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NPD und der “sächsische Weg” siegen in Sachsen-Anhalt!

Matthias Heyder

Wahlsieger Matthias Heyder

Leider hat es nicht ganz geklappt (Stand, 20. März, 21 Uhr), aber dennoch darf man gratulieren. Ein wichtiger Schritt ist gemacht. Von 0 auf 4,5 %! Das ist immerhin schon was. Daneben die ungültigen Stimmen und der Verdacht auf Wahltricksereien, wie sie bei der NPD immer vorkommen. Wenn es ordentlich zugegangen wäre, wäre mehr drin gewesen. Mehr als die FDP hat man jedenfalls! Und mehr als die NPD in Hamburg hat man auch erzielt.

Schickes, bürgernahes Auftreten; aktuelle Themen und das Ohr am Volke – so gewinnt man (in Zukunft kommunale) Mehrheiten! Für all Angehörigen von der “Revolutionsfront” nur dieser Hinweis: Mehrheiten benötigt man auch bei einer Revolution. Aber zurück zum Thema: Was haben wir in den letzten Monaten gesehen?! Sicher einen engagierten Wahlkampf, d.h. viele Zeitschriften wurden verteilt, Plakate aufgehängt etc. Das hat die NPD durch eine Vielzahl an Idealisten aber immer schon getan. Warum nun hier der Erfolg (ich sehe das als kleinen Erfolg, auch wenn man die 7 Prozent nicht erreicht hat)?

Man kann zum einen den alleinigen Wahlantritt hervorheben. Der hat sicher geholfen.

Zum anderen natürlich das günstige Umfeld Mitteldeutschland, wo die Menschen nicht der 68er Gehirnwäsche unterworfen waren. Gerade Sachsen-Anhalt hatte ja mit einem DVU-Erfolg von über 10 Prozent schon mal für Aufsehen gesorgt. Sicher mag auch das geholfen haben.

Man darf auch nicht Hans Püschel vergessen. Auch er hat, immerhin mit respektablem Ergebnis in seinem Wahlkreis, erheblich zu diesem Erfolg beigetragen.

Aber es muss erlaubt sein, zu vergleichen.

Hans Püschel

Wahlkampfhelfer Hans Püschel

Etwa mit Hamburg – der ersten Wahl in diesem Jahr. Dort war das Ergebnis der NPD miserabel; bedenkt man den einstigen Erfolg der Schill-Partei. Dieses Potenzial konnte nicht abgerufen werden. Warum? Zum einen muss man die Spitzenkandidaten vergleichen. Auf der einen Seite Herr Heyder, ein bodenständiger Immobilienmakler, der ein klares und freundliches Auftreten hat (aber leider einer Schmutzkampagne unterworfen war). Auf der anderen Seite Herr “Steiner” Wulff, dem man die Gerüchte, er sei mit einer Axt auf einen Angreifer losgegangen, durchaus zugesteht. Herr Wulff als stilisierter “Arbeiterführer”. Das zieht in einer reichen Großstadt nicht. Und man darf bezweifeln, ob es überhaupt irgendwo zieht.

In Sachsen und Sachsen-Anhalt hat der Typus “Familienvater” deutlich besser abgeschnitten. Es gewinnen die Typen, denen man es abnimmt, auch nach dem Machterhalt etwas zu bewirken. Es gewinnen jene, die Kompetenz ausstrahlen und diese bestimmt vertreten. Die Menschen wollen Spitzenkandidaten, die aufräumen. Spitzenkandidaten, die den Kehrbesen in die Hand nehmen. Nicht solche, die nur herumschreien. Sachsen-Anhalt hat endgültig bewiesen, dass der “sächsische Weg” der richtige ist.

Mit diesem ringt die NPD nicht nur um die Wahlkampfkostenerstattung der 1 % – Hürde, sondern um den Einzug in den Landtag! Und umso häufiger ihr dies gelingt, desto geringer werden die Grabenkämpfe im deutschen Lager. Die Wahlergebnisse bei den Jungwählern lassen für die kommenden Jahre hoffen. Die NPD hat das Zeug zur Volkspartei. Sie muss den eingeschlagenen Weg jetzt nur konsequent weitergehen. Die Arbeit hat gerade erst angefangen. Die anderen Länder machen es vor; bereits mit den entsprechenden Erfolgen und Zukunftsvisionen.

Marine Le Pen

Moderne, nationale Frauen

Die Aufgabe der Deutschen besteht nun darin, aus den Erfahrungen des Auslands die beste Mischung für die Problemlage (in der) BRD zu finden. Da kann ein bisschen Ungarn (weiße Garde) ebensowenig schaden wie ein bisschen Frankreich (starke Frauen) und Italien (Medieneinfluss). Die Mischung macht es! Und die Deutschen waren schon immer gut im Weiterentwickeln fremder Erfahrungen (so machen es die Österreicher noch heute, wenn sie die gesetzlichen Entwicklungen in der BRD zunächst abwarten, bevor sie dieselben einführen oder unterlassen). Ohne Garde, ohne Selbstschutz wird es nicht gehen. Ohne Ansprach der Massen auch nicht.

weiße Garde

Weiße Garde

Das bedeutet zweierlei. Eine Gruppe, die sich nur auf die Polizei und damit auf den Arm des BRD-Unrechtstaates verlässt, bleibt verlassen. Ein Blick ins Ausland lohnt, um zu begreifen, auf welche harten Zeiten wir uns vorbereiten müssen.

Zum anderen wird es nicht gelingen, nur national-liberale, elitäre Zirkel ansprechen oder nur diejenigen, die am liebsten heute schon den BRD-Vollstreckern in den Ministerien die Kehle durchschneiden wollen. Man muss alle einbinden. Die SED/PDS/Die Linke macht es doch erfolgreich vor: ein Landtagseinzug nach dem anderen; auch in der West-BRD. Sie sammeln alles und niemand in der Partei hat damit ein Problem. Denn wir brauchen einander. Das zeigen nicht nur Brandanschläge auf Burschenschaften oder die Angriffe auf PRO-Veranstaltungen oder gar die staatliche Willkür in Dresden. Wir brauchen den frustrierten Hartz-4-Empfänger, wir brauchen den Mittelständler den die BRD steuerlich ausnimmt, und wir brauchen den finanzkräftigen, national-denkenden Kapitalisten. Wir brauchen das ganze Volk! Der sächsische Weg wird uns in seine Herzen tragen!

  1. Arminius (Original)
    March 21, 2011 at 7:26 am

    Der sächsische Weg ist natürlich der einzig beschreitbare. Unser Problem ist die negative Darstellung der NPD durch die lizensierten Massenmedien. Ich merke das bei Diskussionen mit dem Bunzelbürger immer wieder; da braucht man nur argumentieren, dies oder das ist gestern so im Fernsehen gekommen. Und schon ist das Besprochene ein Dogma.Und ganz wichtig, genau die Bild-Zeitung!Gerade eben kam ein Kunde rein und hat mir einen photokopierten Ausschnitt “Deutsch ins Grundgesetz” vorbeigebracht. Seitdem ich diesem Kunden die Deutsche Stimme zum lesen mitgegeben habe, ist der absolut begeistert von der NPD!

  2. Arminius (Original)
    March 21, 2011 at 7:30 am

    Ein Kommentar aus diesem Blog:
    “Wahlen werden von den Medien entschieden”
    http://www.pro-sarrazin.net/archives/4344
    P.S.:
    Die weiße Garde ist ohne wenn und aber nachahmenswert, ergo alternativlos!

  3. Arminius (Original)
    March 21, 2011 at 7:41 am

    Ohne Kommentar:

    Das Video spricht für sich selbst!

  4. Universum
    March 21, 2011 at 9:16 am

    Eine interessante Sichtweise, an die im Moment noch kaum jemand zu denken scheint, aber wenn man es mal mit etwas Abstand betrachtet, dann hat sich der sächsische Weg tatsächlich bestätigt.

    Die NPD hat deutlich mehr als ihre Stammwählerschaft mobilisiert und fast doppelt so viele Stimmen erhalten wie 2006 die DVU (ich denke übrigens nicht, dass das Erfolg der DVU von 1998 gestern von Vorteil war, eher im Gegenteil, wenn man bedenkt, wie sich die DVU danach blamiert hat)…

    Als wichtigste Gründe für das Nichterreichen der 5% sehe ich ja die Japan-Katastrophe, auf die die NPD im Gegensatz zu den Grünen überhaupt nicht reagiert hat, sowie die Schmutzkampagnen um “Junker Jörg” und die internen Emails. Den Email-Klau hätte man verhindern können, daraus gilt es also eine Lehre zu ziehen; auf solche kriminellen Aktionen gegen die NPD muss man sich in Zukunft gefasst machen! Auch Heyders Dementis klangen leider nicht allzu überzeugend.

    Wahlbetrug dürfte m.E. keine größere Rolle als 0,1-0,2% gespielt haben.

    Der Wahlkampf war ansonsten sehr gut und die Kandidaten überzeugend, da hätte man nicht viel besser machen können (außer vielleicht auf den Plakaten die Internetseite der NPD mit anzugeben).

    Übrigens trat die NPD ja doch nicht ganz ohne “Konkurrenz” an, die Sarrazisten erreichten 0,4% – ein Sarrazin-Plakat (wie es sie in Frankfurt gibt) hätte der NPD also durchaus helfen können.

    Wichtig ist jetzt, dass wir uns von den kriminellen Machenschaften der Altparteien und Medien nicht einschüchtern lassen, sondern jetzt erst recht weitermachen. 🙂

  5. March 21, 2011 at 11:18 am

    Ich weiß nicht, ob wir uns selbst damit einen Gefallen tun, daß Abschneiden der NPD nun als Erfolg zu werten. Wäre das gleiche Ergebnis in Rheinland-Pfalz oder B-W möglich, würde ich persönlich heute an Heiserkeit leiden, vor lauter Jubelrufen 😉
    Da es aber nun mal eine Wahl in Mitteldeutschland war, ist mein Empfinden darüber sehr verhalten. Schließlich sind die Mitteldeutschen, nicht ganz so engstirnig, was ihr Wahlverhalten angeht, verglichen mit den Wählern in Westdeutschland.
    Zufriedenheit darüber ist jedenfalls ein schlechter Berater für die, noch in diesem Jahr, anstehenden Wahlen.

  6. Der PATRIOT
    March 21, 2011 at 1:01 pm

    Die Nationaldemokraten haben einen erstklassigen Wahlkampf geleistet,
    aber wir alle sind ein bisschen frustriert.
    Herr Heyder, ein anständiger und bodenständiger Bürger,
    aber durch die Schmutzkampagne und der GAU in Japan haben vielleicht
    0,3 % gekostet.

  7. March 21, 2011 at 1:13 pm

    Sehr schöne Auseinandersetzung, viele wichtige Dinge angesprochen! In diesen Zeiten kann nur eine nationale Partei Volkspartei sein, und diese Entwicklungen werden sich verstärken. Im Ausland sieht man es bereits, und auch bei uns wird sich das so fügen.

    Die NPD ist auf dem richtigen Weg, wenngleich es diesmal nicht ganz gereicht hat. Ich hoffe nur daß die geldliche Lage der Partei nicht zu sehr leidet nun, daß man nicht alles NUR auf Sachsen-Anhalt gesetzt hat in der vermeintlichen Gewißheit es werde schon reichen…

    • Universum
      March 21, 2011 at 3:15 pm

      Von 0 auf 4,6 %, das bringt ja immerhin einiges an Parteienfinanzierung; soweit ich weiß hat man bei der NPD sowohl für den Einzug als auch für den jetzt eingetretenen Fall kalkuliert, also dürfte es demnach keinen extremen Finanz-GAU geben (auch wenn man natürlich den Gürtel enger schnallen muss)…

  8. March 21, 2011 at 4:08 pm

    @ universum, ich würde es mir wünschen, wenn die partei geld bekommt, bist du dir da sicher ?
    eine kertwende war ja schon zu erkennen. die nächsten wahlen kommen sicher

  9. March 21, 2011 at 6:48 pm

    Dieses Ergebnis bei diesem Einsatz in dieser Lage ist dieses und jenes, aber kein Sieg..

    • March 21, 2011 at 7:23 pm

      Lieber niekisch,

      es gibt nicht nur den alles entscheidenden Endsieg, es gibt auch kleine Siege. Und die sind relativ.

      Etwa relativ zu Hamburg. Oder zum “deutschen Weg” der Bundes-NPD.

  10. March 21, 2011 at 6:59 pm

    Wahlkampfkostenerstattung gibt es ab 1 % – es war also nicht ganz falsch, in sachsen-Anhalt eine Materialschlacht zu führen.

    Japan und Junker-Jörg haben sicher mehr als 0,3 % gekostet. Die Umfragen waren bei 5 % bis zur Wahl, also faktisch wohl bei 6 %.

    Die IDee mit der Internetpräsenz ist gerade im Hinblick auf die Jüngeren sicher nicht zu verachten. Danke dafür, universum!

    @ ariald: Sicher sind die äußeren Bedingungen scon nicht schlecht. Aber den Menschen muss es noch mehr “unter den Nägeln jucken” – die Situation ist noch nicht dramatisch genug. Aber ich bin zuversichtlich 😉

    Ich werde bald eine umfassende Analyse der Wahl einstellen und einige Vorschläge erarbeiten, wie man Lehren aus Sachsen-Anhalt ziehen kann.

  11. Adam
    March 21, 2011 at 7:14 pm

    Herr Niekisch hat Recht . Ein Sieg sieht leider anderst aus.
    Meine Befürchtung für die 2 anderen LTW sind leider düster.
    Die gesamtrechte Bewegung, wird erst bei einem schrecklichen
    Terror – Anschlag die nötige gesellschaftliche / mediale
    Beachtung und Unterstützung bekommen.
    Irgendwie ist das schon paradox, das es erst eine Katastrophe
    braucht, um die Tragödie aufzuhalten.

    Eigentlich ist es wirklich schade, das der Sarrazin Effekt
    sich bis jetzt in keinem Wahlergebnis spürbar niederschlägt.
    Wie gesagt, wir benötigen leider unseren eigenen Japan Super -Gau.
    Vielleicht, wird es durch die sich abzeichnende Völkerwanderung
    aus Afrika, kombiniert mit dem Personenfreizügigkeitsabkommen
    -Ostblock eine Beschleunigung einsetzen.

    Adam

  12. Arminius (Original)
    March 21, 2011 at 7:30 pm

    Noch mal:
    Wahlen werden von den Medien entschieden!
    Diese Meldung kam zum Beispiel nicht in den Abendnachrichten zur besten Sendezeit.
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Schiesserei-in-Duisburg-Rheinhausen-id4446034.html

  13. Frank_
    March 21, 2011 at 8:43 pm

    Das Ziel, der Einzug in den Landtag wurde verfehlt. Aber man sollte das maximale daraus lernen.

    Es war sehr vieles gut. Nur man lernt aus Fehlern: Mögliche Fehler:
    Bei den unter 30-jährigen war die Quote recht hoch (20-25%)
    aber es werden zu selten die Älteren Herrschaften angesprochen. z.B. Kandidaten waren sehr jung.

    Die heute unter 30-jährigen werden nicht zu Stammwählern (zeigt sich in den letzten Jahren). Bindungsmaßnahmen?
    Dann gibt es m.E. noch ein großes Potetial bei den Frauen zu heben (Angebote für diese? RNF besser vermarkten?)

    Kommunale Verankerung verbessern: Mehr Kreisräte, Gemeinderäte,…

    Mitgliederbasis stären (“Mitglieder werbem Mitglieder”. Welche Anreize/Anerkennung gibt es hier? )

    Vllt. hat auch jemand bessere Zahlen oder bessere/tiefergehende Analysen?

    • March 21, 2011 at 9:19 pm

      Eine umfassende Analyse folgt in den nächsten Tagen. Aber sehr viele Punkte, die Du angesprochen hast, werde ich auch intensiv erläutern (Ältere, Wirtschaftskompetenz, Frauen).

      Gerade die Bindung an die NPD muss überarbeitet werden – sonst bleibt man noch in Jahrzehnten die jüngste Partei ohne Mehrheit. Hier spielen wieder die Frauen eine erhebliche Rolle! Die fünfte Säule muss bearbeitet werden.

      Dass die NPD nur junge Kandidaten hatte, stimmt aber nicht. Sie stellte sowohl die jüngeren als auch die älteren Kandidaten; das zeigt die Analyse des Stat. Landesamts in S-A. Das Kandidatenpotenzial der NPD war eigentlich recht gut verteilt – bis auf das Manko Frauenanteil.

  14. Frank_
    March 21, 2011 at 8:45 pm

    p.s. Man sollte schauen, was man als NPD besser machen kann, denn das kann man ändern.

    Die Medien können wir nur bedingt ändern.

    (Ausnahme: Gegenöffentlichkeit oder Medien wie Deutschlandecho, Gratiszeitenungen!,…

  15. Arminius (Original)
    March 21, 2011 at 9:00 pm

    Zitat:
    Die Medien können wir nur bedingt ändern.
    Stimmt. Deshalb müssen wir den Hebel irgendwo anders ansetzten.

  16. Arminius (Original)
    March 22, 2011 at 7:58 am
  17. N.U.S
    March 22, 2011 at 9:46 am

    Dumm nur das man in Sachsen Massiv Stimmen verloren hat so richtig erfolgreich scheint dieser Weg ja nicht zu sein.

    • March 22, 2011 at 12:55 pm

      Es war erstmals in der Geschichte der Wiedereinzug in den Landtag. Damals kam noch der Protest gegen Hartz4 dazu. Man muss es schaffen, eigene Stammklientel aufbauen. Dazu bald mehr!

  18. Anonymous
    January 22, 2015 at 10:35 am

    4,5% für die NPD bedeutet zum Glück 95,5% gegen die NPD. Das lässt einen doch hoffen. besonders wenn man bedenkt wie wenige überhaupt wählen gehen.

  1. July 20, 2011 at 2:11 pm

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