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Mahnruf an alle deutschen Männer

Der Genius Preußens mit Hinblick auf die Machtreform – ein Mahnruf an die Staatsmänner, die Abgeordneten und alle deutschen Männer von Leo Dall, Berlin 1860, Seite 42:

Deutsche Männer, Söhne des Volkes, das einst berufen war, die alte Welt zu regenerieren! Erkennt Euren Genius, erkennt sein Walten in Eurer Geschichte. Vergesset jede kleinliche, gehässige Anschauung. Erkennt den Genius Preußens!

Grübelt nicht auf einzelne wirkliche oder scheinbare Abirrungen, die für die Richtung im Großen bedeutungslos sind. Seid durchdrungen davon, was Preußen thun soll, thun wird und thun muß. Erhebt Euch zu der höheren, großartigen Anschauung, die die wahren Ziele und die einzigen Mittel zur Erreichung derselben klar übersieht.

Wen aber der Genius erleuchtet hat, der wirke jeder nach bester Kraft in seinem Geist und bahne ihm die Wege. Seid bereit, wenn Preußens Ruf erhallt: “Deutsches Parlament ist die Losung! Preußen heißt das Feldgeschrei!

Tja, irgendwie kommt uns das doch alles bekannt vor, oder? Die Deutsche Zerissenheit. Sie plagt uns auch in diesen Tagen. Vereinsmeierei aller Orten!

In den wirren Tagen des 19. Jahrhunderts wollten die Revolutionäre ein Deutsches Parlament und eine Nation, in diesem Fall angeführt von Preußen. Heute fehlt uns diese Leitidee völlig. Man darf gespannt sein, was beim “Weltanschaulichen Minimum” (letzter Stand hier) zutage kommt. Vielleicht finden wir darin unseren Zusammenhalt. Man kann es sich nur wünschen.

Unsere Ahnen sollten uns Mahnung genug sein! Vor allem, wenn man sich anschaut, was die Volksfeinde für eine Haltung zu Preußen haben (siehe rechts).

  1. October 22, 2010 at 9:48 am

    “Man darf gespannt sein, was beim “Weltanschaulichen Minimum” (letzter Stand hier) zutage kommt. Vielleicht finden wir darin unseren Zusammenhalt. Man kann es sich nur wünschen.”

    Das “WM” ist weiter in Arbeit und es wird die Leserschaft – wenn auch in etwas anderer Form als bisher -einbezogen sein.

    • October 24, 2010 at 9:33 am

      Man kann Dir nur alles Gute und viel Erfolg dabei wünschen. Ich bin sehr gespannt. Schon zur obigen Zeit des Mahnrufes musste der Michel auch geistig aus seiner Lethargie befreit werden!

  2. S.A.S.
    October 22, 2010 at 4:37 pm

    Es steht nicht gut um unser Land. Es geht zu vielen noch zu gut (trotz allem Dauerjammern) , als dass sich die Mehrheit gegen die verfehlte Politik der Herrschenden erhebt.

  3. Universum
    October 22, 2010 at 5:08 pm

    Es geht allen Deutschen noch zu gut, selbst den Hartz-IV-Empfängern. Auch die stetig sinkende Lebensqualität holt niemanden auf die Straße. Richtige Demonstrationen, wie man sie aus Nachbarländern kennt, gibt es in der BRD überhaupt nicht.

    Wie der Frosch im langsam erhitzten Kochtopf erträgt der in Lethargie, Vereinsmeierei und Spießigkeit verfallene Michel anscheinend alles…

  4. Federschlag
    October 23, 2010 at 9:56 pm

    Wie dämlich. Die NVA bezeichnete man nicht umsonst als die “roten Preußen”. So tot war Preußen also nach 1945 nicht. Mal ganz abgesehen, daß es Preußen seit der Gleichschaltung bereits nicht mehr gab.

    • October 24, 2010 at 9:31 am

      Entschuldige mal, aber der preußische Geist wurde wachgehalten, auch nach der Gelcihschaltung. Erst danach wurde Preußen, auch in der DDR, wo man sich um Potsdam gar nicht kümmerte, aus dem Geist getilgt und nur negativ besetzt.

      Wobei ich zugeben muss, dass man in der BRD erfolgreicher war.

      Selbst Gauck äußerte sich auf einer Tagung der Alfred-Herrhausen-Stiftung so: Es ist eine tollte Sache, dass die gesättigten und verwöhnten Wessis für den Freiehitswillen der Ostdeutschen bezahlt haben.

  5. October 24, 2010 at 9:37 am

    Ja, uns Deutschen geht es noch immer zu gut. Vielleicht weil viele auch keine Kinder haben, ertragen sie alles besser. Nach ihnen hört die Welt und die Geschichte für sie auf. Egal wie viele Ausländer und Schulden wir haben.

    Das beispiel mit dem Frosch ist sehr treffend und das Experiment funktioniert. Der Froshc wird lebendig gekocht. Irgendwie schlagen wir uns weiter durch. Es wird langsam alles schlimmer. Wenn man vor 15 Jahren ausgwandert wäre und käme nun zurück (gestern bin ich wieder durch ein Viertel gefahren, in dem nur Neger und Kopftücher hausten), würde man sofort auf die Straße gehen. Aber wir erleben alles schleichend. Eine giftige, tödliche Mischung.

  6. Universum
    October 24, 2010 at 11:01 am

    Es muss uns irgendwie gelingen, dem Volk klarzumachen, dass das, was heute längst als alltäglich und normal angesehen wird, in Wirklichkeit ein totaler Irrsinn ist!

    Es tut immer gut, mal seine Perspektive zu ändern (vllt. auch ein Punkt für den Kodex!). Wenn ich etwa ins Ausland fahre und dann zurückkomme, ist mir der BRD-Irrsinn auch viel offensichtlicher. Es fällt mir dann z.B. erst richtig auf, wie überfremdet die deutsche Sprache schon ist. Anglizismen an jeder Ecke, in jedem zweiten Satz… für BRD-Insassen ist das ja schon der Normalzustand.

    Irgendwie müssen wir die Frösche mal aus dem Kochtopf herausheben, damit sie merken, wie heiß es schon ist. Aber wie?

    • October 25, 2010 at 11:10 am

      Ja, es genügt fast schon, einmal nach Mitteldeutschland zu reisen und dann in die Ballungsgebiete zurückzukehren.

      Aber Du hast Recht: In die Schweiz, Österreich oder noch besser: den mittleren Westen der USA sollte man reisen, sich dort einleben, die Einheimischen kennenlernen und dann zurückkehren. Man traut seinen Augen nicht!

      Ich versuche, das in den Kodex einzuarbeiten. Vielleicht bei innerer Einstellung. Hier passt es am besten. Danke für den Tipp.

      Aber wie wir das dem Volk klarmachen?! Wenn ich die Antwort hätte…

      Aber ein jeder kann etwas tun: ich z.b. habe heute, als ich in der Warteschlange vor mir zwei fast vollverschleierte gesehen habe, zu meinen Mitwartenden einfach geäußert, ob heute “Schleiereulen-Tag” wäre. Rundum entweder Zuspruch oder bei den Linken gar keine (!) Reaktion (mehr nicht!, kein Widerspruch, gar nichts!).

      Dann noch ein paar Flugzettel verteilt und ich wusste, dass man wieder mal Breitenwirkung erzielt hat. Ein dunkler, schwarz gekleideter, zorniger Mann hätte das aber nicht geschafft, Deshalb ist auch das äußere Erscheinungsbild und die innere Einstellung so wahnsinnig wichtig!

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