämpfenden, durchaus befruchtet. Aber am Ende war man das und später ein Volk.

Nun kann man überraschend zur Kenntnis nehmen, dass sich NPD und DVU vereinigen wollen. Das wäre natürlich wünschenswert, erst Recht bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Und auch das dazu vorgeschlagene Verfahren gefällt mir sehr. Eine derartige Basisdemokratie hat man im Parteiensystem BRD selten erlebt.

Man kann hoffen, dass die Klischees nicht obsiegen werden! Nur zu oft spielen sie in unsere Debatten hinein. Da werden sowohl im Rotweingürtel der Republik, wo der Ali meilenweit entfernt ist, als auch bei den Rebellen im längst überfremdeten NRW Vorurteile gehegt. Nicht zuletzt befördern diese die Illusion der Zwei-Lager-Lösung.

Ich habe schon immer angemahnt, ins Gespräch zu kommen. Und zwar miteinander nicht gegen- und übereinander. Und nun soll das nachfolgende Video ein Beleg dafür sein, dass Junge Nationaldemokraten nicht immer nur fettwanstige, ungewaschene Schlägertypen sind.

Nein, ganz im Gegenteil! Manchmal erkennt man diese kaum wieder in einer Masse aus “normalen” Studenten. Da wird schon mal ein Piercing im Mundwinkel getragen oder der “Pullover” mit der Sprache der Besatzer von damals geschmückt. Ist all das deutsch, mögen manche fragen. Sind das etwa die Schlägertypen, vor denen wir im Rotweingürtel ANgst haben?

Ich möchte hierauf gar keine eindeutige Antwort geben, sondern Euch das Denken überlassen. Für mich steht indes fest: Wir werden es nur als einiges Volk schaffen. Und jeder, egal ob aus dem Rotweingürtel oder Rebell, gehört dazu!

  1. Antiislamist
    June 5, 2010 at 2:04 pm

    Hmm. Im Osten mag das ja so sein. Aber guck dir mal die Aktivisten im Westen an.

    • June 9, 2010 at 6:23 pm

      Bitte nicht immer pauschalisieren!

      Das hat uns lange nicht weitergeführt und das bringt auch nichts! Auch im Westen gibt es anständige Menschen, die sich wirklich um das Volk und Vaterland kümmern. Es gibt nur leider in den alten Bundesländern weniger Idealisten.

      Wenn man sich das Video anschaut, sieht man auch einen Aktivisten aus Niedersachsen – und der pflegt auch nicht das Brutalo-Bild.

  2. Joshi
    June 6, 2010 at 10:23 am

    immer nur Mitteldeutschland…..mich stimmt das etwas traurig

    • June 9, 2010 at 6:25 pm

      Wie schon zu Antiislamist gesagt, zu sehen ist auch ein Aktivist aus Niedersachsen.

  3. June 6, 2010 at 5:07 pm

    “guck dir mal die Aktivisten im Westen h l u ß an.”

    Auch ich bin Aktivist im Westen. Ich meine mich überall sehen lassen zu können,ich meine viele anständige Mitstreiter in a l l e n Lagern zu kennen.

    Ohne Z u s am m e n s c h l u ß ist mit uns allen über kurz oder lang S c h l u ß

    • Joshi
      June 9, 2010 at 6:24 pm

      Stimmt……..aber anständige Mitstreiter resignieren oft vor den unanständigen.
      Aktuelles Beispiel. Faust und die DVU
      Mag die Person Faust makel haben……na und?
      Wichtig ist die doch die Sache. Es geht ums Ganze.
      Mir wirds kotzübel wenn ich an dieses Gezerre denke.

    • derjude
      June 30, 2010 at 1:21 pm

      so.wie.so!

  4. Johannes
    June 10, 2010 at 6:08 pm

    Das problem ist, dass man sich von extremistsichen Weltanschauungen nicht lossagt. Man sagt nicht, dass es unrecht war Juden zu deportieren und zu ermorden, auch wens vll nicht 6 millionen waren. Warum nicht? VOr was hat man angst?
    Solange man nur die solidarität zu vergangenen zeiten ( die der größte teil der bevölkerung nicht wieder sehen will, zum glück) präsentiert, wird man halt nicht ernst genommen- so einfach ist das.
    Man muss den nationalen gedaneken eindeutig vom Nationalsozialismus trennen, und solange es im extremen Lager leute gibt, die noch den Führer anbieten ist das nicht möglich.
    Daher ist die 2 lager lösung richtig und wichtig für die glaubwürdigkeit der deutschen rechten.. klingt das plausibel?

    • Normalo
      June 11, 2010 at 9:41 am

      Es gibt keine extremistische Weltanschauung. Es gibt Gesellschaftsmodelle.

      Die Bewertung “extrem” basiert auf der Variablen “Moral” und dem Status Quo.

      Handelt das Schwein moralisch, wenn es sich wehrlos, ohne den Metzger zu verletzen, schlachten lässt? Oder auch nur einfangen lässt? Weil es sich selbst und dem Metzger keine Unanehmlichkeiten bereiten möchte?

      Oder handelt es moralisch, wenn es gar seine eigene Freiheit über das Leben des Metzgers stellt?

      Das ist eigentlich leicht zu beantworten. Aber auf wessen Seite steht sie denn nun, die Moral? Wer ist der Gute? Der Metzger, der an seine hungernden Kinder denkt? Oder das Schwein, dass frei sein und leben will?

      Das Leben ist weder fair noch gerecht. Und Systeme sind es auch nicht.

      Der Nationalsozialismus war bzw ist ein antikapitalistisches Gesellschaftsmodell, basierend auf Volk, Rasse, Sprache und Kultur. Er erhält die Nationen bei gleichzeitiger Überwindung der bourgoisen Gesellschaftsordnung, jedoch unter Beibehaltung des Privateigentums, jedoch unbedingt fordert, sich geeinsam als Volk ohne Klassen füreinander einzusetzen.

      So zumindest die Idee.
      Dass es den Juden (aber auch Zigeunern, Arbeitsscheuen, etc) sehr schlecht erging ist unbestreitbar. Aber ein Landser hatte auch keine Wahl. Ebensowenig ein russischer Kriegsgefangener.

      Alle waren sie unfrei.

      Die Deutschnationalen stecken noch ganz tief im Ideologiesumpf. Auch, weil die Geschichte gegen sie niedergeschrieben ist.

  5. Blüchersäbel
    June 11, 2010 at 7:49 am

    “Wir werden es nur als einiges Volk schaffen.” – Dann werden wir es nicht schaffen. Einig war das Volk noch nie – zu keinem Zeitpunkt. Dazu sind die Menschen einfach zu verschieden. Und doch haben wir bis heute überlebt.

    Aber eine Nation? – Sind wir noch eine Nation, die nur noch über den Weg, aber nicht über diese Tatsache an sich streitet?

    Nein. Das sind wir nicht mehr. Und das ist der Unterscheid zur Vergangenheit. Und deshalb liegt die Zukunft außerhalb des ehemaligen Deutschen Volkes. Sie liegt in kleineren Zusammenschlüssen. Parteien und Parlamente vergesst!

    • Normalo
      June 11, 2010 at 9:47 am

      Das ist eine sehr wichtige Erkenntnis.

      Nein, die Bürger der BRD sind KEINE einheitliche Nation mehr, kein Volk, dass gemeinsam und solidarisch füreinander die Zukunft bereitet.

      Diese Nation, dieser Geist, wurde zerstört und auch die Instrumente des deutschen Volkes, sein Staat, wurden ihm genommen.

      Deshalb muss unbedingt DORT (im Geist) das Fundament für die Zukunft gelegt sein.

    • derjude
      June 30, 2010 at 1:19 pm

      besser noch:ihr werdetes garantiert nie schaffen.heil globalisierung,die euch scheiß nationalisten den wind aus den segeln nimmt…
      bringt dich um und probier nochmal in der vergangenheit zu inkanieren… so könntest dus schaffen…

  6. derjude
    June 30, 2010 at 1:17 pm

    “Oft wird über Zwei-Lager-Lösung gesprochen. Ich mache aus meinem Herzen keine Mördergrube, wenn ich gestehe, dass man unter der Prämisse eines Volkes keine zwei Lager schaffen kann. Wer sich nicht dem Pluralismus ergeben will; wer nicht akzeptiert, dass wir nur noch konsumierende Individuen sind, für den kann es keine zwei Lager geben – zumindest keine auf Dauer bestehenden!”

    was für ein schwachsinn so von einer ZUTIEFST gespaltenen gesellschaft zu schwatzen.selbst du und deine nazikammeraden seit euch nicht im gerinngsten einig… gut so!

  7. August 18, 2011 at 10:10 pm

    Hach wie herrlich – da kommt man sich hier im Thüringer Sperrwaldbezirk ja gleich wieder so abgeschoben vor – als wären hier alles nur Hölenmenschen und als gäbe es keine Bildung. Gut, dass zumindest die Bildungsstatistik dagegen spricht.

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