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Videos zum Kodex

Bei der Bearbeitung des Verhaltens- und Sprachkodex nach dem Vorbild der BNP habe ich noch einmal überlegt, zu der Thematik ein Seminar anzubieten. Aber warum das Rad neu erfinden?

Letztlich sind wir ja elle Verkäufer einer politischen Idee. Deshalb benötigen wir eigentlich nur eine Übung im Verkaufen. Dazu gibt es bereits zahl- und aufschlussreiches Material. Herr Martin Limbeck ist Verkaufsprofi (arbeitet seit mehreren Jahren als Übungsleiter und ist mehrfach ausgezeichnet). Schon sein Vortragsstil lässt erahnen, wie gut er die Sache an den Mann bringen kann. Auch wir müssen unsere Argumente und Visionen verkaufen.

Der Vortrag dürfte kurzweilig genug sein, damit man sich die Videos anschauen kann. Ich kann sie nur sehr empfehlen. Ein bisschen “Verkaufstalent” kann uns allen sicher nicht schaden:

“Kunden kaufen nur von Siegern”

Start in ein Gespräch

die richtige Einstellung

“Ich wirke immer”

die richtige Vorstellung:

die Wirkfaktoren Körpersprache, Stimme und Inhalt sowie deren Gewichtung:

das aktive Zuhören:

zu den Eigenschaften eines Verkäufers:

Viele Wähler wollen aus der Politik einen Gewinn ziehen. Hier einige Formulierungsbeispiele:

Categories: Reale Aktionen, Thesen, Videos
  1. Universum
    August 29, 2010 at 5:38 pm

    Ein bisschen Verkaufstalent schadet sicher nicht, aber bevor wir uns in irgendwelche detaillierten Verkaufsstrategien hineinsteigern, müssen wir immer bedenken, dass wir dem Normalbürger nichts Faules andrehen wollen. Dadurch unterscheiden wir uns von einem Verkäufer. Wir wollen den Normalbürger nicht betrügen, täuschen oder hintergehen. Wir sind die Guten – und davon müssen wir überzeugt sein.

    Ich glaube außerdem, dass für den durchschnittlichen Mitstreiter ein natürliches und selbstbewusstes Auftreten zunächst am wichtigsten ist. Natürlich muss man auf die Kleidung, Körperhaltung und Sprache achten (gemäß unseres Kodex), aber wir sollten es mit der Reglementierung (obwohl sie nur auf freiwilliger Basis steht) auch nicht übertreiben. Über allen Regeln sollte der Grundsatz stehen: “Sei einfach Du selbst”.

    Da wir nichts zu verbergen haben und auch niemanden betrügen wollen, müssen wir uns nicht verstellen. Wobei Verstellen hier sowohl ein zu formales, verkäuferhaftes oder Berufspolitiker-Auftreten bedeuten kann, aber eben auch ein subkulturell geprägtes Auftreten. Emo ist unnormal, Antifa ist unnormal, Extrem-NS* ist auch unnormal. Also: Sei normal!

    *z.B.: http://www.flickr.com/photos/martin-juen-fotografie/4787897819/in/set-72157624356475591/

    Ein Großteil der “Überzeugungskraft” ist einfach angeboren und es hat wenig Sinn, jemanden zum Verkäufer zu machen, der nicht dafür geeignet ist. Nicht jeder hat das Talent, um etwa am Infostand Gespräche zu führen. Bist Du nicht dafür geeignet, so sei nicht neidisch, sondern sieh es als Selbstverständlichkeit, dass im Sinne der Säulen-Strategie nicht jeder den gleichen Platz hat, aber alle auf ein Ziel zuarbeiten.

    Übrigens finde ich, dass dieser Martin Limbeck selbst ein wenig unnatürlich wirkt, jedenfalls würde ich ihm keinen Gebrauchtwagen abkaufen…

    • August 30, 2010 at 2:56 pm

      Bitte nicht missverstehen: Auch Herr Limbeck sagt, dass der Verkäufer hinter seinem Produkt stehen muss. Genau das will ich aus, wobei ich davon ausgehe, dass der Grad an Idealisten bei uns ohnehin deutlich höher ist als bei den Altparteien.

      Und dass nicht jeder zum Verkäufer geeignet ist, ist auch klar: Aber jene, die heute als Verkäufer aktiv sind, könnten vielleicht hier noch was lernen 😉

      Man achte mal auf die Körperhaltung von Herrn Limbeck: Immer aufrecht! Seine Hände wirken nie abweisend. Man merkt es ihm zwar nicht an: aber er hat sich ständig unter Kontrolle. Das ist ein sehr muskelbeanspruchender Prozess. Nicht umsonst verfallen die meisten Michel immer wieder in diese Primatenhaltung…

  2. Normalo
    August 29, 2010 at 8:44 pm

    Erst wollte ich den Limbeck als typischen Kaltverkäufer verreißen. Aber ich habs mir anders überlegt…

    Denn: Martin Limbeck sagt viele richtige Dinge über Auftreten, Kommuikation, Kozentration und Energie.

    ZB:

    55% Körpersprache
    38% Stimme
    7% Inhalt

    entscheiden über Sympathie und Antipathie.

    Wer also NUR über den Inhalt – also über die sachliche Richtigkeit – versucht, Wähler zu gewinnen, darf sich über 3% Zustimmung eben nicht wundern.

    • August 30, 2010 at 3:02 pm

      Korrekt! Nicht umsonst denken 55 % der Leute wie die NPD, sie wählen sie aber nicht. Und hier könnte man ansetzen! Die Argumente müssen nur besser rübergebracht werden. Dass heißt nicht, dass wir wie Etablierte werden sollen. Den Idealismus erhalten wir uns, aber ein bisschen mehr “Daham statt Islam” könnte uns sicher nicht schaden…

  3. Stilleswasser
    August 31, 2010 at 12:16 am

    Was soll den eine Schulung im Verkauf ?

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