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Nationale Kreativität und Umfrage

Steinwurf nach Europa

Bilder erreichen die Herzen besser als Worte

zur einheitlichen Bezeichnung unserer Gegner von CDU bis Antifa:

  1. Leonidas
    April 28, 2011 at 12:44 pm

    Der Begriff sollte eine Neuschöpfung sein – ein Kunstbegriff. Nicht auf alte Begriffe zurückgreifen.

    • April 28, 2011 at 2:55 pm

      Es ist zwar eine Ehre, dass der Chefredakteur vorbeischaut; aber den Ball muss ich zurückspielen: Eine Idee für eine Neuschöpfung?

      Wenn die nämlich nicht vorliegt, dann müssen wir mit dem arbeiten, was wir haben. Denn wir haben mit einer “Marke” einen wichtigen Vorteil; das ist schon mal besser, als auf den Messias unter den Wortneuschöpfungen zu warten. 😉

      • Leonidas
        May 1, 2011 at 9:41 am

        Touché. ich war noch nicht bei konkreten Alternativen, sondern wollte meinen ersten Gedanken einbringen. Das war auch nicht als negative Kritik zu verstehen.

        Vielleicht so etwas wie ADEU (Die Adeus); für Antideutsche. Oder statt dem Bunzelrepublik einfach “Bunzler”. Ein normaler Begriff der selbsterklärend ist, wird medial nicht wirken, weil er nicht kommentiert werden braucht. Wenn aber nicht klar ist, wofür der gewählte Begriff eigentlich steht, dann tauchen Fragen auf – dann wird er interssant. Dieses psychologische Moment muß man nutzen. Das ist einfache Marktpsychologie. AIDA funktioniert auch so. Zuerst die Aufmerksamkeit, dann die Info usw. Ich mache mir noch weitere Gedanken, weil ich die Idee insgesamt sehr gut finde.

    • April 28, 2011 at 5:11 pm

      Genauso ist es, wir brauchen eine Neuschöpfung. Und diese haben wir doch schon: Bunzelbürger oder kurz Bunzler.

      Wem das zu “weich” ist, dem werde ich antworten: Einfach nur lustig finden, was den Bunzelbürgern heilig ist.

      Das heisst konkret: Die Demokratie (übrigens das einzige Menschenrecht, das die Demokraten mit Vehemenz verteidigen, ist laut Dávila das Recht auf Konsum) ist die Ersatzreligion der Bunzelbürger und damit das Objekt des Lächerlichen.

      Wer sich die Geschichte und den Untergang totalitärer Systeme anschaut, der wird schnell feststellen, dass am Anfang vom Ende immer der Witz stand. Den kann man nämlich nicht verbieten.

      Also die Bunzler und ihr totalitäres, als “Demokratie” getarntes System verarschen, wo und wie immer es geht. Lächerlichkeit tötet. 😉

      • April 28, 2011 at 7:16 pm

        Ich habe den Begriff auch in die Umfrage aufgenommen.

        Wenn sich jemand nun umentscheiden will, der möge einen Kommentar mit seiner Wahl hier einstellen, dann füge ich das an. Die Umfrage ist nämlich so eingestellt, dass man nicht mehrfach abstimmen kann.

        “Bunzler” finde ich schon wieder zu schwierig – das muss man wohl erst erläutern. Was soll denn genau mit “Bunzel” gemeint sein. Da müssten wir unseren ehemaligen Leserblogger Grafenwalder fragen, der seinen Blog ja Bunzelblog genannt hat – dafür war er aber sehr staatstreu.

      • Leonidas
        May 1, 2011 at 9:44 am

        Bunzler ist nicht optimal, aber in solch eine Richtung könnte es gehen.

      • Ralle
        June 5, 2011 at 12:27 pm

        Ich habe oben mit “Bunzler” ungesehen dieser Kommentarspalte gevotet, weil mir von der Auswahl, dieser am besten erschien. Ich stimme aber zu, daß der Begriff nicht optimal ist.
        In den 80ern gab es das Wort “Demokröten”, wurde von so manchen verwendet, hielt ich persönlich aber immer für unzulänglich und hat sich dann auch nicht durchgesetzt. Ich denke, wir sollten tatsächlich ein neues Wort finden. Das Hauptproblem dabei wird jedoch sein, daß der Normalbürger einen zu großen Unterschied, zwischen einem CDUler und denen der ANTIFA sieht.

  2. Universum
    April 28, 2011 at 1:00 pm

    Sicher kann man den einen oder anderen Begriff mal benutzen, aber so ein richtig genialer Begriff, der auch wie eine einheitliche “Marke” das ganze Spektrum von CDU bis Antifa abdeckt, ist irgendwie noch nicht dabei, finde ich. Immerhin sollte ein guter Begriff ja auch irgendwie allgemein vertändlich sein, damit er einem Normalbürger nicht wie irgendeine “Geheimsprache” erscheint, mit der er nichts anfangen kann.

    Vielleicht sollten wir also noch mehr Vorschläge sammeln, es gibt bestimmt noch viele andere Begriffe, die hier in Frage kommen könnten. Ich würde z.B. noch “Deutschland-Abschaffer” vorschlagen; der Begriff ist neu, aktuell und selbsterklärend, oder?

    • April 28, 2011 at 2:53 pm

      Ja, sicher können weitere Begriffe vorgeschlagen werden. Das soll ja nicht der Stein der Weisen sein hier 😉

      Wichtig ist jedenfalls, dass wir den Begriff nicht “mal benutzen”, sondern dass wir ihn immer und für alle benutzen. So machen es die Gegner ja auch mit “Nazi”. “Nazis raus!” brüllen sie jedem entgegen, egal ob NPD, PRO, REP oder Geert Wilders oder PI-News oder Sarrazin-Anhängern. es ist ein Stigma, was flexibel verwendet werden kann. Dahin müssen wir auch kommen.

      Insofern weiß ich noch nicht mal, ob es so entscheidend auf den Begriff ankommt; es kommt vielmehr auf die spätere Konditionierung mit dem Begriff an. Und hier habe ich so meine zweifel, ob die Zerstrittenheit und das Allwissen, was manch ein “Führer” für sich in Anspruch nimmt, uns hier wieder nicht zu Fall bringen…

      • April 28, 2011 at 5:44 pm

        “sicher können weitere Begriffe vorgeschlagen werden.”

        Bitte zugreifen, lieber Vox, s. (10)

  3. April 28, 2011 at 2:52 pm

    Ich habe mal SE-BRD vorgeschlagen, da sich die dgenannten Gruppierungen wie die Blockparteien innerhalb der SED verhalten.
    Griffiger wäre vielleicht aber “Linksfaschisten”!

    • April 28, 2011 at 2:59 pm

      Ich hatte das im Ausgangsartikel (einer unter dieser Umfrage) schon mal angesprochen. Alle Begriffsteile, die “Nazi” oder “Faschist” beinhalten sind kommunikativ ungeeignet, weil sie nur das eigene Stigma verstärken und man nicht die Kraft hat, es wieder dem gegener überzustülpen.

      Das wäre so, wie wenn man auf den Angriff “Du Schwein” antworten würde: “Du rosa Schwein”. Das hilft nicht weiter – man beleidigt sich in dem Moment nur selbt.

      “SE-BRD” ist zwar gut gedacht, aber natürlich keine persönliche Anrede. Außerdem ist die SED in der jüngeren Generation nicht mehr als Schreckgespinst vorhanden. Goebbels hat ja immer,wie niekisch einwarf, “Volksschädlinge” gesagt. Wir müssen ja die Auseinandersetzung auch persönlich führen. wir müssen die BRD-Apparatschiks an ihrer eigenen Unmoral erwischen.

  4. blacksun87
    April 28, 2011 at 3:01 pm

    Multikultifanatiker
    Völkerfeinde
    Eine-Welt-Verbrecher

    • Baumkrone
      April 28, 2011 at 3:35 pm

      Oder auch Multikultifetischisten

    • April 28, 2011 at 7:19 pm

      Ich habe nur Multikultifanatiker aufgenommen, weil Völkerfeinde nur eine Nuance entfernt ist von Volksfeind, obgleich Du natürlich damit noch zum Ausdrück bringst, dass sie die Völker an sich bekämpfen.

      Eine-Welt-Verbrecher ist mir ein bisschen zu verschwörungstheoretisch, obgleich es natürlich anhaltspunkte für solche Entwicklungen gibt. Die müsste man aber erst erklären. Ferner soll der Begiff gegen alle von CDU bis Linkspartei verwendet werden: “Eine-Welt-Verbrecher” kann man aber schwerlich auf der kommunalen Ebene im Stadtrat verwenden.

  5. April 28, 2011 at 5:28 pm

    Ohne stänkern und meinen eigenen Vorschlag stärken zu wollen:

    Antideutsche können wir nicht sagen, weil das heißt: “Die Antideutschen”. Das sind Deutsche, die “anti”, also gegen etwas sind, aber nicht speziell gegen Deutsches. Wir meinen Leute, die antideutsch sind, nicht bloße “Antideutsche”, die gegen irgendwas eingestellt sind.

    Den Vorschlag Universums “Deutschlandabschaffer” finde ich inhaltlich treffend, wenn auch nicht besonders elegant. Da sollten wir noch feilen, denn er ist am zeitgemäßesten.

    Da fällt mir spontan ein : Die D e u t s c h l a n d a b w i c k l e r.

    Der Begriff ist sehr umfassend. Er trifft A l l e, die mit dem Abwickeln alles Deutschen befaßt sind. Er paßt auch zum Vorrang des Wirtschaftlichen in diesem Land. Auch eine Pleitefirma wird abgewickelt. Der Begriff hört sich m.E. etwas professioneller an als “Deutschlandabschaffer”.

    • April 28, 2011 at 7:13 pm

      Lieber Niekisch, ich glaube, hier bist Du zu spitzfindig. Die “Anti-Atom-Bewegung” ist ja auch nicht der RWE-Konzern, der gegen etwas ist. Das Wort “Anti” wird heute, etwa beim “Antifaschismus”, so verwendet, wie es auch beim Begriff “Antideutsche” intendiert ist. Das Gegensatzpaar “Antifaschist” und “Antideutscher” gefällt mir eigentlich ganz gut.

      • April 29, 2011 at 11:27 am

        “Lieber Niekisch, ich glaube, hier bist Du zu spitzfindig.”

        Zugegeben, lieber Vox ( 14 ):-)

    • Universum
      April 28, 2011 at 7:23 pm

      Dass “Deutschland-Abschaffer” eher einfach und unprofessionell klingt, ist ja auch durchaus so beabsichtigt und vielleicht auch das Gute daran. Denn diese “Unprofessionalität” bringt doch irgendwie auch eine Volksnähe mit sich: der Begriff spielt direkt auf Sarrazins Aussagen an, die inzwischen nun wirklich jeder kennt und somit auch jeder sofort versteht, was hier gemeint ist. Finde ich jedenfalls 😉

      • April 29, 2011 at 11:30 am

        Ja, da ist was dran, Universum. Ich wollte Deinen Vorschlag nicht abwerten. Im Gegenteil, durch ihn kam ich ja wiederum auf “Deutschlandabwickler”. Dieser Begriff hat den Vorteil, sehr weitgespannt zu sein, sozusagen das gesamte Zerstörungswerk zu umfassen. Zugleich läßt er sich bis in die C – Pateien verwenden.

    • Ralle
      June 5, 2011 at 12:44 pm

      Das ist alles viel zu lang. Wir brauchen ein kurzes Wort. Eine Abkürzung die sich schnell und unüberdacht in die Hirne der Leute einbrennt. “Liberalis”, “Kapitalos”, irgendwie sowas in der Art.

  6. April 28, 2011 at 5:34 pm

    Und dazu noch ein Gedanke: Es ist kein Fremdwort enthalten, was unserer Gesinnung entspricht. Der Begriff “Deutschlandabwickler” paßt nicht nur zu unseren Politikern, sondern wirkt auch gegen die EU – Diktatur, ist also zeitgemäß, weil die EU die Nationen und damit auch Deutschland abwickelt, indem sie deren Souveränität wegnimmt.

    • Franz von Sickingen
      April 28, 2011 at 6:11 pm

      Deutschlandabwracker, die Abwrackerparteien – abwracken ist ein Begriff, der allen noch im Bewusstsein ist und wesentlich stärker negativ konnotiert ist als Abwickler.

      • April 28, 2011 at 6:33 pm

        Herr Franz von Sickingen,

        da nehmen wir doch gleich “Deutschlandschredderer”:-)

        Wir dürfen nicht vergessen, ein
        b r e i t e s Einvernehmen zu erzielen.

      • April 28, 2011 at 7:10 pm

        Dafür müssen wir noch mehr Werbung für dieses Thema machen; der Begriff kann in meinen Augen der dümmste dieser Welt sein – wenn wir ihn aber ALLE zeitgleich und immer wenden, dann wird er ein Erfolg. Nehmen wir doch mal “Nazi”: das ist ja auch ein Kunstwort und nicht logisch zusammenkürzbar aus “Nationalsozialist”. Eigentlich hätte man “NaSo” machen müssen, aber sie haben einfach zwei Buchstaben aus der Mitte gegriffen, damit es klingt. Vielleicht fällt uns in diese Richtung etwas ein!?

      • Universum
        April 28, 2011 at 7:26 pm

        Finde ich auch, “abwracken” klingt volksnäher als “abwickeln”; die Abwrackprämie war ja in aller Munde. Aber bei “Deutschland-Abwracker” gibt es halt nicht mehr so direkt den “Sarrazin-Bonus”…

  7. Franz von Sickingen
    April 28, 2011 at 6:29 pm

    Die schwarzen, roten und gelben Internationalisten sind von Wilhelm Busch einst als “Internazis” bezeichnet worden. Sehr griffig ist der Begriff sicher nicht, aber auch nicht wirkungslos.
    Den Begriff Kulturbolschewismus finde ich da schon treffender, denn im übertragenden Sinne sind die Internationalisten aller Couleur eben auch Kulturnivellierer. Die assoziative Formulierung Politikbolschewismus (Politikbolschewist) ist mir hingegen nicht bekannt.
    Als Gegensatzbegriffe zur Demokratie bieten sich Oligarchie/Timokratie/Plutokratie oder Ochlokratie an. Alle Begriffe können personifiziert werden: Timokraten, Ochlokraten etc.
    Entscheidend wäre für mich aber immer die jeweilige Situation, und in dieser muss man dann treffsicher formulieren können. Man sollte also in der politischen Auseinandersetzung ein ganzen Repertoire an polemischen Begrifflichkeiten haben und sie nicht erst erfinden müssen. Dies nicht zu müssen, hängt wiederum mit Bildung zusammen und natürlich Intuition – “schlagfertig” ist eben nicht jeder.

    PS: Die pseudodemokratische USA sind gerade zu ein Parade-/Musterbeispiel für das Funktionieren einer Plutokratie/Oligarchie/Timokratie.

    • Anti-Gutmensch
      April 28, 2011 at 6:49 pm

      Ich würde irgendwas Kurzes bevorzugen. “Nazis” ist ja auch kurz. Mir kam gerade die Idee “Pseudos”. Denn alle von CDU bis Antifa geben etwas vor, was sie nicht sind (demokratisch, bürgerlich, meinungsfreiheitlich…). Deswegen sind sie pseudo-demokratisch, pseudo-bürgerlich, pseudo-meinungsfreiheitlich…
      Aber leider dürfte das von den Betreffenden nicht verstanden werden. Ich kann mich leider überhaupt nicht entscheiden, was der beste Begriff wäre. Und sonst fällt mir auch nichts besseres Eigenes ein.
      Bis wann soll die Umfrage eigentlich laufen?

      • April 28, 2011 at 6:56 pm

        Kollege VoxPopuli läßt Dir sicher noch ein wenig Zeit für Überlegungen:-)

      • April 28, 2011 at 7:07 pm

        die Umfrage läuft unbegrenzt 😉

      • Universum
        April 28, 2011 at 7:32 pm

        “Pseudo-” gefällt mir auch, das kann man ja als Vorsilbe an so ziamlich jede Selbstbezeichnung unserer Gegner dranhängen. Wenn sie sich “Demokraten” nennen, nennen wir sie einfach “Pseudo-Demokraten”…

        Nur das Wort “Pseudo” allein wäre zwar kurz, aber es würden wohl nicht viele Bundesbürger verstehen, glaube ich.

    • April 28, 2011 at 7:10 pm

      Ich habe das mal in die Umfrage aufgenommen, aber ich befürchte, dass die Masse unter diesen Begriffen und ihren feinen Unterschieden nichts verstehen kann.

      • Franz von Sickingen
        April 28, 2011 at 7:45 pm

        Dann soll die “Masse” sich gefälligst bilden!

      • April 29, 2011 at 10:02 am

        Liber Franz v.S.,

        das ist jetzt leider auch wieder typisch rechts und nicht weiterbringend: Oft höre ich das “Argument”: “ich schreie ihnen die Wahrheit an den kopf und sie wollen sie nicht hören! Sollen sie doch zum Teufel gehen, wenn sie meine Weisheit nicht begreifen.

        Ähnlich ist Dein Satz, die Masse solle sich bilden zu verstehen. “Leider” ist Politik ein geschäft mit der Masse. Und wir haben nur die; und dass die Masse meist emotionsgeladen und dumm ist, kannst Du schon bei Gustave Le Bon nachlesen.

        Wir müssen mit dem arbeiten, was vorhanden ist; sonst warten wir und das Deutsche Volk ist auf dem Scheiterhaufen der Geschichte.

  8. Universum
    April 28, 2011 at 7:36 pm

    Es haben ja jetzt schon einige Leute für “Andere” gestimmt, da kann man ja auch etwas Eigenes eingeben. Kann man diese Eingaben irgendwe anzeigen?

    • April 29, 2011 at 2:08 pm

      Nicht, dass ich wüsste, aber ich werde die hier noch einpflegen.

  9. Franz von Sickingen
    April 28, 2011 at 7:43 pm

    Universum :
    Aber bei “Deutschland-Abwracker” gibt es halt nicht mehr so direkt den “Sarrazin-Bonus”…

    Der ist dann auch nicht mehr notwendig, weil das andere Begriffspaar die gleiche intensive Aussagekraft besitzt. Es weiß jeder, was damit gemeint ist. Ich brauche also Sarrazin nicht.

    • Universum
      April 28, 2011 at 7:57 pm

      Mit dem “Sarrazin-Bonus” meine ich, dass jeder sofort weiß, in welche Richtung der Begriff “Deutschland-Abschaffer” stößt – nämlich gegen die ganze Überfremdungsthematik.

      Wenn ich aber “Deutschland-Abwracker” höre, dann würde ich eher denken, der Begriff richte sich vielleicht gegen eine Politik, die die deutsche Autoindustrie benachteiligt. Oder vielleicht ist mit “Abwracken” ja auch irgendwie das Baurecht gemeint, Abrissbirne oder so…
      Bei “Deutschland-Abwracker” erklärt sich halt nicht von selbst, dass es um Multikulti, Volkstod usw. gehen soll; bei “Deutschland-Abschaffer” hingegen weiß man doch sofort, dass der Begriff weder Baurecht noch Autoindustrie meint…

      • Franz von Sickingen
        April 28, 2011 at 8:18 pm

        Jeder weiß, dass abwracken u. a. zerlegen, verschrotten, entsorgen heißt. Wollen Sie also Deutschland entsorgen, vielleicht in einem künftigen Endlager in Baden-Württemberg? – Sie unterschätzen die Denkfähigkeit des Bürgers.

  10. blacksun87
  11. April 28, 2011 at 9:26 pm

    VoxPopuli :Ich habe den Begriff auch in die Umfrage aufgenommen.
    Wenn sich jemand nun umentscheiden will, der möge einen Kommentar mit seiner Wahl hier einstellen, dann füge ich das an. Die Umfrage ist nämlich so eingestellt, dass man nicht mehrfach abstimmen kann.
    “Bunzler” finde ich schon wieder zu schwierig – das muss man wohl erst erläutern. Was soll denn genau mit “Bunzel” gemeint sein. Da müssten wir unseren ehemaligen Leserblogger Grafenwalder fragen, der seinen Blog ja Bunzelblog genannt hat – dafür war er aber sehr staatstreu.

    Danke für die Aufnahme in den Katalog. Natürlich ist Bunzelbürger verständlicher als Bunzler – vielleicht kannst Du den Begriff “Bunzler” wieder streichen. Ich benutze ihn nur aus Faulheit, weil er kürzer ist.

    Zu “Grafenwalder”: Der gute Mann kommt mir politisch etwas unstet vor, um mich vorsichtig auszudrücken. Er scheint nicht zu wissen, was er will.

  12. Baumkrone
    April 29, 2011 at 8:38 am

    Also ich favorisiere immer noch Volkszerstörer bzw. Volksvernichter. Bei diesen Begriffen dürfte so ziemlich jeder sofort wissen dass die die wir damit betiteln das deutsche Volk zerstören wollen, außerdem ist der Begriff nicht zu lang und geanz griffig.

  13. Universum
    April 29, 2011 at 9:58 am

    Franz von Sickingen :
    Jeder weiß, dass abwracken u. a. zerlegen, verschrotten, entsorgen heißt.

    Ja, aber es weiß vielleicht nicht jeder automatisch, was das nun mit Antifa & Linksparteien und FDP & CDU gleichzeitig zu tun haben soll.

    Beim Begriff “Abwracken” hat sich der Öffentlichkeit nun mal lediglich ein Zusammenhang zur “Abwrackprämie”, also dem Themengebiet Autoidustrie & Wirtschaftskrise eingeprägt, und das kann m.E. für Verwirrung sorgen. Außerdem wird Deutschland ja nicht irgendwie mechanisch mit der Abrissbirne oder der Schrottpresse “abgewrackt”, wie der Begriff erst mal suggeriert, sondern politisch, und da passt m.E. der Begriff “abgeschafft” eben viel besser.

    Sarrazin hätte sein Buch ja auch “Deutschland wrackt sich ab” nennen können, aber das hätte einfach nicht so gut gepasst.

    Nun hat sich bei “Abschaffen” ja – wie gesagt – der Öffentlichkeit genau das eingeprägt, was wir auch ansprechen wollen: Überfremdung, Geburtenrückgang usw.; vor allem aber hat sich in dem Zusammenhang eine klare Einheitsfront aus CDU bis Antifa gebildet, die gegen das Buch und seine Inhalte Sturm gelaufen ist.
    Warum also nicht diesen kleinen Vorteil nutzen, dass der Begriff bereits genau auf unsere Thematik normiert ist und zudem bereits offenkundig das ganze Spektrum von CDU bis Antifa abdeckt?

    Wenn der Bürger so denkfähig ist, dass er “Deutschland-Abwracker” versteht, dann wird er “Deutschland-Abschaffer” doch erst recht verstehen, und zwar auf Anhieb, oder?

    Ich glaube übrigens, wenn wir die Denkfähigkeit des Bürgers in dieser Hinsicht wirklich unterschätzen würden, dann müssten wir hier auch überhaupt nicht erst nach Begriffen suchen, weil die altbekannten Begriffs-Klassiker wie “Volksverräter” eine gute Wirkung zeigen würde – tun sie aber nicht. Warum wohl?

    Bei “Volksverräter” z.B. denkt der Normalbürger doch eher an in der Schule gelernte Schauergeschichten von irgendwelchen Fahnenflüchtigen, die in den letzten Kriegsmonaten noch gehängt wurden, statt an die heutige politische Situation. Wenn der erste Gedanke, die erste Assoziation zum Begriff nicht stimmt, haben wir aber schon verloren, denn mehr Gedanken macht sich einfach keiner darüber. Schließlich wird man täagtglich noch mit zig Werbebotschaften überflutet, mit denen man sich auch nicht weiter befassen würde. Da wir zu unserem Begriff – egal welchen wir nun verwenden wollen – nun mal keine fünf Seiten Erlärungstext mitliefern können, die sich der Normalbürger durchlesen würde, muss der Begriff unbedingt selbsterklärend sein. Deshalb schlage ich ja “Deutschland-Abschaffer” vor (mit Bindestrich bitte). Ich hoffe, ich konnte die Gründe einigermaßen nachvollziehbar darlegen 🙂

    • Franz von Sickingen
      April 29, 2011 at 3:30 pm

      Ich kann Ihre Gründe gut nachvollziehen und sehe da auch keinen inhaltlichen Dissens. Es geht lediglich um die Wertigkeit von Begriffen/Wörtern und hier erscheint mir die Formulierung “abwracken” wesentlich negativer konnotiert zu sein als “abschaffen”. Es klingt “gewalttätiger” und damit dramatischer. Nicht von ungefähr heißt von Hans-Olaf Henkel ein Buch (2009 erschienen) mit dem Titel “Die Abwracker – wie Zocker und Politiker unser Zukunft verspielen.”
      “Abschaffen” hört sich in meinen Ohren einfach noch zu milde für den dahinter stehenden Vorgang an.

      Zum Aspekt “Volk” und mögliche Assoziationen:
      Das Problem der Deutschen ist doch, dass sie sich als Volk nicht mehr begreifen, aber als Individuen schon. Charakteristikum des individualisierten Bürgers ist, sich über den materiellen Status zu definieren. Deshalb wird es schwer sein, einen Begriff zu etablieren, der in irgendeiner Form an eine Gefahr der Volksvernichtung erinnert. Die meisten Deutschen werden sich nicht angesprochen fühlen. In einer individualisierten, atomatisierten Welt bedarf es keines Gemeinwesens und da, wo es keines mehr gibt, wird es äußerst schwer sein an eines zu appellieren oder Kräfte dafür zu mobilisieren.
      Da die künftigen Entwicklung durch soziale und wirtschaftliche Verteilungskämpfe bestimmt werden, die nicht ohne Eruptionen und Verwerfungen ablaufen, sollten diejenigen in den Mittelpunkt rücken, die dann dafür verantwortlich sind, wenn der materielle Wohlstand schmilzt und nur noch für Wenige garantiert wird.
      Insofern plädiere ich weniger für eine umfassenden Begriffsuche, der von der CDU bis Antifa reicht, sondern für verschiedene, dem politischen Tagesgeschäft leicht anzupassende Schlagworte. Es bedarf also meines Erachtens keinen Antipoden zum Begriff “Nazi”, sondern die Fähigkeit mit möglichst plastisch-prägnanten Formulierungen gesellschaftliche Prozesse zu beschreiben und darauf ein “Copyright” zu entwickeln.
      Also, für mich wäre beispielsweise wichtig, wie der Machtzuwachs der Grünen kritisch “ausgeschlachtet” werden kann, um dies dann in Wahlkämpfen oder politischen Auseinandersetzungen zu verwenden.
      D. h., ich muss mein Ohr immer am Puls der Zeit haben. Wenn ein Grüner euphemistisch fordert, den Vorteil der Ostrenten zu nivellieren, muss sofort auf Plakaten stehen: “Atom-Grüne wollen Ostrenten kürzen.” Und da sind wir wieder bei den materiellen Dingen des Lebens und das ist das, was den individualisierten Menschen interessiert, dass seine karge Rente noch karger ausfallen soll. Schade, dass dieser faux pas nicht schon zur Sachsen-Anhalt-Wahl gemacht wurde, dann hätte man dort auch ein Thema für die Senioren im Osten gehabt. Aber M/V steht ja noch an.
      In Bremen hätte auch die Farbe Grün als Wahlkampfmotto eine Rolle spielen können; Thema wäre hier nicht die Rente, sondern der Islam: “Wer Grün wählt, wählt auch den Islam.” – “Mohammeds Farbe ist Grün!”

      • niekisch
        April 29, 2011 at 5:38 pm

        Bedenkenswerte Ausführungen, Herr Franz.

      • Universum
        April 29, 2011 at 7:25 pm

        Dass der Bundesbürger sich eher über den materiellen Status definiert als über seine Volkszugehörigkeit, ist (leider) auch eine Tatsache, die wir auf jeden Fall bedenken müssen. Ich habe sogar den Eindruck, dass die meisten unter dem Begriff “Volk” gar nicht so sehr das deutsche Volk verstehen, sondern mehr sowas wie “Masse” oder “Unterschicht”.

        ““Abschaffen” hört sich in meinen Ohren einfach noch zu milde für den dahinter stehenden Vorgang an.”

        Kann ich nachvollziehen, aber ich würde diese “Milde” jetzt nicht unbedingt ablehnen, denn “Abwracken” klingt (jedenfalls in meinen Ohren) wiederum eine Spur zu unseriös. Dennoch, wenn es danach geht, wie dramatisch der dahinterstehende Vorgang ist, dann wäre selbst “Abwracken” vielleicht noch nicht heftig genug…

        Aber unser Begriff soll ja nicht uns gefallen, sondern dem Volk. Unser Problem ist halt, dass wir nun mal keine Normalbürger sind, und nur versuchen können, uns in die Masse hineinzuversetzen. Gar nicht so einfach…

  14. April 29, 2011 at 10:17 am

    “Wenn der erste Gedanke, die erste Assoziation zum Begriff nicht stimmt, haben wir aber schon verloren, denn mehr Gedanken macht sich einfach keiner darüber”

    Das trifft den Kern!

    Wir müssen uns doch immer wieder über eines klar werden: Wir wollen keine hochtrabenden Kreise mit einem besonders pfiffigen Begriff begeistern, sondern die Masse.

    Und nun will ich mal ein beispiel für die Masse bringen; schaut euch diesen Film hier an und wir wissen alle, wen wir erreichen müssen:

    http://www.blockidentitaet.info/doku-fremd-im-eigenen-viertel/

    Wir haben es mit einer zunehmenden Verblödung der Gesellschaft zu tun, die weit in die Schicht der “Bildungsbürger” hineinreicht. Denn auch diese versteht schon heute etwa keine Bibelzitate mehr, was etwa im Mittelalter noch eine Selbstverständlichkeit war.

    Ähnlich verhält es sich mit Metaphern aus literarischen Werken!

    Die Masse ist blöd; man muss sie mit Emotionen ansprechen. Alles im kleinen Büchlein von Gustave Le Bon, Psychologie der Massen nachzulesen, das ich sehr empfehle. Es gilt noch heute für Werbung und Propaganda.

    M.E. ist der Begriff “Volkszerstörer” wirklich der beste. Man muss sich alle Begriffe oben in einer Gesprächsrunde (“Talkshow”) vorstellen. Ein vertreter unserer Bewegung sitzt Frau Roth gegenüber.

    Welche Bezeichnung ist diffamierend, aber zugleich selbsterklärend?! Man muss immer bedenken, dass etwa die Tagesschau meist nur 10 Sekundenbeiträge einstellt. Wir haben also nicht die Muße die Begriffe zu erläutern.

    Grundsätzlich gilt: Der Begriff muss noch einem geistig behinderten einleuchten! So bildet man etwa das Niveau der Masse ab. Wenn das gelingt, dann kapiert ihn auch der Hochschulrat.

    • Baumkrone
      April 29, 2011 at 10:31 am

      Stimme vollkommen zu. Bei Volkszerstörer weiß man direkt worum es geht, nämlich dass das deutsche Volk zerstört werden soll und jeder dem das nicht gefällt sollte dadurch verstehen um was es den Benannten wirklich geht…

      • April 29, 2011 at 11:15 am

        “Volk” ist gemäß dem Grundgesetz immer noch das deutsche Volk als Staatsvolk. Wir bewegen uns also auch nicht außerhalb der Verfassung oder der Gesetze, wenn wir den Begriff “Volkszerstörer” verwenden. Den Begriff “Volk” kennt immer noch Jeder. Der Begriff “Volkszerstörer” zeigt auch an, daß es um das Wichtigste geht. Die größte Kraft und Stärke zeigten wir in der Geschichte, als wir e i n Volk waren. Wenn das Volk weggebeamt ist, d.h. bis uns Unsichtbare aufgelöst, also völlig zerstört ist, dann bleibt nichts mehr als eine Zahl von Einzelnen in der Masse Fremder.

        Dem Begriff “Volkszerstörer” können dies auch nicht entgegnen, sie wollten ja für das Volk nur das Beste. Zerstörung ist Zerstörung, auch wenn sie in bester Absicht erfolgt.

      • Universum
        April 29, 2011 at 12:23 pm

        niekisch :
        “Volk” ist gemäß dem Grundgesetz immer noch das deutsche Volk als Staatsvolk. (…)
        Den Begriff “Volk” kennt immer noch Jeder. Der Begriff “Volkszerstörer” zeigt auch an, daß es um das Wichtigste geht. Die größte Kraft und Stärke zeigten wir in der Geschichte, als wir e i n Volk waren. Wenn das Volk weggebeamt ist, d.h. bis uns Unsichtbare aufgelöst, also völlig zerstört ist, dann bleibt nichts mehr als eine Zahl von Einzelnen in der Masse Fremder.

        “Volkszerstörer” ist auch in meiner engeren Auswahl, trotzdem bin ich mir da noch nicht ganz sicher, ob dieser Begriff auch ohne so eine Erläuterung wirklich selbsterklärend ist.

        Am besten wäre ja, wir hätten hier wie beim “Familienduell” so 100 Test-“Bunzelbürger”, die wir fragen könnten, was sie sich jeweils unter den Begriffen vorstellen… 🙂

  15. April 29, 2011 at 11:19 am

    Pardon: diese

  16. DAS REICH
    April 29, 2011 at 11:56 am

    Ich habe zwar für meinen eigenen Vorschlag “Germanophobe” gestimmt, als Gegenstück zu den diversen Agitprop-Phobien der Gegenseite (“Islamophob” und “Homophob” als vollkommen erfunden und der vollkommen falsch verwendeten “Xenophobie”) aber der Begriff sollte eigentlich weniger wissenschaftlich sein.
    Ich finde das “Volk” dazu gehört, schon alleine weil der Begriff offensiv verwendet werden muss und da der Begriff nicht zu lang sein sollte finde ich Volksfeinde am besten. Ich würde ja am liebsten Volksschädlinge verwenden aber verstehe wenn man davor zurückschreckt.

  17. April 29, 2011 at 2:01 pm

    Gibt es eigentlich irgendwelche strafrechtlichen Vorbehalte gegen einen der Begriffe?

  18. sunny
    April 29, 2011 at 2:22 pm

    SCHEINDEMOKRATEN

    Es geht erst mal nur darum den unbestreitbaren Totalitarismus von Antifa bis CDU zu brandmarken.

  19. April 29, 2011 at 2:26 pm

    Hier die Liste der Begriffe, die unter “sonstige Antworten” waren:

    1. Freiheitsfeind

    2. Volkszersetzer

    3. Nicht-Nazi

    4. Multi-Kulti-Faschisten

    5. Mulitkulti-Faschisten

    6. Volksverhetzer

    7. BRD Bürger

    8. Primitivisten/Kollektivisten

    9. Inländerfeinde

    10. Germanophob

    11.SE-BRD

    12. Blockfaschisten

    13. JUDEN / ZIONISTEN

    14. Scheindemokraten

    • Franz von Sickingen
      April 29, 2011 at 3:55 pm

      Ich gebe zu bedenken, dass der italienische Faschismus weniger Tote auf dem Gewissen hat als der Sowjet-Bolschewismus. Dies muss den Menschen wieder ins Bewusstsein gerückt werden. Das kann aber nicht gelingen, wenn hier alles mögliche mit “Faschismus” assoziiert wird.
      Nicht “Blockfaschisten”, sondern Blockbolschewisten; nicht “Multi-Kulti-Faschisten”, sondern Multi-Kuli-Bolschewisten.
      “Scheindemokraten” trifft im Wesentliche auch den Kern der Sache. Internationalisten oder Globalisten wäre auch nicht schlecht oder Euronarzisten oder Eurobloschewisten …

      • April 29, 2011 at 7:26 pm

        Ich weiß nicht, inwieweit es uns voranbringt, wenn wir “weniger” Tote haben. Die anderen halten uns nicht den Bolschewismus entgegen, sondern die “Demokratie”, auch wenn sie nur Schein ist.

    • Universum
      April 29, 2011 at 7:39 pm

      Unser Begriff sollte meiner Meinung nach besser keine Assoziationen mit Vergangenem wecken, sondern klar im Hier und Jetzt stehen. Also nichts mit “Faschisten”, “Bolschewisten”, “Volksschädlingen” oder ähnlichem. “JUDEN / ZIONISTEN” würde ich auch sofort streichen…

      “Inländerfeinde” ist zwar eine gute Idee, andererseits wird es wohl aber auch oft den Gedanken mit sich bringen, wir seien die bösen “Ausländerfeinde”.

      Mit “Volksverhetzer” könnten wir den Spieß einfach mal umdrehen und CDU bis Antifa vorwerfen, das Volk zu verhetzen. Das tun sie ja auch seit vielen Jahren. Der Begriff könnte aber auch für uns zum Eigentor werden, wenn der Bürger sich mal überlegt, weshalb wir immer veurteilt werden, und er den Widerspruch darin nicht begreift…

    • Ralle
      June 5, 2011 at 12:52 pm

      “Totalitäris” wäre vielleicht nicht schlecht?! Aber noch nicht gut genug.

  20. April 29, 2011 at 2:52 pm

    Meinereiner ist klar für den Begriff “Antideutsche”, denn das ist ja auch das, was sich diese Damen und Herren einvernehmlich auf die Fahne schreiben. Man möchte die deutsche Identität durch eine vermeintlich neue Identität, die Multikulturistische, ersetzen. Was ist das denn, wenn nicht “antideutsch”?

    Überdies hat das Wort auch einen harten Klang, und es eignet sich dafür, es einem Lumpen, der es verdient hat, an den hohlen Kopf zu schmeißen.

    Grüße

    • Leonidas
      May 1, 2011 at 9:51 am

      Ich finde den Begriff “Antideutsche” auch gut, finde ihn aber etwas zu lang. Zwei Silben wären optimal. “Na-zi” ist klanglich sehr gut und eingängig. Daran sollte man sich orientieren.

      • niekisch
        May 1, 2011 at 11:08 am

        “Ich finde den Begriff “Antideutsche” auch gut, finde ihn aber etwas zu lang. Zwei Silben wären optimal. “Na-zi” ist klanglich sehr gut und eingängig. Daran sollte man sich orientieren.”

        # Leonidas (58):

        A-di = Antideutsche Idioten:-)

        Da haben wir zugleich eine Replik zu
        “Na-zis”, denn Addi war der Chef.

      • May 2, 2011 at 9:45 am

        “An-Deu´S” also “andeus”

        Mir gefällt das mit dem “eu” noch nicht, aber Adis finde ich wegen der Kurzform von Adolf nicht so passend…;-)

      • May 2, 2011 at 3:10 pm

        Ich glaube das mit der Kurzform wird nichts. “Nazi” ist ein sagenumwobendes Wort und passt einfach wie die Faust aufs Auge.

        Ich denke mal, man wird keine Kurzform finden, der nicht eine gewisse Banalität anhaften würde.

  21. Franz von Sickingen
    April 29, 2011 at 4:14 pm

    VoxPopuli :

    M.E. ist der Begriff “Volkszerstörer” wirklich der beste. Man muss sich alle Begriffe oben in einer Gesprächsrunde (“Talkshow”) vorstellen. Ein vertreter unserer Bewegung sitzt Frau Roth gegenüber.
    Welche Bezeichnung ist diffamierend, aber zugleich selbsterklärend?! Man muss immer bedenken, dass etwa die Tagesschau meist nur 10 Sekundenbeiträge einstellt. Wir haben also nicht die Muße die Begriffe zu erläutern.
    Grundsätzlich gilt: Der Begriff muss noch einem geistig behinderten einleuchten! So bildet man etwa das Niveau der Masse ab. Wenn das gelingt, dann kapiert ihn auch der Hochschulrat.

    Ich gebe auch hier zu bedenken, dass sich die Masse eine Talkshow mit Fatima Roth nicht antun wird, dagegen aber die Einschaltquoten bei Dieter Bohlens Multi-Kulti-Sendung DSDS besonders hoch sind.
    Zunächst müssen die klugen Köpfe erreicht werden, denn die sind es die Gesellschaft gestalten können; die Masse, wenn sie dann noch einigermaßen ernährt wird, wird immer unpolitisch sein und sich mit Brot und Spielen begnügen und abspeisen lassen.

    • Universum
      April 29, 2011 at 7:45 pm

      Die klugen Köpfe sind hierzulande aber auch meist diejenigen, die am stärksten indoktrieniert wurden, während die “einfachen” Leute sich noch viel eher ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben. Letztlich brauchen wir sie aber alle…

      • May 2, 2011 at 9:47 am

        Oh, sehr richtig! Vielen Dank für diesen Einwurf!

        Der “einfache Mann” bedient sich sehr viel öfter seinem “Bauchgefühl”, was ihm verhilft, die Dinge sehr viel klarer zu sehen.

        Ich kenne selbst viele Akademiker, denen man gehörig “ins Hirn geschissen” hat, so dass sie trotz richtiger Analyse die falsche Interpretation wählen, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf.

  22. niekisch
    April 29, 2011 at 6:57 pm

    Unter Berücksichtigung der bisherigen Argumente, besonders derjenigen Franz von Sickingens, wandele ich meinen Vorschlag “Volkszerstörer” ab in:

    D e u t s c h l a n d z e r s t ö r e r

    Begründung:

    1. Die Worte kennt immer noch Jeder.

    2. Es sind keine Fremdworte.

    3. Die breite Masse versteht den Begriff sofort.

    4. Unter diesen Begriff sind a l l e Menschen faßbar, die antideutsch handeln.
    Von CSU bis Antifa. Selbst gutgläubig Denkende oder Handelnde.

    5. Unter den Begriff “Deutschlandzerstörer” lassen sich a l l e
    Zerstörungsgedanken und Handlungen fassen, von Schuldkult bis EU – Diktatur.

    6. Die Volkszerstörung ist automatisch inbegriffen.

    7. Der Begriff “Deutschlandzerstörer” sollte für die gesamte identitäre
    Bewegung von NS bis Pro akzeptabel sein.

  23. niekisch
    April 29, 2011 at 7:00 pm

    und noch 8.:

    Der Name “Deutschlandzerstörer” läßt sich recht gut als Parole gegen die antideutschen Kräfte ausrufen.

  24. niekisch
    April 29, 2011 at 7:08 pm

    und noch 9.:

    Der Begriff “Deutschlandzerstörer” dürfte strafrechtlich unbedenklich sein. Das prüfe ich aber noch genau.

    • Universum
      April 29, 2011 at 8:31 pm

      Ich würde vorschlagen, den Begriff mit Bindestrich zu schreiben, “Deutschland-Zerstörer”, dadurch betont man die zwei Wörter als eigenständig und rückt das zweite mehr in den Fokus als “die Zerstörer”, um die es hier geht. Bei langen Wörtern verschlechtert sich außerdem auch die Lesbarkeit.

      Nebenbei möchte ich anmerken, dass die neun Punkte wohl auch auf den Begriff “Deutschland-Abschaffer” zutreffen, den ich ja favorisiere. 😉

      Und als 10. könnten wir noch ergänzen, dass der Begriff keine störenden Assoziationen mit der Vergangenheit weckt oder Pawlowsche NS-Reflexe auslöst…

      • niekisch
        April 30, 2011 at 2:07 pm

        Dann, lieber Universum:

        Die ( Ihr ) Deutschland – Zerstörer.

        und noch 10.: Der Begriff Deutschland – Zerstörer ist im Hinblick auf die deutsche Geschichte unangreifbar.

        Lieber Universum, Dein Vorschlag in Ehren. Aber wir dürfen angesichts des Ernstes der Lage nur angemessene Worte verwenden. Die für diese Lage letztlich Verantwortlichen wollen den deutschen Namen und das deutsche Volk insgesamt tilgen, also unwiderruflich zerstören. Und warum? Weil das deutsche Volk es vor nunmehr 78 Jahren gewagt hat, seinen eigen Heilsweg zu gehen, der dem Heilsweg eines anderen Völkchens diametral entgegenstand. Dessen Rache trifft uns bis ins letzte Glied.

      • Universum
        April 30, 2011 at 4:44 pm

        Bindestrich, nicht Gedankenstrich, lieber niekisch 😉

        Die Lage ist ernst, das will ich – wie Du weißt – natürlich nicht bestreiten. Ich habe bei meinem Begriffsvorschlag halt mehr daran gedacht, wie er beim Normalbürger ankommt. Der Begriff muss ja verstanden werden, sonst hat er keinen Sinn. Mit “Deutschland-Zerstörer” könnte ich mich aber auch anfreunden.

        Ich denke, wir sollten aber auch noch weitersammeln, es gibt bestimmt noch viele gute Begriffe, die auf Entdeckung warten 🙂

  25. April 29, 2011 at 7:32 pm

    @ Universum:

    “Ich habe sogar den Eindruck, dass die meisten unter dem Begriff “Volk” gar nicht so sehr das deutsche Volk verstehen, sondern mehr sowas wie “Masse” oder “Unterschicht”.”

    Siehe z.B: “Volkszahnbürste” oder “Volks-handy” und was es sonst noch aus dem Hause BILD zu erwerben gibt. Volk wird heute tatsächlich oft gleichgesetzt mit “einfachem Volk” – deshalb will ja kaum einer dazugehören.

    In der Tat ist das eine Überlegung wert – deshalb morgen dazu mehr 😉

  26. Anti-Gutmensch
    April 29, 2011 at 10:44 pm

    Ich glaube, dass die meisten Leute nicht kapieren werden, dass Antifa und CDU in einen Topf geschmissen werden. Bei den linken Chaoten werden die meisten es einsehen, wenn man sie z.B. als “antideutsch” bezeichnet. Aber warum die “konservative” CDU “volkszerstörerisch” o.ä. sein soll, wird die Masse wohl nicht verstehen.

    • Universum
      April 30, 2011 at 9:02 am

      Dass unser Begriff CDU bis Antifa in einen Topf schmeißt, sollte auf jeden Fall ein Kriterium sein. Wir müssen dabei den Spagat zwischen Parteien (CDU) und parteilosen “Chaotentruppen” (Antifanten) schaffen…

      Überhaupt wäre es vielleicht eine gute Idee, erst mal einige Kriterien zu erarbeiten, die unser Begriff erfüllen soll, um dann schauen zu können, welche bisherigen Begriffsvorschläge den Anforderungen entsprechen.

    • May 2, 2011 at 9:53 am

      Das ist natürlich ein Einwand, lieber Anti-Gutmensch.

      Daran arbeitet dann die andere Methode, die eben die Unmoral der CDU aufzeigt. Hier gilt es gerade die Vertriebenenhistorie aufzuarbeiten, denn die CDU hat das Stimmvieh immer gern genommen, selbst aber nichts für die Vertriebenen gemacht.

      Deshalb ist es wichtig, dass man an mehreren ecken ansetzt, aber die Stoßrichtung muss dieselbe sein. Man muss, das hatte ich DLC im Beitrag “Die Feinde als “Volksfeinde” ansprechen” geantwortet, eben auf mehreren Ebenen ansetzen. Man muss als Vorbild vorangehen (auch dazu müssen wir Schulungen in der Bewegung abhalten) und zugleich die eigene Strahlkraft erhöhen, indem man aufzeigt, wie verkommen die BRD-Funktionäre sind.

      @ Universum:

      Das mit dem Katalog ist eine gute Idee. Allumfassend sollte der Begriff jedenfalls sein, weil wir nur so die KONDITIONIERUNG erreichen.

      Vergangenheitsorienteirt darf er auch meines Erachtens nicht sein. Wir wollen etaws Neues schaffen.

  27. MontaVista
    April 30, 2011 at 8:21 am

    Interessante Diskussion…

    Mal ein Hinweis: Die genannten Begriffe sind zu abstrakt und nicht eingängig genug. “Deutschland-Abschaffer” ist ausserdem nicht negativ, die ANTIFA nennt sich ja selbst so… 😉

    Wie wäre es mit “Lakaien”, “Kriecher”, “Speichellecker” oder etwas in der Art? Mann sollte das Selbstverständnis der ANTIFA als “edle Rebellen” untergraben und sie als das bezeichnen was sie sind: Lakaien des Systems…

    Ein weiterer schöner Begriff: “Kriechgewinnler” (ja, mit “ch”)

    • April 30, 2011 at 6:12 pm

      “Kriechgewinnler”

      Geil, MontaVista.

    • May 2, 2011 at 9:58 am

      Lieber MonteVista,

      uns ging es nicht darum, eine weitere Beleidigung (auch im Sinne der §§ 185 ff. StGB) zu schaffen, sondern eine Konditionierung zu erzielen, indem wir EINEN Begriff für alle unsere Gegner verwenden.

      Goebbels etwa sagte, wie niekisch dankenswerterweise einwarf, immer “Volksschädlinge”. So ähnlich, vielleicht etwas modern “verweichlicht”, damit es auch in den BRD-Ohren ankommt (die Männer sind ja auch nicht mehr so “hart” wie nach dem 1. WK), hatte ich mir unseren Begriff vorgestellt.

      Wobei ich den Vorschlag von Leonidas, dem Begriff eine kurze Fassung zu geben (Vorbild “nazi”), auch teile.

      Aber beides schließt sich, wie so oft, nicht aus!

      Wir könnten einen Langbegriff nutzen (z.B. Antideutsche) und dann eine Kurzfassung, etwa “Andeus”. Bzgl. des “eu” müssen wir m.E. noch nachbessern. 😉

  28. Universum
    April 30, 2011 at 9:04 am

    MontaVista :
    Interessante Diskussion…
    “Deutschland-Abschaffer” ist ausserdem nicht negativ, die ANTIFA nennt sich ja selbst so…

    Naja, wem das nicht negativ klingt, dem ist vielleicht auch eh nicht mehr zu helfen. Die Antifa mag sich zwar selbst als “edel” sehen, aber der Großteil der Bürger sieht die doch auch nur als vermummte Chaoten, mit denen er nichts zu tun haben will. Ich denke, wir sollten unsere Begriffe schon eher auf die Normalbürger ausrichten, als auf irgendwelche Antifanten; und wenn die Antifanten sich nach unserem Begriff selbst benennen, ist es doch sogar gut für uns 😉

    Bei einem Begriff wie “Speichellecker” wissen wir ja, was gemeint ist, aber der Bürger sieht darin vielleicht auch nur eine einfache Beschimpfung wie z.B. “Arschloch”, und nicht den politischen Hintergrund. Auch sagt z.B. “Lakaien” ja nicht aus, wem sie denn dienen, und verleitet somit zu Spekulationen…

    • May 2, 2011 at 9:59 am

      Lieber universum,

      das hatte ich auch im Beitrag: Feinde als Volksfeinde ansprechen; so geäußert. Wenn sich manch politiker unsere Bezeichnung eher zur Ehre gereichen lässt, dann kann das nur für uns von Vorteil sein; zeigt es doch, wie hoch die Gräben zwischen Volk und “Führung” der BRD schon sind.

  29. blacksun87
    April 30, 2011 at 12:54 pm

    Scheindemokraten
    Kapitalvasallen
    Arbeiterverräter

  30. Frank_
    April 30, 2011 at 2:30 pm

    Wieder mal ne super Idee die Frage…

    Vorschlag:
    Links-Faschisten. Grüne Faschisten.

    Damit distanzieren wir uns vom 3.Reich, halten unseren Gegenern den Spiegel vor, klären dritte auf. Wenn jemand die Aussage hinterfragt, sind die Argumente sofort auf der Hand.

    Bunzelbürger find ich irgendwie platt, drückt für mich nichts aus.

    • April 30, 2011 at 6:10 pm

      “Faschisten.

      Damit distanzieren wir uns vom 3.Reich”

      Eher nicht, Frank, denn da gab es keine Faschisten. Die gab es in Italien.

      • Frank_
        May 1, 2011 at 3:35 pm

        Danke für deinen berechtigten Einwand.

        Kurz: Der Begriff ist so gemeint, dass er in die gleiche Richtung zielt, wie der Begriff Nazisozi.

        Lang:
        Ich gebe dir vollkommen recht, die Faschisten gab es in I. Der Begriff geht aber häufig einher mit dem damaligen System in Deutschland, auch wenn es unpräzise ist.
        Zweitens werden wir häufig mit dem Wort konfrontiert und es steht der Vorwurf im Raum, dass wir ein ähnliches System wollen.
        Damit würden wir die Aussage negieren, gedankliche Verwirrung schaffen und damit Raum gewinnen, für ein neues Bild…

    • May 2, 2011 at 10:02 am

      Lieber Frank_,

      bitte keine vergangenheitsorientierten Begriffe. Man ist kein besseres “Schwein”, wenn man andere als “Rosa Schwein” bezeichnet. Das verstärkt eher noch das eigene Stigma als “Schwein”.

      Ansonsten besten Dank für das Lobb. Wir machen ja hier alle kostenlose Politikberatung für NPD und Konsorten (Freie Kräfte, Black Block etc.) – etablierte Parteien zahlen dafür Millionen Hoffentlich sind es keine Perlen vor die Schweine, äh Säue…;-)

    • May 2, 2011 at 3:17 pm

      Sobald du dich distanzierst, verbeugst du dich vor dem Stumpfsinn deiner Gegner. Dem unpolitisierten Menschen sind solcherlei Reflexe in der Regel fremd. Wenn du politisch nichts mit dem NS gemein hast, dann muss das dein Gegenüber anhand deiner Argumente und deinem Auftreten erkennen, und nicht anhand einer platten Phrase.

      Grüße

  31. Franz von Sickingen
    April 30, 2011 at 5:52 pm

    Universum :
    Die klugen Köpfe sind hierzulande aber auch meist diejenigen, die am stärksten indoktrieniert wurden, während die “einfachen” Leute sich noch viel eher ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben. Letztlich brauchen wir sie aber alle…

    Die klugen Köpfe sind nicht an eine soziale Schicht gebunden, sodass es gerade auch bei den einfachen Leute besonders kluge Köpfe gibt.
    Die Indoktrinierung beginnt leider schon recht früh, schon im Kindergarten und es betrifft alle. Dieses System funktioniert so wunderbar subtil und totalitär, dass es mich auch gleichzeitg fasziniert. Müssen kluge Köpfe sein, die dieses menschenverdummende, bunte Marionettentheater entwickelt haben.

    • May 2, 2011 at 10:04 am

      Ja, die Alliierten mit den 68er als fünfte Kolonne. Gerade die subtilität macht einem Angst. Die DDR war gegen die BRD ein haufen von Idioten, obgleich auch die DDR-KZs nur psychologisch und damit schon subtil gefoltert haben. Aber das ist sicher ein anderen thema.

      Klar ist: Klugheit ist keine Schichtenfrage – insofern volle Zustimmung!

  32. April 30, 2011 at 5:58 pm

    “Mit “Deutschland-Zerstörer” könnte ich mich aber auch anfreunden.”

    Und ich mich auch mit “Deutschland-Abschaffer”, lieber Universum:-)

    Mehr zum Spaß:

    “Schwarz -Rot-Gold angestrichene Bonzen”

  33. Franz von Sickingen
    April 30, 2011 at 6:08 pm

    Frank_ :
    Wieder mal ne super Idee die Frage…
    Vorschlag:
    Links-Faschisten. Grüne Faschisten.
    Damit distanzieren wir uns vom 3.Reich, halten unseren Gegenern den Spiegel vor, klären dritte auf. Wenn jemand die Aussage hinterfragt, sind die Argumente sofort auf der Hand.

    Haben Sie “Das Schwarzbuch des Kommunismus” gelesen? Wenn nicht, dann tun es einmal bitte. Es reichen vielleicht 200 Seiten aus und Sie werden erkennen, dass es völlig deplaziert ist, jedem noch so unscheinbarem Wörtchen Faschismus anzuhängen. Vom Faschismus und dem Nationalsozialismus kann man sich auch anders distanzieren, indem man nämlich ohne zu heucheln deren Verbrechen – insbesondere des Nationalsozialismus – umfassend anerkennt.

    • Frank_
      May 1, 2011 at 3:43 pm

      Mann kann die Verbrechen durchaus anerkennen…
      Ob es Sinn macht, weiss ich nicht, finde das Wort allerdings praktisch und griffig. Zudem komen wir damit dem politischem Gegner zuvor.

      Das Wort sollte auf jeden Fall, selbstsprechend sowie kurz und bündig (begrenzte Anzahl an Silben) und nach Möglichkeit negativ belegt sein.

  34. Franz von Sickingen
    April 30, 2011 at 6:29 pm

    VoxPopuli :
    Ich weiß nicht, inwieweit es uns voranbringt, wenn wir “weniger” Tote haben.

    Natürlich bringt es uns voran, denn dies hat etwas mit Aufklärung zutun. Die PseudoDemokratie lebt von der Dummheit.

    Die anderen halten uns nicht den Bolschewismus entgegen, sondern die “Demokratie”, auch wenn sie nur Schein ist.

    Die Umkehrung ist wichtig: Die Pseudodemokraten sind Bolschewisten, Plutokraten, Technokraten, Totalitaristen, Multi-Kulti-Krieger oder -Priester, Eurokrieger oder -Priester, Ökoterroristen, Grünbolschewiken usw.

    PS: Nur Schwarzfahrer wählen CDU!

  35. Anti-Gutmensch
    April 30, 2011 at 6:39 pm

    Mal ´ne andere Frage: Welche Parteien zählen jetzt genau dazu? Was ist z.B. mit FW, PBC, AUF, ÖDP, Rentnerpartei, Tierschutzpartei, Violette oder Piratenpartei…?

    • May 1, 2011 at 8:21 am

      Antigutmensch, bei Deinem nn kannst D u uns diese Arbeit abnehmen:-)

    • May 2, 2011 at 3:23 pm

      Du hast evtl. Scientology vergessen…

      Ernsthaft. Wen interessieren die?

    • Universum
      May 5, 2011 at 1:16 pm

      Naja, diese Splitterparteien sind wohl nicht mehr als “unbedeutende Mitläufer”…

  36. KD
    May 1, 2011 at 7:33 am

    Die Silben „Na“ und „zi“ entstammen in Wirklichkeit dem Wort Narzisse!

    Bekennen wir uns dazu, stecken uns die schöne Blume frisch ans Revers
    oder einen stilisierten Anstecker mit unseren Farben und vielleicht einem kleinen Glückssymbol
    und blicken erstaunt aber freundlich,
    wenn die unheilvolle Koalition brüllt: Nazis raus.

    Sieht eine Narzisse auf einer Fahne nicht auch friedlicher und schöner aus als die blutige Rose?

    • May 1, 2011 at 8:14 am

      KD, wir können auch den unverdächtigen Schriftsteller und Dichter Hermann Hesse nehmen, dessen wunderbar geschriebenes Werk lautet: N a r z i ß und Goldmund:-)

      • KD
        May 1, 2011 at 8:29 am

        Der ernsthafte Hintergrund meines Einwurfs liegt darin, dass politische Schimpfwörter sich stets ins Gegenteil verkehrten, als die Verunzierten die Begriffe zu “ihrem” Markenzeichen machten.

      • Universum
        May 5, 2011 at 1:23 pm

        Eine “Umkehrung” eines negativen Begriffes, indem man ihn offensiv für sich selbst verwendet, wird ja z.B. seit längerem mit dem Begriff “schwul” versucht. Ist zwar ein anderes Thema, aber da scheint es durchaus zu funktionieren. Eine “Umkehrung” ist also möglich…

        Im Falle von “Nazi” dürfte das aber natürlich nicht bedeuten, sich auch die dazugehörigen Klischees mit anzuziehen, sondern eher den Bürger quasi eines besseren zu belehren. Viele Chancen sehe ich da aber trotzdem nicht…

      • May 5, 2011 at 2:55 pm

        Naja, in der “weißen” schicht ist “schwul” mittlerweile chic; aber bei den Alis ist “schwul” so ziemlich das letzte Schimpfwort. “Biste schwul, alter?” wird jenen “männlichen” Wesen entgegengebracht, die eben kein Rückgrat haben. Bezeichnend für die BRD-Gesellschaft.

    • May 2, 2011 at 10:09 am

      Die IDee mit der Umkehrung ist nicht schlecht, wurde aber meines Erachtens schon probiert, indem man sich die Klischees, die die Feinde aufstellten, allzu gern angezogen hat (im wahrsten Sinne des Wortes). es hieß, Rechte wären brutal, also glaubten einige, genau das machen zu müssen.

      M.E. ein schwerer Fehler! Und die Verbindung zwischen “Nazi” und Narzisse ist erklärungsbedürfitg und deshalb für die Masse eher ungeeignet. Wie ich oben schon schrieb: die Messlatte muss ein geisitg Behinderter sein. Versteht auch er den Begriff, dann wird er in der Masse ein Lauffeuer sein.

  37. May 1, 2011 at 8:19 am

    “wäre es vielleicht eine gute Idee, erst mal einige Kriterien zu erarbeiten, die unser Begriff erfüllen soll, um dann schauen zu können, welche bisherigen Begriffsvorschläge den Anforderungen entsprechen.”

    #Universum (66):

    Wir wollen Denjenigen, die in fremdem Auftrag, aus eigenem Antrieb, aus beidem zusammen oder gutgläubig die Auslöschung alles Deutschen betreiben, einen jedermann verständlichen,zugleich kampfwirksamen Namen geben.

    • May 2, 2011 at 10:11 am

      Kriterien perfekt umschrieben!

      ICh füge an: Es muss sich zur Konditionierung eignen!

  38. May 1, 2011 at 8:52 am

    “Der ernsthafte Hintergrund meines Einwurfs liegt darin, dass politische Schimpfwörter sich stets ins Gegenteil verkehrten, als die Verunzierten die Begriffe zu “ihrem” Markenzeichen machten.”

    Wohl nicht stets, KD, aber manchmal schon. Dr. Goebbels übernahm das Schimpfwort “Nazi” auch, indem er dann von “Nazisozi” sprach. Hier zu Narzissen:

    “Zu dieser gehören die Jonquille, Tazette, die im Freien ausdauernde weiße Narzisse (Narcissus poeticus) und die gelbe gefüllte Narzisse (Narcissus Bulbocodium), die wieder eine große Zahl von Gartenvarietäten geliefert haben. Ihre Kultur ist wie die der Hyacinthen. Die bitteren und schleimig schmeckenden Blüten der gemeinen Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) enthalten ein sehr reizendes Gift; nach Orsila können zwei bis drei Quentchen derselben in einigen Stunden töten.”

    Nehmen wir, KD, die gemeine Narzisse, dann haben wir neben dem Symbol auch eine Waffe dabei:-) Spaß beiseite: Die Idee ist gut..

    • May 2, 2011 at 10:14 am

      Lieber nieksich,

      hast Du dazu weitere Hintergrundinfos (Nazisozi)? Das wäre für die aktuelle Lage sicher interessant!

      Man sieht, die Probleme kehren immer wieder – Geschichte wiederholt sich; eben nur nicht eins zu eins, wie manche Hitleristen denken…

      • niekisch
        May 2, 2011 at 11:10 am

        Momentan nicht, lieber Voxpopuli, der Begriff kam aus meinem Gedächtnis. M.W. hat Goebbels einen Aufsatz mit diesem Titel geschrieben. Ich schaue mal nach.

  39. niekisch
    May 1, 2011 at 11:14 am

    “Ich finde den Begriff “Antideutsche” auch gut, finde ihn aber etwas zu lang. Zwei Silben wären optimal. “Na-zi” ist klanglich sehr gut und eingängig. Daran sollte man sich orientieren.”

    # Leonidas (58):

    A-di = Antideutsche Idioten:-)

    Da haben wir zugleich eine Replik zu
    “Na-zi”, denn Addi war der Chef. Könnte bei lautstarken Gefechten gut wirken.

    Schwierig wird es nur, wenn eine bestimmte Person so belegt wird, §§ 185 ff.StGB:-)

    Den können wir dann A-deu nennen = Anti-Deutschler:-)

    • niekisch
      May 1, 2011 at 11:36 am

      Für die Mehrzahl können wir vielleicht noch besser “A-dis” sagen.

  40. KD
    May 1, 2011 at 11:29 am

    Aus Adi entsteht schnell Addi – führt das nicht zu Irritationen?

    • niekisch
      May 1, 2011 at 11:40 am

      Bei wem, KD? Leonidas meint ja zu Recht, der Begriff soll zunächst unklar sein. Wer weiß schon heute noch, wer Addi war? 🙂 Wenn es als Parole gerufen wird, dann liegt die Betonung auf dem langen A, ein doppeltes D kommt dann kaum heraus. Versuche es mal:-)

      • KD
        May 1, 2011 at 5:29 pm

        ok, das kam mir auch in den Sinn, wenn man A-di sagt/ruft

  41. Franz von Sickingen
    May 1, 2011 at 3:04 pm

    Die Sammelbezeichnung Asoziale abgekürzt Aszis käme vielleicht der Sache ebenfalls nahe. Musste jedoch feststellen, dass die Formulierung Asoziale historisch auch schon in Gebrauch war und damit die Abkürzung für den politischen Gebrauch eventuell kontaminiert ist.

    Die Möglichkeit ein Kunstwort über die Verbindung von Buchstaben zu entwickeln, wäre auch noch eine Idee. Ich denke hier an das Wort “Atze” – “die Atzen” – die Atzis. Klingt aber als Schimpfwort in meinen Ohren recht milde.

    STASI ist auch so ein ins Ohr gehendes und ein äußerst negativ aufgeladenes Schimpfwort.
    Ist es nicht so, dass der sogenannte Antifaschismus nicht wie ein STASI- oder GESTAPO-Apparat agiert: Denunziation, Manipulation, Gewalt und Terror.

    “STASI raus” kann man gut brüllen, bei “GESTAPO raus” bricht man sich schon wieder die Zunge. Ein Wort mit zwei Silben wäre also optimal.
    STASI würde ich für die Gegenwart zunächst erst einmal so übersetzen: Staatlicher Terrorapperat der sozialistischen Internationale. Vielleicht gibt es ja bessere Übersetzungen.

  42. niekisch
    May 1, 2011 at 6:16 pm

    “STASI raus”

    Ist der Begriff nicht durch die DDR – Stasi besetzt?

    Wenn, dann würde ich die Antideutschen “Wessi-Stasi” nennen.

    Aber Stasi scheint mir als Begriff eh ein wenig eng: Er bezieht sich ja auf Geheimdienstliches, während die Antideutschler ganz offen Deutschland abschaffen.

  43. Normalo
    May 1, 2011 at 6:55 pm

    Warum denn nicht “Weltzerstörer”? Immerhin ist die gesamte Welt ihr Aktionsgebiet. Es sind die “Globalisten”, die die Vielfalt vernichten und allen Völkern der Welt ihre Freiheit nehmen wollen.

    Ein Völker und Kulturenmatsch, gehirngewaschen, am Tropf der Globalökonomen.

    • May 1, 2011 at 7:02 pm

      Noch weiter geht Dr. Sander, der von der “Auflösung aller Dinge” spricht. So schließt sich der Ring: was als “Aufklärung” im 16. Jahrhundert begann, endet als die “Auflösung aller Dinge” im 21. Jahrhundert..

    • May 2, 2011 at 10:17 am

      Wir dürfen, lieber Normalo, m.E. nicht so weit auf die oberen Ebenen. Denn dort sind wir nicht! Wir sind vor Ort, auf den Straßen und in den kommunalparlamenten. Auch dort muss der Begriff passen!

  44. Franz von Sickingen
    May 1, 2011 at 7:16 pm

    niekisch :
    “STASI raus”
    Ist der Begriff nicht durch die DDR – Stasi besetzt?
    Wenn, dann würde ich die Antideutschen “Wessi-Stasi” nennen.
    Aber Stasi scheint mir als Begriff eh ein wenig eng: Er bezieht sich ja auf Geheimdienstliches, während die Antideutschler ganz offen Deutschland abschaffen.

    Ach, lieber Niekisch, ich würde Sie doch gern bitten, dass Sie meinen Text genauer lesen. Aber vielleicht setze ich zu viel Wissen voraus: Natürlich sind STASI und GESTAPO ursprünglich Geheimdienstorganisationen. Nun, darum geht es aber nicht! Worum es geht, habe ich oben dargelegt, ich will dies nicht wiederholen, aber ich kann es ergänzend an dem Begriff “Antideutsche” – so bezeichnet sich übrigens eine linke Gruppierung in Abgrenzung zu den Antiimps – noch einmal kurz verdeutlichen: Sie werden Antideutsche nie so verkürzen können, dass daraus ein griffiger, aussagekräftiger Kampfbegriff wird, der nicht lächerlich klingt. Versuchen Sie es mal mit “Adis raus”. “Adis” klingt mehr als harmlos – wie ALDI eben. Wie machtvoll klingt hingegen “Nazis raus”. Es klingt auch deshalb machtvoll, weil dahinter auch eine wirkmächtige historische Wirklichkeit steht.
    Deshalb mein Vorschlag STASI (auch durch die Möglichkeit des historischen Bezugs äußerst wirkmächtig): Staatlicher Terrorapparat der Sozialistischen Internationale. Dieser Wortlaut müsste jedoch erst in den politischen Diskurs eingebracht werden. Aber dazu gibt es ja die Fraktion in Sachsen und noch in M/V. Und wie agieren die pseudodemokratischen Blockparteien bis hin zur Antifa? Mit Denunziation, Manipulation, willkürlichen Sanktionen, Gewalt, Terror? Sind das nicht auch Methoden von Geheimdiensten, aber im Sinne des Antifaschismus kann es alle treffen? Ist Antifaschismus nicht auch Staatsdoktrin?

  45. niekisch
    May 2, 2011 at 10:44 am

    Ja, lieber frtanzvon Sickingen, der sog. Antifaschismus ist hier bei uns quasi Staatsdoktrin. Nur meine ich halt, der Begriff Stasi wird durch die Medien immer auf die DDR bezogen und wir müßten ihn – wie Du ja auch schreibst – hier erst einmal begriffs m ä c h t i g machen. Wenn die NPD das konsequent tut, ist es doch in Ordnung. Wird man ihr dann aber nicht vorwerfen, sie habe gut reden, sei sie doch selber staatlich unterminiert?

    Probleme über Probleme bei der Begriffsfindung:-) Nicht doch den Begriff Stasi mit einem zweiten Begriff verbinden, der ihn auch für die BRD durchschlagend macht?

    “Bunzel-Stasi”?

    Da ist was Unklares drin.
    Das ist was Beschimpfendes drin.
    Da ist was Rufbares drin.
    Das ist nicht strafbar.
    Da ist was Lustiges drin.
    Da ist was Fragendes drin.
    Da ist das Indoktrinierende der Antideutschen drin.
    Da ist der Überwachungsfanatismus von CDU bis Antifa bis ZDJ drin.
    Da spannt sich der Bogen weit über die ganze antideutsche Szene.
    Da werden alle Ebenen vom Örtlichen bis zur Bundesebene erfaßt.

    • Anonymous
      May 2, 2011 at 10:47 am

      Pardon: “Franz”

      Und wenn ich hier ständig neue Begriffe einwerfe, dann ist es nicht, um mich wichtig zu tun, sondern um die Sache voranzutreiben:-)

  46. niekisch
    May 2, 2011 at 10:48 am

    Pardon: “Franz”

  47. niekisch
    May 2, 2011 at 11:29 am

    Speziell gegen Antifa:

    S T A Z I ( S ) oder N E O S T A Z I S in Anlehnung an NAZI oder Neonazi.

  48. Monarchist
    May 2, 2011 at 4:36 pm

    Das Bild mit den eingedruckten Zeilen ist aussagekräftig und emotional aufrührend. Die redaktionelle Kommentierung “Herrlich, das ist nationale Kreativität” wirkt dagegen deplaziert. Man weiß zwar, was der Verfasser meinte und ausdrücken wollte. Kritisch gesehen, geht es so aber nicht. Sofern das Foto nicht einem Film entnommen wurde, ist davon auszugehen, dass es realistisch eine Frau darstellt, die kurz davor ist gesteinigt zu werden. Da kann man nicht eine Bildunterschrift drunter setzen, die mit “Herrlich…” beginnt – aus meiner Sicht ein handwerklicher Fehler, der – mag der Autor sonst auch seine Verdienste haben – in dem Fall mit Gedankenlosigkeit zu tun gehabt haben dürfte. Nicht zuletzt im Hinblick auf die Außenwirkung einer Internezpräsenz wie “Deutschlandecho” kommt es darauf an, sensibel für solche Dinge zu sein.

    • May 2, 2011 at 5:22 pm

      Naja, lieber Monarchist, nun wollen wir aber nicht päpstlicher sein als der Papst!

      1. Die Szene stammt sicher aus einem Film oder ist gestellt, da die gesteinigten Frauen stets ein Kopftuch tragen. Jedenfalls ist mir kein fall bekannt, bei dem das nicht so wäre.

      2. Was die Moslems in ihrem Kulturkreis machen, kann uns gelinde gesagt, am Allerwertesten vorbeigehen. Das Schicksal dieser Frau, sollte es real sein, ist nicht die Gebeine eines einzigen Deutschen wert. Wir sind ein Volk, das kurz vor dem eigenen Ableben steht – sinnbildlich vielleicht mit einem 90jährigen vergleichbar. auch der führt keine kriege mehr.

      Wir sind nicht dafür da, die Welt besser zu machen; wir müssen in einer Welt bestehen, die uns in 30 Jahren aus der Geschichte verbannen wird, wenn wir nichts tun.

      Und nun bitte zurück zum eigentlichen Thema!
      Dieses ist komplex genug und – abermals – bedeutend wichtiger als das Schicksal dieser muslimischen Frau. Denn das Bild und der Schriftzug sagen vor allem eines: die (St)Einschläge kommen näher und unsere erste Aufgabe ist es, dieses barbarische Verhalten von unseren Frauen und Kindern fernzuhalten. Erst danach kann man sich Gedanken machen, den Wilden die Zivilisation zu bringen. Das dürfte, wenn alles klappt, aber erst wieder in 150 Jahren anzudiskutieren sein 😉

      • DLC
        May 3, 2011 at 1:24 am

        Dem muss ich aber widersprechen, man kann nicht mit den eigenen Mitleid haben, mit den Fremden jedoch nicht…

        Zudem kann man vor allem heutzutage (früher vielleicht noch) für Deutschland kämpfen, ohne Blick auf die Welt.

        In gewisser Weise sind wir schon globalisiert und die Ereignisse in anderen Ländern wirken sich auch auf uns aus und zwar sehr stark.

        Ich meine jetzt gar nicht mal Fukushima, sondern Ideologien, wirtschaftsinteressen, widerstreitende politische Mächte, usw. Vor allem die Medien schaffen heute Meinung und die Medien der unterschiedlichen Länder wirken sich auf die Gesinnungskultur der jeweils anderen aus.
        Und wer sich auf der Suche nach neuen Ideen oder Lösungen möglichst gut umsieht, hat auch zuhause bessere Chancen.

        Es ist, tut mir leid, wenn ich das sagen muss, kindlich, den Blick nicht vor die Haustüre zu tun.

        Nochwas zum Mitleid. Jeder hat Mitleid verdient. Es stimmt schon, das eigene Volk geht vor.

        Aber um beim Beispiel mit dem 90-jährigen zu bleiben, wenn man selbst z.B. Krebs und nur noch paar Monate zu leben hat, sollte es einen trotzdem noch interessieren, wenn der Nachbar in seinem Haus gerade verbrennt…

        Kann auch sein, dass alleine die seelische Genugtuung, ihn gerettet zu haben, bzw. eine höhere Macht, auch das eigene Leben rettet. Weiß man es?

        Oder man bekommt neue Erkenntnisse über den Sinn des Lebens allgemein…

        Es ist nicht gerade ein Kampf mit klaren Fronten, es gibt sehr viele Faktoren, die aufeinander einwirken und einander beeinflussen. Man muss sich gut überlegen was man denkt und fühlt. Und gerade Mitleid ist nie falsch.

  49. Monarchist
    May 2, 2011 at 8:26 pm

    Lieber VoxPopuli,

    ich gebe Ihnen Recht, dass das Bildmotiv wahrscheinlich einem Film entnommen ist, da die Frau in einem authentischen Fall wahrscheinlich verschleiert wäre. Aber, auch wenn es “nur” um ein Sujet aus einem Film geht, sollten wir uns um sprachliche Sensibilität bemühen. Und das hat eine Menge mit dem “eigentlichen Thema” zu tun. Dazu gleich mehr!

    Lassen Sie mich aber einiges vorweg bemerken: Tendenziell denke ich, dass Rechte in ihrer Betroffenheit oft aufrechter und ehrlicher sind als viele auf der linken Seite. Und wenn man das besagte Bild ansieht, dass in Ihrem Beitrag “nationaler Kreativität” zugerechnet wird, so fordert es vom Betrachter spontane Betroffenheit ein – das ist Psychologie! Würde man diese jedoch nur einsetzen, um eigene politische Ziele zu instrumentalisieren, so wäre dies nicht redlich. Auf der linken Seite wird so etwas – wie ich meine – nicht selten betrieben. Wollen wir als Strömung auch so agieren?

    Wenn Sie in der Replik auf meine Kritik meinen, das Schicksal einer einzelnen Kulturfremden in ihrer Welt, irgendwo da draußen, weit weg, dürfe uns nicht interessieren, so stünde dies – falls Sie wirklich so fühlen sollten – in Widerspruch zu dem, was das Bild rüber bringt. Ist Ihnen das bewusst? Es geht auch nicht darum, “die Welt” zu retten, sondern nur sensibel mit Sprache umzugehen.

    Und jetzt komme ich zum “eigentlichen Thema”, wie Sie es nennen, lieber “VoxPopuli”: Wir haben nur dann einen moralischen Anspruch, den politischen Gegner mit einem Schlagwort wie “Volkszerstörer” oder “Pseudo” anzugehen, wenn wir die Moral auf unserer Seite wissen. Das betrifft nicht nur unsere Interessen als autochthone Bevölkerung, die in ein oder zwei Generationen Gefahr laufen könnte, Minderheit im eigenen Land zu werden, sondern auch ein Quantum Menschlichkeit, das (wie ich meine) auch den Anderen gegenüber zu gelten hat. Dann nämlich, wenn wie es im Bild dargestellt wird,um eine Situation geht, die keiner der eigenen Schwester, Nachbarin oder wie auch immer wünschen würde.

    Besonders, wenn wir mit dem Begriff “Pseudo” operieren, dürfen wir in unserer eigenen Moral nicht den Verdacht aufkommen lassen, wir seien in der Hinsicht “Pseudos” – indem wir beispielsweise ein anklagendes Bild zeigen, das Opfer darauf uns aber gar nicht interessiert. Das wäre reines Instrumentalisieren, und ich will Ihnen wirklich nicht unterstellen, dass Sie im Innersten so denken und fühlen.

    Bedenken Sie bitte auch, dass wir vielen Linken und allgemein den Hohepriestern der Political Correctness geradezu ein Steilvorlage bieten würden, indem diese Leute mit erhobenem Zeigefinger sagen könnten: “Seht ihr, das haben wir doch schon immer gesagt, dass die Nationalen gefühllos sind.” Ich glaube nicht, dass Sie das wollen. Außerdem spielt auch noch eine Rolle, dass eine Internet-Seite wie das “Deutschland-Echo” bestimmt auch von etlichen besucht wird, die mal neugierig sind und sehen wollen, wie kommunizieren die Nationalen denn so untereinander. Das dürften zu einem Teil ideelle Weggefährten von morgen sein. Und ich denke mal, dass sich manche potentielle Mitstreiter abgestoßen fühlen könnten, wenn wir nicht bis in (scheinbare) Kleinigkeiten hinein sensibel mit Sprache umgehen. Sie mögen mir zwar entgegenhalten, das traue man uns sowieso nicht zu. Aber, muss man Klischees denn auch noch bedienen…?

    Nehmen Sie meine Kritik jedoch bitte nicht als Affront. Ich weiß zu schätzen und zu respektieren, dass Sie Ihre Zeit und Ihre Kraft für die letztlich gemeinsame Sache einsetzen. Gleichzeitig bin ich guten Mutes, dass Sie mit – wie ich zumindest hoffe – konstrutiver Kritik positiv umgehen werden. In diesem Sinne: Ich will nicht päpslicher als der Papst sein und auch nicht den Oberlehrer spielen. Bitte, glauben Sie es mir.

    • niekisch
      May 3, 2011 at 9:29 am

      “wenn wir mit dem Begriff “Pseudo” operieren, dürfen wir in unserer eigenen Moral nicht den Verdacht aufkommen lassen, wir seien in der Hinsicht “Pseudos” – indem wir beispielsweise ein anklagendes Bild zeigen, das Opfer darauf uns aber gar nicht interessiert.”

      Oder, Monarchist, uns über Ausländergewalt gegen Deutsche aufregen und zugleich Gewalt verharmlosen oder sogar Propagieren.

      Der deutsche Name hatte früher in der ganzen Welt einen sehr guten Klang, weil man uns für ritterlich hielt.

  50. DLC
    May 2, 2011 at 11:38 pm

    Wow, ich bin der einzige, der für Plutokraten gestimmt hat.

    Ich finde den Begriff am besten, weil er genau den Nagel auf den Kopf trifft.

    Zudem ist es ein Fachbegriff, der dem System einen Namen gibt und seine wahre Natur aufzeigt.

    Das “Antideutsche” fehlt natürlich auf den ersten Blick, aber das macht nichts, weil derjenige, der dem Mammon huldigt, dafür automatisch alles andere abschafft.

    Zuguterletzt lässt sich jeder handelnde im System dran messen, inwieweit er “Plutokrat” ist, also von Korruption beeinflussbar. In wieweit er oft wider besseren wissens dem Volk schadet, um sich selbst zu bereichern oder seine Dienstherren. Natürlich lässt er sich gerne von “Fachleuten” das Gewissen beruhigen, dass diese oder jene Neuerung ja so gut für die Menschen ist aber im tiefen Innern weiß er es besser, aber er unterdrückt diese Stimme aus Gier. (Oder aus Anbetung für das System)

    Natürlich fehlt auf dem ersten Blick das ideologische, aber wenn man genauer überlegt, sind wir im Grunde eine Volksgemeinschaft und jeder, der diese mit vollem Verstand abschaffen will, ist entweder von außen umerzogen oder gekauft.

    Und das “von außen” wird nunmal von Plutokraten gesteuert.

    Ich finde z.B. der Begriff Antideutsche könnte in eine Sackgasse laufen, weil wie gesagt eben, es ist mittlerweile schon schick, Deutschland abzuschaffen und die Umerziehung geht weiter. Und den Präsidenten Obama kann man auch schlecht als Antideutschen bezeichnen, weil es ja sein Job ist 😛

    Aber z.B. für die eurpäische Ebene oder gegen die EU für ein Europa der Völker ist der Begriff schon Gold wert.

    Wer Geld über alles stellt, wird durch die Vernunft immer angreifbar bleiben.
    Und wenn der Wille zum Geld das Volk abschafft, ist er auf diesem Wege besser angreifbar, als durch den Begriff “Antideutscher”

    Weil, wie gesagt, alles wird von außen gesteuert, die Besatzung, die EU, die Medien. Wer dem ganzen Schmus folgt, ist entweder gekauft oder umerzogen oder selber Plutokrat.

    Außerdem, es gibt auch in den Reihen der Linken viele, die gegen das internationale Kapital sind und die falsche Verteilung von Reichtum usw.
    Gegen Materialismus und und und.

    eigentlich ist das ihr ganzes Fundament. Nur der letzte Lichtblick fehlt ihnen halt noch, dass nur die Volksgemeinschaft Freiheit und Würde garantieren, bzw. Artgerechtes Leben. Ein anderer Begriff fällt mir nicht ein aber ich vergleich das immer mit den Hennen auf dem Bauernhof im Unterschied zu denen in der Batterie, die der Industrie dienen “dürfen” und mit den Menschen wird es ebenso werden, solange das Kapital der Höchstwert ist und eben nicht Liebe, Ehre usw.

    Denn all die Werte, die Freiheit und die Würde die wir noch haben sind leere Hüllen ohne Fundament, die nur aus Gewohnheit noch stehen und langsam aber sicher ausgehölt werden. Muss nur ne neue wissenschaftliche Kenntnis auftauchen, die besagt, Menschen sind produktiver wenn so und so, oder glücklicher wenn so und so und die Produktivität ist sowieso schon in all unseren Köpfen als das Höchste.

    Ich denke einfach, die wahren Volksfeinde zu benennen ist wichtiger als die unmittelbare Gegnerschaft meinetwegen treffend zu charakterisieren.

    Die Plutokraten können von jedem gehasst werden, die Antideutschen weniger und es nützt auch nichts, die Antideutschen aus dem Weg zu räumen, weil uns das internationale Kapital trotzdem frisst.

    Politische Freiheit ist erstmal sehr fern, dafür sorgen nicht nur die inneren Zwistigkeiten, sondern auch USrael usw.

    für die “Gegner” auf der Straße könnte man ja “Plutokratenknecht” gebrauchen, vielleicht erwacht dann im ein- oder anderen der Wunsch, sich ein wenig aufklären zu lassen warum er als das bezeichnet wird, was er eigentlich ja bekämpfen will.

    So lässt sich Zugewinn erzielen. Und auch der Schlafmichel wird lieber auf die Plutokraten schimpfen, weil ihm der “Antideutsche” zu rechts klingt.

    Natürlich drückt Antideutscher die Opposition zur Volksgemeinschaft klarer aus, jedoch ist es den meisten nicht ersichtlich, warum ihre “geliebten” Politiker z.B. Antideutsch sein sollen. Weil deutsch heute, so hart es klingt, ein relativer Begriff ist und der Neger von nebenan nunmal auch gefälligst ein Deutscher ist, das ist ja das Problem.

    Aber indem man den Kapitalismus direkt anprangert, kann man all seine Auswirkungen, wie z.B. die Abschaffung der Völker automatisch mitanklagen.

    Und jeder vernünftige Mensch wird der Argumentationskette folgen können, beim Begriff “Antideutscher” hört diese recht schnell auf…

    • niekisch
      May 3, 2011 at 9:37 am

      Deinen Argumenten, DLC, kann sich eigentlich niemand recht verschließen. Wir haben dann einen wirklichen Oberbegriff, der aber auch A l l e s umfaßt, insbesondere wohl auch alle im Rahmen der Diskussion genannten Kritieren. Nur ein Fremdwort ist es halt.

      Und ein weiterer Einwand: Es war einer der Lieblingsbegriffe von Dr. Goebbels. Das wird uns sofort entgegengehalten werden. Wenn wir uns hier für diesen Begriff entscheiden, dann sollten wir ihn modernisieren und auf Nachfrage erläutern:

      “P l u t o s”

  51. Monarchist
    May 3, 2011 at 8:42 am

    Ich bin voll und ganz der Meinung von DLC im Hinblick darauf, dass man die Bevölkerung (die vielzitierte “Mitte”, die immer mehr als wahlentscheidend gilt) dort abholen muss, wo sie momentan vom Bewusstsein her steht. Eine Identifikation mit dem eigenen Volk – wie bis Kriegsende und bis in die fünfziger oder sechziger Jahre hinein – ist nur noch bei wenigen vorhanden. Das liegt unter anderem daran, dass die Generationen weitgehend weggestorben sind, die noch aus der eigenen Biografie heraus eine geschichtliche Kontinuität, im Idealfall bis zurück zur Kaiserzeit, im Kopf gehabt haben (wo das eigene Volk noch eine zentrale Rolle spielte). Daher scheint insbesondere “Volksverräter” wenig geeignet. Denn wenn sich jemand mit dem Volk überhaupt nicht identifiziert, schaut er recht verwundert aus der Wäsche, wenn vom “Verrat am Volk” gesprochen wird. Wie kann man denn etwas verraten, für das kein Bewusstsein besteht.

    “Volkszerstörer” schiene auf den ersten Blick den gleichen Ausschlusskriterien zu folgen. Doch die Sache liegt hier, meine ich, etwas anders. Lediglich die Nähe zum eigenen Volk ist den meisten Leuten mental amputiert worden, und sie wird von der Inquisitionsmacht der etablierten Medien eiskalt verfolgt. Dass jedoch irgendein Volk Daseinsberechtigung hat oder haben könnte, ist wie eine Ahnung noch in denn geistigen Gegenwartscodierungen enthalten. So spricht man vom Schutz indigener Völker in Südamerika oder bedauert, dass Eingeborenenvölker im Regenwald Papua-Neu-Guineas zu verschwinden drohen. Somit könnte es den Normalbürger irgendwo noch mental tangieren, dass “ein Volk” zerstört werden soll. In dem Fall wird es ihn viellelicht sogar ansatzweise erreichen, dass es diesmal das eigene betrifft.

    Um einmal die herrschende Marketingsprache zu benutzen: Ein solcher Begriff lässt sich erst einmal aber erst in den systemkritischen oder gar der nationalen Sache einigermaßen nahen Medien penetrieren (was bedeutete: ihm Durchsetzungs- und Durchdringungskraft für das Bewusstsein zu vermitteln). Ob er eine Chance hätte, nach und nach in den medialen Hauptstrom (Anlizismus: “Mainstream”) hinein zu diffundieren, bliebe abzuwarten.

    Der Begriff Plutokratie wird – da treffe ich mich erneut mit DLC – schon vom allgemeinen Diskurs verwandt. Den findet man jetzt schon von der Welt, über Focus bis zum Spiegel. Hier ließe sich strategisch von den 68ern lernen. Es käme darauf an, einen solchen, bereits allgemein geläufigen Begriff neu zu besetzen, ihm einen neuen Schwerpunkt oder Akzent zu geben – in der 68er-Sprache: ihn “umzufunktionieren”.

    Den Aufwand hat man bei “Mehrheitsgesellschaftszerstörer” (was etwas holperig klingt) oder “Zerstörer der Mehrheitsgesellschaft” nicht. Man knüpft dabei an den verbreiteten Sozilogie-Tonfall führender Mehrheitsstrom-Medien an. Letztlich lässt sich sehr gut mehrgleisig fahren: Volkszerstörer, Plutokraten, Zerstörer der Mehrheitsgesellschaft und was auch immer noch. Ein Begriff sollte möglichst oft gebraucht werden (wegen der Einprägekraft), um ihn also zu “penetrieren”. Die anderen Begriffe wirken flankierend auf verschiedenen Ebenen, so wie eine “geistige Girlande”, die sich immer mehr drum und drum wickelt.

    Wir haben glücklicherweise kein Polit-Büro, das so etwas zentral regeln würde. Jeder hat aber einen eigenen Freundes- und Bekanntenkreis, postet auch mal in Hauptstrom-Medien Kommentare zu redaktionellen Beiträgen usw. Wir alle sind also Multiplikatoren, die sich strategische Überlegungen genereller Art zu eigen machen können.

  52. niekisch
    May 3, 2011 at 9:47 am

    “Ein Begriff sollte möglichst oft gebraucht werden (wegen der Einprägekraft), um ihn also zu “penetrieren”. Die anderen Begriffe wirken flankierend auf verschiedenen Ebenen, so wie eine “geistige Girlande”, die sich immer mehr drum und drum wickelt.”

    3 Ebenen:

    1. Weltweit und im Finaziell – Wirtschaftlichen = Plutokraten = P l u t o s

    2. Europa und Bundespolitisch = Volkszerstörer

    3. vor Ort = Bunzel-Stasi ( Agenten des Systems vor Ort )

    Der Schwerpunkt liegt immer bei Plutos, weil da bzw. hinter der Plutokratie die Drahtzieher sitzen.

    • niekisch
      May 3, 2011 at 9:48 am

      Pardon: im Finanziell – Wirtschaftlichen.

    • M.V.
      May 4, 2011 at 2:17 am

      Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Deine Vorschläge klingen kindisch. “Bunzel-Stasi”, “Plutos”? Was soll eigentlich das Ziel dieser kuriosen Wortschöpfungen sein? Daß man im Behindertenheim auch neue Leute kriegt? Mal wirklich, es ist ja richtig, daß man die politische Parole dem Volksohr anpassen muss, aber man muss das Niveau nicht in den Keller schrauben.

      • May 4, 2011 at 9:52 am

        Lieber M.V.,

        Du scheinst neu hier zu sein und deshalb beachte bitte Folgendes: Ich mag harte Kritik und offene Ansprachen. Aber jeder sollte dabei das Niveau wahren.

        Wir unterstellen uns hier alle, das beste für eine Modernisierung der nationalen Bewegung zu wollen. Alle gedanken und Ideen sind deshalb willkommen. Jeder kann hier zum Thema alles schreiben. Wir diskutieren das dann sachlich (!) und können die Idee weiter verfolgen oder verwerfen. Dabei verzichten wir auf Wertungen wie “kurios” oder “kindisch”, (ein)verstanden?

  53. May 3, 2011 at 11:15 am

    @ DLC, Monarchist und niekisch:

    eure Ausführungen mögen ja für einen gebildeten Menschen stimmen. Wir machen uns hier vielleicht GEdanken, dass Plutos ein geeigneter Begriff ist – die meisten Menschen denken dabei aber nur an den Hund von Mickey Maus.

    Ich stelle mir das bildlich vor: Wir treten auf und reden von Plutos oder Plutokraten. Da sagt der Michel aus dem Bäckerstube: “Äh, was willste, Alter?!”

    Während wir die Sache schon längst durchschaut haben, fahren andere lieber an den Badesee. Und hier liegt der Punkt: die meisten Menschen sind “einfach” gestrickt. Die wollen ein klares Weltbild. Die werden nicht stutzig und dank der Ausbeutermechanismen in der BRD haben die wenigsten die Zeit, sich substantiiert Gedanken zu machen.

    Und schon Goebbels wusste: die Lüge muss nur groß genug sein, dann werden die Menschen sie glauben.

    Nun zum Ritterlichen: eure Gedanken dazu sind ja wirklich gut – das steht außer Frage!

    Die Frage ist nur: Ist die Welt so? Und leben wir nicht an dieser vorbei, wenn wir gegen alles um uns herum “ritterlich” sind?
    Ist es ritterlich, Osama Bin Laden im Kreise seiner zwei Frauen und 23 Kindern abzuknallen und ihn dann im Meer zu versenken? Ist das rechtsstaatlich?

    Denken, um auf das Bild zurückzukommen, die meisten Menschen beim Anblick einer Steinigung eines von über 6,5 Milliarden Menschen an diese Frau – oder eher daran, dass dieses ganze barbarische Verhalten nur einen Steinwurf und weitere Tausend Immigranten entfernt ist?

    Denken die Menschen beim Lesen des Sarrazin-Buches daran, wie mies es doch in den islamischen Ländern zugeht oder eher daran, dass ihre eigene Welt in Gefahr ist?

    It´s the money, stupid! möchte man ausrufen! Den meisten Menschen genügt es, wenn sie ihr eigenes Leben in den Griff bekommen – und das ist meist schon schwer genug. Die wollen weder Heldentaten erbringen, noch sich tiefgreifende Gedanken machen. das war auch schon immer so – nicht zufällig war die Mehrheit in der Landwirtschaft beschäftigt, in der es klare Regeln gab. Das Seelenheil gab es dann sonntags in der Kirche – meist in Latein! Dass heißt, der Normalbürger hat sich einfach nur berieseln lassen ohne Mehrwert.

    Wir müssen, das will ich nur nahe legen, darauf achten, nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Bitte stellt euch den gesitig behinderten Menschen vor, dem der Begriff einleuchten muss.

    Dabei will ich, nur um das nochmals klarzustellen, Eure Gedanken gar nicht in Abrede stellen. Sie sind sicher vorbildhaft für den elitären Kreis der Bewegung. Und getreu der Säulen-Strategie brauchen wir auch das. Wir brauchen Menschen, die den Weg vorgeben. Die sich Gedanken über die Welt machen und den Finger in die Wunde legen. Die uns alle ermahnen, besser zu werden.

    Aber das macht die “Sezession” um Herrn Kubitschek schon seit Jahren. Das gab es auch früher schon. Die Breitenwirkung war begrenzt, weil es eben nicht kommunikativ aufbereitet wurde.

    Gerade hier haben wir aber Schwächen! DA gilt es, anzusetzen. Schade, dass Basa Donard nicht hier ist, um uns die Lage mal aus Sicht des Marketings darzulegen.

    @ niekisch:

    Die vorgeschlagende Dreiteilung ist zwar gedanklich gut, aber praktisch nimmt man sich m.E. damit schon wieder den Konditionierungseffekt.

    @ Monarchist:

    Das mit dem “unfunktionieren” der 68er sollten wir wirklich mal überdenken. Danke für den Einwurf (und Deine in den Kommentaren weiter oben geäußerte, sachliche Kritik)

    @ alle:

    Wie DLC schon schrieb: die Umfrage belegt es – Plutokraten ist nicht mehrheitsfähig. Und dieser BEgriff folgt auch nicht dem “Vorbild”, dem Wort “Nazi”- Denn unter “Nazi” weiß jeder, was in etwa gemeint ist. Diesen Begriff muss man nicht erklären.

    Allgemein ist mir noch zur Ritterlichkeit etwas eingefallen. Wir dürfen uns, das ist meine stete Warnung, mit dem eigenen Idealismus aber auch nicht den Weg verbauen!

    Politik ist ein schmieriges, ekliges und bisweilen kriminelles Geschäft. Das weiß ich aus eigener Erfahrung bei den Blockparteien. Wer das nicht will, der sollte, wieder der Säulen-Strategie folgend, nicht im Kernbereich arbeiten, sondern in Vorfeldorganisationen. Gerade an diesen fehlt es uns ja auch. Man sollte dann hineinwirken.

    Aber mit reiner Ritterlichkeit wird es nicht gelingen; als das Schießpulver aufkam, gab es auch Ritter, die weiterhin auf Rüstungen und Schwert gesetzt haben. Schon mal den Film “Last Samurai” gesehen? Man kann dann vielleicht noch Achtungserfolge erzielen – aber die Brutalität der Technik und die “modernen” Methoden wird man nicht verhindern können.
    Die Ritter, die allzu lange auf Rüstungen setzen, werden erschossen. Ihr Idealismus steht im Weg – so hart das klingen mag, aber so ist das Geschäft.

    Dazu folgender historischer Text:

    https://voxpopuliblog.wordpress.com/2011/01/25/organisation-und-propaganda-oder-wie-uns-der-idealismus-im-wege-stehen-kann/

    • niekisch
      May 3, 2011 at 6:37 pm

      Ritterlichkeit ist eine “innere Rüstung”, typisch deutsch. Ritterlich gegen Menschen und die Natur. Man hat sie oder man hat sie nicht. Ein paar Beispiele:

      Adolf Hitler hat für Marschall Pilsudski nach dem Sieg über das provokante Polen eine Ehrenwache stellen lassen, noch 1944 wurde dem aufständischen polnischen General Bor – Komarowski die Ehre bezeugt, im Hexenkessel der Schlacht um Arnheim in den Niederlanden stellten deutsche Fallschirmjäger und Waffen – SS – Soldaten den Engländern ihre wenigen Kübelwagen zum Verwundetentransport zur Verfügung.

      Falsche und angesichts der drohenden eigenen Niederlage unangebrachte Ritterlichkeit? S o zeigt sich der deutsche Name, nicht anders. Und Ritterlichkeit darf n i e von der Situation abhängen. Sonst hat die Jugend der Zukunft nicht einmal mehr B e i s p i e l e..

      Erst kommen der Charakter, die Weltanschung und die Strategie. D a n n kommt die Taktik mit ihren Werkzeugen, die wir natürlich auch und heute ganz besonders, beherrschen müssen.

      Unsere Politik ist k e i n Geschäft.

      Die ander l ö s e n a u f – Wir b a u e n a u f ..

      • niekisch
        May 3, 2011 at 6:38 pm

        Pardo: Die anderen

      • May 3, 2011 at 9:43 pm

        Ich lehne ja nicht ab, dass sowas geschult wird. Aber eine derartige Persönlichkeitsbildung ist ein langer Weg – vor allem, weil das aktuelle Schulsystem und die Familien dazu keine Basis mehr legen.

        Deine Beispiele sind sehr treffend; ich ehre Deinen Idealismus. Ich habe nur allzu oft erlebt, dass er Selbstzweck wurde und dann eben nicht ausstrahlte. Wir brauchen aber auch Mittel, um die Leute zu ködern, sich erst mal mit Deinen Überlegungen zur Persönlichkeitsbildung auseinanderzusetzen.

  54. DLC
    May 3, 2011 at 11:54 am

    Plutos ist doch noch besser als Plutokraten, eben wegen dem Hund von Micky Maus.

    Man darf die Menschen einerseits nicht überschätzen… der Mickymausbonus wird helfen…

    Auf der anderen Seite darf man sie nicht unterschätzen, es gilt nicht “schnelle tolle” Propaganda zu finden sondern treffende Begriffe, die eines Tages in der Lage sind, ihr Weltbild zu erschüttern.

    Steter Tropfen hölt den Stein, die Gegner hatten Jahrzehnte Zeit, die haben es auch nicht auf einen Schlag versucht, weil es so einfach nicht geht.

    Außerdem, und nochmal zum Begriff Ritterlichkeit, es geht nunmal um die “wahren Gegner” alles andere ist nur Symtombehandlung.

    Die unmittelbare Gegnerschaft wächst doch nach… Man soll die Probleme in ihrer Gesamtheit sehen und die Menschen nicht als Feinde, sondern versuchen, sie auf die richtige Seite zu ziehen.

    Ich halte es eher für eine falsche Vorstellung von Ritterlichkeit, sich am Ausländer von nebenan abzureagieren und sich dadurch für toll zu halten…

    Nochwas, zur wahren Gegnerschaft sind mir ein paar Gedanken eingefallen, die ich eventuell mal in einem Buch verwenden werden. Ich möchte gern wissen, was ihr davon haltet…

    Eine neue Weltregierung mit Zuhilfenahme besetzter Staaten.

    Nach einem großen Krieg ist es besonders leicht.

    Die Leute sind erschöpft, von Schmerz, Entbehrungen, Enttäuschungen beseelt.

    Man muss ihnen nur einreden, dass der Kampf für die eigene Freiheit ein falscher war.

    Dass die Besatzer die wahren Befreier sind.

    Es ist wahrlich so leicht, man gibt den Kindern Schokolade…

    Durch materielle Güter lassen sich die verlorenen ideellen Güter so leicht ersetzen.

    Vermeintliche Sicherheit kann die verlorene Freiheit so leicht ersetzen.

    Die Menschen wollen sich ja einwickeln lassen.

    Man gibt ihnen Stück für Stück die Illusion von Freiheit und Selbstbestimmung.

    Man errichtet hinter der allerschönsten Propaganda einen komplexen Staatsapparat, der jedem Freiheit vorgaukelt.

    Gewachsene Strukturen muss man nicht wegfegen, im Gegenteil, man kann sie nutzen. All das Schöne in ihnen wird es den Menschen erschweren, uns zu überwinden. Wir werden sagen, „schaut, was wir geschaffen haben“, dabei ist es ihr eigenes Werk

    Klar geordnete Hierarchien und Gewaltenteilung. Selbst diejenigen an der Spitze haben niemals den kompletten Überblick über die wahre Gesamtsituation.

    Man kann sie durch Kompromisse beeinflussen, durch gegenseitige Abhängigkeiten die in Wahrheit nur einseitig sind.

    Und je undurchsichtiger das Gesetzesgeflecht wird, desto einfacher kann man einzelne Personen korrumpieren.

    Je mehr man sie von Experten zu allen Möglichen Themen abhängig macht, desto einfacher macht man ihnen die Entscheidungen gegen ihr Volk.

    Kompromiss ist das Zauberwort, je mehr unwesentliche Faktoren man einflechtet, desto mehr relativiert man die wahren Faktoren und drängt sie in den Hintergrund.

    Bis sie ganz verschwunden sind.

    Die unwesentlichen Faktoren sind wahrlich relativ, weil sie keine wahre Bedeutung haben, man kann sie auswechseln und über sie frei herrschen.

    Geld ist ein gutes Mittel. Indem man es zum Hauptziel erklärt, kann man alles bis in die kleinste Faser steuern, zudem wird das besetzte Land damit ergiebiger.

    Natürlich ist es wichtig, den natürlichen Verstand und vor allem die Natur und Kultur der Menschen abzuschaffen, um das System auf Ewigkeiten zu zementieren.

    Ein einfaches Rezept. Man lenkt den Blick auf Sachzwänge und die Werte im Hintergrund verschwinden immer mehr.

    Man höhlt den Volkskörper von innen aus, alles was bestehen bleibt, sind erst mal die gewachsenen Strukturen, deren inneres man aushungert bis man sich auch an diese heranmachen kann.

    Das ganze wird dann erst mal Fest und spießig wirken.

    Rituale, die ihrem Inhalt entleert sind.

    Die Jugend kann man somit sehr schnell für sich gewinnen.

    Man stellt alles neue als Freiheit dar. Die Freiheit, Egoist zu sein, alle sind gleich, indem man an die Gier jedes einzelnen appelliert, kann man zuerst einmal seine Verbundenheit mit dem Land zerstören.

    Keiner lässt sich gern in die Kirche schleppen, um leere Rituale durchzuführen, sobald der Glaube ausgelöscht ist, werden die Rituale auch fallen, weil sie nunmehr leere Hüllen sind.
    Unsere Gegnerschaft müssen wir gezielt auf die Oberfläche lenken um den Leuten den Blick fürs eigentlich bereichernde Innere zu erschweren. Und den Blick für unsere Werte müssen wir auch auf die Oberfläche lenken um zu verschleiern was wirklich hinter ihnen steckt.

    Auch die Traditionen werden überwindet, weil sie als Einschränkungen empfunden werden.
    Selbst den eigenen Freiheitskampf kann man gegen sie verwenden indem man an ihren Selbsterhaltungstrieb und ihre Bequemlichkeit appelliert.

    Es reicht nicht, das Nationalgefühl auszulöschen, da es immer wieder neu wachsen kann.
    Deswegen muss man alle Bindungen zwischen den Menschen selbst auflösen.

    Am wichtigsten ist es, die Liebe auszulöschen. Die Liebe zur Schöpfung, zu einander zu aufrechten Feinden. Erst einmal die Liebe zum Volk.
    Dazu reicht die Aushöhlung nicht, man muss zudem Hass auf das eigene schaffen und innere Zwistigkeiten, in die man alle möglichen Widerstreitenden Gruppen verstrickt. Diese werden sich dann um immer oberflächlicher Details streiten und somit beschäftigt sein.

    Gut ist es, den eigenen Freiheitskampf zu verunglimpfen und die Helden als Teufel zu stilisieren.
    Somit kann man jeden, der für die Freiheit aufsteht, gleich mit verteufeln und die Mehrheit im Volk gegen ihn aufbringen.

    Gut ist es, Denkmäler der eigenen Identität, des eigenen Stolzes gegen Denkmäler der Schande auszutauschen.

    Kultur lässt sich schwer ausmerzen. Man muss sich vorerst darauf begnügen, was man verteufeln kann, zu verteufeln. Den Rest muss man möglichst aus dem Alltag verbannen.

    Was nicht verbannt werden kann, muss möglichst oberflächlich gehalten werden und von den ihn nährenden Hauptwerten wie Liebe oder Ehre getrennt, damit es selbst nunmehr leere Hülle wird. Lyrik muss gegen Wissenschaft ausgetauscht werden, moralische Werte gegen materielle.

    Am wichtigsten ist es, die einzelnen kulturellen Elemente voneinander zu trennen um eine gegenseitige Stärkung und neues Wachstum von vornherein auszuschließen.

    Jedoch, das öffentliche Leben ist nicht genug, da aus den familiären Bindungen eventuell neues wachsen kann. Deswegen muss man die Generationen gegeneinander ausspielen und dabei an die niedrigsten Triebe appellieren. Die Großeltern soll man in Altenheime abschieben um es selber bequemer zu haben.

    Der einzelne, isolierte Mensch ist leichter zu vereinnahmen, zur Aufgabe der Freiheit zu bewegen und zu „verändern“.

    Die Liebe zwischen Mann und Frau soll man als Illusion propagieren. Dies wird sich als eines der Schwierigsten Projekte erweisen. Aber im Verbund mit den restlichen Elementen doch erreichbar sein. Überhaupt alles, was das transzendente Innere der Menschen anspricht, gilt es erst einmal ins Reich der Märchen zu verbannen um es dann Stück für Stück aufzulösen.

    Der Mensch ist stressempfänglich und auf je wackeligeren Beinen seine Existenz steht, desto mehr wird er dem reinen Überleben und dem Egoismus verfallen. Seine Sinnsuche wird nie enden, weil wir sie ihm verbauen, bis er aufhört zu suchen.

    Er wird nach Orientierung suchen und wir werden die Wissenschaft und ein Heer von Therapeuten einsetzen um ihm diese zu geben. Er darf seinem eigenen Herzen nicht mehr trauen können, wir müssen „kalte Fakten“ über ihn erheben.

    Natürlich hört trotzdem jeder auf sein Herz, darum gilt es, diese kalten Fakten mit einfachen Antworten, die an sein Gefühl appellieren, zu verbinden, denen er folgen kann.

    Um den natürlichen Verstand zurückzudrängen muss man einerseits das seelische, spirituelle Niveau senken. Und zum anderen den Apparat aus Wissenschaft und Technokratie ausbauen.

    Wer in diesem neuen Staat nach oben kommen will, muss sich selbst und jegliche Werte aufgeben, je weiter er nach oben will.

    Abstrakte Denkmodelle, die er aufgrund seiner seelischen Unzulänglichkeit nicht durchschauen, Hinterfragen, in Zusammenhang bringen kann und die uns dienen, werden letztlich alles bestimmen. Somit kann er freien Gewissens uns dienen ohne jemals das Gefühl zu haben, etwas falsches zu tun.

    In der Technokratie wird jedes Gefühl und jede wahre Weisheit schwinden. Das Wirtschaftliche und politische System der gegenseitigen Ausnutzung wird auf das Privatleben übertragen. Den Begriff Liebe gilt es umzudeuten. Alles muss in Zahlen und Nummern enden. Bei der Politik angefangen.

    Beziehungen werden zu „Interessengemeinschaft zu gegenseitigem Nutzen“ gemacht. Freiwillige Hingabe muss ausgemerzt werden. Die seelische Leidensfähigkeit des Einzelnen gesenkt. Wer nicht bekommt, was er will, wird nichts mehr investieren. Man soll sich gegenseitig verletzen um eigenen Schmerz nicht mehr ertragen müssen, bis man auf Gefühle komplett verzichtet.
    Tiefe Bindungen werden somit vermieden. Am besten sollte man die Sexualität als Triebmotor nehmen, da seelische Bindungen nach Tiefe streben und das ist unerwünscht.

    Man muss die Gesellschaft bis ins kleinste sexualisieren. Die Auslebung der Sexualität soll möglichst materialistisch, auf Eigennutz und ohne Bezug zum eigentlichen Schöpfungsakt werden. Dazu gilt es, Verhütungsmittel einzuführen und natürlich alles unter der Fahne der Freiheit. Entartungen und sexuelle Perversion gilt es zu befürworten. Die Symtome der dadurch angerichteten Schäden an der Gesellschaft werden wir beseitigen, was uns mehr Eingriffsmöglichkeiten lässt.

    Auch die gegenseitige Anziehung zwischen Man und Frau gilt es zu überwinden. Dazu gilt es, die traditionellen Rolleneinteilungen zu überwinden. Die Frauen sollen möglichst maskulin und die Männer möglichst feminin werden. Zudem soll das Geschlecht an sich in Frage gestellt werden.

    Die Menschen können sich somit gegenseitig zu Objekten machen. Und im Zuge der allgemeinen Gleichmachung bei gleichzeitiger Betonung der Individualität wird jeder einen weiteren Entzug der Freiheit und Identität als das Gegenteil erleben. Die Feinde der Toleranz gilt es zu bekämpfen.

    Nunmehr, nachdem der Inhalt aufgelöst und zerstückelt ist, kann man das Volk neu füllen.
    Da es selbst seine Identität verliert und seine Kultur auflöst, seine eigene, innerste Existenz nicht mehr begreift, kann man nicht nur die Arbeitskraft nutzen, man kann auch die Wirtschaft steigern.

    All die Lücken, die zwischen den Menschen entstehen, kann man mit Produkten füllen. Diese werden die wachsende Trennung ausgleichen.

    Es wird immer einfacher, die Menschen davon abzuhalten, seelischen Schmerz auszuhalten und daran innerlich zu reifen, weil es bequeme, oberflächliche Alternativen geben wird.
    Diese Alternativen verfremden die Menschen umso mehr, ein guter Kreislauf.

    Entfremdung von der Natur ist ebenso wichtig, weil der Mensch ein Teil von ihr ist und dadurch seine Identität zurückgewinnen könnte. Natürliche Heilmittel werden durch Pharmazeutische Produkte ersetzt, die nebenbei tief in die Biologie des Menschen eingreifen können, in unserem Sinne.
    Drogen werden verteufelt, auf der anderen Seite jedoch freigegeben, damit die Menschen den Umgang damit nicht lernen, sich dadurch spirituell nicht befreien können und nur den rein materialistischen maßlosen Umgang aus „Spaß“ mit ihnen pflegen.
    Der kulturelle Bezug und der kulturelle Umgang mit ihnen muss getilgt werden, damit die Menschen nicht mündig für sie werden. Die Therapierung wird uns ebenso Eingriffsmöglichkeiten eröffnen. Zudem können wir synthetische Produkte besser einführen, die den unmündigen Menschen Kontrolle suggerieren aber diese wird in unserem Sinne sein.

    Überhaupt, die ganze Natur muss in unserem Sinne genutzt und umgedeutet werden, Saatgut muss dahingehend modifiziert werden, dass es nur mehr einjährig und unfruchtbar ist, um den Menschen die Möglichkeit zur Autarkie zu verbauen.

    Der Charakterliche Verfall und die Entfremdung lassen sich zudem nutzen um beispielsweise gegen die steigende Kriminalität höhere Gesetze einzuführen und die Überwachung weiter auszubauen. Ebenso eingeführte Fremdvölker kann man dazu nutzen.

    Durch den seelischen Verfall werden die Menschen zudem zu dem, was sie nach unserem Plan bereits sind, Biomaschinen. Die Religionen gilt es, gegeneinander auszuspielen, zu veroberflächlichen und wie alles andere als „Zwang“ darzustellen.

    Hilfreich wäre die Einbringung von Fremdvölkern. Die eventuell erwachende eigene Bevölkerung kann gegen diese aufgebracht werden und die naturgegeben Selbsterhaltungsliebenden, in höherem Maße identitären Einwanderer gilt es gegen diese aufzubringen.
    Es muss unter allen Umständen eine Verständigung verhindert werden.
    Deswegen gilt es, unverhältnismäßig hohe Massen einzuführen.

    Die Mehrheit der Bürger wird sich mit steigenden Problemen hüten, dagegen anzugehen, weil sie ihr restliches Weltbild in Frage stellt. Und die (eventuell entstehende) Freiheitsbewegung wird notwendigerweise dagegen angehen müssen und somit ein williges Ziel darstellen.

    Um trotzdem eine (eventuell mögliche) Verständigung zu verhindern, gilt es, den Konflikt zuzuspitzen. Die Urbevölkerung und die Einwanderer werden solange soweit gegeneinander ausgespielt, bis beide Gruppen vollends in unserem System aufgehen.

    Den Widerstand gegen all diese Neuerungen gilt es zu instrumentalisieren.

    Zu jedem Pol muss ein Gegenpol geschaffen werden. Gegen alle Werte müssen Gegenwerte geschaffen werden, die neu, modern, glaubwürdig sind und den Egoismus ansprechen. Die Ideale und Eigeneinsatz für die Schöpfung negieren.

    Der einzige Wert soll Anngepasstheit sein, wer näher an unserem Willen steht, soll nach oben gespült werden, der Rest unterdrückt. Die natürliche Auslese erledigt den Rest.

    Gegen eine freiheitliche Politik muss ein Opportunismus entstehen, der unseren Vorgaben nachläuft. Gegen eine Erhebung an der Basis müssen Gierchaoten geschaffen werden.

    Beide Gruppen müssen hemmungslos dem eigenen Egoismus fronen und ihren moralischer Überrest dazu nutzen, eventuell aufkeimende Freiheitsbewegungen zu ersticken, ja in moralischer Entrüstung allen vernünftigen Argumenten zu begegnen ohne erst in Gefahr geraten, darauf einzugehen.

    Alles negative, was eigentlich von uns kommt, muss auf die Freiheitsbewegung projiziert werden. Gut und böse gilt es zu verwischen in eigentlich guten Dingen die Schwierigkeiten hervorzuheben und in den Schlechten das vermeintlich gute. Damit die einzige Ideologisch stabile Wahrheit von uns kommt.

    Auch ist es hilfreich, die Freiheitsbewegung selbst nicht nur zu diffamieren sondern sie auch irrezuleiten, moralisch zu verarmen, gegeneinander aufzubringen, damit sie die falschen Schlüsse zieht, innerlich gespalten ist und somit keine echten Kräfte entfalten kann.
    Ihre Kräfte müssen möglichst in die Richtungen gelenkt werden, wo sie entweder sinnlos verpuffen oder ihr Stigma stärken. Am besten beides.

    Somit haben wir ein ausgeglichenes Kräftegleichgewicht und je größer unser Erfolg ist, desto mehr wird die Waagschale sich zu unseren Gunsten wenden.

    In allen Staaten unter unserer Kontrolle muss das selbe geschehen und es muss eine Art Überstaat geschaffen werden, dem der Mainstream folgen kann und der die jeweiligen Freiheitsbewegungen sowie die jeweiligen Kulturen schlucken kann.

    Somit werden wir totale Macht haben, die Wirtschaft ist unsere Waffe. Kulturelle Wirtschaft muss erstickt werden, da sie die Identität der Völker ausdrückt und stärkt,
    da sie eigene Kreativität und eigenes Seelenleben ausdrückt, da sie die Menschen erhebt.
    Da durch sie Brücken zwischen den Menschen und zwischen den Kulturen geschlagen werden, die wir schlucken wollen.

    Es muss einheitliche, seelisch verarmende, identitätsraubende Ware her. Denn auch ihre Produzenten, je höher sie stehen, desto näher stehen sie uns, deswegen ist es ausgeschlossen, dass sie der Freiheit dienen dürfen. Die Medien werden die Hauptlast dieser Aufgabe zu tragen haben. Wahre Kunst in den Medien muss vermieden werden. Auch hier sind Gier und Bequemlichkeit gute Mittel.

    Da sich all diese Ziele nicht so schnell erreichen lassen, gilt es zuerst die untersten Schichten anzusprechen, die am empfänglichsten sind. Den Rest erledigt die natürliche Auslese.

    Bildung muss von Herzensbildung getrennt werden. Nur der in unserem Sinne „gebildete“ darf Anerkennung erfahren, nicht der Vernunftbegabte, fühlende.

    Deswegen gilt es, Bildung ohne Bezug zu Charakter zu propagieren.
    Ja überhaupt, es gilt, Bildung als das Nonplusultra zu propagieren am besten vom Kleinkindalter an. Da die Menschen somit gar nicht erst auf die Idee kommen, Gefühl und Verstand bzw. Bindung zu entwickeln sondern von vorn herein unter unserem Einfluss stehen.

    Die Erkenntnis muss vermieden werden, dass Unterhaltung auch Sinn stiften kann. Es muss auch die Erkenntnis vermieden werden, dass persönlicher Einsatz für das Gesamte Sinn stiften kann.
    Nur Einsatz in unserem Sinne darf sich auszahlen. Je materialistischer und seelisch verarmt der Einzelne wird, desto besser wird das gelingen. „Der Egoismus dient allen“ soll das Credo sein. Unsere Gesetze weisen die Schranken alle anderen Werte sollen verschwinden.

    Politische Diskurse haben den Zweck, von den wahren Problemen abzulenken und jeden, selbst die Freiheitsbewegung, gegeneinander auszuspielen. Je oberflächlicher die künstlich geschaffenen Probleme, desto besser wird vermieden, dass man sich dem Kern annähert und gemeinsam gegen sie vorgehen kann.

    Zudem gilt es, die Menschen in ihren Alltagssorgen verschwinden zu lassen um ein charakterliches Erwachen sowie den Blick fürs Gemeinwohl zu verbauen. Die Menschen dürfen nur gegen die Symtome angehen, nicht gegen die Ursachen. Und wir müssen immer weitere Symtome schaffen, um die Dinge zu verklären.

    Hamsterräder gilt es zu schaffen, die Geschwindigkeit zu steigern, die Gier und die Bequemlichkeit erledigen den Rest.

    Was ich mit dem Text ausdrücken will… Die unmittelbare Gegnerschaft nützt überhaupt nichts, weil sie das Problem nicht an der Wurzel anpackt. Es ist wie in der Matrix. Ok, man kann die darin gefangenen bekämpfen wo es wirklich notwendig ist, aber im großen und Ganzen soll man sie ja befreien…

    • May 3, 2011 at 2:18 pm

      Nicht übel, DLC!

      Wenn Du die einzelnen Punkte noch ein wenig anfütterst und belegst, kannst du daraus wirklich ein Buch machen. Nur allzu verschwörungstheoretisch sollte es nicht werden, sonst glaubt es wieder keiner – deshalb belegen.

      Besuch mal http://www.anti-zensur.info/ – da findest Du auch zahlreiche interessante Dinge zu Deinen Gedanken.

      Mein Problem damit ist, nur um das nochmal festzuhalten: Wir (und ich will mich da noch nicht mal zu 100 % dazurechnen) verstehen das vielleicht alles; wir haben die nötige historische und soziologische Kenntnis, um Deine Worte zu verstehen. Um vielleicht an der Oberfläche zu kratzen, die uns umgibt. Um diese Metaphysik zu betreiben.

      Man braucht dafür unheimlich viel Vorbildung; uns fällt das nicht mehr auf – aber erklär das mal einem “Normalo”. Ich weiß nicht, welchen Beruf Du ausübst, aber ich habe ziemlich oft Menschenkontakt. Und die meisten sind derart in ihrem Hamsterrad gefangen, dass die nac zwei Absätzen abschalten würden.

      Du greifst ja auch unmittelbar Weltbilder an Ich werde bald eine wissenschaftliche Studie veröffentlichen, die belegt, warum das so unheimlich schwer ist. Das erfordert auch Reflexion – und die haben die wenigsten.

      Ich glaube auch, dass wir den Menschen nicht direkt mit der “Wahrheit” kommen dürfen – das gelingt noch nicht mal im Unrechtsstaat der DDR. Auch da wollen viele nicht wahr haben, was gelaufen ist. Wie soll das erst in dieser Welt gelingen, wo es keine Gegenpole mehr gibt?

      Wir müssen es wirklch behutsam angehen!

    • M.V.
      May 4, 2011 at 2:26 am

      Zu deinen Ausführungen: Du hast scheinbar mit eigenen Gedanken den modernen Liberalismus – zu dem auch die Marktwirtschaft mit all ihren Facetten gehört – entschlüsselt. Herzlichen Glückwunsch dazu – da kann sich der Großteil der Rechten ein Scheibchen von abschneiden. Das, was uns aussaugt, und das, was die Eliten antreibt, ist der gleiche Wahnsinn: Das Kapital. Nur die Gier nach ihm, die unstillbare Lust nach mehr von ihm, ist Antrieb unserer Entwicklung. Das ist nicht mehr mit Rom zu vergleichen, wie es gern getan wird. Wir stehen vor einem ganz neuem Abgrund, gewaltiger als es sich der bierselige Römer überhaupt hätte vorstellen können.

      • May 4, 2011 at 9:31 am

        Ich wünsche mir nun dezidierte Ausfürhungen, wie wir unsere Erkenntnisse einer breiten masse näherbringen. Frontal geht es sicher nicht – am besten durch ein Hintertürchen 😉

  55. DLC
    May 3, 2011 at 12:07 pm

    noch was zur Ritterlichkeit. Wir leben im Informationszeitalter und die Feder ist nunmal mächtiger als das Schwert.

    Und es gibt keinen Grund, Ideale aufzugeben, auch nicht, dass die anderen es tun. Denn die Hackordnung reicht ziemlich weit und die meisten “anderen” sind selbst nur Teil des Systems.

    Eigene Charakterfehler machen sie dazu und GERADE deswegen ist Ritterlichkeit so wichtig. Nur so kann man die Wahrheit erkennen und auch verbreiten lernen…

    In der Moral gibt es keine Kompromisse, man geht lieber mit wehenden Fahnen unter und setzt dafür wenigstens ein Zeichen. Wer das nicht verstanden hat, begreift unsere ganze Geschichte nicht.

    Allein die Mittel ändern sich… das stimmt! Aber der Geist ist der selbe.

    Man kann das Wölfische nicht aus der Welt vertreiben, indem man selbst zum Wolf wird 🙂

    • May 3, 2011 at 1:50 pm

      Es bringt aber auch nichts, als letztes Beutetier sich von den Wölfen verspeisen zu lassen, nur um ein Zeichen zu setzen: “Seht her, ich war das letzte aufrechte Beutetier; und wenn ich weg bin, dann werdet ihr Wölfe auch sterben!”

      Das mag einen geistig befriedigen; Frau und Kindern hilft das aber gewiss nicht. Und gerade die triebgesteuerte Spaßgesellschaft wird da nicht anbeißen.

      Insofern zur Klarstellung: Ich lehne deine Argumentation ja nicht ab; wir müssen es nur langsam angehen und “trivial” verpacken, sonst wirkt es abstoßend. Deine Sicht mag das Endziel sein; aber der erste Schritt ist es gewiss nicht – da geht jeder von der Stange.

      • DLC
        May 3, 2011 at 10:54 pm

        Eigentlich habe ich es in diesem Fall nur auf diese Art ausgedrückt, damit man sieht, welche GEGENTEILIGEN Maßnahmen im Einzelnen nötig sind.

        Naja, Verschwörungstheorie hin oder her.

        Wenn es auf die Realität passt und als Fiktion ausgegeben wird, kann jeder entspannt rangehen und wird sich im realen Leben ímmer mehr wundern, wieviel doch übereinstimmt…

        Drum sag ich ja, Kunst ist der beste Weg.
        In einem Roman z.B. kann man Charaktere erschaffen mit denen die Menschen mitfühlen usw. eben das schafft Reflexion.

        Wenn man als Zuschauer eben diesen Menschen bei ihren moralischen oder egoistischen Entscheidungen verfolgt usw. da lässt sich schon viel fürs eigene Leben ableiten.

        Natürlich muss man mehr auf Videos und Musik setzen, es ist ja mittlerweile schick, nicht mehr lesen zu können^^

        Aber ich würde die politische Botschaft in den Hintergund stellen oder sehr weit zwischen die Zeilen. Das Hauptaugenmerk sollte in hochwertiger Kunst bestehen.

        Du sprichst davon, dass sie nicht anbeißen, das meine ich ja, die Triebe ansprechen…

        Jeder hungert und man muss sie mit dem füttern, was sie sonst nirgends bekommen.

        Ich hab den Text vielleicht mit zuviel Inhalt gefüllt, natürlich muss man bei der Propaganda mehr auf Spaß setzen. Ich würd den eh in ne Story mit mehreren Zeitebenen einbauen, eben damit man den Kontrast sieht zu z.B. Germanen.

        Aber die Triebe anzusprechen ist der beste Weg und da gilt, je emotional bewegender etwas ist, desto mehr spricht es an, eben weil die Menschen nicht gern nachdenken.

        Aber wenn hinter den Emotionen Tiefe wartet, dann wird vielleicht der ein oder andere den Wunsch verspüren, sich auf die Reise zu machen.

        Nö, ich übe keinen Beruf aus, ich habe auch mein Studium recht bald abgebrochen, weil das reine Indoktrination ist, wo die Form mehr zählt als der Inhalt und selbst dieser ist oft mehr als problematisch. Ist leider so, die eigenen Gedanken zählen nichts heutzutage.

        Aber das meine ich, jeder hat die Möglichkeit, die Wahrheit selbst zu erkennen, das Problem ist nur, die Leute glauben jeglichen Autoritäten allzuviel.

        Wenn man erst mal ihr Selbstbewusstsein steigert und ihnen klar macht, dass jeder die Wahrheit begreifen kann, versuchen sie es vielleicht.

        Ich hatte auch Soziologie usw. aber ich habe mich von Anfang an nicht auf derartige Sichtweisen eingelassen, eben weil man nicht in Schubladen denken darf.
        Und man darf auch nicht ohne Herz denken.

        Man muss sich in die einzelnen Menschen eindenken- und fühlen können, genauso wie in Kollektive und deren Dynamik verstehen lernen bis hin zum ganzen Erdball. (Und für sich selbst am besten bis in den Kosmos)

        Naja, vielleicht ist geistige Befriedigung doch nicht so unwichtig…

        “Die triebgesteuerte Spaßgesellschaft” ist so gemacht worden, weil sie keine Alternativen hatte.

        Und so schlimm wie die Medien usw. es darstellen ist es gottseidank noch nicht.

        Ich red auch ab und zu mal mit Menschen^^

        Die versuchen schon zu verstehen usw. Und sind auch aufgeschlossen, wenn man es richtig angeht, und glauben auch viel aber sie wollen ihre Gewohnheiten nicht ändern.

        Es reicht nicht, ihnen die Augen zu öffnen, zack bumm, sondern es muss eine Bandbreite an Material her, was sie auch gerne konsumieren und was ihnen in vielerlei Hinsicht nicht nur die Augen öffnet, sondern sie auch seelisch stärkt.

        Denn nur wer stark ist, kann sich dem System widersetzen.
        Nur wer eine höhere Gerechtigkeit kennt, kann das System, das ihr zuwiderläuft ablehnen.
        Es hängt alles zusammen.

        Natürlich sollte alles unter einer einzigen “Marke” laufen wie “deutscher Orden” oder so und gewisse Qualitätsstandards erfüllen und auch mit anderen Ebenen vernetzt sein.
        Und vor allem -> politisch neutral.

        Kunst ist wichtig, sie transportiert Inhalte, wird gern genossen und erhebt die Menschen.
        Schiller hat auch viel über die Freiheit geschrieben usw.

        Das Problem ist wirklich nur, dass jeder auf den Verfall schimpft aber nicht mal irgendwas dagegen unternehmen will…
        Nur an die “Macht” um dann etwas zu ändern.

        Ich glaub echt ned, dass die Menschen gerne verdummt werden, sie sind faul, ok und bequem. Aber im Grunde ist jeder auf der Sinnsuche und wenn es nur ein Funken ist. Aber der kann zu einem Feuer werden.

        Natürlich darf man nicht zu anspruchsvoll anfangen… nur Ästhetik und Bedeutung ist wichtig.

        Heutzutage, selbst im Marketing wird viel auf Psychologie gesetzt, wie man an was appelieren kann um den und den Effekt zu erzielen. Aber das sind nur primitive Knöpfe, die bei den Menschen gedrückt werden und keinen wahren Wert darstellen, nur Fassade sind. Wenn die Menschen da herauszuwachsen lernen, sind sie frei.

        Das Problem heute ist die Geschwindigkeit, ich hab mir alles selbst angeeignet, weil ich viel Zeit habe, die meisten brauchen es nunmal leider vorgefertigt. Früher sind die Schüler jeden Tag z.B. 8 Kilometer in die Schule GEGANGEN, heute lässt man sich beriseln und fasst kaum mehr eigene Gedanken.

        Deswegen muss man Beriselung herstellen, die überlegen ist.

        In ihrer kostbaren Freizeit befassen sie sich nunmal nicht mit NPD-Propaganda.

        Da schalten sie entweder den Fernseher ein, oder sie schauen sich das interessante, obskure Heftchen an, das im Briefkasten lag und so mysteriös und vielsagend wirkt 😛 nur ein Beispiel.

        Zuguterletzt gehts in der Welt nur um Ideen. Und die schönste gewinnt nunmal.

        Deswegen ist Ästhetik so wichtig. Was gefällt, dem geht man gerne weiterhin auf die Spur.
        Und wenn nicht nur die Fassade schön ist, wie beim Mainstream, sondern auch ehrlich und ansprechend und das ganze auch mehr Inhalt und moralische Höhe hat, wird es sich ausbreiten.

        Und vor allem ohne direkten Bezug auf Parteien, so lassen sich alle nationalen Strömungen einbinden.

      • May 4, 2011 at 9:41 am

        Ästhetik ist tatsächlich wichtig – darauf habe ich auch immer wieder im Verhaltens- und Sprachkodex hingewiesen. Wir müssen nicht nur moralisch erhaben sein, sondern auch “schön” im besten Sinne des Wortes. dazu gehört zunächst ein aufrechter Gang (übrigens in den USA Voraussetzung für Meinungsfreiheit und MEnschenwürde) und ein Lächeln – und natürlich muss die Wampe unter der Brust weg! 😉 Das kann jeder schaffen, man muss sich nur gegenseitig motivieren und (das geht auch an die “Burschis”) Biertrinken nicht als germanisches Heldentum interpretieren. Das rechte Maß finden! gilt auch hier.

        Auf Deinen Kunstansatz bin ich gespannt! Gerne veröffentliche ich entsprechende Schriften. Aber mein Tipp: das rechte Maß finden, es also behutsam angehen. Nicht zuviel schreiben; denn gerade das Netz verlangt nach kurzen Botschaften. Ein Bild wäre z.B. auch nicht schlecht.

      • DLC
        May 3, 2011 at 11:11 pm

        PS: das Bild mit der gesteinigten Frau hat zwar in gewisser Weise eine Existenzberechtigung aber in ein derartiges Konstukt was ich meine würde ich negatives nur in sehr ausgeweiteten Kontexten einbauen, wenn überhaupt…

        Es ist nunmal zu oberflächlich. Steinigung wegen Ehebruch. Ehebruch ist was schlimmes und Steinigung auch, aber man kann solche informationsfetzen nicht 08/15 auf unsere Probleme übertragen…

        So hart es sich anhört, aber anstatt die Moslems gegen sich aufzubringen, sollte man sie auch erziehen, einbinden. Die SS war auch eine Vielvölkerarmee.
        Bevor sie sich selbst (radikalisierte) Strukturen schaffen und Ideologien die immer stärker werden und immer mehr anziehen sollte man ihnen zuvor kommen.

        Die Vielzahl ist noch desorientiert und landet dann entweder beim Mainstream oder bei den radikalen …schlimmstenfalls dann lieber noch beim Mainstream.

      • May 4, 2011 at 9:52 am

        Siehe dazu den Bericht von Thrax aus Berlin-Wedding:

        https://voxpopuliblog.wordpress.com/2010/04/16/moslems-als-nationalisten/

  56. DLC
    May 3, 2011 at 12:39 pm

    @ Last Samurai.

    OMG, so weit ist es schon gekommen, Hollywood, Scientology-Tom Cruise.

    Zugegeben, der Film enthält gute Werte und das find ich auch schön, aber er ist historisch nicht korrekt.

    Die Truppen Saigōs, obwohl auch mit modernen Waffen ausgerüstet, kämpften weitgehend nach traditioneller Manier. Sie waren dennoch recht erfolgreich gegen die mit modernsten westlichen Waffen neu ausgerüsteten Truppen der japanischen Regierung, und erlitten nur halb so viele Verluste wie die kaiserlichen Truppen. Dennoch blieben sie zahlenmäßig weit unterlegen. Die Schlacht dauerte sechs Wochen. Von den Anhängern Saigōs überlebten nur 400 Männer.

    Zahlenmäßige Unterlegenheit… eben die gilt es zu überwinden. Und wie auch immer, wir leben im Informationszeitalter und die meisten Menschen stehen noch “auf der richtigen Seite” auch wenn sie nichtmal sich selbst befreien können.

    • May 3, 2011 at 1:41 pm

      warum “OMG”?

      Ein bisschen populäre Argumentation kann doch nicht schaden, oder? Genau das ist es doch: Sprache des Volkes! Früher konnte man super mit Bibelzitaten ganze Sachverhalte kurz schildern – heute ist es nun mal (leider) Hollywood. Das ist doch die moderne Herangehensweise; das moderne Verpacken unserer Inhalte. Wir können nicht warten, bis die Menschen ihre Kanäle wieder für uns öffnen – wir müssen ihre bestehenden Kanäle nutzen!

  57. Monarchist
    May 3, 2011 at 1:50 pm

    @ Ritterlichkeit

    Es geht mir nicht darum, die “Ritterlichkeit”, um den sehr treffenden Begriff aus dieser Diskussion aufzugreifen, wie eine Monstranz bei der Prozession vor sich her zu tragen. Viel mehr kommt es für mich darauf an, dass wir den Instinkt für sinnvolles Unterlassen schulen. Zum Beispiel meine ich nach wie vor, dass es der gemeinsamen Sache dienlich ist, wenn wir nicht wie bei dem oben platzierten Bildmotive in der begleitenden Zeile von “Herrlich…” sprechen. Das war ja mein Ausgangspunkt. Und da ich im Diskussionsverlauf merke, dass VoxPopuli auf sanfte Anstöße durchaus aufgeschlossen reagiert, schlage ich gleich eine Alternative vor – vielleicht lässt sich die BU ja noch ändern, etwa wie nachfolgend.

    “Das rüht an: Ein Bild, das Herzen erreicht.”

    Du hast ja der Aufruftaste für die Diskussion den Titel “Nationale
    Kreativität” gegeben. Man weiß also, dass die kreative Suche nach neuen Wegen in der politischen Diskussion gemeint ist. Das in der Bildzeile noch einmal zu sagen, finde ich an der Stelle unnötig und eben nicht so “ritterlich”, wie du (unterstelle ich mal) eigentlich denkst.

    Eine sehr kurz gefasste Alternative, die genauso wie mein Vorschlag rüberkommt, wäre auch:

    “Ohne Worte!”

    Was meinst du, VoxPopuli, trägst du die kleine Änderung mit…?

    Und warum…? Weil Ritterlichkeit (zumindest in der Unterlassung, etwa in der Unterlassung von missverständlichen Worten, die beispielsweise im unglücklichen Zusammenhang instrumentalisierend wirken könnten) sympathisch wirkt.

    Ich denke noch daran, dass ich mich im NRW-Wahlkampf sehr intensiv an Leser-Kommentaren beteiligt hatte, bei der es um Pro-NRW ging (eine Gruppierung, der ich immerhin nahe stehe). Dabei erreichte mich innerlich ein NPD-Sympathisant einfach durch seine moderate, bürgerliche Sprache. Von dem Moment an wusste ich, dass es wohl viele in der NPD gibt, die nicht Monster, sondern ganz normale Leute sind. Das geschah, wie gesagt, einfach durch einen Tonfall, der sympathisch und mir sehr vertraut war.

    Wir wollen als rechtes Spektrum insgesamt ja nicht fortwährend im eigenen Sud köcheln, sprich: nur Kernzielgruppen erreichen, die uns ohnehin nahestehen, sondern ganz normale Bürger mit ins Boot bekommen. Und da sind meines Erachtens auch Kleinigkeiten schon mal bedeutsam. Ich werde ausnahmsweise englisch, weil es im Deutschen dafür keine genauso passende Redewendung gibt: “Little things mean a lot.”

    Oder anders gesagt: Kleinigkeiten können für den Leser, der einfach mal reinschaut, zum entscheidenden Stolperstein werden, falls ihm etwas von der mentalen Schwinung her nicht gefällt. Deshalb suchen wir ja auch gemeinsam nach neuen Wegen in der gesamten Kommunikation. Deshalb hat dein genereller Ansatz, VoxPopuli, einen penetrierbaren Kampagnenbegriff zu finden, ja auch so viel prinzipiellen Charme. Ich weiß übrigens, dass es in einigen Redaktionen etablierter Medien so etwas wie den “zuständigen Redakteur” gibt, der die rechte Szene sehr aufmerksam beobachtet und von Fall zu Fall kommentiert. Von daher kann es nicht in unserem Interesse sein, gedankliche Stolpersteine anzubieten, seien sie auch noch so klitzeklein, die dann womöglich groß ausgeschlachtet werden.

    • May 3, 2011 at 2:29 pm

      Deine Beschreibung des Kontakts zwischen PRO und NPD-Anhängern finde ich sehr schön. So ähnlich ging es mir, als ich mich mit einem über den Begriff “nationaler Sozialismus” unterhielt und feststellte, dass wir beide doch dasselbe wollten, obgleich wir andere Begriffe dafür verwenden.

      Das belegt mal wieder meine These, dass wir uns eben in solchen Foren hier anonym und ohne Anblick des anderen zunächst mal austauschen müssen. Allzu oft geht es bei uns um Äußerlichkeiten und allzu oft werden Stereotype bedient. Alle im nationalen oder deutschfreundlichen Lager müssen die Scheuklappen ablegen! denn “nazis” sind sie ohnehin – wieso also nicht mal unter “nazis” ein bierchen trinken? 😉

  58. Monarchist
    May 3, 2011 at 1:56 pm

    Nochmal kurz:

    Ich korrigiere mich für den zweiten Bildzeilen-Vorschlag:

    Statt “Ohne Worte” besser “Ohne weitere Worte”

    Deswegen, weil im Bild ja schon Worte stehen.

  59. Idealist
    May 3, 2011 at 2:25 pm

    Sowas hier ist kreativ:
    http://werde-unsterblich.info/

    • May 3, 2011 at 3:13 pm

      Sowas ist kreativ! Wahrlich und die mediale Umsetzung ist beeindruckend! Es tut sich was in Mitteldeutschland, egal ob Bautzen oder Dresden!

      Aber wie wäre es, dem ganzen noch deutlicher den Nimbus des Unsterblichen zu geben, indem man nicht weiße Gesichter auf schwarzen Klamotten trägt, sondern weiße Klamotten. Zumindest nahe der weißen Gesichter.

      Jedenfalls saubere mediale Umsetzung! Wenn das “In kürze mehr” vorhanden ist, bitte mir nochmal einen Hinweis senden, damit ich Werbung machen kann. Solche Sachen unterstütze ich gerne!

      • Normalo
        May 3, 2011 at 7:31 pm

        Ich finde die Umsetzung genial. Die Masken sind großartig!

        Und die weißen Klamotten -> sehr große Assotiation zum KKK.

      • May 3, 2011 at 9:31 pm

        @ NormalO: Du hast Recht, an die Sache mit dem KKK hatte ich noch nicht gedacht. Insofern sollte vielleicht nur der Teil oberhalb des Gürtels weiß sein. Sonst verschreckt man wieder die Leute.

      • +Kreuz+
        May 5, 2011 at 10:31 pm

        Normalo :
        Ich finde die Umsetzung genial. Die Masken sind großartig!
        Und die weißen Klamotten -> sehr große Assotiation zum KKK.

        Die Masken kosten €2,75 das Stück, sind also noch nicht einmal besonders teuer:

        http://cgi.ebay.de/Neutralmaske-weis-Karneval-Dekoration-Kostum-Theater-/370413296549#ht_1897wt_1141

    • May 3, 2011 at 9:37 pm

      Das Video wurde offenbar um “2:55:45 Tue May 3” gelöscht. das ist sehr schade – hoffe, ihr könnt es an anderer Stelle hochladen. Der Kommentator +kreuz+ hat mich dankenswerterweise auch darauf hingewiesen.

      • +Kreuz+
        May 5, 2011 at 12:15 pm

        Interessante Taktik: Die Jungs haben auf die Löschung reagiert und ein neues, verändertes Video eingestellt:

      • May 5, 2011 at 2:52 pm

        Das alte Video ist aber auch noch vorhanden – nur eben auf einer anderen Plattform.

      • May 5, 2011 at 3:00 pm

        Was ist das eigentlich für eine pathetische Musik im Hintergrund?

  60. Monarchist
    May 3, 2011 at 2:36 pm

    @ Idealist http://werde-unsterblich.info/

    Spitzenmäßig oder in “Jugendsprache”: “der Hammer”, einfach.

  61. May 3, 2011 at 3:27 pm

    Ivo Sasek, der Leiter der AZK, bezeichnet “die anderen” als “Finsterlinge” und wir sind “der Tag”:

    http://www.anti-zensur.info/popup/flashplayer.php?videoname=AZK6_Vorwort_Ivo&&quality=HQ&&server=anti-zensur.elaion.ch

    Schaut Euch diese ganze Rede an, z.B. auch zum “Holocaust der Meinungsbeschneidung”

    Es geht um Meinungs- und Redefreiheit!

  62. Monarchist
    May 3, 2011 at 4:12 pm

    @ Vox Populi

    Danke, du weißt, was ich meine…

    • May 3, 2011 at 4:50 pm

      Das war jetzt auf die Änderung der Bildunterschrift bezogen, oder?

  63. Monarchist
    May 3, 2011 at 5:55 pm

    @ Vox Populi

    Ja, mein Lieber, was mir außerdem gefallen hat, im Grunde gleichermaßen,
    dass du dich freutest, wie ich persönlich als Pro NRW/ Rep-Sympathisant
    in einen aus meiner Sicht sehr konstruktiven Dialog mit einem NPD-Mitglied
    hinein fand. In der Situation hatte ich eine sinnvolle soziale Lernsituation
    erlebt. Heute bewegt mich auch etwas, dass man – wenn man an das Spektrum
    in toto denkt – als “lernende Organisation” verstehen könnte – ein Begriff
    aus dem modernen Manangement-Training. Die junge Seite in mir (als Jahrgang
    49 – schon wieder “geoutet”) findet sich in diesem Sinne in dem Link von
    “Idealist” wieder.

    Heute ist ein klasse Tag: Für mich ergibt sich eine neue/ alte Geschäftsverbindung (ganz anderes Thema), und ich fühle mich momentan sehr inspiriert, auch und besonders von einer so vibrierenden volksnahen Gemeinschaft in der
    Internet-Kommunikation. Und ich denke, dass du mit deiner Handschrift einigen
    Anteil daran hast. Ich lese euch schon einige Zeit, und was mir positiv
    auffällt, ist der geleentlich noch szene-untypische selbstkritische Duktus. Insofern danke ich dir, da du, glaube ich Anteil daran hast, über die angesprochene BU hinaus.

    Sei herzlich gegrüßt…!

    • May 3, 2011 at 6:14 pm

      Lieber Monarchist,

      freut mich, dass es Dir hier gefällt.

      Nur zum selbstkritischen Duktus: Ich glaube, dass wir vermehrt über unsere Abläufe und Mechanismen nachdenken müssen. Es muss sich etwas ändern; da kann ich niekisch nur beipflichten, wenn er sagt, dass es nichts bringt, sich am Ausländer an der Ecke abzureagieren.
      Das sage ich im Übrigen auch nicht; was ich nur fordere ist Selbstverteidigung und das Recht zur Notwehr – mehr nicht.

      Was ich hier versuche, ist ein Einwirken auf “die Szene”, die in der Tat deutliche heterogener ist, als ich das am Anfang selbst annahm. Ich weiß, dass das ein schwieriger und langer Weg wird. Aber getreu dem Säulen-Motto ist das mein winziger Beitrag, den ich im Moment leisten will und kann. Wenn jeder so dächte, wären wir ein ganzes Stück weiter.

      Wenn jeder einen Abend im Monat weniger Bier trinken und mehr Flugzettel verteilen würde, wären wir unserem Ziel ein ganzes Stück näher.

      Gratulation übrigens zu Deiner neuen Geschäftsbeziehung. Wir sollten irgendwann mal darüber nachdenken, ein nationales Milieu zu schaffen. da sind menschen wie Du und ich, die noch in Lohn und Brot stehen, sicher gefragt.

      Du bist jedenfalls eingeladen, bei diesem Lernprozess mitzumachen, diesen aktiv zu gestalten!

      • niekisch
        May 3, 2011 at 7:42 pm

        “kann ich niekisch nur beipflichten, wenn er sagt, dass es nichts bringt, sich am Ausländer an der Ecke abzureagieren.
        Das sage ich im Übrigen auch nicht; was ich nur fordere ist Selbstverteidigung und das Recht zur Notwehr – mehr nicht”

        Ich meine, das hätte DLC geäußert,lieber Vox. Aber ich hätte es gesagt haben können:-)

        Meinen herzlichen Dank für das Anstoßen dieses Themas! Das möchte ich hier einmal besonders betonen.

        Es ist hier nämlich ein Faszinosum zu beobachten: Im Rahmen der “formellen” Aufgabe, einen Gegenbegriff zu “Nazi” zu finden, sind wir zu einem Mysterium gelangt. Wir rühren mit unserer Diskussion an das Innererste, was die Welt zusammenhält und an Dasjenige und Diejenigen, welche die traditionale Welt zutiefst erschüttern,ja vollkommen aufzulösen beabsichtigen. Von der Aufklärung über alle Dinge zur Auflösung aller Dinge. Das ist der Kern der Entwicklung seit dem 16. Jahrhundert in Europa. Diese Entwicklung erreicht j e t z t ihren Höhepunkt. DLC hat die Werke J e n e r kennend beschrieben ( 132, 134 )

        Niemand entbindet uns in diesem Weltkampf von der Aufgabe, die Wahrheit zu suchen und so wir sie kennen,sie auch zu benennen.

        Wer hat den Mut und die genialische Überlegenheit, die Träger der Auflösung so schlagend zu benennen, wie diese die Träger des Aufbaus und der Hoffnung für die Welt als “Nazi” bezeichnet haben?

        Wer kann das und wer will das?

        Wenn das Schwert nicht zielt, dann kann es auch nicht treffen!

      • May 3, 2011 at 9:28 pm

        Lieber niekisch,

        mir ist in dieser Debatte ein ganz anderes Faszinosum aufgefallen: Indem wir fragen wie wir die anderen bezeichnen wollen, sind wir gezwungen, uns klar zu machen, wer wir sind!

        Wir müssen uns selbst definieren, damit klar wird, wer mit welchem Begriff nicht dazu gehört.

        Wir führen hier gerade eine Gruppenbildung durch, die weitaus stärker sein kann als jedes Symbol, was letztlich ja doch wieder nur von § 86 a erschlagen würde.

  64. Monarchist
    May 3, 2011 at 6:58 pm

    @ Vox Populi

    Danke…!

    Du hast, denke ich (virtuell, jetzt aktualisiert, sieh’ bitte nach), eine weitere E-Post-Adresse, die ich anders als die zuvor angegebene ständig aufsuche. Ich freue mich auf eine Nachricht, und übrigens zu meinem Internet-Namen:

    Er steht besonders in Gedenken an Willhelm II, letzter deutscher Kaiser, vielfach missverstanden und oft in der Geschichtsschreibung diffamiert. Man bedenke, dass er – wie kein anderes Staatsoberhaupt seiner Zeit – sich für Arbeiter engagiert und direkt in Arbeitskämpfe auf seiten des Volkes eingegriffen hat.

    Wir hören voneinander – für unser Mutter- und Vaterland…!!!

    Darf ich noch einen Link beitragen? Mir gibt diese Hymne oft gute Energie,
    eventuell euch auch demnächt – ist gelegentlich wie Zeireise:

    • +Kreuz+
      May 3, 2011 at 9:29 pm

      “Man bedenke, dass er – wie kein anderes Staatsoberhaupt seiner Zeit – sich für Arbeiter engagiert und direkt in Arbeitskämpfe auf seiten des Volkes eingegriffen hat.”

      Obwohl ich kein Monarchist bin, muss ich Ihnen in diesem Punkt zustimmen:

      Wikipedia, Wilhelm II. (Deutsches Reich):

      “„Die Unternehmer und Aktionäre müßten nachgeben, die Arbeiter seien seine Untertanen, für die er zu sorgen habe; wollten die industriellen Millionäre ihm nicht zu Willen sein, so würde er seine Truppen zurückziehen; wenn dann die Villen der reichen Besitzer und Direktoren in Brand gesteckt, ihre Gärten zertreten würden, so würden sie schon klein werden“
      – Wilhelm II. laut Otto von Bismarck, als er sich weigerte, Soldaten zur Niederschlagung eines Streiks im Ruhrgebiet zu schicken”

      • May 3, 2011 at 9:39 pm

        danke für Ihren Hinweis auf das Video “Die Unsterblichen” (s.o.). Haben Sie auch eine Mailadresse, auf der man Ihnen antworten kann? Bitte nicht hier, sondern über die Kontaktfunktion mitteilen oder beim Kommentieren unter E-Mail eintragen

  65. niekisch
    May 3, 2011 at 9:23 pm

    Zitat Josef Goebbels:” Die Propaganda muß überzeugen, ( auch ) nicht beleidigen. Es ist eine schlechte Überzeugungsmethode, wenn ich den, den ich überzeugen möchte, erst dreimal mit dem Knüppel auf den Kopf schlage..” ( Rede v. 16.9.1935 )

    “Nazi” ist eine Beleidigung. Wenn wir einen Gegenbegriff für CDU bis Antifa suchen, dann werden wir wahrscheinlich ebenfalls Beleidigendes finden. Und wie sollen wir alle Untaten der “antideutschen Front”,in einem Wort personalisieren?

    Da bleibt uns nur eines: Wir drehen wir den Spieß um und machen sie lächerlich, indem wir sie als E d e l m e n s c h e n bezeichnen. Das ist die Steigerung von Gutmensch.

    A l l e bisher genannten Kriterien für die Begriffsfindung sind erfüllt.

    Und zumindest theoretisch wollen wir ja auch unsere Gegner für uns gewinnen.

    • May 3, 2011 at 9:53 pm

      Zunächst wollen wir ja die Nichtwähler überzeugen. Sicher, das Ziel sollte es auch sein, die anderen, etwa die BRD-Funktionäre der unteren Ebene, zu überzeugen.

      Der Begriff “Edelmensch” eigent sich jetzt nicht unbedingt dazu, ihn als Parole zu schreien (vgl. “Nazis raus!”) – ist sicher eher etwas für die Gesprächsrunde zum Lächerlichmachen des Gegners.

      Da ich ohenhin plane, eine weitere, enger gewählte Umfrage zu starten, werde ich diesen Begriff aber noch aufnehmen, wenn sich im laufe der Diskussion nichts Gegenteiliges ergibt.

      Eine Verkürzung des Begriffs fällt mir aber leider nicht ein.

  66. niekisch
    May 3, 2011 at 9:37 pm

    “Indem wir fragen wie wir die anderen bezeichnen wollen, sind wir gezwungen, uns klar zu machen, wer wir sind!”

    # Vox (151 ):

    “Wenn das Schwert nicht zielt, dann kann es auch nicht treffen” ist also zu ergänzen: “Das Herz des Schwertträgers gibt dem Schwert das Ziel, damit es trifft.”

    • May 3, 2011 at 9:56 pm

      Ja, so ist es.

      PS: Wenn Du die Nummern zur Bezeichnung der Kommentare verwendest, kann es sein, dass diese durch Kommentare weiter oben “verschoben” werden und damit auch andere Nummern erhalten. Am besten Tag und Uhrzeit schreiben – das bleibt immer gleich und man kann es in die suchfunktion des Browsers eingeben 😉

  67. DLC
    May 3, 2011 at 9:48 pm

    Ja, der Thread heist Nationale Kreativität, davon hab ich mich auch hinreißen lassen, da sieht man, was allein Worte bewirken können…

    Ich möchte nur noch paar Kleinigkeiten erwähnen.

    Indem man möglichst die “normalsten” Ansichten herausstellt, kann man Stolpersteine vermeiden, also z.B. traditionale Rollenverteilung von Mann und Frau. Das gibt Zündstoff genug und lässt sich weit und mit viel Zustimmung in die Mitte tragen.

    Ich finde darüber hinaus auch, dass es wichtig ist, die Dinge richtig zu beschreiben. Wer sich nur aus Angst (unpopulär zu werden) oder um der Propaganda willen hinreißen lässt, da herumzudeuten, wird sie selbst aus den Augen verlieren und unglaubwürdig, unstet werden.

    Man kann sehr wohl dem System die Maske vom Gesicht reißen ohne selbst zur Zielscheibe zu werden. Nicht auf die Leute konzentrieren, weil diese austauschbar sind.

    Ich reise jetzt mal 50 Jahre in die Zukunft, die Multi-Kulti-westliche Welt ist real, Russland, China usw. zumindest militärisch unterworfen, (nur ein mögliches Szenario, auf was ich hinaus will ist das folgende)

    Die Geburtenrate sinkt (wie gewünscht)die Familien haben mit den heutigen nichts mehr zu tun und dann kommt eine Kanzlerin und sagt “Es ist nunmehr alternativlos, dass die Babys fortan aus Zuchtfabriken kommen…

    Ist nur die logische Fortführung der heutigen Zustände. Gewisse Konzerne haben sich schon menschliche DNA patentieren lassen, bzw. versuchen es. Und das Ergebnis ist der TOTALE Bürger. Es gibt nichts mehr in seinem Leben außer das, was das System ihm vorsetzt. Er kann gezüchtet werden wie gewünscht und auch sterben lassen wie gewünscht. Ich will jetzt auf das Thema Überwachung und Kontrolle gar nicht erst eingehen.

    Sind die Nationen erst abgeschaft, gibt es nichts mehr, was einen rettet. Selbst wir selbst bekommen heute nur wenig davon mit, wie schlimm es tatsächlich schon steht. Zum einen ist viel schon geplant und entwickelt aber noch nicht losgelassen und zum anderen besteht unser informelles Netz noch,
    also die Art und Weise der Menschen untereinander miteinander umgehen und das was durch die Generationen hindurch und gegenseitig verteilt wurde. Aber z.B. nur ein Krieg und eine Generation weggefegt und es wird nichts mehr davon bleiben.
    Dann bleibt nur die Umwelt und die züchtet eben andere Menschen…

    Und vor allem nach Kultur und (echte) Geschichte muss man in diesem Land tief graben. Obwohl ich Deutscher bin, fällt es mir z.B. leichter die Japanische Kultur zu erfahren, weil diese noch aktiv gelebt wird und in den neuen Technologien wie Spiele z.B. weiterlebt.

    In den 80ern oder so war ja in Deutschland (glaub ich, bin mir nicht sicher aber irgendwas war da) die Commodoreszene am größten, aber daraus hat sich nichts entwickelt, weil uns eben dieses kulturelle Selbstverständnis fehlt und wir es so auch nicht weiterentwickeln können.

    Das wäre halt “allgemeine Propaganda” ohne politischen Bezug aber zumindest kann man dadurch verhindern, dass die Leute zu Zombies werden. Und eventuell ideelle Lawinen auslösen…

    Auch was Geschichte betrifft informieren wir uns zumeist über Dritte anstatt die Originalquellen zu nutzen, die noch authentischer sind und mehr vom Geist durchdrungen.

    Ich denke z.B. mal, indem man die Vergangenheit passend beschreibt (selbst sprechen lässt), indem man mögliche zukünftige Entwicklungen in ihrem Schrecken beschreibt, aber auch eine positive Zukunft zeichnet und die Weichen, die in der Gegenwart gestellt werden, hat man viele Möglichkeiten, vieles zu verdeutlichen.

    Die Menschen sind oberflächlich aber genau das ist die Chance.

    Ich bin heute an einer SPD-Zentrale vorbei gelaufen und da stand ein Spruch als Werbung “Arbeit muss sich wieder lohnen, gleicher Lohn für gleiche Arbeit”

    Im Gegensatz dazu muss die Nationale tiefsinnig sein. Es braucht auch nur ein Satz sein, aber der muss treffen und zum Nachdenken anregen. Wenn man mit einfachen Wahrheiten kommt, fällt das auf einen zurück, besonders in diesem System.

    Es müssen Themen angesprochen, bzw. die Themen auf die Art dargestellt werden, dass ihre bloße Erwähnung entweder die Schamesröte aufs Gesicht der Gegner lenkt oder dass sie eben nicht dagegen argumentieren können ohne selbst zur Zielscheibe zu werden. Ich finde z.B. der Kopp-Verlag macht es teilweise schon richtig, aber Weltuntergangsszenarien reichen nicht, es muss ihnen ein Weg der Hoffnung entgegen gesetzt werden.

    Ja, dieser Weg der Hoffnung ist sogar noch wichtiger, wie ich schon mal gesagt habe, negativen Prägungen können die Leute nicht folgen, nur positiven Entwürfen. Die Leute hören nicht gern, wie schlecht die Welt ist, irgendwie spüren sie das ja selbst, Heilsbotschaften sind da viel verlockender. Und auch unproblematischer… denn dann sind die Gegner erst einmal im Zugzwang, diese zu widerlegen.

    Und was ich immer betone, die Nationale ist die einzige Lobby für deutsche Kultur und deutsche Werte,(Natürlich gibt es genug, auch staatliche Archive usw. aber das ist nichts lebendiges und wird bewusst im Dornröschenschlaf gehalten) drum sollte sie sie auch nutzen.

    Worte wie Liebe, Ehre, Freiheit und Wahrheit werden viel zu selten verwendet, bzw. IM RICHTIGEN KONTEXT verwendet. Die Umdeutung bzw. Trivialisierung gilt es zu stoppen, bevor es wirklich zu spät ist…

    Ich finde die Idee mit dem werde-unsterblich ganz nett. Es ist ästhetisch und “erhebend” auf eine zugegebenermaßen bisschen ausbaufähige Weise^^
    Wichtig wäre halt noch ein gedankliches Gerüst. philosophische Reden, was auch immer.
    Es muss nicht immer alles mit der Tagespolitik zu tun haben…

    Vielleicht ist es gut, das System in gewissen Ebenen zu ignorieren um erstmal zu eigener Stärke zurückzufinden, genügend Masse, Reinheit und Zusammenhalt zu erreichen und es somit zu überwinden.

    Es muss die lebendige Kultur mit Stolz und dem Willen zu Größe und Makellosigkeit gelebt werden. Die Form ist egal, nur der enthaltene Geist zählt.

    Und momentan ist leider allzuvieles nur oberflächliche Propaganda, auch wenn die Politik wohl teils zielgenau ist, wird sie umso zielgenauer wenn eine Gegenkultur existiert auf die sie sich stützen kann. Und die “anziehend” wirkt.

    Etwas “Quasireligiöses”.

    Wie jemand, dessen Name mir momentan nicht einfällt mal sagte, die Religion der heutigen Zeit ist es, ein Volk zu sein.

    Und wie gesagt, Wahrheit, Anspruch und elitäres, identitäres Bewusstsein rennt in diesem Land offene Türen ein, allein der Schlüssel muss passgenau sein.

    Durch anwachsende Gegenkultur wird man automatisch selbst auch besser, weil man sich von ihren geistigen Inhalten nähren kann und schafft Ideen, Netzwerke und Identität, fern vom BRD-Mainstream, wer Sinn für Ästhetik hat, hat auch bessere Karten im Schöpfen. Für jeglichen Gegner schwer zu stoppen… Dem Gegner bleibt nur die Propaganda und das Negative, er hat nichts tatsächliches entgegenzusetzen.

    Und ich sehe da auch keine Stolpersteine, es wird ja z.B. nicht gegen Neger gehetzt, sie sind ja auch nur Figuren im Spiel.

    Man kann sogar soweit gehen und versuchen “Ausländer für Deutschland” zu gewinnen, denn -> am deutschen Wesen wird die Welt geneßen. Woran sonst 😉

    • May 3, 2011 at 10:14 pm

      Mein Gott, DLC, deine Beiträge muss man oft zweimal lesen, bis man alles daraus gefiltert hat, was drin steckt – und da will ich noch nicht mal behaupten, auch tatsächlich alles gesehen zu haben 😉

      Ein Thema, bei dem die anderen in schwierigkeiten kommen, ist z.B. der Abtreibungsmord, den die BRD seit jahrzehnten und millionenfach in Gang hält. Habe dazu auch einen Artikel geschrieben; einfach in der suche “Babycaust” eingeben.

      Dass Heilsbotschaften schneller angenommen werden, hat schon Gustave Le Bon gewusst und so sollten wir verfahren. Mir ging es bei der Begriffsfindung nur darum, dass wir als Ankläger dem Schuldigen auch einen Namen geben können.

      Wie wäre es eigentlich damit (nur so am Rande): die S c h u l d i g e n Damit würde man den Schuldkult auf die Etablierten projizieren und uns von der Schuld befreien.

      Dass wir neben der Tagespolitik (z.b. Ausländerrückführung) auch ein Gerüst brauchen, ist sicher richtig, aber auch nicht selten Streitpunkt. Die Rechten sind eben gottverdammte Individualisten, die ihren eigenen Standpunkt manchmal noch nicht mal um des Volkes Untergang aufgeben. Niekisch erstellt ja ein weltanschauliches Minimum, was dieses Problem lösen könnte.

      Wir müssen jedenfalls deutlich an uns arbeiten – denn noch sind wir nicht in der Position, anderen Vorwürfe zu machen.

      Der Satz, den Block Identität oben verwendet hat, ist doch schon ein wenig tiefsinnig, oder? Also mit gefällt er!

      Zu Deinem “Ausländer für Deutschland” stehe ich etwas kritisch. PRO hat das ja mit dem Neger schon mal gebracht – das hat aber für Zwist gesorgt. Mein credo ist ja: Weiß und/oder christlich zu uns – alles was schwarz oder muslimisch ist, gehört nicht dazu.

      So kann ich jeden italiener und jeden Serben eingliedern – alles Kulturfremde muss gehen. Obgleich es natürlich auch unter diesen Beispiele gibt, die schon sehr deutsch sind, etwa jener Wirt, der in diesem Video die Steine auf die (deutschen) demonstranten werfen will:

      http://www.spiegel.de/video/video-1125062.html

  68. DLC
    May 3, 2011 at 9:58 pm

    Gegenbegriff -> Drohnen? Wie im Bienenstock, ist auch nichts primär beleidigendes^^

    • Federschlag
      May 3, 2011 at 10:35 pm

      “We are the borg …” 🙂

    • Universum
      May 5, 2011 at 1:56 pm

      “Drohnen” finde ich gar nicht mal so schlecht. Es betont, dass diese Leute nicht selbst denken, im Gleichschritt des Systems marschieren, und das alles nicht für sich, sondern für Andere tun, denen sie dienen…

  69. May 3, 2011 at 10:15 pm

    Der Wirt ist ab Minute 0:55 in dem Spiegel TV-Video zu sehen.

  70. DLC
    May 4, 2011 at 12:02 am

    Zur Frage Ausländer oder nicht, wenn sie erstmal hier sind, ist es nunmal so, so hart es sich anhört.

    Natürlich kann man die kriminellen unter ihnen ausweisen, das wird die Reihen lichten, sowie für mehr Ordnung sorgen.

    Zu dem Punkt muss ich jedenfalls eines betonen, im Kampf um Sein oder Nichtsein ist es tödlich, zu viel zu verlangen!

    Egal wer sich gerade im Land befindet, allein der Charakter ist entscheidend. Natürlich ist Blut auch wichtig und das will ich nicht bestreiten.

    Aber es ist ja sowieso so, dass nur wenig Vermischung stattfindet, also die Ethnien getrennt bleiben.

    Das Video hat mich schon schockiert, weil die Linken, die gegen Kapitalismus auf der Straße Chaos stiften nur die Stellung des Systems zementieren. Das muss man jedem Linken klar machen.

    Ich setze nunmal voll und ganz auf die Aufklärung. Es gibt sicherlich viele Linke und auch viele Ausländer die wohl Gegner sind und Gegner bleiben werden.

    Aber das sollte man keinesfalls von vornherein von jedem annehmen. Und vor allem so etwas nicht in die Öffentlichkeit kommunizieren.

    Jedenfalls, die Idee einer kompletten Rückführung kulturfremder ist eben die Achillesferse einer nationalen Bewegung. Es geht nicht nur um die Ausländer selbst sondern auch um die Mitte die das niemals akzeptiert.

    Und ich muss an Friedrich den Großen erinnern der meinte, “wenn die Musels kommen wollen und ihre Moscheen errichten, so sollen sie das”

    Die gesamte Problematik heute verschleiert nunmal den Blick. Kapitalismus, Identitäsverlust, Staatliche Umformung usw. Man sieht nur Chaoten, Hassprediger und Schläger und zugegebenermaßen werden diese auch gezüchtet…

    Genau solche Themen würde ich in der Agenda jedoch sehr weit nach hinten stellen, alles was Bevölkerungsgruppen pauschal betrifft.

    Wenn der Charakter entscheidet, geben wir ihnen wenigstens eine Chance und die sollte jedem zustehen. Viele drehen auch nur deswegen so am Rad, weil sie keinen Herren haben, dem sie dienen können, nun mal ehrlich, wer kann vor der BRD schon Respekt haben?

    Natürlich ist die staatliche Ordnung wichtig und ein harmonisches Miteinander.

    Aber viele von denen stecken teils noch im Mittelalter und dort ist (vor allem falsche) Toleranz eben Schwäche. Da braucht es eine starke Hand aber nicht zum draufhauen, sondern zum führen.

    Jedenfalls, gerade Moslems sollten ein offenes Ohr für uns haben, eben wegen der Politik der USA und der in Palästina.

    Man muss ihnen nur zeigen, dass die Toleranz, welche sie erfahren in einer Saggasse enden wird, vor allem je mehr sie sich austoben.

    Ich kann jeden beruhigen, es wird hier sicherlich kein Muslimischer Staat entstehen.
    Die Musels sind nur als Gegenpol gedacht. Aber auf das Spiel sollte man sich nicht einlassen und man sollte auch ihnen diese Illusionen nehmen.

    Ich denke, eine identitäre Bewegung, die jedem Respekt und seinen Platz zugesteht der dies im Gegenzug ebenso kann, hätte wohl Aussicht, da etwas zu bewegen.

    Und Argumentationsketten des Systems wie “Ausländerhass” “Intolleranz” usw. würden zu Staub zerfallen.

    Außerdem, was auch sicherlich stimmt, die Musels sind nicht so bequem wie die Deutschen, sind aktiver, gemeinschaftlicher usw. haben mehr Dynamik.

    Der Nationalsozialismus und der Islam haben ja viel Ähnlichkeit und man kann an alte Traditionen anschließen wie unseren Bündnispartner, das Osmanische Reich im ersten Weltkrieg oder Hitlers Zusammenarbeit mit dem Großmufti von Jerusalem in der Palästina- und Irakfrage. Oder mit Bose in Indien.

    Man muss die Dinge immer Global betrachten und der Feind meines Feindes ist mein Freund stimmt zwar nur bedingt, aber insgesamt sieht man ja, dass die muslimische Welt gerade unterjocht wird.

    Und der Hass, sowie die “Toleranz” bei uns werden künstlich erzeugt um die Blase eventuell eines Tages platzen zu lassen. Ich denke mal, die Außenpolitik der Tonangebenden Staaten wird auch flexibel sein. Jedenfalls können wir es uns nicht leisten, leichtfertig in Gegnerschaften zu treten.

    Zumindest nicht pauschal. “kriminelle Ausländer raus” muss einfach reichen. Bzw. sollte man trotzdem aktiv versuchen, in ihren Reihen Bündnisspartner zu finden.

    Natürlich verschwindet das Eigene und das Fremde wuchert. Aber dass das eigene schwindet, liegt am fremden POLITISCHEN Einfluss und nicht an den Leuten, die hier sind. Die Leben nur ihre Natur.
    Es liegt zudem an der mangelnden Kultur und an keiner tatsächlichen nationalen Bewegung, also nicht primär bei den Ausländern.

    Noch haben wir die deutliche Mehrheit und Kultur und Geburtenraten lassen sich wiederschaffen. Aber man sieht ja an der Geschichte wo das hinführt, zuviel zu wollen…

    Das mit dem Neger bei Pro ist mir nicht bekannt, ich setze ohnehin wenig auf Parteien, weil diese von den Medien stigmatisiert werden. Deswegen erstmal eher Gegenmedien und Netzwerke von der Basis ausgehend. Der Wirt wäre ein guter Anfang 🙂 wenn man nur einen vernünftigen finden würde,

    der klar aussprechen könnte, warum er für die Nationalen ist, wäre das auch schon ein Anfang. Aber wie ich meine, reine Propaganda ist vergänglich, vor allem in dieser Zeit. Man muss irgendeinen Kuchen backen, der auch aufgehen kann.

    • May 4, 2011 at 9:49 am

      Deine Sache mit der richtigen Führung kann ich nur bestätigen – das gilt insbesondere für die Russen, die einen starken Staat wollen, mit dem sie sich identifizieren können.Wenn das alte Deutschland als ehrlicher Vermittler in der Welt auftreten würde, könnte diese Integrationskraft sicher entstehen

      Vielleicht ist es ein Gedanke, dass wir uns auf das Ausweisen aller Kriminellen und Sozialschmarotzer beschränken, den anderen aber auch eine ehrliche Chance versprechen, wenn sie bereit sind, sich bedingungslos, deutschen Gesetzen zu unterwerfen. Was sie in der Moschee machen, kann uns egal sein; draußen gilt die deutsche Führung. Vielleicht wäre das ein Weg?!

  71. DLC
    May 4, 2011 at 12:10 am

    “Außerdem, was auch sicherlich stimmt, die Musels sind nicht so bequem wie die Deutschen, sind aktiver, gemeinschaftlicher usw. haben mehr Dynamik.”

    Nur um Missverständnisse zu vermeiden, das war auf die Bereitschaft, sich einheitlich zu erheben, bezogen.

  72. DLC
    May 4, 2011 at 1:24 pm

    “Was sie in der Moschee machen, kann uns egal sein; draußen gilt die deutsche Führung.”

    Dieser Satz hat mich jetzt doch wieder zum Nachdenken gebracht, weil sie bestimmt politische Mitsprache wollen.

    Außerdem kann eine deutsche Leitkultur auch Inhalte bis in die Moscheen tragen… Es ist ja keine komplette Paralellgesellschaft und je attraktiver der Mainstream ist, desto mehr lässt man das eigene Leben davon inspirieren.

    Die BRD wirkt absichtlich so abschreckend, ich glaub auch, das Unterschichtenfernsehen ist teils dazu da um ihnen zu zeigen, wie primitiv wir sind… Und da wir nicht einmal unser Christentum nicht richtig leben, gibts eben nur in der Moschee gute Kost. (natürlich mit der politischen Sprengkraft, aber durch Konfrontation steigert man diese nur, anstatt Alternativen zu bieten)

    Jedenfalls, zur politischen Mitsprache, wenn man dem Leitgedanken folgt, dass die besten Ideen und die besten Köpfe nach oben kommen und die Deutschen eben naturgegeben die besten sind 😛 und auch die Mehrheit darstellen, und (in mentaler Sicht) den Heimvorteil haben, wäre das trotzdem kein Problem… besser als Quoten sicherlich…

    Es muss halt wirklich kompromisslos sein. Man kann nicht erwarten, dass jemand für das “wahre Deutschland” aufsteht im Bewusstsein, darin keinen Platz zu finden.

    Jedenfalls, der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn wurde auch durch den Reichsgedanken zusammengehalten und die Deutschen gaben den Ton an, die anderen konnten jedoch gute Nuancen mit einbringen.

    Das meine ich ja “gute Ideen im Interesse der Mehrheit” nicht Selbstaufgabe aus falscher Toleranz. Und das politische wird eh überbewertet. Die Masse des Lebens und der Anschauungen finden im Alltag statt, wenn man diesen prägt und verändert, sammelt die Politik nur die Früchte ein. Man sieht ja eh, wie politisch uninteressiert die Masse ist, also kein Problem.

    Und was den politischen Kampf betrifft, Man kann ja unterschiedliche Aktionen machen. Deutsche für Deutschland, Musels für Deutschland.

    Bei wichtigen Events oder Themen gehen dann Deutsche und Musels gemeinsam für Deutschland auf die Straße usw. und der Reichsgedanke eint sie alle. Es kann in der Aktion noch so viel Vielfalt geben, aber ein Gedanke, eine Anschauung muss alle einen, um Abweichungen und Profilierungen zu vermeiden. Zuguterletzt eine Organisation.

    Deutschland ist momentan wie ein kopfloser Hahn, der hin- und herrennt wo auch immer grad Impulse herkommen.

    Weil, ob wir jetzt Ghettos bekommen wie in USA, ob „Rechtsparteien“ die eigene Identität ausschießlich durch Gegnerschaft definieren und erhalten wollen(tolle Identität)nur an Form und nicht am Inhalt hängen, dann extreme islamische Parteien aus dem Boden schießen, der Ton rauer wird usw. Deswegen ändert sich trotzdem nichts.

    Es wird nur immer weniger auf Argumente gehört und das Niveau sinkt, sowie der Hass steigt. Dann gibt’s ne radikale Linke, ne radikale Rechte, radikale Ausländer, alle möglichen Querfronten, keiner weiß mehr, wer für oder gegen was kämpft und das System manipuliert sie alle schön inklusive der Schlafschafe bis irgendwann alles vorbei ist.

    Außerdem, was ist schon „links“ sogar die KPD hat sich in einer anderen Art um Deutschland gesorgt als viele heutige, die entweder einfach nur an die Macht wollen, die Welt so machen wollen, wie sie ihnen gefällt oder selbst den einfachen Wahrheiten und Lügen glauben. Das Links-Rechts-schema ist auch überarbeitungsbedürftig.
    Ebenso wie die Mitte, die in den 60ern bis hin zur SPD auch mit Karten von 1937 für die Wiedervereinigung eingestanden ist.

    Die Menschen sind eben wie Hunde auf allzuviele Begriffe konditioniert. Und es nützt auch wenig, verkrampft nach dem perfekten neuen Begriff für die Gegner zu suchen, da es ja primär um Themen geht. Und aus den Themen wachsen automatisch die richtigen Begriffe, die sich auch logisch einfügen.

    Die Politik ist momentan wie die Wirtschaft mit den Dividenden. Es herrscht ein immer größeres Kurzzeitgedächtnis, es geht immer nur um die nächste Wahl, um Stimmenmaximierung. Für die Opposition wäre Kontinuität und Geduld angebracht.

    Das ist es ja eben mit der Macht… Alle (oder zumindest viele) glauben, gutes zu tun und wollen dabei nur ein Stück vom Kuchen. Und je mehr sie sich um das Stück vom Kuchen balgen, desto mehr verlieren sie das gute aus dem Blick. Aber sowas einigt nicht, es dient nur den Unterdrückern…

    Deswegen ist ja dieses Konstrukt mit dem Namen „Demokratie“ so beliebt.

    Man darf auch nicht glauben, dass jeder BRD-Politiker es schlecht meint. Aber es trifft ein wenig zu der Spruch „Entweder stirbt man als Held oder man lebt so lange, bis man selbst zum Bösewicht wird“.
    Und ich glaube auch nicht, dass alle sich korrumpieren lassen, sie sind entweder auch naiv, desillusioniert oder können aus Sachzwängen nicht anders handeln.

    Was wär z.B. wenn sie damals „gezwungen“ wurden, Fremdvölker einzuladen. Und lieber als Neger von irgendwoher dann doch Türken, wenn z.B. ein nationales Erwachen kommt in Harmonie und die USA ihre bei uns stationierten Atomwaffen zünden würden, dann bekämen sie sehr schnell ernste Probleme, weil die Türkei erstens für ihre Leute einsteht und zweitens Russland und China auch dahinter stehen würden…

    Und noch was zu den Politikern, ich kann mich noch an eine Tagesschaureportage erinnern als Theo Waigel auf dem Treffen der Sudetendeutschen war und (vor einer Karte mit den Grenzen von 1837) davon gesprochen hat, dass das Reich nie untergegangen ist und das Volk in „freier Entscheidung“ dies endlich Wirklichkeit lassen werden soll.

    Aber wenn man sich auf das Spiel der Gegner einlässt, geht’s halt nicht… Was meint ihr, warum CSU usw. schon gar nicht mehr den Mund aufmachen, weil sie nur reagieren anstatt selbst den Ton angeben zu können weil ihnen die Vision fehlt und sie keine Gegnerschaft haben wollen.
    Deswegen mein ich ja, Vision ist wichtig aber keine Gegnerschaft (zu Menschen) ist genauso wichtig.
    Das asoziale, perverse, der Kulturverfall, die Brutalität, Totalitärität, die Korruption, der Egoismus und die Plutokratie sind die einzigen Gegner.

    Wenn man eine vernünftige Wahrheit verkündet, braucht man auch keinen Abgrenzungswahn, bzw. oberflächliche Propaganda, die sich nur über Gegnerschaft definiert und kein echtes Gerüst ist. Demokratie ist so ne Sache, jeder fängt bei null an, träumt dabei aber von „seinem Staat“ und alle sollen gefälligst folgen. So geht es aber nicht. Man muss sich auf gemeinsame Interessen einigen und je grundlegender diese sind, desto einfacher ist das.

    Aber z.B. der Musel würde sich auch über die Vision freuen, in einem „freien deutschen Reich“ zu leben, wo er in seinen Bereichen gut leben kann und nicht so stiefmütterlich in Ghettos wie in der BRD.
    Denn echter orientalischer Flair ist dort nicht zu finden, das gefällt den Einwohnern ebenso wenig wie den Deutschen. Und eben das ist ja die große Lüge am Multikulti!
    Aber wer nur keine Kopftücher mehr sehen will, denkt eben nicht an ganz Deutschland, wo es genügend arteigenere Szenerien gibt. Nur ist da eben nichts organisches am „wachsen“ aber daran sind wir selbst schuld.

    Und anstatt, dass der eine bei PRO landet und der andere bei den Grünen, und der Türke weder Türke sowie der Deutsche nicht tatsächlich Deutscher ist, weil beide ihre (auf die Masse, bzw. die politischen Programme bezogen) Wurzeln aufgegeben haben, können beide genauso gut bei einer Partei landen, die nicht auf dem Niveau der BRD sondern darüber ist, die in den sozial schwachen Brennpunkten „Bunte Republik“ Plakate aufhängt aber keine realen Lösungen bereithält.

    Und gerade die besten unter ihnen sind es ja, die im System landen (Ich meine nicht die Politik, sondern die Gesellschaft!) der Bodensatz wird sich radikalisieren und momentan geht deren Tendenz logischerweise gegen Deutschland.

    Dagegen könnte man sogar soweit gehen und sich denken, dass in einem aufgewachten deutschen Reich unsere Kultur und (echte Toleranz) eine solche Ausstrahlung erhält, dass unsere Türken besser werden als die in der Türkei und dann möglicherweise freiwillig viele gehen, um ihr Land aufzubauen.

    Gewisse Dinge sind nämlich von vornherein klar, Machtübernahmen usw. wird es nicht geben, alle die sich in der Politik austoben sind nur vom „Koch“ mit einberechnet, um ein Kräftegleichgewicht und eine Verdünnung herzustellen, bzw. Einigung und Konzentration auf wichtige Themen zu vermeiden.

    Um alles zu nivellieren und zugleich die Fehler welche das System anrichtet auf die jeweils andere Ethnien zu schieben.

    Jedenfalls, Vermischung findet eh nicht statt und Apartheid war in der Weltgeschichte eine eben so dumme Idee wie es die heutige Form von Multi-Kulti ist.

    Der einzige Weg liegt dazwischen. Jedenfalls, um diesen Gedanken zuende zu führen, ich würde den Reichsgedanken in das Weltanschauliche Minimum miteinbeziehen.
    Es ist wie mit Gott, das Reich existiert und ist sogar „legal“ aber wir können es nicht in unsere Dimension holen, solange wir selbst nicht daran glauben.

    Und nur der Reichsgedanke zählt, es ist ganz einfach eine nötige Mission, das Stigma in mancherlei Ebenen zu überwinden.
    Deswegen sollte man sich wirklich auf den allerinnersten Kern konzentrieren um wenig Angriffsfläche zu bieten.
    Und sich selbst auch nicht auf Angriffe oder Konter beschränken, ja diese möglichst unterlassen weil das System sowieso wie eine Maschine vor sich hin brummt und wenn man nicht gegen, sondern für etwas kämpft, nur so wird es gehen. Wer Angriffe einfach ignoriert und selbst in seinen Argumentationen und der eigenen Lebens- und Visionsgestaltung einfach darüber steht und sich von der unmittelbaren Gegnerschaft auch nicht abbringen oder verwirren lässt, der gewinnt seine Identität, Einigkeit und politische Macht zurück.

    Und die Bezeichnung „ein höheres“ ist auch wieder Neusprech und nimmt der Sache nur die Tiefe. Jeder hat eine andere Vorstellung von Gott, selbst innerhalb einer Religion und es ist auch egal wie viele Götter man hat, nur wie sie aussehen ist wichtig.

    So sieht echte Toleranz und ein Licht im Tunnel aus. Ned dass sich jetzt der Christ und der Musel gegenseitig die Köpfe einschlagen weil sie sich von einander der Identität beraubt fühlen und außer den Kampfbegriffen gar nicht mehr wissen, worin der eigene Glaube besteht und im jeweils anderen auch nur das schlechte erkennen, sondern dass der Türke seinen Ali Baba liest, der Deutsche seinen Goethe und sie sich natürlich auch gegenseitig erkunden –in Respekt- so schaut Toleranz aus und nicht zack, das System schleift jetzt alles ab und spaltet gezielt um zuletzt noch besser alles abschleifen zu können. Den Musels wird Gender und der ganze Scheiß auch nicht gefallen… Und den Musels werden auch die Linken nicht gefallen, wenn ihr ideelles Fundament sich immer mehr als Sackgasse herausstellt. Aber man muss ihnen halt rechtzeitig Alternativen anbieten…

    Und ich denke auch, wer die Bezeichnung Gott nicht ertragen kann, kann dem heiligen Reich auch nicht dienen..
    Und ein guter, kultivierter Musel hat auch eine ganz andere Vorstellung vom Islam, weil er nicht nur dressiert und konditioniert ist, mit Schlagwörtern für irgendeinen Kampf geeint, sondern tatsächlich gläubig. Und dann hat man automatisch Respekt.

    Es ist immer einfach nur der selbe Teig, ganz einfach nur anders gebacken.

    Jedoch, der Religionsunterricht in der Schule ist politisch beeinflusst. Ich nehme mal an, die BRD wird „oberflächliche Information darüber“ ohne tiefere Hingabe wünschen. Und die involvierten islamischen Gruppen mehr oder minder ihre eigenen Interessen vertreten sehen wollen. Es ist ein Instrument, ja, aber weder kann man den Menschen ihre Identität nehmen, noch kann man zulassen, dass Instrumente verfälscht oder gegen uns eingesetzt werden, bzw. auf ihre „politische Tauglichkeit“ reduziert.

    Würd mich interessieren, welche von den Schlägern auf der Straße überhaupt schon mal was von Ali Baba oder dem osmanischen Reich gehört haben… aber genau das ist es, was ich meine, solche „exotischen Unterschichten“ werden genauso wie unsere eigene gezüchtet. Sie sehen nur US-Ghettokultur, die bei uns nicht ohne Grund verbreitet wird, das System als Gans zum Ausnehmen, das dahinter stehende politische System als Feind und die Menschen als moralisch verarmt, was sie ja leider auch sind…

    Und um das jetzt schnell zu beenden, zuguterletzt wird es nämlich heißen, „Religion ist gefährlich, weil sie nur Kriege schürt, in unserer neuen einen Welt wird jegliche Spiritualität abgeschafft“. Wieder ein Punkt mehr auf der Liste, umso mehr, als jeder sich nur auf den „Kampf“ konzentriert hat, ohne wirklich gläubig zu sein und der Rest im System aufgeht und deswegen sowieso nicht mehr glaubt.

    Das verhindern der Hass und die Gier nach Macht oder nach „Konsumartikeln“ und allen möglichen „Wahrheiten“ und Illusionen. Man denkt immer, der andere nimmt einem das Leben weg, so dass man selbst aufhört zu leben, anstatt es mit vollen Händen zu schöpfen, um dem anderen auch ein Stück davon abgeben zu können…

    Ich hab’s natürlich schön, dass ich die Symtome nicht hautnah miterleben muss, die Ausländer in meiner Umgebung sind brav und unscheinbar, ich kann das vielleicht ein wenig abstrakter beurteilen als jemand, der in überfremdeten Gebieten lebt. Aber zuguterletzt triffts einfach den Punkt.
    Es wird welche geben, die sich radikalisieren und es wird welche geben, die im System aufgehen. Beides ist nicht toll.
    Aber um wirklich die Deutungshoheit zu erlangen muss eine Weltanschauung gerecht, kompatibel und auch zukunftsfähig sein.

    Die Einstellung, „wer nicht mit uns ist, soll meinetwegen untergehen. Traurig aber leider nicht zu ändern…“

    Jedenfalls muss man die Sachen auseinander fuzeln. Natürlich ist ein politischer Aspekt dabei. Die Herkunftsländer wollen Einfluss gewinnen, die Boden gefassten wollen selbst nach oben kommen, entweder in oder neben dem System oder die ganz gierigen wollen es gleich ganz einnehmen usw. Und die konservativen wurden durch die 68er verdrängt und diese nun durch die Fremden. Aber es ändert nichts daran, dass Instrumente von jedem genutzt werden können und je besser man sie nutzt, um so mächtiger wird man automatisch weil die Menschen folgen.

    Pluto ist der Gott der Unterwelt und Micky Maus liest jeder gern. Ein Türöffner sowie Tiefe gleichermaßen und man braucht sich bei Israel nicht anbiedern und meinen, dadurch weniger Sklave zu sein. Man darf nur mit gutem Recht ohne Antisemitismus (ein blöder Begriff, weil die Palästinenser auch Semiten sind) die eigene Freiheit erwarten und da sitzt jeder im selben Boot. Und mal ganz nebenbei bemerkt für NS-Nostalgiker, Moslems können viel unbekümmerter mit Hakenkreuzfahnen rumlaufen, obwohl das nicht unbedingt nötig ist, da alles alte erst mal undynamisch ist und den Interpretationen der Geschichte unterliegt. Natürlich kann man positive Interpretationen mit rausholen, die Swastika usw. aber auch abgesehen von Stigmata ist es immer einfacher, unbeschriebene Blätter zu nutzen, weil man diese füllen kann, wie man will. Aber dafür bedarf es halt leider Flexibilität.

    Die anderen haben halt andere zusätzliche Instrumente wie Geld oder Medien, uns bleibt nur die Wahrheit und der Versuch, alle auf eine Linie zu vereinigen.

    Ich pfeif jedenfalls drauf, was das System vorhat.

    Denn erst dann, wenn die Menschen ihrer Kultur und ihrer Seele beraubt sind, dann vermischen sich die Ethnien und die Unterschiede sind abgerieben und alle Werte gegeneinander ausgespielt und nur die Machtapparatur vermittelt Wahrheit und Sicherheit. Und dann hat das System sie alle miteinander im Sack…
    Also ich möchte da jedenfalls nicht mitspielen.

    Übrigens, die Chaoten von dem Video haben doch was von „arabisch lernen“ gesagt. Das ist auch nur Propaganda. Informationsfetzen, die man in den Mund nimmt um beim Zuhörer auf irgendwelche Knöpfe zu drücken. Sowas kann und darf in dieser Welt keine Zukunft haben. Die Leute müssen endlich wieder selbst denken lernen. Die Wahrheit vermischt sich immer mehr mit der Lüge, darum reicht auch „einfaches aufwecken“ nicht, wer weis, wo die Leute dann landen, wenn erst mal ihr bisheriges Weltbild zerschlagen ist. Dafür braucht es erst einmal ein komplett stehendes neues Weltbild, das sich auch durchsetzen kann.

    Nur mal als Beispiel, ich hab Ostern bei Youtube paar christliche Videos in denen auf arabisch für die Jungfrau Maria gebetet wurde gehört, teils echt schön. Sowas ist Missionierung… Und man muss nicht mal missionieren, nur Brücken schlagen. Das Christentum ist nur ein Element wie der Islam, die nordische Welt usw. mit Inhalten jonglieren und ihnen Form geben, so soll es sein. Und es geht um die Inhalte, den philosophischen Kern, nicht um die Dogmen.

    Und es ist ja nicht nur der Glaube, was viele an den Ausländern stört, deswegen sollte man ihn in dieser Richtung auch erst recht nicht zum Instrument machen…

    Man kann alles positiv nutzen, die Leute da abholen, wo sie stehen und mental zur Endvision geleiten. Und je mehr Sachen man positiv nutzen kann, desto mehr Instrumente und desto weniger Angriffsfläche gleichermaßen hat man. Sowie desto mehr Energie und Dynamik, Kreativität usw. Negatives Denken hemmt so unheimlich und verhindert Lösungen.
    Einfach alles Hoffen und nichts erwarten, so sollte es sein…

    Man muss bequeme Wunschlösungen genauso wie primitive Feindbilder aus dem Denken vertreiben, sondern Tag für Tag neu die Situation und das eigene Werteverständnis durcharbeiten und jedem erst mal die Hand entgegen strecken, der Weg ist das Ziel und selbst wenn man auf ihm stirbt, der wahre Geist ist alles.

    In der Metapolitik sind Menschen wie Blumen, es geht nur darum, welche Gärtner am Werk sind und warum…

    Achja, was noch unerwähnt blieb und eines der wichtigsten Elemente ist, Humor ist sehr wichtig. Aber weder das Niveau von Raab, noch ein Diffamieren oder ein „nur um sich selbst willen auf die Propaganda gemünzt“ echter deutscher Humor ist einfach nur Lebensfreude, Ironie und tragikomischer Stoizismus. Und so kann man authentischer Inhalte transportieren…

    Nur mal das Beispiel mit dem Wirt, den könnte man als erstes ansprechen.

    Niveau und Realitätstreue ist einfach alles…

  73. niekisch
    May 4, 2011 at 1:25 pm

    Beim Irak – Überfall gab es eine “Koalition der Hilfswilligen”. Nehmen wir als Gegenbegriff zu “Nazis” “H i l f s w i l l i g e” = H i w i s”.

    Die Oberen sind Hiwis von USrael und EU – Diktatur,die Antifa wiederum ist Hiwi der Oberen.

    • KD
      May 10, 2011 at 7:49 am

      Hiwis und Stasi gefällt mir gut – sind auch zweisilbig
      Antideutsch ist definiert, deshalb unbrauchbar
      Stasi hat den Vorteil, auf die unter der Antifa besonders beliebten Gesinnungsschnüffelei zu verweisen.

  74. DLC
    May 4, 2011 at 1:28 pm

    PS: @ Theo Waigel, meinte natürlich die Karte von 1937^^

  75. niekisch
    May 4, 2011 at 2:00 pm

    DLC, muß ich mich schämen, daß mir beim Lesen Deiner letzten Kommentare Tränen gerollt sind? Ich erinnerte mich der Jahre im Kreis von Herrn Dr. Sander, wo sich fast alles um den Reichsgedanken drehte.

    Ich gebe ehrlich zu: Seitdem ich in die virtuelle Szene eingestiegen bin, sind meine ursprünglichen Gedanken freiwillig etwas amputiert worden, weil ich bemerkt habe, daß das meiner Generation noch Übermittelte in der jungen Generation zumeist nicht mehr bekannt ist,auch kaum noch Anerkennung findet. Ich habe deshalb im “WM” – Versuch den Reichsbegriff völlig aus dem weltanschaulichen Minimum herausgelassen, davon ausgehend, daß der Begriff sowieso keinen Anklang findet. Es wurde auch immer wieder der Vorwurf erhoben, viele Begriffe seien zu pathetisch.

    Deine fulminanten Ausführungen verunsichern mich, bringen mich dazu, wohl wieder von vorne anfangen zu müssen. Die Wahrheit muß am Anfang stehen, das für uns Unabdingbare darf nicht verwässert, dem Kompromiss, dem unbedingten Brückenschlag zwischen den verschiedenen identitären Kräften geopfert werden.

    Es stimmt: Bevor wir den Feind charkterisieren, müssen wir erst wissen, wer w i r sind und was w i r unabdingbar wollen. Vielleicht finden wir dann auch zwanglos den richtigen Feindbegriff.

    • May 4, 2011 at 2:40 pm

      Pardon: charakterisieren.

    • May 4, 2011 at 6:44 pm

      Mir ging es beim Lesen des Kommentars von DLC ähnlich, auch wenn ich glaube, dass er schneller auf den Punkt kommen oder wenigstens mit markierungen arbeiten müsste. Vieles geht nämlich unter, wenn man zuviel schreibt.

      Nichtsdestotrotz: Die begriffsfindung hat gezeigt, dass wir auch an uns arbeiten müssen. Denn wenn die anderen “Antideutsche” sind, dann müssen wir festlegen, was “Deutsche” oder was das “Volk” ist. In Anbetracht der genetischen Vermischungen, die leider entgegen der Annahme von DLC, sehr wohl eingetreten sind (alleine die Bastardisierung durch Schwarze ist in den letzten 10 Jahren erheblich vorangeschritten – forciert durch die Werbung für Schokokinder an allen Orten), ist die Beantwortung dieser Frage nämlich agr nicht so einfach.

  76. DLC
    May 4, 2011 at 3:23 pm

    “Ich lehne ja nicht ab, dass sowas geschult wird. Aber eine derartige Persönlichkeitsbildung ist ein langer Weg – vor allem, weil das aktuelle Schulsystem und die Familien dazu keine Basis mehr legen.”

    Genau da will ich ja ansetzen. Ich will mich jetzt nicht bemüßigen, jetzt irgendwelche Schriften hervorzuzaubern, das Thema ist wirklich zu komplex.

    Jedenfalls, früher haben die Leute sich gegen etablierte Systeme erhoben, wenn die neue Idee ihre eigenen innersten Überzeugungen besser wiederspiegelten.

    Heute sind die Leute schon zu großen Teilen drauf konditioniert, nur “gegen Atomkraft” zu wählen und allgemein sehr einfach zu denken und zu fühlen.

    Sie sind z.B. in weiten Teilen noch gläubig aber sie sehen nicht, dass die aktuelle Politik der Schöpfung zuwiederläuft.

    Die alten und die neuen Weltbilder laufen nebeneinander her, während die alten langsam aussterben.
    Die Leute nennen sich christlich und sehen gar nicht, was vor sich geht. Die Gegenseite schimpft auf pädophile Priester, als ob -der Glaube- dadurch irgend einen Krazer erhalten könnte. Aber so werden Dinge relativiert.

    die die eigene Persönlichkeitsentwicklung und das eigene Wertegerüst ist der Beginn jeglicher Erhebung.

    Natürlich kann jeder sein Scherflein dazu beitragen im eigenen Leben wie im Miteinander, aber eine zentrale NRO am besten noch mit Gemeinwohlcharakter oder mit Mitteln von der EU^^ (die linken saugen auch an Geldtöpfen)

    In gewisser Weise läutert das System auch, indem Toleranz verordnet wird, verlernt man das Hetzen. Dann beschränkt man sich gerne auf das Positive und lernt, dass es reichhaltig ist.

    Ich lese z.B. gerne sowohl Heldensagen als auch von geschichtlichen Helden.

    Einene Charakterentwicklung wie auch Reflexion über das System drückt sich eben in der Kunst am besten aus. Die realen Helden geben Vorbilder, ihre Werte sind nicht nur Hüllen, weil sie durch ihr Leben Beispiel gegeben haben.

    Ihr kennt doch bestimmt das Lied, “das Mädel mit der Fahne” ist schön aber erfordert nunmal zuviel Hintergrundwissen über das “warum”

    Aber z.B. der Kampf gegen Napoleon lässt sich gut nutzen, bzw. die einzelnen Protagonisten auf deutscher Seite, wie z.B. Blücher, Leutnant Schill, usw.

    Und die realen Helden lassen sich durch Dynastien hindurch verfolgen als unsere Vorfahren…

    Wenn man bei den Germanen anfängt und beim 3. Reich aufhört, wird eventuell vieles klarer. Natürlich keine Wertungen einbauen sondern ganz authentisch wer etwas getan hat und aus seinem eigenen Werteverständnis, warum er es getan hat.

    Wer auf der einen Seite die Familie stärkt und auf der anderen die Vergangenheit wieder näherführt, schafft auch Identität und knüpft ein zerrissenes Seil.

    Sowas gilt es zu verbreiten, in welcher Form auch immer.

    Genauso wie z.B. die Leiden des jungen Werther, der gefühlvolle Mensch als Kontrast zur Rumhurerei.

    Das Gefühlsempfinden wiederzuerwecken ist eigentlich der Anfang, “lernen” tun die Leute nicht gern, das hat man ihnen aberzogen, eben weil es zu steril ist. Und diejenigen, welche sich trotzdem indoktrinieren lassen um nach oben zu kommen, sind die schlimmsten Zombies.

    Aber selber denken macht Spaß, und eben darauf zielen jene Geschichten ab.

    Genauso wie Inhalte aus allen Religionen. Nicht die Dogmen, sondern der Kern.
    Wenn ich z.B. nach dem heiligen Geist bei Wikipedia schau, erfahre ich mehr über ihn als wenn ich nur höre, was er alles im Einzelnen bewirkt hat.
    Und zuguterletzt geht es ja sowieso darum, es am eigenen Leib zu erfühlen, nicht darum, leere Rituale zu befolgen. Aber Religionen sind nunmal Gebrauchsanweisungen wie eben der ganze Rest auch.

    Ein Einzelner kann nicht viel bewegen oder Kilometerweise Erlösung ausspucken, es müsste zentral gesammelt und nach Wertigkeit sowie Angebrachtheit selektiert werden. Sowie die Form der Verteilung.

    Wie ich sagte, heutzutage sehen wir ein zerschlagenes Mosaik vor uns, das erst zusammengesetzt werden muss. Auch der normale Bürger bekommt noch einiges davon zu sehen, aber er findet keinen Zusammenhang mehr und auch keinen Bezug zur Wirklichkeit.

    Eben eine Populärkultur. Ich komme immer wieder mit den Japanern und ihren Spielen weil dort, im virtuellen Raum Charakterentwicklung sowie echte Freundschaft, Opferbereitschaft und der Konflikt Gut gegen Böse stattfindet, sowie nationale Kultur, oder zumindest “die Volksseele in einer anderen Form”. Und auch die deutschen werden mehr geliebt als zuhause.
    Ich kenne z.B. kein deutsches Spiel, wo man Odin beschwören kann usw.

    Auch die Musik ist ein wichtiger Punkt, die (in den guten Spielen) großteils mit klassischen Instrumenten und gleichzeitig modern ist, sodass sogar unsere Rundfunkorchester oder die Philharmonie in London oder Prag Konzerte damit geben.

    (Musik ist ein Schlüssel zur Seele und mit Pink und dem ihr umgebenden Image kommt man nicht weit.) wenn ich das jetzt nicht verallgemeinern kann, jedoch die Perlen sind so. Natürlich gibt es in jedem Kulturkreis “Abfall”, bzw. Ware für die dummen Ausländer 😛

    Bei der Ästhetik ist es eben so, ich meinte jetzt nicht im realen Leben, ja sicherlich aber das hat mit dem Eigenbild, dem “Image” zu tun.

    Aber z.B. in Japan ist alles “kawaii” also auf süß gemacht. Vielleicht jetzt nicht eins zu eins umzumünzen, aber es schaft Stabilität, Kontinuität und Identität.
    Jedenfalls ich würde ein Image des Spirituellen bevorzugen, weil genau das der Gegenpol zu so ziemlich allem an Verfall ist.

    Das Video mit den Masken hat mir eben deswegen schon gut gefallen, aber es darf sich halt nicht auf das Äüßere beschränken.

    Wahres Image wächst von Innen und das soll man nicht verlernen. Wer sich verstellt, ist nicht authentisch und kann seine Kraft auch nicht entfalten.

    Es ist wie beim Marketing, das mittlerweile mehr Aufwand betreibt, heruszufinden, wie etwas am besten zu verkaufen ist als das, was eigentlich dahinter steht. Das gerät in den Hintergrund und wie wir an diesem schönen System sehen, hält es auch nicht, was es verspricht.

    Und wenn das wahres Image von innen wächst, ist es authentisch und bleibt immer gleich, egal in welcher Form.

    Es findet schon lange ein Informationskrieg statt, nicht nur in den berichterstattenden Medien, vor allem in der Unterhaltung.

    Und das muss man auch sehen, die USA z.B. hat auch dazu einen Gegenpol geschaffen der auf Gewalt als Selbstzweck und auf “Coolnes” setzt.

    Es muss erst eine Popkultur her, irgend ein Kern, der erstmal mit jedem in Verbindung steht, der die Inhalte gutheißt.

    Wobei Klasse statt Masse klar sein muss, sowie eine hierarchische Ordnung nach “Sinnhaftigkeit” sowie thematische Ordnung.

    Aus der Kommunikation lassen sich eventuell Geldquellen oder kreative Köpfe auftun, die “modernes, neues” schaffen können, ausgehend von der Volksseele sowie vom Rest, den der Planet zu bieten hat, da sollte man sich nicht verschließen.

    Ideen sammeln, verwerten, neue Ideen ausspucken usw.

    Nur so kann man auch Strategien entwickeln für z.B. außerschulische “Erziehung” oder sonstige “reale” Aktionen.

    Und eines ist auch klar, solange das Stigma bleibt, muss der Ausgangsort “rein” bleiben, auch wenn er mit allem in Kontakt steht.

    Das schöne ist ja, Menschen sind Menschen und Ideen sind Ideen. Wenn in den Ideen kein Makel zu finden ist, ist es egal, wer mit ihnen umgeht.

    Vor allem die Jugend ist halt wichtig, sie wächst in einer Welt auf, wo sie denkt, “so frei waren wir noch nie” und “so schön war das Leben noch nie” und muss erst mal Stück für Stück lernen, was ihnen alles durch die Lappen gegangen ist…

    Sowas ist auch konditionierbar. Als z.B. die Berichterstattung von Fukushima kam und die Reporter tatsächlich das Wort “Helden” in den Mund genommen haben, hat mich das so gerührt.

    Genauso wie der Schläger am Bahnhof seine Aggressivität trainieren kann, kann man Seelenleben auch trainieren. Man ist aber deswegen nicht weichlich, im Gegenteil, man kennt die genaue Wahl der Mittel und kann im Ernstfall alles einsetzen, weil man den Sinn begreift… Wobeihingegen der Schläger am Bahnhof womöglich ein Feigling ist.

    Ich verwende jetzt einfach das Wort “Helden” aber ihr zumindest wisst, dass ich was anderes meine als Batman^^ natürlich ist es im Prinzip egal ob real oder Fiktion, nur die Aussage muss stimmen.

    Ich gehe fest dazu aus, dass zumindest noch jeder einen offenen Draht für seelische Tiefe hat. Liebesgeschichten sind einfach, Heldengeschichten sind einfach. Viele wundern sich doch, warum es in der Beziehung nicht klappt…

    1. die Leute wollen ja aus der Realität fliehen, drum lassen sie sich verdummen, sind aber sicherlich der Erhebung aufgeschlossen, NUR ZU BEQUEM

    2. die Leute sehnen sich aber auch nach Liebe und Werten und fragen sich, warum es denn im richtigen Leben nicht sein darf, NUR ZU BEQUEM

    3. die allgemeine Charakterentwicklung, so wichtig wie nichts anderes

    4. unsere Geschichte, Wurzeln, Religionen und Werte lassen sich reaktivieren.

    4. die Brücken, die man dadurch schlagen kann

    5. eine organisatorische Neugestaltung ohne Stigmata.

    Und Leute, die mit dem Verfall Probleme bekommen… früher gingen die verirrten Schäfchen zum Priester, heute gehen sie zum Therapeuten.

    Man muss ihnen Lösungen anbieten können fürs eigene Leben. Normalerweise kann sich jeder selbst therapieren, nur hat er den Verstand, den Willen oder die Informationen nicht mehr dafür. Es ist z.B. unnötig zu wissen, wie und warum sich verschiedene Stoffe auswirken, wer ein richtiges Körpergefühl entwickelt, lebt automatisch gesund.
    Die ganze “Informationsflut” schadet eher, als dass sie nützt, jeder wendet sich an Autoritäten oder sympatisches Marketing, das ihm die Welt erklärt, was es natürlich nicht tut. Diesen Wunsch gilt es, auf allen Ebenen zu bedienen.

    Durch seelische Erhebung wird jeder befreit, die Wahrheit selbst zu erkennen und nährende Substanz aktiv selbt zu suchen. Geistig wie materiell.

    Warum z.B. die Männer nur ficken wollen und die Frauen nicht mehr brav sind usw.
    Es ist einfach so, “es gibt kein richtiges Leben im falschen” und zuguterletzt muss sich jeder entscheiden ob er sich damit abfindet, oder ob er was ändern will.

    Das System steht erstmal sehr abstrakt im Hintergrund. Es ist der “Lebensraum” aber das Leben findet im Alltag statt. Der Nationale muss Seelsorger sein können^^

    Und wenn man die Welt ansieht, je näher man am Alltag steht, desto “normaler” ist an Strukturen usw. noch alles, je weiter man die Hirachien hinaufblickt, desto mehr ist es schon dem Einfluss unterworfen.

    z.B. EU-Gesetzte die schon beschlossen sind aber noch nicht in der Lebenswirklichkeit angekommen oder was die Wirtschaft und die Medien so alles ausbrütet, was “unsere” Politik und die Diskussionen so an Wahnsinn ausbrüten, auch wenn es nur Gedankenblasen bleibt.

    Es ist ja so, die Menschen verlieren gegenüber allem an Würde (obwohl das Gegenteil gepredigt wird) daber sie brauchen diese, um wirklich aufzubegehren, bzw. um überhaupt geeignet zu sein dafür, dass das Schwert auch trifft. Weil wenn sie einfach nur “aufstehen” laufen sie jedem nach…

    Sie sind obrigkeitshörig und ihr Gewissen ist auf das System konditioniert. Und nur, wenn man höhere Werte kennt, denen das System zuwiderläuft, klappt es.

    Z.B. Harz 4, das größte Wachstumspotential. Aber wenn sie nicht Unterschichtenfernsehen schauen würden, sondern “mal ein bisschen den Arsch hochkriegen” wäre der Effekt enorm. Man kann es ja zumindest selektieren und vorkauen und Verteilungsstrukturen schaffen.

    Es ist doch oft so, anspruchsvolle Kost braucht nur ein klein wenig mehr Kraftaufwand oder z.B. muss man sich nur ein klein wenig mehr eindenken aber wenn man zum Schluss merkt,
    dass man davon mehr profitiert als von der Oberfläche, dann ist das auch eine Art der Konditionierung… Und der Befreiung.

    Man muss auch selber frei sein, um befreien zu können, ich kann nur den imperialen Glanz des Kaiserreiches verdeutlichen, wenn ich ihn selbst erfühlt hab.
    “Bildung” hat damit nichts zu tun.
    Wenn sich etwas gut und richtig anfühlt, dann zieht es Informationen automatisch mit an. Und diese sind dann richtig geordnet -> das wichtigste.

    Wenn die Menschen erst einmal über eine authentische Form der Lebensführung ein wenig reflektieren und sie tatsächlich aufnehmen,

    dann rollt der Ball und dann schwindet zum einen der zerstörerische Einfluss des Systems und zum anderen wächst der Wille zum Widerstand.

    Dann erst kann man es auf das Tagesgeschehen ummünzen und in politischen Botschaften einbauen.

    • May 4, 2011 at 6:59 pm

      Lieber DLC,

      Deine Ausführungen sind ja alle recht gut – sie bleiben aber in meinen Augen zu analytisch. Nun mal Butter bei die Fische! Du beklagst die Situation und hast sehr abstrakte Lösungsvorschläge, bzw. sagt, wie was zu machen sein müsste (!). JEtzt will ich von Dir hören, wo wir anfangen sollen. Wo ist der Beginn? Gerne auch in einem Gastbeitrag, der allerdings dann in eine Struktur gefasst sein muss, deutliche Absätze haben muss und am besten Teilüberschriften. Sonst sind die Gedanken einfach zu wirr und nicht aufbereitet. Das ist schade drum!

      • niekisch
        May 4, 2011 at 8:09 pm

        Lieber Vox, ich möchte sagen, die Ausführungen DLCs sind überragend gut, ich überlege – er wird es gestatten – sie demnächst in eine Kurzfassung zu bringen.

        Als unser größtes Problem schält sich hier m.E. heraus, daß die Älteren mehr oder weniger problemlos einen Gesamtblick unter Einbeziehen der Geschichte ein wenig “herumstochern”, aber in Einzelvorschlägen konkret werden. Man merkt, daß die persönliche Konditionierung durch Eltern oder Großeltern schon fehlt, Traditionslinien abgerissen sind.

        Was tun? DLC ist zuzustimmen. Nur durch konkrete Beispiele aus der Vergangenheit sind die Bilder zu erzeugen, die Eltern und Großeltern nicht mehr hochgehalten haben. Dann werden “alte” Begriffe wie “Das Reich” wieder für die Jugend interessant und verständlich.

        Der Begriff “R e i c h s f e i n d e” als Gegensatz zu “Nazi” ist zwar richtig, sogar am treffendsten, aber er muß halt auch wieder den eigenen Leuten und dem Gegner erklärt werden. Früher kannte in Deutschland diesen Begriff J e d e r.

      • DLC
        May 5, 2011 at 2:51 am

        konkret ist immer problematisch, das ist es ja mit der Form…

        Wenn man zu früh mit der Form beginnt, haben die Inhalte darunter zu leiden.

        Und wie gesagt, ich sehe die nationale Bewegung auch nur sehr abstrakt vom Internet aus,
        und ich denke halt, die drei wichtigsten Bereiche sollten sein, Einigkeit, positiver Einfluss (anstatt Feindbilder), der auch Gefährten anzieht
        und vor allem, bei sich selbst anfangen.

        In den eigenen Reihen sind viele noch nicht genügend aufgeklärt, sie schimpfen auf Babaren aber fordern Todesstrafe.

        Sie sorgen sich ausschließlich ums Blut ohne zu sehen, dass ein gesunder Volkskörper automatisch nicht mehr verwässert wird. Usw.

        Im Grunde geht es darum, erstmal eine Weltanschauung zu zimmern, die für jeden attraktiv wirkt.

        Und mit der Befreiung. Wenn ich mich an einen Kommentar weiter oben erinnere, wo davon gesprochen wurde, dass ein Begriff für die Gegner möglichst griffig sein muss etc. und durch andere Begriffe zu flankieren. Aber was nützen die schönsten Begriffe, wenn sie nicht auf die Lebenswirklichkeit passen?

        Das ist es ja eben, was der Gegner macht, er verändert die Lebenswirklichkeit deshalb ist er auch in der Politik so erfolgreich.

        Und das Volk darf man auch nicht unterschätzen, ich hab ja im Leben nur mit “normalos” zu tun.

        Die meisten interessieren sich absolut nicht für Politik, deswegen muss man im Privatleben ansetzen.

        Und diejenigen, die sich über die Zustände aufregen, resignieren.

        Meine Mutter sagt z.B. “aber daran werden weder du noch ich etwas ändern”

        Und ich denke mal, viele machen es sich so einfach.

        Bzw. ist es auch so, dass Stress schwächt, wie eben bei Blumen wie oben beschrieben.

        Man ist “weltanschaulich” schon auf wackeligen Beinen, bzw. in der Defensive und die “Normalos” haben das zusätzliche Problem, dass sie im Alltag kämpfen und strampeln…

        So allgemein, ich will mich nicht zum Theoretiker erklären weil ich mir eigene Gedanken aus der direkten Lebenswirklichkeit heraus mache.
        Drum kann ich sie auch jedem gut genug verdeutlichen.
        Aber ist einfach wirklich eine Lebensaufgabe und es kostet einfach unnötig Kraft, deswegen beschäftige ich mich soviel mit der Makroebene.

        Ist einfach wie ein Spinnennetz, irgendwo muss man Fäden aufziehen, aber die innere Zerrissenheit, bzw. das fehlende eigene Niveau ist schon mal ein Stolperstein.

        Masse ist auch nicht Klasse, auch wenn viele Männer der Tat sind. Aber wer z.B. meint, das 50.000 Flugzettel besser als 5000 sind, denkt auch zu äußerlich. Wenn das innere besser passen würde, hätten die 5000 Flugzettel eine viel größere Wirkung.

        Jo, Öffentlichkeit ist Öffentlichkeit, sonst würd ich es auch nicht posten^^

      • May 5, 2011 at 8:03 am

        “Meine Mutter sagt z.B. „aber daran werden weder du noch ich etwas ändern“”

        Diesen Satz habe ich auch schon oft gehört. Man sei ja ohnehin machtlos gegen die da oben mit ihrem Terrorapparat. Ja, und ich gebe zu, der ist in der BRD besser ausgebaut als in der DDR. Auch subtiler; die Menschen können den Feind gar nicht genau erkennen. Er kann hinter jedem politisch indoktrinierten Bullen stecken, der einen zum Alkoholtest lädt.

        Diesen Satz kann Deine Mutter aber auch nur bringen, weil es ihr gut geht. Weil sie sich in diesem System weitestgehend angepasst hat. Weil sie nicht auf der Straße verfolgt wird; weil sie sich ihre Lebensmittel noch leisten kann und eine bescheidene Gesundheitsvorsorge gewährleistet ist. Und natzürlich sagt sie das, weil sie sich der Macht und Kraft des Volkes gar nicht mehr bewusst ist. In Mitteldeutschland, wo man 1989 schon einmal einen Unrechtsstaat besiegt hat (wobei zu überlegen ist, ob es nich andersherum war), wird man so einen Satz seltener hören. Vielleicht hat deshalb die Nationale dort auch mehr Zuspruch, weil man noch an Veränderungen glaubt. Der Westen vegetiert da lieber.

        Nun zur Form:

        Sicher ist Form einengend, aber es beschränkt auch auf das Wesentliche; Form ordnet die Gedanken. Wenn Du ein Buch schreiben willst, solltest Du das wissen. Und es ist m.E. nicht zuviel verlangt, wenigstens mit Markierungen zu arbeiten. Du hast ja in Deinen Kommentaren immer einzelne Gedanken, die man hervorheben kann. Sonst möchte ich bezweifeln, dass die Gedanken erhört werden. Denn wer liest denn im Netz solche langen Texte? Deine Kommenatre, ist jetzt mal meine Mutmaßung, lesen niekisch, Monarchist und ich. Das wars (wenn das falsch ist, möge sich derjenige melden, der sie auch noch liest). Und das ist doch wirklich schade.

        Insofern nochmals meine Warnung: Sicher machen die Inhalte viel aus; da ist Dein Flugblatt-Beispiel treffend. Ebenso richtig ist es aber auch, dass der beste Inhalt nichts nützt, wenn er nicht hübsch aufbereitet ist. Nur ein Blatt Papier mit Gedanken wird niemand lesen. Lies Dir bitte meine Säulen-Strategie durch: https://voxpopuliblog.wordpress.com/saulen-strategie/

        Das eine geht nicht ohne das andere. Wir brauchen alle in einem Boot. Wir brauchen nicht nur den Geist, auch das Herz und die Triebe. Propaganda lebt fast nur vom Äußeren. Sieh Dir mal die Geschichte der Coca-Cola-Werbung an: die bewerben stets eine braune Brühe, die zuckrig ist und mehr Durst verursacht als löscht. Aber die Aufmachung vermittelt ein Lebensgefühl, was eine Argumentation zur braunen Brühe unnötig macht.

  77. DLC
    May 4, 2011 at 3:33 pm

    @ Reichsgedanke.

    Und ich im Gegensatz hatte noch nie mit Menschen über dieses Thema geredet, (weil sie es eh nicht verstehen)

    aber in jeglicher Literatur von Karl dem Großen bis 1945 dringt das einfach so durch und es ist Teil der Identität wie nichts anderes. Ich bin selbst ein gutes Beispiel für meine Thesen.

    Ich hatte, außer einer Kindheit in Kontakt mit traditionell lebenden Großeltern, bzw. Großfamilie die sich jedoch niemals über Deutschland oder die Politik geäußert haben nichts, außer eben die Literatur, das “Virtuelle” und die Lebenswirklichkeit.

    Deswegen sage ich ja, Seelenkrüppel kann man mit nichts begeistern, denen ist nur wichtig, dass das Essen auf dem Tisch steht.

    Deswegen sollte man alles verbliebene in ihnen nutzen, um daran anzuknüpfen!

  78. sunny
    May 4, 2011 at 4:14 pm

    Ich finde die Begriffe ANTIDEUTSCHE und SCHEINDEMOKRATEN am besten.
    Der normale Durchschnittsbürger fühlt sich sehr wohl noch als Deutscher, bzw. Demokraten. Und beides wird ohne Zweifel von CDU bis AntiFa mit den Füßen getreten.

    Plutokraten bzw. allzu martialische und vergangenheitsorientierte Begriffe fallen auf einen selbst zurück, bzw werden nicht von allen verstanden.

    • Universum
      May 5, 2011 at 2:04 pm

      Bei “Plutokraten” sehe ich auch noch die Gefahr, ins Verschwörungstheoretische abzurutschen, aber die Kurzform “Plutos” klingt durchaus interessant und könnte den Normalbürger neugierig machen. Nur selbsterkläred ist das halt nicht…

      • May 5, 2011 at 3:06 pm

        Das mit dem “erklären-müssen” schlug Leonidas ja vor, damit der Begriff interessanter wird (s.o. zu AIDA).

      • Universum
        May 6, 2011 at 4:24 pm

        “Das mit dem “erklären-müssen” schlug Leonidas ja vor, damit der Begriff interessanter wird (s.o. zu AIDA).”

        Ja, das wäre kein Minus. Ich denke inzwischen auch, dass ein völlig unbekannter und un-selbsterklärender Begriff ebenfalls gut sein kann. Ich würde “Plutos” in die engere Auswahl nehmen 🙂

  79. DLC
    May 4, 2011 at 4:52 pm

    den Begriff “vergangenheitsorientiert” würde ich aber streichen. Es ist tagtägliche Realität… Und @ Vergangenheit wie Goethe so schön sagte;

    “Wer von dreitausend Jahren sich nicht weiß Rechenschaft zu geben, bleibt im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tag leben.”

    Eigentlich sind ja sie die wahren “Ewiggestrigen” weil die Besatzung kein Ende zu nehmen scheint…

  80. niekisch
    May 4, 2011 at 7:51 pm

    “Ich kenne z.B. kein deutsches Spiel, wo man Odin beschwören kann usw.”

    Da kann ich helfen, DLC. Ich besitze einen “Runendecoder”, VAK, Verlag für angewandte Kinesiologie GmbH, Freiburg 1996, ISBN Nr. 3-924077-81-9.

  81. niekisch
    May 4, 2011 at 7:54 pm

    “Ich kenne z.B. kein deutsches Spiel, wo man Odin beschwören kann usw.”

    Da helfe ich, DLC. “Runendecoder” von VAK. Made in Australia. Beruht auf dem Futhark – Alphabet. Ich könnte mal orakeln, welcher Begriff der Beste ist.

    “E w i g g e s t r i g e” ist nicht schlecht, weil sie seit dem 8.5.1945 immer nur eines im Sinnn haben: Das Deutsche auslöschen.

    • Universum
      May 5, 2011 at 2:08 pm

      Aber um überhaupt nachvollziehen zu können, warum gerade die jetzigen, sich “modern”, “tolerant”, “demokratisch” usw. gebenden Herrschenden die “Ewiggestrigen” sein sollen, braucht es m.E. schon eine Menge Hintergrundwissen, die der Normalbürger nun mal nicht hat…

  82. niekisch
    May 4, 2011 at 8:14 pm

    O Gott, meine Fehlerquote:

    In dem Beitrag von heute,8:09,muß es heißen: …der Geschichte finden, während viele Jüngere ein wenig “herumstochern”..

  83. Monarchist
    May 4, 2011 at 11:11 pm

    Lieber VoxPopuli,

    ich kann dir in vielem folgen. Der Begriff “Bastardisierung” gefällt mir aber – mit Verlaub – gar nicht (siehe oben). Dabei bin ich bestimmt für eine Stabilisierung des Genpools ethnischer Deutscher. Auch sehe ich Werbeplakate, die unbedingt “bunte Vielfalt” offensiv herausstellen, kritisch – weil ich weiß, welche Interessen internationaler Eliten dahinter stehen. Das Wort “Bastardisierung” ist aber ein Begriff, mit dem wir die in der Gesellschaft bestehenden Klischees von uns Rechten (welcher Schattierung auch immer) voll und ganz bedienen. Eine bessere Werbung können wir den Blockflötenparteien unserer DDR-light (sprich: BRD), insbesondere aber Grünen, SPD und der Linken nicht bieten.

    Solche Wortwahlen erschweren es zudem, das m. E. legitime Anliegen zu verfolgen, den von mir erwähnten Genpool autochthoner Bevölkerung zu fördern und zu re-stabilisieren. Mit anderen Worten: Eine sachliche Diskussion über diese Dinge kommt dann schon gar nicht mehr zustande, weil gleich die Nazikeule hervorgeholt wird. Ich meine auch, wenn wir eine Bevölkerungspolitik betreiben, wie sie mir in etwa vorschwebt, können wir es als deutsche Ursprungsbevölkerung gut verkraften, wenn Menschen unter uns leben, deren eines Elternteil andere Wurzeln hat.

    Mir geht es vor allem darum, dass die Mehrheitsgesellschaft ethnischer Deutscher deutlich eine solche bleibt. Die Problematiken, warum das im Moment nicht danach aussieht, sind komplex. Eine Rolle spielt auch, dass jährlich etwa die Bevölkerung einer ganzen Kleinstadt ursprünglicher Deutscher das Land verlässt. Wobei ich manche Motive verstehen kann. Autoren wie Celente oder Udo Ulfkotte sehen auch für unser Land bürgerkriegsähnliche Zustände kommen. Das kollektive Unbewuste unserer Nation ist eventuell sogar von Information aus einer Vielzahl an Prophezeiungen berührt, die von einem dritten Weltkrieg auf deutschem Boden sprechen. Aus einem unbestimmten Gefühl heraus bringen viele ihre Familie sozusagen intuitiv vorausahnend in Sicherheit (Was den Genpool auf eine bestimmte Weise sogar schützen könnte). Darüberhinaus wird Massenauswanderung von Deutschen und Masseneinwanderung von Fremden auch gezielt durch internationale Eliten und ihren deutschstämmigen Statthaltern und Medien gefördert. Nimm’ s mir bitte nicht übel: Genau dies zu hinterfragen und zu problematisieren, wird durch Wortwahlen wie “Batardisierung” aber enorm konterkariert.

    • May 5, 2011 at 7:48 am

      Ich habe auch nichts gegen andere, ausländische Elternteile, sofern diese demselben Kulturkreis entstammen. Aber ich verstehe es einfach nicht, wenn man an Kreuzungen zwischen fetten, weißen Frauen und schwarzen, eigentlich abzuschiebenden und deshalb eine Scheinehe eingehenden Männern etwas schön findet. Und dieses dann auch noch in jedem gottverdammten Werbeprospekt darlegen muss.

      Ich möchte hier auf die AUssage eines solchen Mischlings verweisen, die im Fernsehen festgehalten worden ist und die natürlich, tragischerweise, zeigt, in welchem identitären Vakuum sich diese Mischlinge befinden: https://voxpopuliblog.wordpress.com/2010/04/28/dummes-volk/

      Das ist aber in meinen Augen ein Kollateralschaden. Ich habe mal in einem Stern/Focus oder Spiegel-Bericht über das Schicksal der Hurenkinder in Asien gelesen, die teilweise massiv deformiert sind; etwa wenn Asiatinnen von schwarzen US-Soldaten oder rothaarigen Engländern geschwängert werden. Jedes gesunde Empfinden zeigt einem, dass Gott dies nicht gewollt hat. Gott wollte die Vielfalt der Völker Insofern sind unsere Gegner auch gottlos, aber das ist sicher das erste, mit dem sie sich schmücken würden.

      Nur zur Ergänzung: es verlassen jedes Jahr rund 150 000 Deutsche das Land – das ist Rekord für die Unrechtsrepublik. Wie in der DDR eben Abstimmung mit den Füßen bis die Bonzen nur noch Neger aus Sierra Leone haben, die ihnen die Steuern (nicht) bezahlen. Das wird das Ende sein.

      Nun zum Begriff “Bastard”. Es ist der biologisch-wissenschaftlich richtige Begriff für solche Kreuzungen zwischen verschiedenen Arten. Wir können meinetwegen auch Mischling sagen. Was ich nur ablehne sind Begriffe wie “Deutsch-Afrikaner” oder so ein Mist. Da kann der Großvater des Mischlings Ritterkreuzträger gewesen sein, sobald da was Negroides drin ist, kann das niemals ein Deutscher sein – das wird im Übrigen auch von der Mehrheit der Leute so gesehen. Anfangs mögen sie sich ja noch in die Kinderwagen (meist das beste Modell – von der Kommune bezahlt) hineinbeugen und “Süß!” zu diesen Schokokindern rufen; spätestens 10 Jahre später wären das Negativbeispiele in jedem Ästhetikbuch.

      Hier müssen wir auch eine klare Trennung ziehen; sonst haben wir Zustände wie in der CDU, wo Neger Bundesvorsitzende der Schüler Union werden können, siehe hier: http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,597943,00.html

      Da hört auch mein Reichsgedanke auf. Da mag der Große Fritz den Musels eine Moschee gegeben haben, aber in den Beamtenapparat wären die nie gekommen.

      • Universum
        May 5, 2011 at 2:11 pm

        Sag lieber “Mischling”, der Begriff “Bastard” gilt heute (unabhängig von seiner Bedeutung) als Beschimpfung, die man auf so ziemlich jedem Schulhof hört 🙂

  84. Monarchist
    May 4, 2011 at 11:26 pm

    Wie ein Mitkommentator verbessere auch ich mich gerne: Es heißt natürlich “deren einer Elternteil” und nicht “eines Elternteil”.

  85. DLC
    May 5, 2011 at 3:13 am

    Nochmal was zur Bastardisierung.

    Man kann den Problemen nicht direkt begegnen, wie stellt man sich das vor?

    Der Gedanke von Blut und Rasse ist sicherlich wichtig, aber alles was man in diesem Staat zu diesem Thema äußert, stärkt nur die Position der Gegner.

    Jeder Mensch führt sein Leben aus seinen Gewohnheiten und theoretischen Anschauungen heraus.

    Und viele “Ziele” sind einfach tabuisiert. Vor allem erklären sie die Ausländer pauschal zu Feinden.

    Ich würde einfach retten, was zu retten ist. Man muss einfach an den Rest denken…

    Und wie ich schon mal angesprochen habe, es gibt vielleicht Bastardisierung, aber die Bastarde hätte man doch auch lieber auf der eigenen Seite, denn als Gegner…

    Paralellgeselschaften wie z.B. der Musels wird man nicht wegbekommen, drum sollte man es nicht einmal in der Theorie versuchen. Die Ethik ist halt einfach wichtig.

    Bastardisierung geschieht großteils durch “versprengte Elemente” die keine Gruppen finden.

    Also, wie hätten Sies denn gern, Paralellgesellschaften oder Bastardisierung? 😛

    Im Grunde geht es darum, erst mal den eigenen Reihen sowie die Mehrheitsgesellschaft dahingehend zu erziehen, was Deutschland eigentlich ist ohne Klischees zu bedienen und ohne negatives auszuspucken. Sowie den willigen Ausländern beizubringen, dass sie im wahren Deutschland bessere, realistischere Zukunftsaussichten hätten.

    Zuguterletzt ist alles metaphysisch und wenn man schon für das gute kämpfen will, muss man erst einmal gut von böse trennen können in all seinen Einzelheiten.

    Und wie es die Hindus so schön auf den Punkt bringen, die Sinne lassen sich nicht abstellen, wenn man sie nicht auf erhebendes lenkt, lenkt man sie automatisch auf niederes. Aber das schwächt und trennt…

    Ich sehe der Überfremdung auch nicht gerne zu, aber indem man dauernd dran denkt, verschließt man den Blick für anderes. Und den Gegnern gibt man Futter sowie man mögliche Verbündete verschreckt.

    Man kann nicht davon träumen, was man am liebsten täte, wenn man an der Macht wäre oder wie man am besten an die Macht kommt, das ist auch eine Form von “wir machen die Welt, wie sie uns gefällt”.

    Sondern wie Niekisch so schön sagte, die anderen zerstören, wir wollen heilen.
    Aber heilen schließt schwarz-weiß Schemata aus, man muss jeden Menschen erstmal annehmen und jede Situation neu bewerten.

    Ich denk einfach, je größer der Abfall wird und je stabiler eine Gegenkultur, dann werden die Dinge sich automatisch regeln.

    Weil die Macht liegt nunmal BEI DEN MENSCHEN, wir haben 80 Millionen, sie brauchen eben auch nur die richtigen Werkzeuge in der Hand.

    Und dazu gehört nicht nur das eigene Leben und die Politik, auch die Medien und Produkte, eben wegen dem entgegengesetzen Kapitalismus.

    Ich weis nicht, ob jemand von euch Dee Ex kennt, die versucht mit Einigkeit und Musik schon einiges, aber lässt sich halt auch vom politischen Tagesgeschehen in ihrem eigenen Wirken einschränken, bzw. auf deren Nivau ziehen.

    Das politische Tagesgeschehen ist (in einer reformierten Form) sicherlich wichtig, aber daneben muss es einfach etwas geben, was den Alltag prägen kann. Und zwar für jeden.

    • May 5, 2011 at 8:25 am

      Ganz klar: Parallelgesellschaften! Wir sehen es doch hier: Wer den Gegner definieren muss, findet zu sich selbst.

      Das wird durch die Parallelgesellschaften befördert. Die Vermischung ist da tausendmal gefährlicher – sie ist weder Fisch noch Fleisch.

      Nur um das zu verdeutlichen: Wir haben jetzt 80 Millionen, im Jahr 2050 (daran lässt sich mit Geburten auch nichts mehr ändern, weil das lange Prozesse sind) sind wir 60 Millionen, davon weit mehr als 20 Millionen Ausländer, die bedeutend jünger sind als die Deutschen. 2100 haben wir dann 17 Millionen Deutsche gemessen an der Grundlage des alten Staatsangehörigkeitsrechts. DAS sind die Aussichten.

      Insofern brauchen wir etwas “Unsterbliches”, was wir auf das Tagesgeschäft runterbrechen können.

      Ich halte groß angelegt Rückführungsaktionen für machbar; jedenfalls all jene, die keinen deutschen Pass haben kann man abschieben. Da hat ma zwar oft das Problem, dass die ihre Papiere wegschmeißen, aber die Bundesregierung hat hier schon biometrische Erfassungen gemacht. Ferner gibt es schwarzafrikanische Staaten, die bei einer Erhöhung der Entwicklungshilfe schon heute bereit sind, auch Drittstaatler aufzunehmen. Wenn man dieses Instrument mehr nutzt, kann es zu einer Flubereinigung kommen.

  86. DLC
    May 5, 2011 at 3:36 am

    Deutsch als “Lebensgefühl” in allen Facetten, dann braucht man sich um die Gegner auch keine Gedanken mehr machen…

    Alles in der Welt ist natürliche Auslese und die stärksten Strömungen setzen sich durch. Deswegen sollte man seine Möglichkeiten möglichst gut kanalisieren und auch den eigenen seelischen Müll entsorgen.

    Um es nochmal zu betonen, gegen die Überfremdung lässt sich nicht direkt angehen, in welcher Form auch immer, wie auch mit sovielen anderen Problematiken.

    In den “Systemnachrichten” bekommen sie schon genug schlechte Nachrichten zu hören, und mehr wollen sie einfach nicht mehr wissen, bzw. strebt jeder danach, ein stabiles, optimistisches Weltbild zu haben und das greifen wir an!
    Wir sind Figuren in einem Spiel, das von den Plutos erzeugt wurde und momentan verhalten wir uns wie gewünscht…

    Zumindest in der Politik wäre es wichtig, man kann alles auf zwei Arten ausdrücken, entweder “für deutsche Lebensart” oder “gegen Überfremdung” aber der erste Begriff schafft weniger Opossition und mehr Zustimmung.
    Und ein Ausländer lässt sich leichter für deutsche Lebensart begeistern als für “gegen Überfremdung”

    Auch wenn vielleicht die Zustände härtere Ausdrucksweise erwünschen, aber damit erreicht man nichts.

    Und in allen restlichen Bereichen muss man leider bei null anfangen.
    Teils ist es ja wirklich so, dass das Ausland uns mehr verehrt als wir selbst.

    Ich hab mir mal bisschen deutsche Literatur aus dem Ausland runtergeladen und da wurde Goethe beschrieben als “The greatest poet genious of all times” also selbst größer als Shakespeare usw.
    Und auch in der eigenen Geschichte kommen wir im Ausland besser weg.

    Würden die Leute erstmal LERNEN, was deutsch ist, würden sie ihre Überzeugungen und ihr Handeln automatisch ändern. Jeder kennt Goethe aber niemand hat je irgendwas von ihm gelesen. Wie bei vielen anderen Themen auch.
    Und Hollywood schließt natürlich die Lücke, indem es Filme herausbringt, die die Leute scheinbefriedigen und ihr Interesse abschließen.

    Die Verdünnung ist doch primär seelischer Natur, das Biologische ist doch noch einigermaßen intakt und ans seelische kann man sehr gut anschließen, solange man noch einigermaßen offene Kanäle nutzt, wie z.B. den Glauben, die Kultur.
    Weil, ohne den seelischen Zugang kann man das Biologische nicht ändern.

    Und der Jugend kann man bestimmt Alternativen zur “Bravo” anbieten, sowas ist sicherlich NICHT schwer 😛

    Die politische Macht gibts nunmal leider erstmal nicht, also wo soll man sonst ansetzen?

    • May 5, 2011 at 8:29 am

      Deine Ausführungen zu einem POSITIVEN Weltbild teile ich. Ich plädiere auch dafür, zu sagen, was wir wollen und dies dann gut zu begründen. Licht ist stets anziehender als das Dunkel.

  87. DLC
    May 5, 2011 at 4:16 am

    Das wären z.B. “Begriffe” die es zu flankieren gilt. Zuguterletzt entscheidet in jeder Argumentation die eigene Weltanschauung und in einer Zeit der Relativierung muss diese erst wieder geformt werden.

    Leier und Schwert – Unsere Zuversicht
    Nach der Weise: Wer nur den lieben Gott läßt walten.

    Wir rufen dich mit freud’gen Blicken

    Und halten fest an deinem Wort.

    Die Hölle soll uns nicht berücken

    Durch Aberwitz und Meuchelmord;

    Und was auch rings in Trümmern geht,

    Wir wissen’s, daß dein Wort besteht.

    Nicht leichten Kampfes siegt der Glaube;

    Solch Gut will schwer errungen sein.

    Freiwillig tränkt uns keine Traube;

    Die Kelter nur erpreßt den Wein;

    Und will ein Engel himmelwärts,

    Erst bricht im Tod ein Menschenherz.

    Drum, mag auch noch im falschen Leben

    Die Lüge ihre Tempel baun,

    Und mögen goldne Schurken beben

    Und sich vor Kraft und Tugend graun

    Und mit der Feigheit Schwindeldrehn

    Vor dem erwachten Volke stehn,

    Und mögen sich noch Brüder trennen

    Und sich in blut’gem Haß entzwein,

    Und deutsche Fürsten es verkennen,

    Daß ihre Kronen Schwestern sei’n,

    Und daß, wenn Deutschland einig blieb,

    Es einer Welt Gesetze schrieb:

    Wir wollen nicht an dir verzagen

    Und treu und festen Mutes sein.

    Du wirst den Wütrich doch erschlagen

    Und wirst dein deutsches Land befrein.

    Liegt auch der Tag noch jahreweit:

    Wer weiß als du die rechte Zeit?

    Die rechte Zeit zur guten Sache,

    Zur Freiheit, zum Tyrannentod!

    Vor deinem Schwerte sinkt der Drache

    Und färbt die deutschen Ströme rot

    Mit Sklavenblut und freiem Blut.

    Du treuer Gott, verwalt’ es gut!

    Theodor Körner

    Oder z.B Wiegenlied für Deutschland von Des Geyers schwarzer Haufen oder “wach auf du deutsches Land”

    natürlich auch nur in einem größeren Kontext mit geschichtlichen Inhalten und Lyrik. Bzw. auch mit “moderner” Kunst aber mit Rechtsrock kommt man einfach nicht weit.

    Je mehr die Aussagen zwischen den Zeilen liegen und je mehr es um grundlegendere Themen wie Liebe usw. geht, und je künstlerisch anspruchsvoller man ist, desto besser kann man die Leute ansprechen.

    Seelenleben allgemein ermöglicht erst, dass die größten Perlen erst richtig verstanden werden können.

    Die Menschen sind ja wie Züge auf für sie gebauten Schienen, nicht nur im Leben, auch geistig. Gefühle und eigenes Denken, eigene Wertvorstellungen werden abgeschafft. Beim “bei Null anfangen” kann man gar nicht behutsam genug vorgehen.

    Jedenfalls sollte man sich als Missionar verstehen, so ist es wohl am besten.
    Ich kenne von früher z.B. noch ein paar Ausländer, die wirklich nicht schlecht sind,
    sie haben meine politische Einstellung auch problematisch gefunden, aber nicht mich, weil ich es richtig dar gebracht habe ohne Feindbilder, ich hab mich eher auf unsere verlorene Glorie konzentriert. Und Glorie kann nunmal begeistern…

    Und so muss es sein, man muss die Kanäle offen halten, füllen und möglichst viele neue öffnen.
    Jetzt stehen sie z.B. den Grünen nahe, aber nicht aus politischem Interesse, sondern einfach nur, weil es in ihrer Situation “bequem ist”.
    Und heutzutage ist einfach jeder bequem, das ist ja das Problem. Vernünftig wären so viele…

  88. DLC
    May 5, 2011 at 8:45 am

    Ich möchte nochmal was dazu sagen, warum ich immer so abstrakt bleibe.

    Irgendjemand weiter oben hat das als Vorteil bezeichnet, dass es kein Politbüro gibt, ich empfinde das eher als Nachteil.

    Es ist ja so, es gibt alle möglichen Gruppierungen die denken, sie hätten den heiligen Gral gefunden und jeder hätte sich gefälligst zu unterwerfen.

    Und je mehr man sich innerhalb einer Gruppe bewegt, desto mehr bekommt man Scheuklappen für alles andere und sinkt gleichzeitig auf ihr Niveau und ihre Möglichkeiten. Alle möglichen Reichsregierungen, Parteien, Organisationen usw.

    Im Internet bin ich auf zig Webseiten gestoßen, die sich alle redlich bemühen, auf irgendeine Weise „Befreiung“ zu verbreiten aber alle irgendwie rumwursteln und einerseits viel Angriffsfläche und auf der anderen nur unzureichend Antworten bieten.

    Das ist es nämlich auch mit der Information. Die Welt ist voll davon. Und auch wenn alles stimmen mag, können einen Informationen trotzdem von der Wahrheit entfernen, eben weil sie falsche Schwerpunkte legen, abstoßen oder zu unattraktiv sind.

    Ich weis nicht, wie gut besucht Deutschlandecho ist, oder welche „Akzeptanz“ es hat.
    Aber alles was aus dieser Richtung entsteht wird zumindest in den Augen des Mainstream ein Stigma beinhalten.

    Es müsste halt wirklich etwas übergeordnetes aus dem „nichts“ entstehen, was von vornherein makellos ist, selbst für die Mitte.

    Was die Websites betrifft. Natürlich haben Nachrichten einen Wert, aber die können keine Weltanschauungen vermitteln, nur Informationen unter den Augen einer Weltanschauung vermitteln und Kommunikation unter ihren Lesern und selbst da gibt es noch genug Facetten.

    Und die kulturellen Themen, wie Lieder z.B. falls vorhanden, sind so mit Nachrichten und Meinungen, möglicherweise Verschwörungstheorien vermischt, dass erstens die Ästhetik leidet und zweitens sich jeder mehr oder weniger abgestoßen fühlt.

    Das ist z.B. der Vorteil von Formaten wie der blauen Narzisse. Sie ist „kulturtragend“ und eckt auch nicht an, aber sie ist nur sehr bedingt kultur- bzw. weltanschauungsschaffend.

    Das Internet ist zwar bequem für Informationsflut und Organisation aber der Pluralismus ist nicht nur von Vorteil.

    Jedenfalls, wenn das Weltanschauliche Minimum Erfolg haben soll, muss es im Grunde eher ein weltanschauliches Maximum sein.
    Nicht dass sich die verschiedenen Strömungen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen, sondern die eigenen Dogmen und Unterschiede und ihr Handeln einem größeren Sinn unterwerfen…

    Weil ich nämlich gerade über Symbole nachgedacht habe. Wenn ein Träger eines Symbols Schande auf sich lädt, dann schadet er gleichzeitig dem Symbol und der hinter ihm stehenden Idee.
    Vielleicht wäre es in dem Sinne nützlich, eine Art Ausbildungskatalog zu verbreiten.
    Und natürlich ist quasireligiösität wichtig, weil sie die Anhänger diszipliniert und ihnen Ehrfurcht vor der Idee und ihren Symbolen einflößt.
    Aber es darf sich nicht darauf beschränken, stolz darauf zu sein, es zu tragen, sondern man muss sich das Tragen jeden Tag neu verdienen.

    Ich hab dabei immer an

    gedacht.
    Weil Wolfgang Hohlbein es in einem seiner Romane als „Die Rune des Schicksals“ bezeichnet hat, ich weiß, die wahre Bedeutung ist eine andere aber der Glaube gibt den Symbolen ja ihren Sinn.
    Ich weiß nicht, wie rechtlich bedenklich das ist, wurde, glaub ich, auch schon mal von einer NS-Organisation verwendet, aber sollte nicht stören.

    Das ist es ja eben was ich meinte, mit der Disziplinierung.
    Theoretisch ist ja nichteinmal das Hakenkreuz bedenklich, wenn es nicht im Sinne nationalsozialistischer Wiederbetätigung genutzt wird.

    Es geht nur darum, was und wie man es ausdrückt, die Wahrheit kann man auf alle möglichen Arten sagen und der Rest ist einfach relativ. Hitler hat sich z.B. auch immer als „links“ bezeichnet und hat es bedauert, das „konservative Besitzbürgertum“ nicht genug verfolgt zu haben. Theoretisch kann man sich als die „wahre Mitte“ darstellen, wenn nur die Inhalte und die Form stimmen.
    Ohne das richtige Menschenmaterial, die richtige Organisation und die richtige Idee klappts an allen Ecken und Enden nicht…

    Vielleicht ist die Zeit einfach noch nicht reif und vielleicht wird sie es nie. Aber bei der “Erziehung” anzufangen ist vielleicht trotzdem keine schlechte Idee.

    Denn überall, z.B. auch in den Rechtsparteien rekrutiert sich das Menschenmaterial aus der Gesellschaft. Und je mehr diese versinkt, umso weniger geeignetes Material bleibt noch.

    Ich finde es auch schade, dass man über Themen wie den “Bastarden” usw. wichtigere Themen zurückstellt.
    Ich weis nicht, ob du nur ökonomisch denkst und unbedingt 70 Millionen reine blode Arier haben willst.

    Jedenfalls, nur 1 Million echte Deutsche wären schon mehr als wir heute haben.
    Und die Bastardisierung ist nur das Ende einer ganz langen Kette, die man zuerst wieder zurückknüpfen muss.

    Eine “normale” deutsche Frau verliebt sich (in der Regel) lieber in einen Deutschen (falls überhaupt geeignete Auswahl vorhanden) als in einen Neger.

    Man kann ebensowenig Vermischung erzwingen wie man Trennung erzwingen kann.

    Die Vermischung wird nur durch die Unkultur forciert. Warum hat die Überfremdung wohl erst so spät begonnen? Weil die Deutschen der 50er und 60er es niemals akzeptiert hätten.

    Aber wir leben nunmal in der Gegenwart. Und genauso wie die Dinge schleichend gekommen sind, müssen sie auch wieder schleichend verschwinden.

    Und nochmal zur Betonung, von der Freiheit werden die Menschen sich nie trennen. Sie werden nur niedere Werte durch höhere Austauschen.
    Jede Frau hat das Recht zur freien Partnerwahl und wenn die Mischlinge so abstoßend sind, wird die natürliche Auslese den Rest erledigen.

    Es geht nur darum, den Mainstream zu reinigen, bzw. die Werkzeuge zur Eigenreinigung zu geben. Aber ihm, sowie dem Rest trotzdem Toleranz und Freiheit zu geben.

    Gleiches zieht unter normalen Umständen gleiches an. Sobald Identität besteht. Wenn die Menschen mehr in Familien- und natürlich gewachsenen Freundeskreisen verkehren, werden sie sich mit denjenigen der eigenen Art auch besser verstehen.
    Durch ein echtes Bindungsverständnis wählt man auch sorgfältiger aus.

    Und die “Weltbürger” sind dann in der Regel eher Durchlaufposten, bzw. bleiben auch unter sich.

    Um nochmal auf das Thema Genetik einzugehen, unter 100 Mutationen ist eine evolutorische.
    Frisches Blut ist nicht nur schlecht 😛 nur der Garten muss halt schön sein, ist wie in der ganzen Natur, die Arten entwickeln sich je nach Umweltbedingungen entweder gut oder schlecht und mit Druck und Manipulationen erreicht man den selben Effekt wie momentan das System.

  89. DLC
    May 5, 2011 at 9:12 am

    Ja, ich kenne die Statistiken auch. Und gerade darunter leiden all unsere Weltbilder, dass wir zusehr auf Zahlen schauen.

    Wenn man sich die Deutschlandkarte ansieht, merkt man, dass sich die Überfremdung auf gewisse Schwerpunkte verteilt.

    Es gibt soviele Möglichkeiten, den Förderalismus stärken, dass andere Bundesländer geschützter bleiben oder die Mobilität einschränken, das Autofahren ist eh nicht mehr so ein Spaß wie früher, zur Ausreise ermutigen, aber ohne Zwang usw.

    Angenommen, alle würden bleiben und dafür würde eine richtige Führung kommen, die höhere Geburtenraten, bessere Lebensart usw. erzeugt.
    Eine komplette Durchmischung würde wahrscheinlich trotzdem ewig dauern, weil es immer Bereiche oder Städte geben wird, die rein deutsch bleiben und in den anderen würde zumindest (und das sollte die Hauptsache sein) deutscher Geist wieder einziehen.
    Und Paralellgesellschaften würden sich bilden, das ist es ja mit der Identität und dem gleiches-zieht-gleiches-an. Wie lange hat man früher z.B. mehrheitlich innerhalb des eigenen Dorfes geheiratet?

    Jedoch in diesem System natürlich nicht…

    Vielleicht lässt sich eine Rückführung bewerkstelligen, zuguterletzt muss man ja auch das Volk “fragen” ich würde es jedenfalls nicht “zementieren” vor allem nicht in diesen Tagen.

    Wenn man sich nur auf die kriminellen bezieht und sich eines Tages viele gegen Deutschland erheben, sind es dann umso mehr, die dann gehen müssen. Aber nicht mal das würde ich allzu laut aussprechen.

    Wenn man sich mit der Zeit immer mehr “für alles Deutsche” begeistert, erwacht in einem selbst der Wunsch, vieles zu ändern.

    Mit dem Volk ist es wie mit einer Frau, man kann auch nicht sagen, heirate mich, ich löse deine Probleme und ich bin so toll. Man muss sie erst mit Geduld von sich überzeugen und zwar auf einer sehr tiefen Ebene. Gerade am Anfang schreckt vieles ab.
    Man kann ihr (um eine Metapher zu gebrauchen) auch nicht sagen, bilde dich gefälligst, nacher wirst du glücklich sein, diese Erkenntnis muss aus ihr selbst kommen. Und so ist es mit den Ausländern auch. Man kann niemandem sagen, was er durch sie verliert, weil er es nicht versteht (und das nur vom viel schlimmeren Verlust ablenkt, der woanders stattfindet)

    Und auf der ethischen Ebene kann man niemanden rauswerfen oder seine Lebensbedingungen verschlechtern, der selbst nichts verschuldet hat. Egal wer ihn hergebracht hat.

    Es soll nur jeder die Chance bekommen, bleiben zu dürfen, und seine Taten werden ihn richten. Mitstreiter haben natürlich umso bessere Chancen…

    Es geht nur darum, sich Tag für Tag neu abzufinden ohne die eigentlichen Ziele aus den Augen zu verlieren. Und vor allem nicht den Realismus!

  90. May 5, 2011 at 9:32 am

    Die natürliche Auslese wird aber durch die Medienmacht ebenso deformiert – das ist es ja. Teilweise wird sowas ja auch noch als “schön” verkauft; etwa wenn es bei taff moderieren darf.

    Gegen Beimischungen in der deutschen Genetik habe ich mich NIE ausgesprochen – das nur zur Klarstellung. Ohne Beimischung gebe es das Rheinland nicht – gut, das war auch nicht sonderlich abwehrbereit; aber das isz ein anderes Thema.

    Bei Deiner Rune müssen wir natürlich auf § 86 a StGb Acht geben (da “stört” es sehr wohl, wenn eine NS-Organisation das schon mal hätte; da stört es sogar, wenn es nur so ähnlich aussieht); aber meines Erachtens hat das keine NS-Organisation verwendet. Aber sobal es sinnstiftend wird, werden die Richter es kassieren – das ist ja das Problem mit symbolen, erst Recht, wenn es Runen sind.

    “Jedenfalls, wenn das Weltanschauliche Minimum Erfolg haben soll, muss es im Grunde eher ein weltanschauliches Maximum sein.
    Nicht dass sich die verschiedenen Strömungen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen, sondern die eigenen Dogmen und Unterschiede und ihr Handeln einem größeren Sinn unterwerfen”

    Das Problem wird sein, dass es eben DEN Charismatiker noch nicht gibt, der alle eint. Und selbst wenn es den geben würde, würde der Staat die Spalter bezahlen. Es ist eben eine Crux.

    Zum Thema richtiges Menschenmaterial siehe (die Probleme gab es schon “damals”)

    https://voxpopuliblog.wordpress.com/2011/01/25/organisation-und-propaganda-oder-wie-uns-der-idealismus-im-wege-stehen-kann/

    Und zum “Ausbildungskatalog” siehe

    https://voxpopuliblog.wordpress.com/2010/09/03/verhaltens-und-sprachkodex-innere-einstellung/

    https://voxpopuliblog.wordpress.com/2010/08/29/videos-zum-kodex/

    https://voxpopuliblog.wordpress.com/2010/08/17/verhaltens-und-sprachkodex-erscheinungsbild/

    https://voxpopuliblog.wordpress.com/2010/08/03/verhaltens-und-sprachkodex/

    https://voxpopuliblog.wordpress.com/2010/07/31/tipps-von-der-insel/

    Apropos: Mir sind auch 1 Millionen echte Deutsche lieber. Aber ich will die Auswahl behalten! Denn wer sagt denn, dass im Jahr 2100 die wahren Deutschen übrig bleiben; man weiß ja nie, was der Unrechtsstaat noch mit uns vor hat…

  91. Monarchist
    May 5, 2011 at 10:17 am

    Man braucht nur mal einen Blick auf Wikipedia zu werfen und erfährt die historische Ableitung des Wortes “Bastard” – ich setze das Wort bewusst in An- und Abführungen, weil ich es gedanklich geradezu mit spitzen Fingern anfasse. Bei Wikipedia heißt es, es sei geschichtlich um seinerzeit als minderwertig
    angesehene Nachkommen gegangen, die adlige Männer und Frauen mit Partnern niederen Standes gezeugt haben. Der Begriff werde inzwischen allgemein als Schimpfwort und abwertende Bezeichnung verwandt.

    Dazu folgendes: Es geht mir erheblich gegen den Strich, wenn auch nur ein Mensch als “minderwertig” qualifiziert wird. Da tut sich geradezu die Frage auf, was denn mit sogenannten Mischlingen geschähe, wenn man selbst die Macht hätte. Bedenkt: Worte sind Denkschablonen, und sie haben eine in manchen Fällen unberechenbare Eigenmacht.

    Offen gesprochen: Ich bin selbst nicht sonderlich begeistert, wenn ich gelegentlich den Eindruck habe, dass eine stärkere ethnische Vermischung stattfindet, aus vielfältigen Gründen. Die Menschen, die das betrifft, habe ich aber gleichwohl als Menschen zu achten. Sie müssen nicht meine Freunde werden, aber sie sind Menschen, und zwar vollwertig. Das ist meine Grundüberzeugung.

    Ich sehe mich in der Hinsicht auch nicht als Vertreter der Political Correctness, die ich von Grund auf ablehne. Aber wie angedeutet: Jedes Wort hat auch eine Eigenschwingung, und die des Wortes “Bastard” berührt mich zutiefst unangenehmm.

    Eine ganz andere Frage ist die von Rückführung einer erheblichen Zahl von wenig integrierbaren oder gar assimilierbaren Fremden, die Parallelgesllschaften bilden. Solchen, die ich aus diesem Grund nicht gerne in einer überproportional großen Zahl in meiner Heimat sehe, die aber bislang sogar mit einem zunehmenden demografischen Faktor in Erscheinung treten. Und zwar von mir vor allem deshalb nicht geschätzt, weil ihr quantitativ immer massiveres Auftreten mir selbst etwas von meinem Heimatgefühl nimmt.

    Der Italo-Amerikaner Gerald Celente hat als Trendforscher, der sich in der Vergangenheit kaum geirrt hat, aber immerhin prognostiziert, das es zwischen 2012 bis 2016 europaweit zu massiven Abschiebungswellen kommen werde. Und noch etwas: Einer Untersuchung zufolge würde etwa die Hälfte der hier lebenden Türken von sich aus in ihre Heimat (bzw. die ihrer Eltern oder Großeltern) zurück wollen, würde das finanzielle soziale Netzwerk sie nicht hier halten.

    Genau hier lassen sich also politische Stellschrauben für die Zukunft erkennen. Darüber überhaupt mit Menschen aus der politischen Mitte ansatzweise vernünftig zu diskutieren, wird erheblich erschwert, wenn auf der rechten Seite immer noch Begriffe wie Bastardisierung die Runde machen. Und Menschen, die einen deutschen Elternteil haben, hätten aus meiner Sicht auf jeden Fall ein Bleiberecht. Ähnlich sehe ich es im Hinblick auf gut integrierte, teilweise sogar assimilierte Ausländer. Es kommt im übrigen – finde ich jedenfalls – immer auf die Relationen an, die Paritäten und Proportionen von Anteilen in einer Bevölkerung.

    Meine Reaktion mag auch damit zusammenhängen, dass ich lange Jahre Sozialdemokrat war. Ich habe mit der Partei wegen der Einwanderungs- und Europapolitik gebrochen. Aber ich definiere mich immer noch als zur bürgerlichen Mitte gehörig, und da stoßen mich Worte wie Bastardisierung einfach ab, und glaubt es mir: Das geht sehr vielen so, die für eine Re-Nationalisierung des Politischen gewonnen werden sollen. Wenn man sich von solchen Gedankenformen nicht zu lösen bereit ist, dann braucht man sich über Begriffsfindungen wie “Antideutscher” oder “Volkszerstörer” gar nicht erst Gedanken zu machen. Dann wird man immer weiter im eigenen Sud köcheln, Nationale Kreativität hin oder her.

    Nicht ganz so arg, aber immerhin auch problematisch erscheint mir der Begriff “Menschenmaterial”. Laut Wikipedia wurde er zwar auch schon von Fontane, Franz Kafka und Marx verwendet (was das Wort durch letztgenannten Macht-Philosophen aus meiner Sicht auch nicht eben aufwertet). Hitler habe das Wort aber auch in “Mein Kampf” verwendet, und KZ-Häftlinge, die nicht für Arbeitszwecke verwendbar waren, wurden als “unbrauchbares Menschenmaterial” bezeichnet.

    Ich denke gerade auf der rechten Seite sollte man sich zigfach mehr überlegen, welche Worte man gebraucht, übrigens nicht aus taktischen Gründen, sondern weil es darum geht, aus der Geschichte gelernt zu haben.

    • May 5, 2011 at 2:41 pm

      Lieber Monarchist,

      meinetwegen sage ich “Mischling”, obgleich “Bastard” weiterhin der biologisch.wissenschaftliche Begriff ist – aber gut, ich selbst will ja immer das Marketing in den Vordergrund stellen und will mich hier der Mehrheitsempfindung auch beugen.

      Denn ein Wort brauchen wir ja für die Bezeichnung ideser Kreuzung von Kulturfremden. Lies mal Graf Coudenhove-Kalergi, dass wirst Du wissen, warum ich diese Vermischung so ablehne. Die Vermischung ist nämlich perfekt dazu geeignet, willenlose Konsumenten zu schaffen, damit jene, die sich seit den letzten 5000 Jahren nicht vermischt haben, als geisitge Elite alles kontrollieren. Deshalb ist eine gewisse Reinhaltung durchaus sinnvoll. Und ja, die Mischlingsproblematik muss erörtert werden. Wie gesagt, ich habe nichts gegen Leute, die zu einem Teil aus dem Balkan, Russlands, Englands oder Italiens stammen. Mir ist sogar ein Coudenhove-Kalergi mit asiatischem Einschlag noch lieber als die Schokokinder. Da glaube ich, auch die Mehrheit der Vernünftigen auf meiner Seite zu haben.

      Wir dürfen nicht jeden Begriff auf die Goldwaage legen. denn am Ende ist Goebbels auch auf den “Lokus” gegangen oder Hitler hat sich eines “Taschentuchs” bedient. Das erinnert mich so ein wenig an Lafontaine, der die deutschen Tugenden direkt einem KZ subsumieren wollte. Die deutsche Sprache ist insofern tatsächlich schon mal für dies und jenes verwendet worden. Der Begriff “Menschenmaterial” schützt davor, für eine Organisation in subjektiven Empfinden zu enden, die an dieser Stelle nicht angebracht sind, wenn es darum geht, eine Auslese für eine Organisation durchzuführen. Da kann man jeden Personalchef fragen; da geht es auch nicht darum, wer die Stelle aus sozialen Gründen benötigt und da wird auch keine Einzelfallanalyse gemacht.

      Das kann ich im Übrigen auch nicht für 20 Millionen Migranten machen! Man kann ja mit Bürgen arbeiten. Jeder Sozialhilfe empfangene Ausländer muss einen solchen liefern, sonst wird er abgeschoben. KUrzer Prozess. Insofern wollen wir hoffen, dass Celente recht hat. Wie wusste schon ein besagtes Genie der Propaganda: Die Deutschen lernen spät, aber richtig.

  92. May 5, 2011 at 11:19 am

    Wir suchen einen Gegenbegriff zu “Nazi”. Es sind verschiedene vorgeschlagen worden. Dann kam die Erkenntnis: Wir müssen erst wissen, wer wir sind, um sagen zu können, wie wir die antideutsche Front benennen. Diese Erkenntnis ist richtig. Deshalb meine Vorschlag zum weiteren Procedere:

    1. Jeder Mitstreiter benennt in maximal 5 Zeilen Eigenschaften oder Verhaltensweisen Deutscher, die uns bisher nur Schaden gebracht haben. Bsp: zu starke Fremdenliebe, zu große Gutgläubigkeit usw. Wir finden so negative Eigenschaften der Deutschen, die uns beschreiben.

    2. Jeder Mitstreiter benennt in maximal 5 Zeilen positive Eigenschaften Deutscher, die uns vorangebracht haben. Wir finden so positive Eigenschaften der Deutschen, die uns beschreiben.

    3. Sehen wir dann “den Deutschen”, so sehen wir vielleicht auch das Konzentrat der uns gegenüberstehendender antideutschen Front,ihrer Beweggründe und können ihm einen Namen geben.

    Im “WM”,dem weltanschaulichen Minimum für identitäre Kräfte, finden sich zu dieser Frage Ansätze.

    • May 5, 2011 at 11:22 am

      Nachsatz: Lieber VoxPopuli, Du solltest vielleicht einen neuen Artikel aufmachen, damit hier nicht zu sehr geblättert werden muß. Sozusagen “Nazi” II:-)

      • May 5, 2011 at 2:51 pm

        Ups, jetzt habe ich geantwortet, aber das ist eine gute Idee. was schlägst Du für Themen vor? Soll ich noch mal eine Umfrage einbauen mit allen Begriffen oder wollen wir erst mal herausfinden, was den “Deustchen” ausmacht, bevor wir fortfahren. Eigentlich ist diese Angelegenheit ja eine Sache für Deinen Blog. Ich wollte ja nur Kampfmaterial liefern für die tägliche Auseinandersetzung; dass wir wieder bei der Metapolitik gelandet sind, beweist, wie wichtig sie ist. Also kurzum: ich überlasse es Dir, da das weitere Prozedere ja auch Deine Idee war, dies bei Dir auf dem Blog fortzuführen – ich erstelle dann nur den Hinweis.

    • May 5, 2011 at 2:49 pm

      Lieber niekisch,

      besten Dank für den Aufruf zur Knappheit!
      Wir haben nun mit über 220 Kommentaren einen kleinen Rekord auf meinem Blog gebrochen, der es aber dem neuen Leser schwer machen dürfte, in die Debatte einzusteigen.

      Ich will Deinem Prozedere folgen und beginnen, zu schildern, was für mich negativ und positiv die Deutschen auszeichnet; dabei gehe ich für meine Identitätsbildung, nur um das offen zu legen, bis zu den Schilderungen der Germanen durch Tacitus zurück

      1. Obrigkeitshörigkeit (ambivalent, könnte auch unter 2. gehören) – also Duckmäusertum, nie das rechte Maß gefunden zu haben, kein Gefühl von Brüderlichkeit, zu starke Westbindung,

      2. Hingabe, Genauigkeit, Sauberkeit, Familiensinn, kulturschaffend, Kreativität, Technikfurcht und zugleich -begeisterung, Kampfeskraft, Entschlossenheit

      3. können wir ja erst nach der Sammlung machen!

      Ich habe mich bewusst auf wenige Begriffe beschränkt und habe darauf geachtet, dass es Eigenschaften sind, die vielleicht gerade bei den Deutschen vorhanden sind.

  93. Monarchist
    May 5, 2011 at 12:19 pm

    @Niekisch

    zu 1)

    Anti-deutsche Realitätsverleugner und Weggucker sind Ewig-Gestrige mit Tunnelblick, weil sie eine mentale Fixierung auf 12 Jahre (1933 bis 1945) aus über 1000 Jahren deutscher Geschichte vornehmmen. Sie sind bewusst oder unbewusst Statthalter von weltweit operierenden wirtschaftlichen Eliten (siehe Wallstreet), die global alle Nationen, nicht nur die deutsche auflösen wollen.

    zu 2)

    Deutsche, die sich einen emotionalen Bezug zur deutschen Geschichte in ihrer Gesamtheit bewahrt haben. Solche, die ein gesundes (nicht übersteigertes) Nationalbewusstsein pflegen. Mitbürger, die überzeugt sind, dass autochthone Mehrheitsgesellschaft tatsächlich Mehrheitsgesellsachaft bleiben sollte, die sich fantasievoll und friedlich dafür engagieren, mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl.

  94. Anonymous
    May 5, 2011 at 1:34 pm

    Naja,m wer suchet, der findet^^

    “Offen gesprochen: Ich bin selbst nicht sonderlich begeistert, wenn ich gelegentlich den Eindruck habe, dass eine stärkere ethnische Vermischung stattfindet, aus vielfältigen Gründen. Die Menschen, die das betrifft, habe ich aber gleichwohl als Menschen zu achten. Sie müssen nicht meine Freunde werden, aber sie sind Menschen, und zwar vollwertig. Das ist meine Grundüberzeugung.”

    Eben deswegen, und aus den hieraus entstehenden müßigen Diskussionen meide ich das Thema im Normalfall. Ebenso Begriffe wie Bastard usw.
    Bastarde sind meines wissens übrigens unlegitime, also außereheliche Kinder.

    Ich finde, man sollte auf jede Negativbezeichnung verzichten, egal zu welchen Themen und in welchen Kontexten.

    Vielleicht könnte man die Gegner als “Opfer” bezeichnen und Mitgefühl mit ihnen empfinden. Das passt auch gut, weil der Schläger auf der Straße jeden schwächeren auch als Opfer bezeichnet. Wobei es natürlich in unserm Zusammenhang um Schwäche anderer Arten geht…

    “Die natürliche Auslese wird aber durch die Medienmacht ebenso deformiert – das ist es ja.”

    Und deswegen meinte ich -> anders ans Thema rangehen was ich ja in den vorherigen Posts angesprochen hatte. Dann lässt sich die 1 Million usw. eventuell erreichen.
    Und vor allem alles negative, spaltende.

    Ich habe z.B. gerade auf Facebook das Profil von jemanden aus einer “neuen Rechtspartei” gesehen, das nur aus Zitaten gegen den Islam bestand. Und ganz unten ein Zitat Himmlers pro Islam (wohl weil er sich von den bösen Nazis distanzieren will)

    Aber da sieht man, wie relativ Wahrheit ist. Jedenfalls Gegnerschaft lenkt automatisch Unsympathien auf einen.

    Aber wisst ihr, was ich meine, die Menschen werden immer oberflächlicher und genau das ist der Schlüssel. Weil mit Parteien gegen Islam, Parteien gegen Israel (die in Gegnerschaft zueinander stehen) usw… da kommt man mit Parteien FÜR die Muppet-Show theoretisch noch weiter.

    Ok, negative Eigenschaften Deutscher;

    1, ich möchte an den Spruch am Boden der Befreiungshalle erinnern.
    “Möchten die Teuschen nie vergessen, was den Befreiungskampf notwendig machte und wodurch sie gesiegt”
    -> um den Begriff Uneinigkeit kommt man nicht herum.

    Als nächstes eventuell zu starke Eigenliebe. Zu starke Dogmatik, teils ist echt wichtiger zu tun, “was sich gehört” usw. oder “was sollen denn die Leute denken wenn…” das Festhalten an reinen Ritualen und Äußerlichkeiten, die schon längst abgestorben sind. Damit hat auch die Obrigkeitshörigkeit zu tun… z.B. wenn die Bude brennt kehrt man trotzdem nochmal um und macht das Licht aus. (Blödes Beispiel, aber ihr wisst, was ich meine)

    2. die Liebe für alles Fremde würde ich nicht pauschal als negativ bezeichnen. Alfred Rosenberg hat es schön beschrieben, dass sich der Germane eben nicht bequem auf Jahwe ausgeruht hat, sondern immer strebsam weiter nach der Wahrheit gesucht hat, deswegen hat z.B. Odin ein Auge geopfert um aus der Quelle der Weisheit trinken zu können usw.
    Und dass wir als Archäologen die alten Kulturen und Reiche besser verstanden als andere, weil wir sie erfühlten, ihren Geist aufnahmen.
    Die Fähigkeit, Dinge in Zusammenhang zu bringen und dadurch nicht nur Verbündete zu finden sondern die Identität und die Optionen zu stärken wie z.B. im 3. Reich die Forschung über die Veden, die Perser usw. als “alte” Arier usw.
    Der Enthusiasmus, die Begeisterungsfähigkeit, die TREUE, der Glaube, die Spiritualität, die Stoik, die Hoffnung, die Gemeinschaftsfähigkeit und Empathie, die Verbundenheit mit der Natur, die Freiheit, die Fähigkeit zu Träumen, die Liebe, die Bereitschaft, alles einzusetzen für eine erforderliche Sache, die Toleranz, das Streben nach Größe und Makellosigkeit, Ritterlichkeit, Herablassung (ich meine jetzt im alten Sprachgebrauch) Leidenschaft usw. Musik, Geschmack.

    Aber es ist müßig, an Begriffen zu hängen, weil jeder was anderes drunter versteht und nur z.B. lebendige Geschichte und Kontexte es richtig ausdrücken könnte.
    Es ist echt schon alles gesagt worden und es gibt so viele große Geister, die es treffend auf den Punkt gebracht haben, das Material muss nur wieder aufleben.

    Ich hab ein schönes christliches Büchlein über die “Ewige Anbetung” da steht z.B. drin, “Je mehr die Welt von dir abfällt, Herz Jesu, umso mehr wollen wir dir folgen”
    Vielleicht wäre das ein guter Grundsatz, je mehr die anderen aufhören, Deutsche zu sein, desto mehr liegt die Verantwortung bei uns, es selbst zu sein.

    Es gibt ja den schönen Spruch, “würden die Deutschen ihre Fähigkeiten auf höhere Ziele verwenden, sie würden nicht mehr Menschen sondern Götter sein, denn göttlich ist der Geist dieses Volkes” dem sollte man auch gerecht werden und nicht sein Profil mit Zitaten gegen den Islam pflastern…

    Ich finde nicht, dass Nationalbewusstsein “gesund” und nicht “übersteigert” sein muss. Man kann sein Volk aus vollstem Herzen lieben. Und nur so hat man wahre Kreativität, etwas “hochwertiges” an Kunst oder was auch immer zu schaffen. Und nur so findet sich “Charisma” zum führen, Enthusiasmus usw.

    Das ist ja eine große Lüge dieser Zeit, ein “gesunder, gemäßigter Patriotismus” weil übersteigerter Nationalstolz zu Völkermord führt usw. Das ist eine Lüge und ein Nagel zum Sarg Deutschlands!

    Nur wenn man es genügend liebt, nimmt man die Lyrik, die Glorie alter Zeit auf, die Metaphysik, kann sich in die Geschichte gnostisch einfühlen usw.

    Das ist ja ein Problem der Gegenwart, dass den Menschen neben dem Verstand das Gefühl genommen wird und sie wie Lemminge einem Programm nachlaufen, das ihren kümmerlichen Überrest anspricht…

    Und “echte” Liebe zum eigenen verbaut nicht die Sicht auf anderes und schafft auch keine Gegnerschaft -> im Gegenteil, weil echte Liebe eben nicht spezifisch ist.
    Entweder liebt man grundsätzlich oder grundsätzlich nicht.
    Der “Geschmack” kann zwar Schwerpunkte setzen, ja. Aber hochwertig bleibt hochwertig (ich meine jetzt im Sinne, wieviel Seele enthalten ist, sei es Schöpfung oder Kunst usw. egal von woher. Und auch egal was für Menschen) nur so bekommt man auch Visionen für ein echtes Multikulti.

    Ich bezweifle eher, dass Leute, die ihr ganzes Facebookprofil mit Antiislamzitaten pflastern nicht genügen Seelenleben haben um die Liebe zum eigenen Land darüber zu stellen. Sonst wäre ihnen nämlich wichtiger, diese zu übermitteln… Und auch an der Macht könnten sie Deutschland nicht dienen. Weil zwar die “Biomasse” da wäre, sie aber nichts damit anfangen könnten.

    Und wer das eigene liebt, kann das fremde genauso lieben. Und so lässt sich Verständnis füreinander und gesundes Maß finden, das die Interessen aller befriedigt. Das gilt nicht nur zwischen den Kulturen sondern allgemein für die Menschen untereinander.

    PS: ich hab den Begriff Menschenmaterial, glaub ich, vorher noch nie irgendwo gelesen, deswegen war ich mir des abwertenden Inhalts nicht bewusst.

    Jedenfalls, schlimmer finde ich Bezeichnungen wie “Rohstoff Geist”.

    Aber im ganzen stimmt, die Wortwahl ist entscheidend. Und pathetisch ist gut, weil es Gefühlstiefe ausdrückt, wenn zumindest Sinn darin erkennbar ist. Nichts braucht die Gegenwart dringender…

    Ja, “autochthone Mehrheitsgesellschaft” das ist ein Ruder, das man nur in die Hand nehmen kann, wenn man die Macht dazu hat. Jedenfalls mal grundsätzlich, natürlich darf man die Entwicklungen nicht übersehen und man muss sie mit Sorge betrachten. Aber im Großen und Ganzen verbanne ich z.B. sie aus meinem Geist, weil es einfach den Blick für Progression verbaut. Weil diese anderswo ansetzen muss, meiner Meinung nach…

    Ja, mit der Justiz kenne ich mich nur sehr oberflächlich aus, ich wüsste z.B. nicht, was für Anhaltspunkte für ein Verbot von Symbolen ausreichen würden…
    Das Uniformverbot allgemein? Oder die Verbindung mit “vorbelasteten” Personen?

  95. DLC
    May 5, 2011 at 1:37 pm

    Uuups, das war ich grad eben, hab vergessen, den Namen einzugeben^^

    • May 5, 2011 at 1:55 pm

      Und vor allem, lieber DLC, hältst Du Dich nicht an die dringende Bitte ( die auch Vox äußerte ), Dich ganz kurz zu fassen. Deine Texte sind wunderbar, aber ohne Kürze verlieren wir den Überblick und sicher manchen Kommentator. Bitte wirklich nur 5 Zeilen j e Charakterplus oder Charakterfehler. Unser schönes Werk zerfließt wie Eis in der Sonne, wenn wir uns nicht zur Prägnanz zwingen:-). Wir sind doch auf einem so guten Weg. und nun 2 von mir:

      1. (+) Tapferkeit im Krieg

      2. (-) Privater Glaube contra Pflicht gegenüber der Nation ( 20. Juli )

      • May 5, 2011 at 3:06 pm

        Ich beobachte das leider auch.

        @ DLC: Deine Ideensammlungen in allen Ehren, aber wenn Du Dich nicht kurz fasst, dann werde ich die ersten 10 Sätze Deiner Kommentare durchgehen lassen und den Rest ungesehen löschen. das mache ich nicht, um Dich zu ärgern. Aber es gibt im Netz auch eine Taktik, bestimmte “Threads” damit zu zerstören, indem man sehr lange Kommentare schreibt. Ich unterstelle Dir das nicht; aber ich bitte Dich nochmals, Dich kürzer zu fassen und wenigstens (!) die Markierungsfunktion (“” und beenden mit “” ohne die Anführungsstriche) zu benützen.

        Nochmals: Du kannst gerne einen Gastbeitrag schreiben.

        Ich muss das nämlich hier alles neben meinem normalen Beruf machen und deshalb bleibt nicht allzu viel Zeit, immer alles zu lesen. 😉

  96. DLC
    May 5, 2011 at 1:54 pm

    Ich hatte eigentlich mit “Ausbildungskatalog” was anderes gemeint als einen Verhaltens- und Sprachcodex. Eher einen Weg zur inneren Charakter- und Seelenentwicklung im deutschen Geiste.

    Ohne Bezug zur Tagespolitik oder irgendeinem Kampf und von einer anderen Plattform aus, als von Deutschlandecho. Auch nicht so wirr sondern in einem fertigen, schlüssigen Bild.
    Es ist dann gleichzeitig “allgemeiner” und unverbindlicher, legt nicht Handlungen vor sondern innere Bewegründe, die Handlungen stehen nach wie vor jedem offen.
    Und vor allem steht “Es” jedem offen.

    Dann klappts vielleicht auch mit dem Symbol wegen Artikel 4 GG.

    • niekisch
      May 5, 2011 at 6:21 pm

      Dir zur Ehre und weil es sachlich notwendig ist, lieber DLC, werde ich Deine hier dargelegten Gedanken bei der Endfassung des “WM” berücksichtigen. Machst Du selber einen Vorschlag?

  97. Universum
    May 5, 2011 at 2:29 pm

    Mein Beitrag zu niekisch:

    (-) Unterbewertung des Eigenen & Überbewertung des Fremden; Egoismus, Kleinlichkeit & Kleinkariertheit sowie Spießigkeit – statt Gemeinschaftsgefühl, Stolz und Sinn für das “Große Ganze”.

    (+) Erfindergeist, Fleiß, Dichter & Denker…

  98. Monarchist
    May 5, 2011 at 2:31 pm

    Nochmal kurz Eigenschaften der einen und der anderen Seite:

    zu 1) Weggucker, Realtivätsverweigerer, Geschichtsreduzierer, Geschichtsklitterer

    (zu negativen Gegenwartseinflüssen, Strömungen usw.)

    zu 2) Naturverbundenheit, technisch geniales Volk, Qualitätsbewusstsein, Dichter
    und Denker, Gutmütigkeit, Gemütlichkeit

    (zu positiven Attributen der Deutschen)

  99. DLC
    May 5, 2011 at 4:00 pm

    Tut mir leid für die langen Kommentare, bitte nur noch EINEN letzten, dann bin ich sowieso fertig mit dem Thema…

    Ich wollte nur meine vorigen Ausführugen bezüglich der Rune usw. abschließen, und weiß nicht, wo ich es sonst posten soll, ok???

    Mir sind dazu ein paar Punkte eingefallen und ich kann ein Thema schwer abschließen, solange ich es nicht gedanklich beendet habe und um ihn nicht zu veröffentlichen, finde ich den Text zu schade.

    Wird jetzt eh vorerst der letzte sein, (ich komm zu gar nichts anderem mehr) aber ich wollte das Thema w i r k l i c h nur noch gerne abschließen.

    Wir tragen mit Stolz die Rune des Schicksals, weil wir unser Leben einem höheren Zweck gewidmet haben.

    Uns erfüllt die Liebe zur Schöpfung, deswegen richten wir unser Wertempfinden auf sie aus.

    Die Kunst, die Kulturen und jegliche Transzendenz stehen für uns über allen materiellen Gütern.

    Die Menschen und die Natur besitzen für uns eine Seele und somit eine Würde und deswegen muss sich Kapital, Politik und Wissenschaft ihnen ohne Kompromisse bedingungslos unterordnen.

    Kapital ist nur das Mittel, Politik ist der Volkswille und Wissenschaft, sofern sie sich auf die Belange der Schöpfung und des Menschen bezieht, kann und sollte nur „empfehlen“ da ihr jede moralische Wertung versagt bleibt.
    Da sie „außerhalb“ und nicht darüber steht, wie sehr sie auch behaupten mag, sich anzunähern. Nur Propheten stehen überhalb.

    Deswegen ist uns Verstand und Herzensbildung so wichtig, weil nur sie den Menschen Freiheit und ein Wertegerüst vermitteln, Einblicke in die wesentlichsten Dinge des Lebens, nicht Gesetze.

    Diese sollten den Volkswillen ausdrücken, nicht die Sachzwänge der Wirtschaft, die ohnehin einem entfesselten Kapital dient. Bzw. der Systemstabilität, die immer mehr Selbstzweck wird, je fragiler und von gegenseitigen Abhängigkeiten durchzogen das Staatsgebilde wird.

    Wahrheit und Liebe sind uns Selbstverständlichkeiten, sie zu fördern und anstelle von oberflächlichen Anweisungen wie „Toleranz“ zu institutionalisieren gilt es, denn wer die Hölle im Herzen trägt, bringt sie in die Welt.

    Die unbedingte Freiheit in Denken, Handeln und Fühlen nehmen wir in Anspruch.

    Die Menschen sollten frei sein ebenso wie die Völker. Machtbefugnisse sollte nach unten wandern, nicht nach oben. Das Ziel für den Einzelnen sollten Unabhängigkeit und Autarkie sein, anstatt immer neuer Abhängigkeiten.

    Grundsätzlich ziehen wir die Früchte der Natur, die uns selbst verwandt sind und uns uns selbst besser erkennen lassen und berechenbarer, sowie gerechter, verfügbarer sind synthetischen Produkten und Pharmazeutik vor. Auch die damit verbundene Freiheit und Symbiose anstelle von Abhängigkeiten schätzen wir.

    Wir sehen auch die Würde und das Lebensrecht des Tierreichs im kapitalistischen Konsumapparat pervertiert. Sie sind ein Spiegel unserer selbst und ihre Behandlung setzt Impulse für unsere Behandlung.

    Der Staat hat den Menschen Kompetenz, Eigenverantwortung, freies Denken, den Zugang zu Kultur, Geschichte und Moral zu vermitteln anstatt sie zu entmündigen, diese Unmündigkeit mit immer neuen Gesetzen auszugleichen.
    Sie bis in die kleinste Faser des Lebens dem Urteil von „Fachmännern“ zu unterstellen, ihnen dadurch die Würde zu nehmen.

    Gewachsene kulturelle Werte und Naturrecht haben, da sie sich vom Anbeginn der Schöpfung bis heute organisch entwickelt haben, jedoch nur die Form, nie den Inhalt verändert haben, für uns höhere Geltung als „moderne“ Ansichten, deren Ursprung und Intention zweifelhaft bleiben, sich im Normalfall auf materielle Sachzwänge zurückführen lassen, echte Werte relativieren und uns im Streben nach Identität, Reinheit und Größe hindern.
    Die im Materialismus verhaftet bleiben und die Seele relativieren.

    Zudem bringt eine Relativierung nur Spannungen im Kontakt der Völker untereinander.

    Die wahres Ehrgefühl verhindern und somit nur zu Chaos führen, welches notwendigerweise einen staatlichen Leviathan provozieren muss.

    Wir begreifen das Leben als ein vernunft- und verstandesbegabtes aufeinander zugehen von Menschen die genau wissen wer sie sind, wo sie herkommen und was Leben überhaupt bedeutet, die dadurch auch dem Gegenüber Verständnis und Respekt entgegenbringen können.

    Wir arbeiten an uns selbst anstatt dem anderen vorzuschreiben, wie er zu leben hat. Nur Respekt fordern wir ein.
    Wir nehmen auch kompromisslos uns zustehende Rechte wahr, die wir auf Wunsch ausführlich erläutern.

    Wir sind für ein klares Bild von Mann und Frau. Sie sind „ebenbürtig“ aber nicht gleich.

    Eine Rollenteilung und Spezialisierung findet überall in der Gesellschaft statt, was unter Umständen problematisch ist, da Verstand befähigen sollte, einen Überblick zu behalten und starre, technokratische Denkmuster frei von Bewusstsein sind.

    Jedoch, zwischen Mann und Frau finden wir zumindest eine Identitätsteilung essentiell.
    Sie sind Antipoden, die zwischen ihnen liegende Spannung abschaffen hieße, den Menschen in seiner wertvollsten Form abschaffen.

    Die Spannungen sollten auf das Schöne, Erhebende gelenkt werden. Für uns ist die Liebe zwischen Mann und Frau etwas heiliges und wir sehen es als unser Ideal an, zur reinen Lustbefriedigung keine Kompromisse einzugehen, auch wenn Fehler menschlich sind.

    Allein der Wunsch zum Ideal ist entscheidend sowie die Vision davon. Das Handeln folgt automatisch nach und nach.

    Zudem nehmen wir in der Gesellschaft eine wachsende Desorientierung und Werterelativierung wahr.

    Da Desorientierung Unsicherheit, Ängste, Gewalt und Chaos hervorbringt, versuchen wir, Brücken zu schlagen und zu vermitteln -> zu heilen.

    Wir empfinden nämlich, dass die Wirtschaft und die Medien sich die steigende Desorientierung zu nutze machen um sich selbst zu etablieren und um politische Ansichten zu verbreiten die noch mehr spalten. Auch die Politik selbst scheint uns eigennützig und lebensfern. Die grundlegendsten Entscheidungen sollten von unten, über regionaler Ebene usw. und nur die Facetten von höheren Ebenen gefällt werden, nicht umgekehrt. Das ist die Hauptessenz von Gerechtigkeit, Transparenz und Demokratie, welche diesen Namen auch verdient.

    Nur aus Stabilität kann Harmonie entstehen. Natürlich wünschen wir Progression in die Zukunft. Diese kann jedoch nur organisch wachsen und muss immer den Menschen dienen, nicht zu einem Selbstzweck verkommen.

    Indem jeder Einzelne zur Reaktion auf Ereignisse, die von immer höheren Ebenen beschlossen werden, gezwungen ist, zur totalen Anpassung an neue Wertvorstellungen und Zustände, kann er sein Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit nicht mehr wahrnehmen.

    Weil die Wahl zwischen 24 Zahnpastamarken keine Freiheit in diesem Sinne ist.

    Im Grunde stellen wir die innere Entwicklung über die äußere, da aller materieller Reichtum den Menschen nichts nutzt, wenn sie ihn nicht richtig nutzen können, wenn er nur die innere Leere füllen soll.

    Die Möglichkeiten der neuen Zeit sollen Bereicherung, nicht Ersatz werden. Deswegen sind sie verpflichtet, sich in die gewachsenen Kulturen organisch einzufügen, sich ihnen zu unterwerfen nicht, sie zu ersetzen.

    Je besser der Charakter eines Staatsvolkes ist, desto weniger bedarf es Gesetze.
    Aber wahrer Charakter kann nur einem aktiven, freien Seelenleben und einer vorhandenen Kultur entspringen.
    Vorgegebene Denkschablonen und Indoktrination lehnen wir ab, weil es die Seele verkümmert und die Menschen zu programmierten Biomaschinen macht.
    Zudem, je mehr Lügen, Propaganda und Täuschungen in die Welt entlassen werden, nur der „Stabilität wegen“ desto schwieriger ist Wahrheit und Freiheit zurückzugewinnen.

    Wir wollen die Liebe nicht aus der Welt verschwinden sehen, deswegen halten wir an ihr fest und wissen, dass es höhere Werte und auch ein höheres Wesen gibt, als das eigene Leben und die eigene Gier. Wir sind alle Teil von etwas großem. Und je größer wir selbst werden, desto mehr ehren wir es.
    Leid ertragen wir und lassen uns davon nicht in unserem Weg beirren oder von einfachen Lösungen ablenken.

    Je näher die Einstellung des Menschen sich an den Gesetzen der Natur orientiert, desto harmonischer und gerechter wirken sich seine Handlungen auf das Gemeinwohl aus.

    Jedoch nur wenn man diese Heiligkeit am eigenen Leibe spüren und erlernen kann,
    frei denken und fühlen, lässt sich Wahrheit finden.

    Jegliche Kultur und jegliche Religion gibt dazu Richtung. Wir sehen es mit Traurigkeit, dass die Menschen zu immer mehr Oberflächlichkeit verkommen, dass sie auf allen Ebenen nur die jeweiligen Unterschiede bekämpfen anstatt die Gemeinsamkeiten und dadurch höhere Tiefe und harmonie zu finden.

    Wir lehnen einen Mainstream aus Produkten und Medien, welche nur aus Profit- oder politischer Gier existieren, für uns ab.

    Wir sehnen uns nach Medien, welche die jeweiligen Volks- und Individualseelen ausdrücken, die Identität und Verständnis untereinander bewirken.
    Die den Menschen erheben und ihm mit vollstem Genuss die Möglichkeit geben, sich selbst zu erziehen und weiterzuentwickeln.
    Sowie die eigene Kreativität fordern und fördern. Diese entstehen aus dem Interesse, Schönes, Wertvolles zu schaffen, die Menschen zu erheben. Uneigennützig.

    Das Urteil darüber unterliegt jedem Einzelnen, allein die Sinne für diese Anliegen wollen wir schärfen, damit sie auch uns selbst besser im Blick bleiben.

    Jeder prägt sich und seine Umwelt und wird im Gegensatz von ihr geprägt. Man muss sich deshalb immer wieder neu reiflich überlegen, was tatsächlich gut und was böse ist.

    Wir stehen für Liebe, Wahrheit, Aufklärung, Harmonie, Frieden und Freiheit.

    Und wir fühlen, dass Seelenheil der Beginn von allem ist, da die äußere Welt ein Abbild der Inneren ist, die wir alle gemeinsam gestalten.

    • May 5, 2011 at 7:53 pm

      Lieber DLC,

      vielleicht findet Dein BEitrag einen Leser – ich habe, ehrlich gesagt, aufgegeben. Ich habe die ersten Zeilen noch gelesen; es waren auch mehr als die 10, nach denen ich den Schnitt machen wollte. Aber Du kommst manchmal echt von “Höksgen auf Stöcksgen” 😉 In der Kürze liegt die Würze Sonst führst DU leider Monologe, die niemand zur Kenntnis nimmt. Und nochmals: das wäre doch schade, oder nicht?

  100. Monarchist
    May 5, 2011 at 5:18 pm

    @ DCL

    Ich verbeuge mich vor Ihrer Tiefsinnigkeit, und ich danke Ihnen für die Menschlichkeit, die Sie in verschiedenen Kommentierungen zum Ausdruck bringen. Antsonten gilt: Viele Ihrer Gedanken wären besser unter einer anderen Titelzeile als der aktuellen aufgehoben, denn sie sind wertvoll, führen manchmal aber m. E. vom Kernthema weg. Damit Ihre Überlegungen auf nachhaltige Akzeptanz stoßen, bedürfte es eventuell – Sie erlauben mir vieleicht die Bemkerung, wenn ich Ihnen mitteile, dass ich seit Ende der 70er Jahre mein Brot mit dem Schreiben verdiene – der redaktionellen Aufbereitung. Ich hoffe, diese, meine Äußerung geht Ihnen nicht gegen den Strich.

    Tröstlich könnte es sein, wenn ich mich insoweit offenbare, als mir Texte von einigen Chefredakteuren gleichsam um die Ohren gehauen wurden, bis ich den Kriiker in mir selbst etablierte. Und den Prozess machen viele in Redaktionsstuben oder als “Freie” durch, manchmal bis zu psychosomatischen Symtomen wie eine “Ehemalige” von mir, die unbeidngt in einer journalistischen Kaderschmiede ihre Frau stehen wollte. Folglich weiß ich, wie das manchmal innerlich nicht gerade angenehm ist, wenn an Texten gemäkelt wird – fasse dich kürzer usw. Schließlich steckt immer auch ein Stück Herzblut drin. Und ich hoffe auch, dass Sie diesen Beitrag von mir nicht als negativ auffassen, denn ich freue mich seit ich hier (war es gestern oder vorgestern…?) selbt mit kommentiere, wenn Sie sich äußern. Einfach, weil ich den Eindruck habe, dass Sie ein warmherziger Mensch sind, der keinen gering schätzt oder abzuwerten bereit ist. Sie sind für mich in vielen meiner (eher liberal-nationalen) Anliegen künftig bestimmt eine Art Verbündeter – hoffe jedenfalls, dass dies auch künftig so bleibt.

  101. niekisch
    May 5, 2011 at 6:25 pm

    Lieber Vox,

    war das in Ordnung, im Rahmen der Begriffsfindung die “Charakterfrage” aufzuwerfen?

    Machst Du bitte einen neuen Artikel auf, weil dieser Strang hier überläuft?:-)

    • May 5, 2011 at 7:54 pm

      Ja sicher, lieber niekisch, es hat sich ja gezeigt, dass das nötig ist.

  102. niekisch
    May 5, 2011 at 6:28 pm

    “ich wüsste z.B. nicht, was für Anhaltspunkte für ein Verbot von Symbolen ausreichen würden…
    Das Uniformverbot allgemein? Oder die Verbindung mit “vorbelasteten” Personen?”

    DLC, wenn Du insoweit eine konkrete Frage hast, will ich Dir gerne helfen.

  103. DLC
    May 6, 2011 at 3:24 pm

    @Monarchist.

    Ich weiß nicht genau, ob es zusehr vom Kernthema weg führt.

    Ich denk z.B. bevor man sich Gedanken macht, was ein Deutscher ist, muss man erst einmal wissen, was ein “echter” Mensch ist. Denn die “Abschaffung” betrifft ja nicht nur die Identität als Deutsche sondern w e i t a u s mehr. Insbesondere in Europa. Und nochmal betont, je grundlegender das ganze wird, desto gefährlicher fürs “System”

    Ich hatte mich gestern mit jemanden aus Miami unterhalten und er hat mich beruhig, dass wir die Situation in DE wenigstens besser einschätzen können als z.B. die britische Jugend. Aber irgendwie komme ich mir vor, als wär ich der einzige, der sieht, dass überall das selbe Spiel gespielt wird und je mehr man an den Oberflächen rumkämpft, desto weniger kann draus werden…

    • May 6, 2011 at 4:29 pm

      Lieber DLC,

      sicher sind die Probleme tiefgehender und überall auf der Welt gegeben. Aber IRGENDWO müssen wir ja anfangen! Wir können nicht in jedem Artikel jedem Menschen die ganze Welt erklären.

      Bitte beachte, dass Dein allumfassender Ansatz Dir auch im Weg stehen kann.

      • DLC
        May 7, 2011 at 9:14 am

        @ IRGENDWO anfangen.

        Der Kampf gut gegen böse findet in jeder Sekunde des eigenen Lebens statt.

        Deswegen sollte man es sich nicht zu einfach machen…

        Warum gibt es soviele, die ihr ganzes Leben mit dem Kampf verbringen und trotzdem wirkungslos bleiben, womöglich der Sache eher Schaden???

        Ein Schmetterling kann einen Taifun auslösen, er muss nur akkurat flattern.

        Es geht nicht druum das rechte Maß zu finden, sondern um den “Hauptnerv”

        Natürlich kann man den Menschen nicht die Welt erklären, aber wer Deutschland erhalten will, soll dort heilen wo Perversion wächst -egal an welchem Ort- und nicht einfach um Macht oder Zustimmung ringen. Die Machtbefugnis kommt automatisch, wenn der Weg der Heilung ein echter ist.

      • May 7, 2011 at 8:30 pm

        Ja, lieber DLC, aber nicht jeder hat die Sache so durchdrungen wie DU!

        Wir müssen den Mitstreitern auch Heilungswerkzeuge an die Hand geben – und zwar peu a peu, damit die mitkommen. Du willst den Mitstreitern immer sofort die geballte Wahrheit ins Gehirn prügeln. SO funktioniert das aber nicht. 😉

  104. DLC
    May 6, 2011 at 3:26 pm

    @ niekisch, ich sehe momentan eh noch keine geeigneten realen Ansatzpunkte, bzw. Aktionsmöglichkeiten, also erübrigt sich das Thema vorerst.

  105. DLC
    May 6, 2011 at 3:38 pm

    @ Monarchist II das liegt daran, dass die Gedanken einfach fließen und ich versuch einfach nur, eine “möglichst realitätsnahe” Gesamtaussage hinzubekommen.

    Die ganze Thematik bezüglich “Form” lies mich auch mein Studium abbrechen, weil dort die Form über allem stand und unter ihr Inhalte beliebig manipulierbar, steril und nichtssagend waren, wie es die jeweiligen Verbreiter gern wünschten.
    Ich hasse Sterilität.

    Ist einfach schwierig, die Leidenschaft im Zaum zu halten, bzw. möchte ich das auch gar nicht, denn es ist auch eine Form der “Selbstkastrierung” ich konzentriere mich lieber auf die richtige Richtung, sie zu lenken.

    Außerdem muss ich immer an den Spruch von Hitler denken, “Leidenschaft allein wird dem, der von der Vorsehung auserwählt ist, die Worte geben die wie Hammerschläge zum Herzen eines Volkes vordringen”.
    Man muss einfach versuchen, so gut es geht man selbst zu bleiben, nur so kann man wachsen, jegliche Selbstzensur bremst nur, speziell in diesen Zeiten (und ich bin in der Hinsicht sehr konsequent), sonst wird man auch in gewisser Weise zur “Drohne” des Zeitgeistes… Sorry, aber so ist das nunmal 😛

    • May 6, 2011 at 4:33 pm

      Lieber DLC,

      ich wiederhole mich: DAS RECHTE MAß FINDEN!

      Das hat nichts damit zu tun, dass die Form über allem steht. Sie ist auch nicht Selbstzweck, sondern ist nötig, damit andere (!) die Gedanken aufnehmen. Und das wollen wir doch, oder? Wir wollen ja keine Selbstgespräche zum Zeitvertreib hier führen.

      Auch der Führer hat Le BOn gelesen und auch der Führer war ein Autodiktat hinsichtlich bestimmter Redestrukturen! Vorsehung hin oder her: vertrau auf den Rat von Monarchist und mir und eigne Dir an, Deine argumente wenigstens einigermaßen in Form zu bringen. Ansonsten bleibt es leider – so hart das zu sagen – Geschwafel.

  106. niekisch
    May 6, 2011 at 3:56 pm

    “jegliche Selbstzensur bremst nur”

    Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochen..

  107. Monarchist
    May 7, 2011 at 10:28 am

    Womit ich persönlich nicht klarkomme, ist die Tatsache, dass sich hier im Blog – schon recht entspannt auf Hitler bezogen wird, gar als “Führer” apostrophiert. Meine Progrnose: Wenn die Rechte in ihrer Mehrheit es nicht auf die Reihe bekommen sollte, die Zeit zwischen ’33 und ’45 eindeutig als Irrweg zu wahrzunemen, dann wird sie unter einigermaßen normalen Umständen ein Nischendasein behalten. Und für den Fall, dass sozusagen eine “revolutionäre Situation” aus sozialen Verwerfungen heraus entstehen sollte, könnte sie mit geschichtlich einengenden Bezügen allenfalls eine wiederum nur kurze Phase gleichsam “am Ruder” bleiben. Einfach, weil mit gewaltigen Auswanderungswellen von ethnischen Deutschen zu rechnen wäre, die mit Hitler – wie ich zum Beispiel – nichts am Hut haben. Ich denke auch, dass Geschichte ganz im Sinne Hegels (und eben nicht Darwins = Gesetz der Stärkeren) einen Evolutionscharakter hat. Alle Irrwege – wie jetzt zum Beispiel die Phase des sogenannten “Amerikanischen Jahrhunders” werden auf Dauer ausgeschaltet – jedes sich überdehnende Muster.

    Selbst wenn man meint, ein “nationaler Sozialismus” sei begrifflich momentan zwar in der Gesellschaft negativ besetzt, grundsätzlich aber positiv vorstellbar, käme es darauf an, sich vom Ballast der Geschichte zu befreien. Das mag für manche schermzlich sein, aber es wäre notwendig. Und Deutschland gibt es über 1000 Jahre. Warum sich Nationale immer wieder auf Hitler und andere Prominenz jener Zeit als “Kronzeugen” beziehen, ist unbegreiflich. Allein schon vor dem Hintergrund, dass Hitler und andere Exponenten des damals real existierenden Nazionalsozialismus nachgewiesenermaßen von der Wall Street (den US-Wirtschaftseliten) gesponsert wurden – eine wohl kalkulierte Falle für Deutschland.

    • May 7, 2011 at 8:39 pm

      Lieber Monarchist,

      dass das amerikanische Jahrhundert zuende geht, liegt im wesen jedes Imperiums und hat weniger etwas mit der Hegel´schen Theorie zu tun. Das kann man auch schön bei Spengler nachlesen.

      Und schon wären wir bei Deinem Problem. Auch Spengler ist verpönt. Vieles ist verpönt. Und wenn wir da einsteigen, haben wir schon verloren. Wenn wir uns bei jeder Gelegenheit vom Dritten Reich abgrenzen, haben wir schon verloren. Weil es dann weiter geht: Man wird dann fragen, was denn das dritte Reich erst ermöglicht hat. Und dann bist Du beim Kaiserreich, bei Nitzsche, bei Wagner etc.

      Das alles bringt gar nichts. Du führst die Abwehrschlacht nur woanders.

      Und ich habe hier lediglich einen “anonymen” TExt eingestellt, der unser Problem gut beschreibt. Fall bitte nicht auf den Pavlow´schen Reflex herein. Nur weil es von Hitler stammt, muss es nicht schlecht sein. Dieser Mann war nicht dumm. Informiere Dich bitte auch mit dem Buch “Der Krieg, der viele Väter hatte” (gibt es auch als Videovortrag). Du hast ja selbst schon die Wall Street benannt; man kann sich auch auf den Bombenkarten anschauen, dass amer. Investments verschont wurden.

      Wir müssen alles differenziert betrachten.
      Bei mir zählt das Wort – das gilt für Dich, für niekisch, für HItler, für Stalin oder für George W. Bush. DAs Argument ist wichtig; nicht die PErson, die es ausspricht.

      PS: Momentan wandern jedes Jahr 175 000 ehtnische Deutsche aus – wir befinden uns gerade in der Phase der Abstimmung mit den Füßen. So viel mehr wären es selbst dann nicht, wenn “Hitler 2” käme 😉

  108. Monarchist
    May 7, 2011 at 3:20 pm

    Nochmal letzter Text (jetzt ohne Verschreiber und ein klein wenig von mir redigiert):

    Womit ich persönlich nicht klarkomme, ist die Tatsache, dass sich hier im Blog gelegentlich schon recht entspannt auf Hitler bezogen wird – dieser hier und da gar als “Führer” apostrophiert vorkommt (mag sein, dass es eher “rausrutscht” und nicht so ganz wörtlich zu nehmen ist, aber immerhin).

    Meine Progrnose: Wenn die Rechte in ihrer öffentlich auftretenden Mehrheit es nicht auf die Reihe bekommen sollte, die Zeit zwischen ’33 und ’45 eindeutig als Irrweg zu wahrzunehmen, dann wird sie unter einigermaßen normalen Umständen ein Nischendasein behalten. Und für den Fall, dass sozusagen eine “revolutionäre Situation” aus sozialen Verwerfungen heraus entstehen sollte, würde sie – einmal an die Macht kommend – mit geschichtlich einengenden Bezügen allenfalls eine wiederum nur eine kurze Phase “am Ruder” bleiben. Unter anderem, weil mit gewaltigen Auswanderungswellen von ethnischen Deutschen zu rechnen wäre, die mit Hitler – wie ich zum Beispiel – nichts am Hut haben wollen. Ich denke auch, dass Geschichte ganz im Sinne Hegels (und eben nicht Darwins = Gesetz der Stärkeren) einen Evolutionscharakter hat. Alle Irrwege – wie jetzt zum Beispiel die Phase des verblassenden “Amerikanischen Jahrhunderts” werden auf Dauer durch innere Widerstände ausgeschaltet – jedes sich überdehnende oder auf falschen Prämissen beruhende Muster.

    Ich denke persönlich ferner, wenn man meint, ein “nationaler Sozialismus” sei begrifflich momentan zwar in der Gesellschaft negativ besetzt, grundsätzlich aber positiv vorstellbar, käme es darauf an, sich vom Ballast der Geschichte zu befreien. Das mag für manche schmerzlich sein, aber es wäre notwendig, geradezu unvermeidbar. Und außerdem gilt für mich: Deutschland gibt es über 1000 Jahre. Warum sich Nationale immer wieder auf Hitler und andere Prominenz seiner Zeit als “Kronzeugen” beziehen, ist mir unbegreiflich. Allein schon vor dem Hintergrund, dass Hitler und andere Exponenten des damals real existierenden Nazionalsozialismus nachgewiesenermaßen lange von der Wall Street (den US-Wirtschaftseliten) gesponsert wurden – eine wohl kalkulierte Falle für Deutschland. Hat all das mit “nationaler Kreativität” zu tun? Ich meine ja, denn Kreativität braucht immer einen stimmigen Rahmen, so wie ein Bild für einen Betrachter.

    • Monarchist
      May 7, 2011 at 10:09 pm

      Lieber VoxPopuli,

      ich hatte weiter unten selbst angedeutet, dass ich künftig (auf irgendeine Art, die mir noch nich ganz klar ist, wie) zu vermeiden versuchen will, auf dieser Website reflexartig mit dem “moralischen Zeigefinger” zu agieren. Wenn andererseits das gesamte Spektrum repräsentiert sein soll, dann gehört für mich ganz sicher jener Teil der tendenziell rechten Szene dazu, der die Zeit zwischen ’33 und ’45 kritisch sieht – denke mal nur an die Leute, die in der Tradition von Stauffenberg stehen, oder nehme aktuell die Pro-Bewegung und die Reps dazu, BIW usw. Das sind diejenigen, mit denen ich mich am meisten identifiziere. Und da ich mich nicht nur, weil mir nichts besseres eingefallen wäre, als “Monarchist” bezeichne, erwähne ich auch, dass der Kaiser selbst etwa die Reichsprogramnacht kritisch kommentiert hat.

      Ich hoffe zudem, dass mein Abgrenzungsverhalten immerhin noch so vermittelbar und differenzierend ist, dass ich Chancen habe, politisch Aktive, die evemtuell sogar um einiges rechts von mir stehen, zu erreichen, sie wenigstens in Ausschnitten mit meiner Argumentation zu überzeugen. Sonst könnte ich mich von vornherein darauf beschränken, auf einer Plattform zu posten, von der ich annehmen kann, dass sie hundertprozentig deckungsgleich mit meinen Überzeugungen ist.

      Und wenn ich an die heutigen Lügen denke, die uns um Osama Bin Laden, Al Quaida, Lybien usw. aufgetisch werden, dann mag es auch einen beträchtlichen Teil Geschichtsklitterung um das Dritte Reich herum geben. Der “Krieg, der viele Väter hatte”, ist mir ebenfalls bekannt. Insofern ist also durchaus einiges zu differenzieren. Auch habe ich angedeutet, dass man sich sogar einen nationalen Sozialimus vorstellen könnte, der neu und anders ist als der seinerzeit real existierende. Es leuchtet mir jedoch nicht ein, warum man in einigen Polit-Kreisen nicht unumwunden sagen kann, ja, damals wurden zum Teil schreckliche Fehler gemacht. Nur um ein Beispiel zu nennen: Neuerdings stehen sogar die Russen zu dem, was im polnischen Katyn geschah, ohne in Selbstverleugnung zu versinken.

      Ich hoffe also, dass meine Kommentare auch künftig noch willkommen sein werden. Wie ein Pawloff’ scher Hund will ich auf Namen wie Hitler oder Göbbels nicht reagieren, aber ich will auch nicht den Schwanz einziehen, weil es auf dieser Plattform womöglich nicht gern gesehen wird, sich abzugrenzen. Schließlich habe ich hier zu niemandem direkt oder indirekt, “du Nazi, du Faschist…” oder dergleichen gesagt. Welche Form ich für Kritiikansätze finden könnte, die nicht den Éindruck des typischen Political-Correctness-Predigens erweckt, will ich herausfinden. Und da es jetzt auf zwölf Uhr zugeht, wünsche ich allen einen gute Nacht, mögt ihr wie ich oder anders denken!

  109. Monarchist
    May 7, 2011 at 4:04 pm

    Oh, wei… Habe in meinem redigierten Text schon wieder zwei Verschreiber entdeckt (ein falsch gesetzter Bindestrich und ein Wort falsch doppelt im Satz). Was sagt mir das…? Niemand ist frei von Fehlern – man fasse sich auch immer ans eigene Portepee. Inhaltlich bleibt’ s für mich aber dennoch bei dem Gesagten.

    • May 7, 2011 at 8:42 pm

      Lieber Monarchist,

      wir sind hier nicht päpstlicher als der Papst. ICh bitte Dich, solche Verbesserungen und Korrigierungen demnächst zu vermeiden. Diese Bitte geht auch an niekisch.

      Die Leute wissen meist, was gemeint ist. Wenn es wirklich Mehrdeutigkeiten geben sollte, dann kann man sich verbessern. Aber bitte nicht jeden Rechtschreibfehler!

      Das zerhackt nämlich die Kommentarstränge dermaßen, dass sehr schnell niemand mehr mitkommt. Und das wollen wir doch nicht, oder?

  110. Monarchist
    May 7, 2011 at 4:27 pm

    Und was hieße es in meinem Fall, sich ans “eigene Portepee” zu fassen. Wahrscheinlich den Eindruck, zu vermeiden, sich ständig mit “erhobenem Zeigefinger” zu Wort zu melden. Schließlich sind viele, die ich gedanklich als Partner gewinnen möchte, oft genug mit dem Gedankenfilter der Poliitical Correctness konfrontiert. Wenn es also mein Anliegen ist, andere dort “abzuholen”, wo sie momentan gerade stehen, kommt es eventuell einmal mehr darauf an, deutlich zu machen, dass Aussagen eben nicht als “moralischer Zeigefinger” zu verstehen sein sollen. Mal sehen, wie mir das künftig gelingt.

  111. m
    May 7, 2011 at 9:00 pm

    Lifas (Linksfaschisten)

    • May 10, 2011 at 9:44 am

      Lifas ist an sich nicht schlecht – aber ich verweise auf meine Gegenargumentation zu Begriffen, die “Faschist” oder “nazi” enthalten.

      Denn wenn es “Linksfaschisten” gibt, dann gibt es auch “Rechtsfaschisten” – der Begriff fällt also unweigerlich auf einen selbst zurück. Das sollte vermieden werden.

      • Federschlag
        May 10, 2011 at 11:31 am

        Ich rate generell von allem mit Faschismus ab. Faschismus bezeichnet eine konkrete politische Ausprägung und hat sich inzwischen zum Wort für alles entwickelt:

        NPD: Faschisten
        Linke: (Links-)Faschisten
        Grüne: (Links-)Faschisten
        Muslime: Faschisten

        “Alles Faschisten außer mir.”

        Ich sage: Was soll der Blödsinn? Wir brauchen kein “Faschismus” im Begriff um unsere Gegner zu bezeichnen.

  112. DLC
    May 8, 2011 at 6:51 pm

    was hier gerade schön zu sehen ist, den Abgrenzungswahn müsste man, auf welche Weise auch immer, beenden.

    Es stimmt, es ist egal wer was sagte, die Aussage schmälert das nicht.

    Und was Hitler sagte hat nicht primär mit dem Nationalsozialismus zu tun. Jeder Mensch ist ein eigener Charakter und macht Fehler.

    Speziell, je höher die an ihn gestellten Ansprüche sind.

    Ich stimme damit überein und habe selbst oft genug angesprochen, dass man die “Wahrheit” einfach schonender aussprechen kann.

    Und bezüglich Selbstzensur, ich weiß, wo ich über Hitler offen sprechen kann und wo es “Abwehrreflexe” hervorruft.

    So etwas sollte nicht schwer sein, auch wenn ich glaube, dass viele Hitler wie einen Fetisch vor sich hertragen, aus welchen Gründen auch immer. Aber es gibt ja auch andere große Geister…

    Und es gilt ja, neues zu schaffen, insbesondere weil jeder mit den Anforderungen seiner eigenen Zeit konfrontiert ist und wir heute eine komplett neue Situation haben. In dem Sinne lässt sich nur begrenzt aus der Geschichte lernen.

    • May 9, 2011 at 2:37 pm

      Das, liebr DLC, teile ich so nicht ohne Weiteres. Ich bin gewiss der Letzte, der mit Hitler einen Fetisch treibt. Aber die Deutschen damals standen vor ähnlichen Probleme wie wir.

      Aus ihrer Methodik kann man lernen – nicht eins zu eins; sehr wohl sollte man sich aber bestimmter Mechanismen klar sein.

  113. KD
    May 10, 2011 at 8:37 am

    @ DLC

    Ihre Gedanken, Hoffnungen, Sorgen sind auch die der Menschen, die aus unterschiedlichsten Erkenntnissen und Erfahrungen zu „Rechten“ geworden sind, und die dabei die Liebe zu ihrem Land wieder gefunden haben, zu einem Land, dessen Ehre täglich beschmutzt wird, um das Beste zu schwächen, was ein Mensch hat: seine Liebe und Opferbereitschaft zur Familie, seiner Heimat und seinem Vaterland.

    Nun muss man sich mit den instrumentalisierten, von zu vielen Lehrern und Massenmedien verblödeten Zeitgenossen „herumschlagen“, denen täglich ein negatives Bild von all dem eingebläut wird, was uns lieb ist – und die zur Geschichte nur das „Wissen“ haben, was im Sinne der Herrschenden ist.

    Damit sie mit all dem Unsinn und Tabus in ihren Köpfen leben können – schließlich sind darunter viele mit Abitur und Studium, die sich selbst als „informiert“ und „kritisch“ bezeichnen würden – hat man ihnen ein Feindbild gegeben, gegen das sie gemeinsam Kämpfen können: der „Kampf gegen Rechts.“ In diesem Feindbild ist im Übrigen die in sich erbärmlich zerstrittene Linke geeint!

    Deshalb ist die Suche nach einem geeigneten Gegenwort zum „Nazi“ wichtig und sinnvoll.

    ———

    Das Wort „Antideutsch“ ist m. E. definiert: Linke, die zu 110% auf der Seite Israels stehen und jegliche Kritik an der Politik Israels als Antisemitismus bekämpfen.

    Da es sich bei den „Nazis-Raus-Schreiern“ zu 99,9% um Mitläufer handelt, ist der Begriff „Hiwi“ von Niekisch gar nicht so schlecht. Auch der Begriff „Plutos“ hat mit seiner Doppeldeutigkeit Charme, einmal bezeichnet er eine Hundeseele und zum anderen mit der Ableitung auch Plutokraten, auch wenn der Begriff „belastet“ ist.

    • May 11, 2011 at 6:59 am

      Die Belastbarkeit von “Plutokraten” halte ich weniger für tragisch, als die tatsache, dass die von Dir, lieber KD, beschriebenen Zeitgenossen eben jenen BEgriff gar nicht mehr verstehen.

      Aber gut, da wäre dann der Vorteil des Erklären-müssens. OBlgeich ich nicht weiß, ob dieses Erklären-Müssen in der medialen Schwiegespirale etwas bringt.

      Jedenfalls sollte die Rechte durch diesen Begriff auch geeint werden. Haben wir einen einzigen Begriff, haben wir auch ein einziges Feindbild.

  114. KD
    May 10, 2011 at 8:41 am

    Nachsatz

    “Stasi” als Gegenbegriff hat den Vorteil, auf die unter der Antifa besonders beliebte Gesinnungsschnüffelei zu verweisen.

    • May 11, 2011 at 7:01 am

      Ja, das macht die Antifa. Aber das den etablierten parteien nachzuweisen, wird schon schwieriger.

  115. DLC
    May 10, 2011 at 4:41 pm

    ich musste mir auch tagtäglich z.B. in der Schule anhören wie unser Andenken beschmutzt wurde!

    Und wie alle eingeflößte “Wahrheiten” wie ein Mantra nachplapperten, US-Propaganda glorifizierten und auf rote Tücher mit “Gutmenschenempörung” reagierten.

    Und das hat mich SEHR belastet.

    Aber ich habe gelernt, die Wahrheit so auszusprechen, dass sie möglichst gut ankam und verstanden wurde… Und das sollte es ja sein, weil je mehr man Widerständen offen begegnet, desto mehr verstärkt man sie. Jeder lebt nunmal in seiner eigenen Welt und kann sie nur freiwillig verlassen und hat damit oft schon Mühe genug.

    Ich z.B. habe bei Referaten zu den Kriegen nie den Gegner schlecht gemacht um die eigene Position zu stärken sondern mich immer -objektiv- auf das positive eigene konzentriert. Sowas kommt besser an. Jeder hat diese Suggestionskraft, wenn er den Realismus nicht verliert.

    In meiner Universität z.B. war die Jugend WEIT indoktrinierter als die Professoren, welche weit realistischer und systemkritischer waren (ich meine jetzt nicht auf Patriotismus bezogen, der Antipatriotismus schwebt wahrlich über allem).

    Und ich habe auch gemerkt, dass auf viele kritischen Themen (nicht nur Patriotismus) die Jugend mit Gutmenschenempörung reagierte, während man mit den Proffessoren (die natürlich auf andere, auf “professionelle” Art indoktriniert waren) ehrliche Argumente austauschen konnte… Und nur so kann sich Wahrheit Bahn brechen.

    Drum sag ich ja, die Oberflächlichkeit ist unsere Chance. Wenn man sie ohne Abwehrreflexe überwindet, kann sich die Wahrheit Bahn brechen.

    @vox, ich meinte m a n c h e

    Im Grunde bin nichtmal ich gefeit davon, ihn “überzubewerten” denn in gewisser Weise hat man das Gefühl, wenn die einen in die eine Richtung übertreiben, muss man in die andere Richtung übertreiben um es auszugleichen… Ist wie ein Reflex…

    Aber teils auch nur Selbsttäuschung.

    • May 11, 2011 at 7:06 am

      Die BRD hat seit den antisemitischen Schmierereien in den 60er Jahren, die vom tschechischen Geheimdienst gesteuert waren, auf die Erziehung der Jugend gesetzt – dies kam einer Gehirnwäsche gleich.

      Die Jugend ist bsiweilen wie ein pavlow´scher Hund. Dieser Hund muss nur oft genug geschlagen werden, damit er wieder zur Wahrheit kommt. Deshalb bin ich ja dankbar für jeden muslimisch-negroiden Überfall auf die schwächlichen Deutschen. Erst wenn jeder in seiner Familie einen solchen Fall hat, ist die Wahrscheinlichkeit da, aufzuwachen,.

      Ich werde zur Dauerhaftigkeit einer Haltung bald eine Studie vorstellen, die belegt, dass die meisten ihre Haltung nicht ändern, selbt wenn die Realität längst eine andere ist. Es muss “unüberbrückbar” werden, damit sie zerbrechen und dann aufwachen.

      Dieser Prozess wird schmerzlich und er wird auch einige Tote kosten. Aber leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen nun mal das Denkvermögen – da letzteres bei den BRD-Micheln erheblich beeinträchtigt ist, müssen es eben Faustschläge sein. 😉

  116. DLC
    May 10, 2011 at 4:51 pm

    und vielleicht kann man die “in sich erbärmlich zertrittene Linke” auch da abholen, wo sie steht.

    Denn es braucht immer einen Leitgedanken, der alle eint. Und wenn das nur ein “Feindbild” ist, hat man keine echte gemeinsame ideologische Basis…

    Ich denke auch, das andere Feindbild, was alle Linken eint, ist der Kapitalismus und da sind sie ja schon näher an der Wahrheit… Deswegen lieber nicht zulassen, dass von den wahren Schuldigen abgelenkt wird.

    Und ich finde, die Mitte in dem Sinne viel bedenklicher, weil ihr “Gewicht” größer ist, ohne selbst jedoch weltanschaulich gefestigt zu sein. Das “Nazi raus” schreien ist zu einer Marke ohne Inhalt geworden wie Mc Donnalds.

    Deswegen kann man durch Überwindung des Feindbildes sowie der Übermittlung ECHTER ideologischen Basen bestimmt schöpfen…

    Ich würde jedenfalls nicht mit Absicht rote Tücher ausbreiten… sie sind halt “dressiert” und man kann sie wegen dem mangelnden Kräftegewicht nicht einfach “umdressieren” sondern muss einfach tiefer ansetzen.

  117. DLC
    May 10, 2011 at 4:58 pm

    Plutos raus 🙂

  118. Deutsche Rundschau
    May 15, 2011 at 9:16 pm

    Leider habe ich diese interessante Umfrage zu einem wichtigen Thema erst jetzt entdeckt.
    Gemäß diesen Ausführungen
    http://www.pi-news.net/2009/11/loesungsstrategie-faschismuskeule-umkehren/
    kommt meines Erachtens nur ein Begriff in Frage, und das ist … “Nazi”!

    • May 16, 2011 at 1:40 pm

      Liebe Deutsche Rundschau,

      “Nazi” halte ich überhaupt nicht für geeignet!

      Siehe das Beispiel “Schwein” oben.

  119. Deutsche Rundschau
    May 16, 2011 at 3:10 pm

    Zwar denke ich nicht, daß man über so etwas diskutieren müssen sollte, denn der ausgewählte Begriff sollte ohne Erklärungen sitzen, aber nun.

    Was Du mit dem Schweinebeispiel meinst, verstehe ich. Das wäre so, als würde man selbst als “Nazi” bezeichnet und erwiderte dann mit “Rotlackierter Nazi”. Von solchen Detaillierungen und Abstufungen würde ich auch abraten.

    Aber wieso sollte es auf einen selbst zurückfallen, wenn ich einen Gegner mit genau dem selben Begriff benenne wie er mich? Dann ist doch Gleichstand hergestellt. Obendrein auch wünschenswerte Verwirrung. Und auch wichtig: Ich zeige an, daß ich den mir gegebenen Namen “Nazi” für mich selbst nicht akzeptiere, was jedoch der Fall wäre, wenn ich den Gegner anders nennen würde.

    Ich denke, wir müssen verstehen, daß “Nazi” DAS ultimative Totschlag-Schimpfwort ist. Wer dieses benutzt, kann niemals verlieren. Darum haben wir nur die Chance, ein Unentschieden zu erreichen, und zwar mit genau dem selben Mittel.

    • May 16, 2011 at 4:02 pm

      Gleichstand ist gerade nicht hergestellt, weil der Bürger mit “Nazi” uns verbindet. Oder besser: all jene, die sich gegen hemmungslose Masseneinwanderung stellen und Deutschland erhalten wollen; also alle von PI, über REP, bis DVU, PRO oder NPD. Selbst TEile der CDU-Basis sind dann erfasst.

      Ich kann die antideutsche Front zwar Nazi nennen; aber sie werde fragen, woran ich das denn festmache; sie seien doch nicht nationalistisch etc. Schon ist man wieder in der Defensive.

      Ein Beispiel: Zwei Kinder im Sandkasten: A: “Du Schwein!” Darauf B: “Selber Schwein!”.

      Wer hat gewonnen?!

      Das reine “Nazi” entgegenwerfen ist zwar nicht so wirkungslos wie “Roter Nazi!”; aber m.E. gibt es bessere Begriffe.

  120. Deutsche Rundschau
    May 16, 2011 at 5:53 pm

    Und Du willst es so hinnehmen, daß der Bürger “Nazi” mit uns verbindet? Man kann diesen Disqualifizierungsversuch doch nicht besser entwerten und ins Absurde führen, als ihn inflationär selbst bei jeder Gelegenheit auf andere anzuwenden. Selbst wenn es so sein sollte, daß die Bürger nur uns damit in Verbindung bringen, ist es doch besser, ein gleichrangiges Schimpfwort zu benutzen als ein schwächeres.

    Zu Gegenfragen, wie Du befürchtest, würde es nicht kommen. Leute die andere als “Nazi” bezeichnen, wollen und können keine politische Diskussion führen, sondern wollen ihre eigenen Ansichten nur als moralisch einzig richtige durchsetzen. Einige Kommentatoren unter dem erwähnten PI-Artikel (und ich selbst auch) hatten schon die Erfahrung gemacht, daß die Empfänger der Nazi-Bezeichnung völlig verdutzt sind und überhaupt nicht mehr reagieren können. Das würde sich zwar ändern, wenn sie diesen Begriff öfter um die Ohren gehauen bekämen, aber wenn dann jeder dem anderen “Nazis raus” zuruft, ist die Situation einfach nur absurd, und das wäre doch ein riesiger Fortschritt. Übrigens, wenn Du meinst, sie würden dann Rückfragen stellen, warum machst Du das jetzt nicht auch (ungeachtet der Tatsache, daß sie gar nicht mit Dir diskutieren würden)? Wenn Dir kein Sachargument einfällt, womit Du dem Nazi-Vorwurf entgegnen könntest, bist Du ja irgendwo tatsächlich einer.

    Zu dem Sandkastenbeispiel: Ist das denn nicht die angedachte Pattsituation?! Von B wäre es noch besser gewesen, wortwörtlich ebenfalls “Du Schwein” zu sagen, da man “Selber Schwein” nicht genauso aggressiv ausspricht. Wenn B sicher hätte gewinnen wollen, hätte es allerdings mit “Du Nazi” antworten müssen. Das wird doch auch Kindern schon eingetrichtert, siehe hier:
    http://www.ksta.de/html/artikel/1246883882795.shtml

    • May 16, 2011 at 6:44 pm

      Der “Nazi”-Vorwurf schleift sich mit der Zeit ab – umso wirkungsloser ist es deshalb auch, ihn selbst als Begriff zu verwenden.

      Es gibt zig Parteien, die versucht haben, von diesem “Nazi”-Vorwurf wegzukommen. Alle sind mit diesem Vorhaben gescheitert. Wer für Deutschland ist, ist eben ein Nazi. Unsere Antwort muss sein:

      “Nazi”? Na und! Besser als ein Volksfeind/Antideutscher wie Sie!”

      Wir können die anderen auch deshalb nicht als “Nazi” beschimpfen, weil der Bürger shcon beim Anblick der Zecken sofort weiß, dass das jedenfalls keine “Nazis” sind. Schon bei de Glatzen hatten die Medien ja genug Probleme, den Bürgern dieses (!) Bild eines Nazis einzutrichtern,das ja bislang eher aus blonden Ariern in SS-Uniform bestand.

      Auch diese “Absurdität”, die Du Dir erhoffst, hat nicht zu einem Ablegen dieses Kampfbegriffes geführt. Auch nicht die Tatsache, dass die “nationalen Sozialisten” englische Spruchbänder benutzen und manche von denen nicht von Antifas zu unterscheiden sind.

  121. Deutsche Rundschau
    May 16, 2011 at 7:42 pm

    Was nun, schleift sich der Nazi-Vorwurf mit der Zeit ab oder versuchten schon zig Parteien von dieser Diffamierung wegzukommen? Das ist ja ein Widerspruch. So lange übrigens Parteien und andere Gruppen/Personen einen Großteil ihrer Energie darauf verwenden müssen, keine Angriffsflächen zu bieten, hat der Gegner ja Erfolg. Auf diese Weise verbleibt man alle Zeit in der Defensive und wird sich nie entfalten können. Ob Nazi-Vorwürfe dann eingeschlagen haben oder nicht, ist auch egal, denn unsereins kann sich so nur innerhalb eines ganz eng gesteckten Schlingerkurses bewegen.

    ““Nazi”? Na und! Besser als ein Volksfeind/Antideutscher wie Sie!”” Mit Verlaub, was ist das für eine dämliche Taktik?! Erst den Nazi-Vorwurf akzeptieren und dann mit viel schwächeren, fast niedlichen Tiraden zu kontern versuchen. Also in dieser Art könnte ich mir das nur vorstellen, wenn man den Begriff “Nazi” scherzhaft konsequent für sich selbst beansprucht und ihn dadurch letztlich umfunktioniert. Aber das meinst Du ja sicherlich nicht, da Du ja sagst, das Nazi-Bild der Leute wäre verfestigt.

    “Wir können die anderen auch deshalb nicht als “Nazi” beschimpfen, weil der Bürger shcon beim Anblick der Zecken sofort weiß, dass das jedenfalls keine “Nazis” sind.” Weiß nicht, die Zecken machen einen solch asozialen Eindruck, da könnte dem unbedarften Bürger schon der Begriff Nazi in den Sinn kommen. Andersherum sehen 99,9% der Pro-Deutschen nicht aus wie Klischee-Nazis. Also hat es damit nichts zu tun. Außerdem sollte es ja auch nicht nur um Zecken gehen, sondern um das ganze Meinungskartell bis hin zur Union. Die müssen wir alle als Nazis bezeichnen! Flankiert von weiteren vergleichen mit der NS-Zeit, die ja sogar oftmals zutreffen. Die türkische Flaggenparade in Würzburg erinnerte z.B. viele an 1933. Genau diese Querverbindungen müssen wir ziehen.

    Zum letzten Absatz: Ob man durch die 1:1-Kopie der empfangenen Diffamierungen einen Zustand der Absurdität erreichen kann, ist doch noch gar nicht erprobt. Bisher versuchen sich nur ein bißchen die echten Neonazis an dieser Taktik. Aber wie soll das bei ihnen funktionieren, da sie sich doch selbst als “Nationale Sozialisten” betrachten? Wenn, dann müßten sie ihre Argumentation umdrehen und sich selbst wörtlich ebenfalls als “Antifa” bezeichnen, womit sie meines Erachtens große Erfolge erzielen könnten.

    • May 18, 2011 at 11:25 am

      Das ist kein Widerspruch:

      In der Vergangenheit wirkte der Vorwurf ja – deshalb versuchten viele Parteien davon wegzukommen. In Mitteldeutschland wirkt er kaum noch – deshalb haben rechte Parteien hier auch Erfolge. In Westdeutschland wirkt er noch – deshalb versucht PRO kramofhaft, davon wegzukommen.

      Ich sehe keinen Widerspruch. Denn auch die Indoktrination, die Du mit Verweis auf den Kölner Stadtanzeiger gebracht hast, wird leerlaufen, wenn die Kleinen das erste Mal ein türkisches Messer in den Rippen hatten. Je höher diese “Trefferquote” wird, umso besser.

      Und ich stimme ja zu, dass wir nicht darauf achten sollten, keine Angriffsfläche zu bieten, sondern im GEgenteil, selbst angreifen sollten. Dafür brauchen wir einen Begriff, der konditionierbar ist.

      Letztlich läuft das darauf hinaus, dem Nazi-Vorwurf eine gewisse GLeichgültigkeit zu verschaffen. Das hast Du richtig erkannt. Wenn wir gerade NICHT dem Nazi-Bild der Leute entsprechen (Glatze, Springerstiefel), dann ist die Annahme des Vorwurfs auch zu schaffen, ohne dass die Konsequenzen sonderlich negativ wären.

      • May 23, 2011 at 12:55 am

        Hatte nicht gesehen, daß Du noch geantwortet hattest …

        Ich habe da so meine Zweifel, ob jede unerfreuliche Erfahrung mit unseren Bereicherern nach und nach zu Vernunft in der Wahlkabine führt. Die Wahlergebnisse müßten sich dann doch allmählich mal bessern. Gab es nicht vor ca. einem Jahr mal einen Mord im Süden Hamburgs, nachdem die Volksseele dort wirklich kochte? Was ist davon übriggeblieben? Ich hätte jedenfalls nicht mitbekommen, daß dort seitdem politisch oppositionelle Strukturen entstanden wären. Irgendwie kompensieren die Leute das leider anders. Hier gibt es einen interessanten Artikel zu dieser Thematik: http://korrektheiten.com/2011/04/19/kognitive-dissonanz-und-political-correctness/.

        Bezüglich der Suche nach DEM Schmähbegriff werden wir uns wohl nicht einig. Ich bleibe dabei, daß alles andere als Nazi und Fascho nicht taugt, weil man sonst postwendend genau diese ultimativen Diffamierungen um die Ohren geknallt bekommt und damit als moralisch indiskutabler Verlierer dasteht, so bekloppt es auch ist.

      • May 23, 2011 at 9:43 am

        Liebe Deutsche Rundschau,

        danke für den interessanten Artikel. Gute Kommentare beantworte ich generell! 🙂 Vielleicht sollten wir bzgl. des Schmähbegriffes differenzieren:

        Bei Deinem “Fascho” oder “Nazi” müssten wir anders aussehen – daran arbeite ich ja auch, siehe den verhaltens- und Sprachkodex. Solange wir das nicht haben, nimmt uns niemand ab, wenn wir, teilweise ja in Glatze und Springer, “Nazi” schreien. “Antideutsche” oder “Volksfeind” können wir aber jetzt schon rufen.

        Derartige Begriffe eignen sich auch dazu, sie etwa in einer Talksendung im Fernsehen zu verwenden (da klänge “Nazi” schon wieder zu vulgär) – wir müssen ja auch an die Zukunft denken 😉

  122. Europium
    May 19, 2011 at 2:27 am

    Mir ist gestern noch was schönes eingefallen, nachdem ich festgestellt habe, dass ich bei Twitter auf ne Nazi-Liste gesetzt wurde und einen Gegenstück dazu ins Leben rufen wollte: Regenbogenpopulist ! 🙂

  123. May 23, 2011 at 11:08 am

    @ Voxpopuli

    Im letzten Kommentar hatte ich ein Leerzeichen vergessen: Statt “nachdem” müßte es “nach dem” heißen, wodurch sich die zeitliche Reihenfolge umkehrt.

    Man wird es im Umfeld von Deutschland-Echo nicht gerne lesen, aber ich halte gar nichts von der Gesamtrechts-Idee und beziehe die Rechtsaußen-Fraktion deshalb in meine Überlegungen nie mit ein. Ich wüßte nicht, wie man da eine gemeinsame Argumentationslinie herstellen könnte. Soweit ich weiß werden die etablierten Politiker auf Demos als “Demokraten” bezeichnet (“Die Demokraten bringen uns den Volkstod”). Von solch einer Positionierung aus kann man auch mit der raffiniertesten Rhetorik auf keinen grünen Zweig kommen. Unsere wichtigste Aufgabe sollte es vielmehr sein, den schlafenden Mitmenschen klarzumachen, daß wir KEINE demokratischen Zustände haben.

    Übrigens frage ich mich öfters, wieso es trotz der entgegengesetzten Ansätze regelmäßig zu Wechseln vom einen ins andere oppositionelle Lager kommt, und zwar in beide Richtungen. Ich vermute, daß die pure Verzweiflung der Grund ist.

    • May 23, 2011 at 5:38 pm

      Das mit den Wechseln ist mir auch schon aufgefallen – manchmal mag es Bezahlung sein, allzu oft aber wohl tatsächlich die Verzweifelung. Das beweist aber auch, dass die Unterschiede in diesen Milieus gar nicht so groß sind.

      Wenn Du die Sachsen-NPD neben die PRO-Gruppe in Köln stellst, wird man kaum einen Unterschied merken; erstere mag eher die sozial Schwachen ansprechen; letztere die Gutbürgerlichen – aber die Themen sind identisch.

  124. Husar
    May 23, 2011 at 7:29 pm

    Jungs, habt ihr keine anderen Probleme, als die, wie ihr den Gegner bezeichnen wollt, wie man immer das Wort wählt, der Feind ist gesucht. Der Volksverräter oder Volkszertreter, der linke Nazi oder wie auch immer, der Feind ist ausgemacht, da braucht man keine ellenlange Ergüsse. Der Feind ist und bleibt Feind !

    • May 23, 2011 at 8:19 pm

      Lieber Husar,

      Du magst in den Topf der Weisheit gefallen sein – aber der Normalbürger nicht. scon alleine Deine Aufzählung zeigt, mit welch vielfältigen Begriffen man all das bezeichnen kann, was Du unter “Feind” subsumierst.

      Du konditionierst damit aber nicht – und gerade dieser Effekt soll erzielt werden durch einen einheitlichen (!) Feindbegriff.

  125. Ennrichs Besen
    May 28, 2011 at 8:52 am

    Wie wäre es mit Internazis ?
    Denn die Globalisierung ließe sich ganz gut auch als Internationalsozialismus umschreiben. Und so könnte man die Internationalisierer und Selbstabwickler folgerichtig als Internazis titulieren.

    • June 4, 2011 at 12:40 pm

      Lieber Ennrichs Besen,

      ich hatte mich schon vermehrt gegen die Verwendung des begriffs “Nazi” ausgesprochen. MIt Deinem Vorschlag ließe sich aber leben, weil die Anspielung auf die Globalsierung in nächster Zeit enorm an Gewicht zunehmen wird.

  126. Monarchist
    May 29, 2011 at 8:10 am

    Wir sollten uns vielleicht noch einmal vergegenwärtigen, dass eine Plattform wie diese nicht so etwas wie ein “Politbüro” oder “Zentralkommitee” der Rechten darstellt. Sie kann einfach nur Gedankenanstöße liefern, die jeder für sich gelegentlich in seine persönliche Argumentation (bei Freunden, Bekannten oder auch in anderen Internetforen) anzuwenden in der Lage ist, wenn es um nationale Themen geht. Man sollte sich auch nicht der Illusion hingeben, dass ein hier gefundener Begriff es in die Talkshows des Mainstream-Fernsehens hinein schafft. Dazu funktionieren die Netzwerke der Political Correctness in den etablierten Medien zu perfekt. Im Hinblick darauf nur der historische Vergleich, dass auch das DDR-Fernsehen, so viel ich weiß, nahezu bis zum Schluss unverdrossen Staatspropaganda über den Äther transportiert hatte. In der gegenwärtig existierenden “DDR-light”, zu dem die Bundesrepbulik tendenziell verkommen ist, stellen sich Dinge ähnlich dar.

    Ich meine, dass jeder, der sich in diesem Forum mit seinen Gedanken engagiert, sinnvollerweise genau den Schlüsselbegriff in der persönlichen Diskussion – wo auch immer – verwenden wird, der im konkreten Kontext am angemessensten erscheint. Man könnte beispielsweise noch an “Deutschtumshasser” oder “Deutschenhasser im eigenen Volk” denken, an “Volksverächter”, “Volkstumsbeschmutzer”, “Traditionsschlächter”, “Brauchtumstöter” usw. Solche Begrifflichkeiten haben den Vorteil, dass sie nicht (oder kaum) polemisch wirken, gleichzeitig aber darstellen, dass es mehr noch um Einstellungen (und weniger um Personen) geht, die etwas Positives in den Dreck ziehen – sei es bewusst oder unbewusst. Das kann recht wirksam sein, wenn man ansonsten peinlich darauf achtet, sich selbst nicht zu Polemik hinreißen zu lassen, auch gedankliche Anleihen vermeidet, die sich auf eine zwölfjährige Periode deutscher Geschichte beziehen.

    Damit meine ich: Man kann meinetwegen sogar die Vision haben, dass ein “nationaler Sozialismus” auf irgendeine Weise erstrebenswert sein mag – ein solcher sollte sich aber völlig neu erfinden. Bei all den mentalen Assoziation, die mit dem seinerzeit real existierenden Nationalsozialismus einhergehen, konterkariert man sein Anliegen, etwas für das nationale Bewusstsein zu tun, wenn man sich alter Terminologien oder gar Feindbilder bedient. Leider merke ich im Bekanntenkreis gelegentlich, wie hartnäckig sich beispielsweise noch ein Antisemitismus bei denjenigen hält, die national orientiert sind. Selbstverständlich empfinde auch ich bestimmte zionistischen Positionen oder maanches Tun und Treiben des Mossad als kritikwürdig – wie im übrigen auch viele Linke. Das ist aber etwas anderes. Die tatsächlichen Verschwörungen, die weltweit durch Machteliten ablaufen, sind wesentlich komplexer (ideologisch wie auch personell), als dass sie sich einzig oder auch nur schwerpunktmäßig den Anhängern mosaischen Glaubens zuordnen ließen.

    Leider bestehen auf nationaler deutscher Seite aber immer noch die alten Reflexe. Und gerade die erinnern mich an Pawlowsche Hunde. Oder mehr noch an Stierkampf: Man hält manchem national überzeugten Deutschen das “rote Tuch” seines Feindbildes aus den 1930er Jahren hin, und er rennt blind darauf zu. Immer wieder, bis er argumentativ abgestochen wird.

    Langer Rede kurzer Sinn: Es gibt eine Zeit vor “Dreiunddreißig”, und ich denke man tut produktiv, pro-aktiv etwas für ein Wiederbeleben eines wohlversandenen nationalen Bwewusstseins in Deutschland, wenn man sich auf die Traditionen des Kaiserreichs besinnt. Deswegen muss das Projekt nicht lauten, realiter wieder eine Monarchie zu etablieren. Sich aber einfach auf die Traditionen dieser Zeit zu beziehen, hilft auch dem national gesonnenen Republikaner weiter (womit ich nicht notwendig die Angehörigen einer konkreten Partei meine). Immerhin waren die Jahre ab 1871 sehr erfolgreich. So sehr, dass die Staats- und Wirtschaftseliten konkurrierender Nationen meinten, Deutschland abschlachten zu müssen. Damit aber wurde das Herz Europas enorm geschwächt. Es zeichnet sich inzwischen jedoch ein Zeitbogen ab, der die Resonanzen des Kaiserreichs als ein wertvolles Potential für die Zukunft erscheinen lässt. Das hat damit zu tun, dass “Karma der Geschichte” Unrecht wie den Versailler Vertrag im Kollektivbewusstsein auf Dauer nicht vergessen sein lässt. Warum also nicht an die erfolgreiche Zeit der Monarchie in Bezug auf unsere Traditionspflege anknüpfen. Wenn hier erst die Betonung liegt, die zentrale Basis des Gedenkens, erspart man sich auch die gesamte Faschismus-Debatte, wird argumentativ ganz natürlich immun gegen Nazi-Vorwürfe. Und es hindert nicht einmal daran, zu Hause über Runen zu meditieren und auch die alten Germanen als Teil deutscher Geschichte wertzuschätzen. Das tat man nämlich auch in der über Jahrzehnte dauernden Zeit des Kaiserreichs. Runenbrauchtum gibt es ja auch in Skandinavien oder England.

    Knüpfen wir also an die historisch erfolgreichste Zeit unserer Geschichte an, an as Kaiserreich, wenn wir heute als national empfindende Deutsche Erfolg im geistigen Austausch mit anderen haben wollen.

    • June 4, 2011 at 12:47 pm

      Lieber Monarchist,

      sicher sind wir hier kein Politikbüro, geschweige, dass es in der Rechten ein zentrales, intellektuelles Organ geben würde. Die Folgen dieses Missstandes spüren wir alltäglich.

      Und ich verweise auf den Text historischen Text zur “Organisation” – schon damals gab es eben die Probleme, dass der Nationale eben ein edler Egoist ist. Er will sich nicht unterordnen und schon gar nicht andere Ideen anerkennen. Er ist schlicht zur Argumentation meist nicht fähig.

      Diesen Missstand wollen wir hier, wie ich meine nicht ohne Erfolg, beheben.

      Insofern erheben wir nicht den Anspruch darauf, dass wir ein Politbüro sind – wir nutzen nur die Kraft der Worte

      Und in Anbetracht des geistigen Potenzials, das sich mittlerweile hier angesammelt hat, kann man das ein oder andere auf den Weg bringen. Und so ganz haben wir alle nicht die Hoffnung verloren, dass mehr Aufnahmefähigkeit in den meisten unserer Kameraden steckt, als das auf den ersten Blick den Anschein macht.

      Das, was Du zu den Pawlow´schen Reflexen gesagt hast, teile ich. Es ist unsere verwundbare Ader, viele kann man in diesen 12 Jahren reizen – aber nicht, weil es alle immer Anhänger der 12 Jahre waren, sondern weil man damit auch unser nationales Empfinden beschmutzt. Der NAtionale wehr sich automatisch gegen allen Schmutz, der von außen auf die Nation geladen wird. Das wird besonders exzessiv bei den 12 Jahren betrieben – deshalb ist die Gegenwehr hier auch besonders groß.

      Hier etwas mehr Gelassenheit zu entwickeln tut Not, ist aber auch ein langer Prozess.

      Wir sollten auf die ganze deutsche Tradition zurückgreifen, nicht nur auf das kaiserreich. Schau Dir mal alte, historische Straßenzüge an und vergleiche sie mit dem BRD-Mist neuer Zeit. Letzteres ist eben nicht “Deutschland”. Wenn wir dieses Lebensgefühl transportieren könnten, wäre schon viel gewonnen Daran sollten wir praxisnah arbeiten!

  127. Monarchist
    June 5, 2011 at 4:42 pm

    Lieber VoxPopuli,

    meine Bemerkung, dieses Forum sei kein “Politbüro” sollte selbstverständlich nicht als Kritik verstanden werden. Ich meine vielmehr, dass jeder, der sich bisher am Thema der Umfrage gedanklich beteiligt hat, dort, wo er künftig Öffentlichkeit herstellen kann, aus der betreffenden Situation heraus genau den Begriff wählen wird, der gerade angemessen erscheint. Das Plus der gesamten Diskussion liegt darin, uns das Pro und Kontra zu verschiedenen Begrifflichkeiten bewusst(er) gemacht zu haben und auch, dass fortlaufend eine darüber hinaus gehende Reflektion bezüglich nationaler Kreativität in Gang gebracht wird.

    In diesem Sinne freue ich mich auch darüber, dass hier Gelegenheit besteht, einmal die Grundlagen zu erörtern, worauf wir uns als Nationalen eigentlich beziehen wollen und können. Ich halte es in der Hinsicht mit einem alten Marketingprinzip: Willst du als Unternehmen dein Produkt optimal an den Mann (bzw. an die Frau) bringen, so kümmere dich vor allen Strategien im Verkauf um die Grundlagen in der Produktion und stelle für dich eine Unternehmensphilosophie her. Daraus ergibt sich so etwas wie eine “betriebliche Identität” oder in Neusprech-Verion: die “Corparate Identity”. Ich kehre deshalb also immer wieder gern zur Suche nach den Wurzeln im Historischen zurück, weil es in der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner (denke ich etwa an relevante Strömungen in der NPD) an Klarheit in exakt diesem Punkt oft noch mangelt, den ich hier angspreche.

    Natürlich braucht man sich als Nationaler nicht allein auf das wilhelminische Kaiserreich zu beziehen – , die Weimarer Republik, 1848, die Paulskirche in Frankfurt, die daraus entstandenen studentischen Verbindungen, Preußen, das “Heilige römische Reich deutscher Nation”, Arminius, der Cherusker, usw. sind natürlich auch Bezugspunkte für ein Nationalverständnis. Gleichwohl gilt nahezu als Gemeingut, dass mit dem “zweiten Kaiserreich” der deutsche Nationalstaat als solcher begann.

    Während dieser Phase hatte Deutschland in der Neuzeit international seine stärkste Bedeutung errungen und wurde erstmals zu dem weltwirtschaftlich wichtigen Faktor, der unser Land trotz Versailler Vertrag und seinen perfekt getarnten Neuauflagen immer noch ist.

    • June 6, 2011 at 12:15 pm

      Lieber Monarchist,

      danke für diese Antwort, an der mir nur ein Punkt auffällt, der der Idee dieser Diskussion etwas zuwiderläuft:

      Wenn jeder in seinem Umfeld den Begriff verwendet, den er in diesem Moment für den besten hält, dann kommt es nicht zu einem Wiedererkennnungseffekt, noch zu einer Konditionierung der Leute.

      Im Sinne eines betrieblichen Marketings, auf das offenbar selbst dei NPD mittlerweile kommt (siehe http://deutschlandecho.wordpress.com/2011/06/05/npd-vizechef-karl-richter-fordert-raus-aus-dem-vergangenheitsghetto/), ist das ein Manko.

      Daran sollten wir arbeiten. Denn wenn der Begriff nicht immer passt, dann ist der richtige noch nicht gefunden.

      • Monarchist
        June 6, 2011 at 3:55 pm

        Hallo, lieber VoxPopuli,

        ein Begriff sollte tatsächlich immer wieder genutzt werden, damit er Wiedererkennungswert erreicht. Das Beispiel des politisch erfolgreichen Lagers auf der anderen Seite aber zeigt, dass es einen Kernbegriff gibt, zu dem aber noch alternierende Wortmunition bereit steht. In erster Linie werden wir mit dem Vorwurf “Nazi” konfrontiert, dann gibt es noch “Neo-Nazi”, egal, ob man das Geringste damit zu tun hat oder nicht. Inzwischen sind “rechts” oder “rechtsextrem” genauso zu geläufigen Kampfbegriffen geworden.

      • June 6, 2011 at 4:57 pm

        Lieber Monarchist,

        die Linekn wissen eben, wie es geht. Aus einem, völlig im Konsens befindlichen, Kampf gegen die alten Nazis wurde langsam ein Kampf gegen Rechtsextreme und dann gegen Rechte.

        Das war so erfolgreich, dass man damit weite Teile der alten Stahlhelm-CDU mundtot machen konnte.

        Vielleicht gelingt uns dies ja auch mal mit einem anderen Begriff. Leider ist heute, anders als in den 50er Jahren, noch nicht einmal die Jadg auf alte StaSi-Täter allgemein konsensfähig…

      • Monarchist
        June 6, 2011 at 5:24 pm

        Grüß dich, VoxPopuli,

        mir fällt gerade noch etwas ein: Ich kann deine Sorge in Bezug darauf verstehen, dass ein vieltönender nationaler Chor bis hin zum Missklang mehr schrill als effektiv ertönen kann. Die praktische Konsequenz sehe ich zu einem Teil gleichwohl anders herum.

        Hm, stimmt schon: Ein Begriff sollte als Spitzenbegriff heraus gefiltert werden, der durch Wiederholung Wiedererkennungswert erlangt. Wie ich in meiner vorhergehenden Antwort andeutete, braucht dieser m. E. jedoch keine Exklusivstellung zu haben – macht die Linke auch nicht, die wahlweise von Nazis, Rechtsextremen, Rechten oder auch mal vom “Hitler von Duisburg” spricht.

        Wichtig!!!!!! erscheint mir eher ein kleiner Katalog derjenigen Begriffe zu sein, die im Laufe unserer Diskussion sozusagen “durchgefallen” sind. Mehrfach wurde von Mitdiskutanten schon angesprochen, dass es Formulierungen gibt, die zu sehr Fronten aufbauen und daher unsympathisch wirken. “Volksfeind” gehört aus meiner Sicht dazu, ein Wort, das ich im Sinne einer “Negativliste” zu den möglichst zu vermeidenden Begrifflichkeiten zählen würde (siehe unseren oben stehenden Diskussionsverlauf, was das Kontra betrifft).

        Filter für Vermeidung also ja, Filter für ausschließliche Verwendung eines Einzelbegriffs auch und gerade aus Gründen des Polit-Marketings nicht.

  128. Monarchist
    June 5, 2011 at 5:11 pm

    Noch kurz etwas: Ich habe hier im Block heute gerade gelesen, dass sich in der NPD offenbar etwas in eine recht interessante Richtung bewegt. Was Karl Richter äußert, finde ich konstruktiv. Und daran anknüpfend meine ich auch nicht, dass man gerade zu “Kaisers Gedenken” gleichsam bei einem schwar-weiß-roten Fahnenmeer anlässich von NPD-Auftritten bleiben sollte (waren ja immerhin die alten Reichsfarben). Von den Assoziationen her wird Schwarz-Weiß-Rot öffentlich leider in der Regel falsch verstanden, einfach, weil es allzu vielen an Geschichtskenntnissen fehlt. Es geht mir mehr darum, die Monarchie und insbesondere das Gedenken an den sozial orientierten und oft diffamierten Wilhelm II im Herzen zu tragen – und damit die Wurzeln des deutschen Nationalstaats zu verinnerlichen (dabei gleichzeitig auf natürliche Weise immun gegen Nazi-Vorwürfe zu sein).

    • June 6, 2011 at 12:19 pm

      Die IDee der Immunität ist ja gut gemeint; aber mittlerwiele macht man sich geschickt daran, jedes nationalbewusstsein, auch jenes, das auf den kaiser gerichtet ist, zu verunglimpfen in dieser BRD.

      Es gibt ja nicht wenige Propagandisten der Gegenseite, die eben deutsche Geschichte als linear mit Blick auf Auschwitz beschreiben würden. Teilweise wird das ja auch von “seriösen” Historikern vertreten.

      So ganz immun ist man also nirgends, wenn man sich auf deutsche Geschichte bezieht. Und lies mal die Kontrollratsgesetze der Alliierten: Man hat Preußen als “Sinnbild des deutschen Militarismus” ausgelöscht. Die Alliierten wussten also ganz genau, was sie zerstören wollten.

      Ebenso als sie Bezug nahmen auf die Kriegsdenkmäler ab 1914. Wenn du Interesse hast und es selbst nicht “ergoogeln” möchtest, kann ich Dir die Stellen in den Kontrollratsgesetzen gerne nennen.

      • Monarchist
        June 6, 2011 at 3:47 pm

        Lieber VoxPopuli,

        “gut gemeint” hört sich ein Stück weit an wie “naiv”. Dazu meine Begründung, warum ich meine, dass ein wesentlicher, wenn nicht der zentrale Bezug auf das Kaiserreich keineswegs blauäugig ist: Zwar gibt es keine absolute Immunität gegen den propagandistische Anwürfe in Richtung “Nazi”. Darin gebe ich dir Recht. Selbst die “Junge Freiheit” wird irrwitziger Weise in die Nähe von all den Vorstellungen gerückt, die mit Nazis zu tun haben. Dennoch gibt es so etwas wie eine “relative Immunität”. Sogar auf dem Propaganda-Kanal “Phoenix” kommt die Monarchie noch vergleichsweise gut weg – nicht aus gutem Willen, sondern weil es eben recht schwer ist, das “Haar in der Suppe” zu finden. Da muss dann die vermeintliche Eitelkeit Wilhelms herhalten oder dass er oft auf Jagd gegangen ist. Wenn gar nichts mehr hilft, wird der Kriegstreiber Churchill als Kronzeuge bemüht, der meinte, mit jedem Hammerschlag für deutsche Kriegsschiffe sei die Entente Cordiale und spätere Tripel-Allianz (gegen Deutschland) enger geschmiedet worden – wobei uns tunlichst die geo-strategischen Absichten eben dieses Winston Churchill verschwiegen werden. Dennoch ist das Lamento zu dem angeblich so militaristischen Kaiserreich nichts in Vergleich zu dem, womit sich das “dritte Reich” im anti-deutschen Sinne ausschlachten lässt. Leider gibt es aber nationale Kreise bei uns, die das nicht begriffen haben und sich eisern daran klammern, dass zwischen ’39 und ’45 ja “nicht alles schlecht” gewesen sei – eine nicht selten vertretene Aussage.

        Dieser unglückliche historische Bezug lässt sich wiederum prima von der Gegenseite ausschlachten. Um genau das Phänomen zu vermeiden, ist der positive Bezug auf die Zeit so wichtig, in der nun einmal der deutsche Nationalstaat als solcher entstanden ist. Übrigens ist es mir vor ein paar Jahren passiert, dass ich auf eine Vernissage eingeladen war, wo ich mich schnell von Angehörigen der heutigen Linkspartei umringt sah. Mit einem Glas Wein in der Hand habe ich mich hingestellt und verkündet, ich sei Monarchist und trete insofern natürlich auch für nationale Interessen ein. Mehrere Frauen fanden das richtig “charming”, und nur ein hier lebender Amerikaner wollte abrupt nicht mehr mit mir sprechen. Das Beispiel ist zwar eher anekdotisch und nicht repräsentativ. Aber es zeigt, dass der bewusst und – ich will mal sagen – “gepflegt” altmodische Ansatz auf eine Weise exotisch zu wirken vermag , dass es nahezu entwaffnend rüber kommt. Und ich betone, dass der “richige” historische Bezugspunkt aus meiner Sicht wichtig ist, wenn wir im Sportverein, bei einer Ausstellungseröffnung oder auch im Urlaub privat auf Leute treffen, die teils ganz anders ticken als wir selbst.

        Was die Kontrollratsbeschlüsse betrifft, werde ich mich schlau machen. Danke, für den Hinweis. Aber, sie sollten uns nicht daran hindern, das Kaiserreich zumindest wesentlich in die Reflektion unserer politischen Identität als Bewegung einzubeziehen, wenn nicht gar hier und da offensiv zu vertreten.

  129. Franz von Sickingen
    June 6, 2011 at 5:07 pm

    VoxPopuli :
    Ja, das macht die Antifa. Aber das den etablierten parteien nachzuweisen, wird schon schwieriger.

    Der Begriff “Stasi” ist schon gut, der Begriff „Neostasi“ sogar noch besser. Nur denken Sie zu kompliziert.
    Meinen Sie, wenn die Gegenseite “Nazi” schreit, dass da irgendeine Reflektion stattfindet, dass es eventuell die Falschen treffen könnte?
    Es kann jeden treffen! Und darauf kommt es an und nicht auf jenes: “Ja, das macht die Antifa. Aber das den etablierten Parteien nachzuweisen, wird schon schwieriger.” – Was soll dieser Kleinmut? Der Begriff “Stasi” trifft schon die Richtigen und das Richtige, ob dies die instrumentalisierten Fußtruppen (Antifa) oder deren Drahtzieher sind; nur die jeweiligen Methoden sind filigraner. Warum wollen Sie das nicht begreifen?

    Also, ein wirkungsvoller Kampfbegriff wäre schon gefunden, aber man kann es natürlich komplizierter machen, als es ist.

    • Monarchist
      June 6, 2011 at 5:49 pm

      Lieber Franz von Sickingen,

      “Stasi” hat was, würde ich sagen. Zumal der Verfassungsschutz mir gelegentlich schon wie die Stasi in abgeschwächter Form vorkommt. Und zwar in der Brandmarkung politischer Gruppierungen durch Veröffentlichung dessen, dass eine solche Strömung beobachtet wird. Damit hat man zu einem erheblichen Teil die Republikaner kaputt gemacht, und auch Teilen von Pro-NRW ist bereits ähnliches widerfahren. Es gibt inzwischen zwar ein Grundsatzurteil, das hier wohl Beschränkungen auferlegt, aber ein Verfassungsschutz, der vorzugsweise alles rechts von der CDU unter die Lupe nimmt, hat schon etwas von einer Stasi. Dies hat unsere politische Kultur maßgeblich in einem Sinne geprägt, wie es vom realen Superstaat EU und den dahinter stehenden Kreisen als Linie vorgegeben ist.

      Und die Gesamt-Strömung auf linker Seite des politischen Spektrums einschließlich weiter Teile der linksmutierten CDU hat in ihren Formen der politischen Auseinandersetzung auch bereits manche stasihaften Züge. Ich denke nur an Caffier in Mecklenburg-Vorpommern, der sinngemäß gerade äußerte, die NPD trete viel zu harmlos auf . Dieshalb müsse man sie unbedingt verbieten (http://www.focus.de/politik/deutschland/lorenz-caffier-unsere-uhren-gehen-anders-sie-gehen-vor_aid_634207.html). Selbst wenn ich der NPD bislang nicht sonderlich nahe stehe, geht mir diese Haltung doch gehörig auf den Wecker. Demokratie ist etwas anderes.

      In Blogs bis hin zu den Leserkommentaren auf Welt.de wird häufig auch von der “DDR-light” oder “DDR 2.0” in Bezug auf die Bunderepublik der Gegenwart gesprochen. Der Begriff “Stasi” passt zeitgeistig also in die Landschaft. Und um auch mal boshaft zu sein: Er ist so herrlich aggressiv wie eine kleine, fiese Malaria-Mücke.

  130. Anonymous
    June 23, 2011 at 10:01 am

    Ich bin immer noch für DEMOKRATEN !!!!

    • June 23, 2011 at 10:15 am

      Lieber Anonymous,

      das ist leider nur eine Parole – was gibt es denn für handfeste Gründe, dass der Kampfbegriff “Demokraten” der beste ist?

  131. Petrus Urinus Minor
    July 11, 2011 at 3:29 pm

    Demokrazis.

  132. Letazius
    March 1, 2012 at 11:37 am

    Wie wäre es mit AIDSler. Schließlich verhalten sich die in Rede stehenden Personenkreise zu Deutschland, wie AIDS zu einem Menschen.

    • Letazius
      March 1, 2012 at 1:12 pm

      Ich meinte AIDSer (ohne “l”).

      Dieser Begriff ließe sich mittels einer Kampagnenhomepage à la “Deutschland hat AIDS” relativ leicht in den Mainstream einspeisen. Abgesehen davon ist AIDS ja wohl zweifellos negativ konnotiert und abgesehen davon, sollte eigentlich fast jedem, der sich mal ne Minute Zeit nimmt um dies zu reflektieren, auch sehr schnell klar sein, warum AIDS eigentlich passt, wie Arsch auf Eimer. … Nur so’n Gedanke.

  1. May 6, 2011 at 12:05 pm
  2. June 8, 2011 at 9:26 am
  3. November 9, 2017 at 6:55 am

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