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Wer oder was ist ein “Deutscher”?

eins der ersten Ergebnisse bei der Google-Suche "Deutsch"

Bei der Suche nach einem einheitlichen Feindbegriff ist uns aufgefallen, dass wir an dieser Stelle so lange nicht weiterkommen, bis wir nicht definiert haben, wer wir eigentlich sind. Die Begriffe “Antideutscher”, “Volksverräter” und “Volksfeind” lagen vorne. Dann sind wir also die Deutschen und wir sind das Volk. Klingt irgendwie logisch – doch ist es das auch? Wer sind “die Deutschen”, wen rechnen wir zum “Volk”?  Was ist unser Charakter?

Diese Frage hat niekisch aufgeworfen und mit der Bitte um knappe Beantwortung und unter folgenden Vorgaben als Kommentar eingestellt. Da der andere Strang schon ein wenig überladen ist, wollen wir an dieser Stelle weitermachen:

1. Jeder Mitstreiter benennt in maximal 5 Zeilen Eigenschaften oder Verhaltensweisen Deutscher, die uns bisher nur Schaden gebracht haben. Beispiel: zu starke Fremdenliebe, zu große Gutgläubigkeit usw. Wir finden so negative Eigenschaften der Deutschen, die uns beschreiben.

2. Jeder Mitstreiter benennt in maximal 5 Zeilen positive Eigenschaften Deutscher, die uns vorangebracht haben. Wir finden so positive Eigenschaften der Deutschen, die uns beschreiben.

Wir sehen dann “den Deutschen”, und dann vielleicht auch das Konzentrat der uns gegenüber stehenden antideutschen Front. So können wir dieser einen Namen geben.

Im “WM”,dem weltanschaulichen Minimum für identitäre Kräfte, finden sich zu dieser Frage Ansätze.

Bisher sind eingebracht:

1) Universum:

(-) Unterbewertung des Eigenen & Überbewertung des Fremden; Egoismus, Kleinlichkeit & Kleinkariertheit sowie Spießigkeit – statt Gemeinschaftsgefühl, Stolz und Sinn für das “Große Ganze”.

(+) Erfindergeist, Fleiß, Dichter & Denker…

Deutsche "Fans"

2) Monarchist:

zu 1) Weggucker, Realtivätsverweigerer, Geschichtsreduzierer, Geschichtsklitterer

Anti-deutsche Realitätsverleugner und Weggucker sind Ewig-Gestrige mit Tunnelblick, weil sie eine mentale Fixierung auf 12 Jahre (1933 bis 1945) aus über 1000 Jahren deutscher Geschichte vornehmmen. Sie sind bewusst oder unbewusst Statthalter von weltweit operierenden wirtschaftlichen Eliten (siehe Wallstreet), die global alle Nationen, nicht nur die deutsche auflösen wollen.

(zu negativen Gegenwartseinflüssen, Strömungen usw.)

zu 2) Naturverbundenheit, technisch geniales Volk, Qualitätsbewusstsein, Dichter und Denker, Gutmütigkeit, Gemütlichkeit, Deutsche, die sich einen emotionalen Bezug zur deutschen Geschichte in ihrer Gesamtheit bewahrt haben.

Solche, die ein gesundes (nicht übersteigertes) Nationalbewusstsein pflegen. Mitbürger, die überzeugt sind, dass autochthone Mehrheitsgesellschaft tatsächlich Mehrheitsgesellsachaft bleiben sollte, die sich fantasievoll und friedlich dafür engagieren, mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl.

(zu positiven Attributen der Deutschen)

Weiterer Treffer in der Suchleiste

3) niekisch:

1. (+) Tapferkeit im Krieg

2. (-) Privater Glaube contra Pflicht gegenüber der Nation ( 20. Juli )

4) VoxPopuli

1. Obrigkeitshörigkeit (ambivalent, könnte auch unter 2. gehören) – also Duckmäusertum, nie das rechte Maß gefunden zu haben, kein Gefühl von Brüderlichkeit, zu starke Westbindung

2. Hingabe, Genauigkeit, Sauberkeit, Familiensinn, kulturschaffend, Kreativität, Technikfurcht und zugleich -begeisterung, Kampfeskraft, Entschlossenheit

Ich bitte um weitere Vorschläge!

Interessant ist da wirklich eine Suche bei Google, die ich anlässlich dieses Artikels einmal gewagt habe. Ich suchte nach drei Begriffen: “Deutsch”, “Deustche” und “Deutscher”. Es sind erstaunliche Ergebnisse herausgekommen. Natürlich durften Hitler und ein paar Hakenkreuze in der Aufzählung nicht fehlen. Aber es hielt sich meines Erachtens in Grenzen. Bemerkenswerterweise kam, bis auf ein Kreuzfahrerbild, das “alte Deutschland” so gut wie nicht vor. Als ob wir tatsächlich ein Volk ohne Geschichte und Eigenarten wären. Ganz anders verhält es sich da, wenn man “Franzose” bzw. “francais” (viel Baguette) oder “Engländer” bzw. “english” (viel Fußball) oder “Schweizer” eingibt. So etwa dieses Bild zur “Deutsch-Türkischen Freundschaft” und zur deutschen Technik:

Deutsche Technik

Oder dieses nette Bild, das die deutsche Sprache mit Intelligenz verbindet und, man betrachte die englische Übersetzung, für das Ausland gemacht wurde:

Deutsch = Intelligenz

  1. May 6, 2011 at 2:42 pm | #1

    Da hatte ich mir vor einiger Zeit auch schonmal Gedanken drüber gemacht:

    http://ariald.wordpress.com/2010/04/07/was-bedeutet-es-deutscher-zu-sein-was-ist-das-deutschtum/

  2. DLC
    May 6, 2011 at 3:53 pm | #2

    Ok, also in der Kürze liegt die Würze.

    1. Charakter zu haben und deutsch zu sein ist im Grunde das selbe.

    2. Möchten die Teutschen nie vergessen, was den Befreiungskampf notwendig machte…

    • May 6, 2011 at 4:07 pm | #3

      Bis zu 5 Zeilen für die Beschreibung e i n e s Merkmals hast Du ja, DLC:-)

    • May 6, 2011 at 4:35 pm | #4

      Lieber DLC, meinen herzlichsten Glückwunsch! ;-) Nun wird jeder, der hier die Kommentare liest, auch Deinen beachten! Er fließt ein in das Gesamtwerk.

  3. DLC
    May 6, 2011 at 3:55 pm | #5

    ich hatte versehentlich bei der Aufzählung die Punkte vertauscht^^

  4. Universum
    May 6, 2011 at 4:17 pm | #6

    Zu (+) kann man auf jeden Fall auch noch die (einstmals) “typisch deutschen” Tugenden ergänzen, die man uns noch vor allem im Ausland zuschreibt:

    Z.B. “Ordnung, Sauberkeit, Disziplin, Fleiss, Gehorsam, Pflicht, Ehre, Treue” (aus Arialds Blog)

    • May 6, 2011 at 6:15 pm | #7

      Sind das wirklich “deutsche” Tugenden oder vielleicht doch nicht eher preußische?!

      • May 7, 2011 at 8:46 pm | #8

        Die Frage, lieber Ralle, wäre, ob da ein so großer Unterschied besteht?!

        Vieles, was heute “deutsch” ist, war auch “preußisch”. Vielleicht sollten wir wieder einiges von den Stein-Hardenberg´schen reformen zurückgewinnen.

        Aber mal ehrlich: das Deutschlandbild im Ausland ist doch geradezu eine Mischung aus Bayern und Preußen. Wüsste nicht, dass die Ostfriesen oder die Rheinländer das Bild derart prägen würden.

  5. May 6, 2011 at 4:37 pm | #9

    Zu den obigen Begriffen, die in der engeren Auswahl waren, möchte ich auch noch “Plutos” hinüberretten aus dem anderen Strang. Dieser Wort wird also nicht vergessen. ;-)

  6. niekisch
    May 6, 2011 at 6:45 pm | #10

    “Sind das wirklich “deutsche” Tugenden oder vielleicht doch nicht eher preußische?!”

    Diese Frage, Ralle, beweist mir, daß die Bestimmung des “Deutschen” dem Bestimmen des Feindes vorangehen muß. Eine solche Frage wird in meiner Generation nicht gestellt. Wir haben noch die Schilderungen des Vaters aus dem II. WK und des Großvaters aus dem I. und II. WK – meiner war in beiden – im Ohr. Da war n i e die Rede von Unterschieden der Landsmannschaften in den durch Universum genannten Tugenden.

  7. brueckenbauer
    May 6, 2011 at 11:19 pm | #11

    Deutscher zu sein ist keine Frage bestimmter Eigenschaften, sondern eine der Relation (Gruppenzugehörigkeit).
    Deutscher ist, wer ehrlich und ernsthaft diese bestimmte partikulare Gruppe – das deutsche Volk – aufrechterhalten wil und (die Gruppe und ihre einzelnen Mitglieder) fördern will.

    • niekisch
      May 7, 2011 at 6:39 pm | #12

      Dann wäre Savitri Devi Deutsche gewesen, Brueckenbauer, und das möchtes Du doch nicht behaupten. Diese Inderin kam sogar 1948 um Deutschlands willen ins Gefängnis, aber deswegen war sie doch keine Deutsche..

      • Federschlag
        May 7, 2011 at 6:48 pm | #13

        Sehe ich auch so. Es gibt Ausländer, die sind vom Verhalten her wie Deutsche und es gibt Deutsche, bei denen ich mich schäme, daß sie zum gleichen Volk wie ich gehören. Dennoch: Jeder bleibt das, als was er geboren wurde. Mit den weniger tollen Personen im eigenen Volk müssen wir leider leben.

  8. brueckenbauer
    May 6, 2011 at 11:36 pm | #14

    Natürlich sind Eigenschaften nicht ganz unwichtig.
    Wenn man sich den Deutschen annähern will, tut man gut, auf Eigenschaften zu achten, in denen man sich mit anderen Deutschen identifizieren kann. Aber man kann Menschen (Deutsche) auch wegen Eigenschaften mögen, die man selber nicht hat – oder trotz der Eigenschaften mögen, die sie haben.
    Eine wichtigere Frage wäre: Welche Eigenschaften sollten wir Deutsche uns aneignen? Dazu gehört alles, was man neuerdings unter “Resilienz” zusammenfasst – also die Fähigkeit, sich gegen destruktive/zersetzende Einflüsse zu behaupten.

    • May 8, 2011 at 8:20 pm | #15

      “Eine wichtigere Frage wäre: Welche Eigenschaften sollten wir Deutsche uns aneignen? Dazu gehört alles, was man neuerdings unter “Resilienz” zusammenfasst – also die Fähigkeit, sich gegen destruktive/zersetzende Einflüsse zu behaupten.”

      1. Sind Eigenschaften beliebig aneignungsfähig?
      2. Welche destruktiv/zersetzenden Einflüsse sind denn da gemeint, lieber brueckenbauer?

      • brueckenbauer
        May 9, 2011 at 9:47 pm | #16

        “Destruktiv” – Einflüsse, die einen Menschen unfähig machen, für sein Wohl einzutreten (also sozialpsychologische Faktoren, die einen Menschen “lähmen” – er traut sich nichts zu, schämt sich, wird sich gleichgültig, verachtet, hasst sich usw.)
        “Zersetzend”: speziell solche Einflüsse, die Menschen unfähig machen, zusammenzuarbeiten, um für ein gemeinsames oder wechselseitiges Wohl einzutreten – man macht sie neidisch aufeinander, misstrauisch gegeneinander usw. (wie aus der “psychologischen Kriegführung” bekannt).

        Bestimmte Eigenschaften werden einfach unter den gegebenen Umständen gebraucht. Dann müssen unsere Volksgenossen sie sich aneignen, egal ob sie “typisch deutsch” sind. Vielleicht sind wir Deutschen in dieser Hinsicht dann auch nicht begabt, aber wir müssen sie uns wenigstens einigermaßen aneignen.

        Gebraucht werden z.B. geistige und emotionale Distanz zur Umwelt, Anspruchslosigkeit (d.h. Nicht-Erpressbarkeit), eine möglichst heitere Gelassenheit, Zähigkeit !!!; die Fähigkeit sich auf Dinge zu konzentrieren, die man bergauf bewegen kann (d.h. sich nicht von dem ablenken zu lassen, was man nicht retten kann) usw.- das sind ein paar Beispiele, die mir spontan einfallen.

  9. DLC
    May 7, 2011 at 9:01 am | #17

    Ich möchte noch was zum Begriff Obrigkeitshörigkeit erläutern.
    Es ist ja so, dass heute ein falsches Bild von Realismus existiert.
    Alles was nicht in den Mainstream, bzw. aufs praktische Leben passt, wird ins Reich der Träume verbannt. Deswegen gerät z.B. die Religion gegenüber der Wissenschaft so ins Hintertreffen. Oder unsere Heldensagen und ihr Ehrverständnis gegeüber momentanen “Zweckmäßigkeiten”. Der Alltag prägt nun mal.
    Jedoch entsteht nur im inneren der Seele ein echtes Werteverständnis, nicht durch von oben verordnete “Disziplin”.
    Deswegen finde ich es so wichtig, deutsche Werte im Unterbewussten zu reaktivieren damit so ein echte weltanschaulicher Widerstang gegen das System entstehen kann.
    Beim Thema “was ist ein Deutscher” kommt man einfach um die Rückerziehung nicht herum. Allein schon der eigenen (mangelhaften) Rückerziehung wegen… Denn jeder ist in gewisser Weise vom System degeneriert, bewusst oder unbewusst.

  10. Federschlag
    May 7, 2011 at 5:12 pm | #18

    Ein wichtiges Thema. Anbei meine jeweils fünf Punkte:

    (-) übersteigerte Bewunderung für das Fremde
    (-) Leichtgläubigkeit
    (-) Kleinstaaterei
    (-) Verzicht auf Boden
    (-) innere Streitigkeiten

    (+) Gottesfurcht
    (+) Gründlichkeit
    (+) Gerechtigkeitssinn
    (+) Herkunftsbewußtsein
    (+) Zusammengehörigkeitsgefühl

  11. Federschlag
    May 7, 2011 at 6:14 pm | #19

    Da fiel mir eben ein Lied wieder an, welches auf dem “Conscriptum”-Album Von Thronstahls zu finden war:

    “Denn ernst nimmt der Deutsche die Liebe, den Streit
    Den Glauben, das Recht und Gerechtigkeit
    Er duldet nicht Phrase, Theater, Zierrat
    Er fordert die Treue, die Ehre, die Tat
    Er haßt eine Ordnung bequem und korrupt
    Sie gilt ihm als Teufel und Drache, beschuppt
    Bis Siegfried, Sieglindes erbsündiger Sohn
    Dem Untier bereitet die deutsche Passion”

  12. May 7, 2011 at 8:51 pm | #20

    Bislang haben wir eine schöne Zusammenstellung!

    Die kleine Diskussion hat schon mal einen Streitpunkt gebracht: Stellen wir uns einen Inder mit Turban (oder irgendeinen anderen offensichtlich Kulturfremden vor), der aber alle oben genannten Tugenden verinnerlicht hat und, meinetwegen weil er einen deutschen Vater, das deutsche Volk derart liebt, dass er jedem Nationalen damit Konkurrenz machen würde.

    Ist der dann Deutscher?

    Wir machen zwei Varianten:

    a) er hat einen deutschen Elternteil

    b) er ist reiner Inder

    Was meint ihr?

    • Federschlag
      May 7, 2011 at 9:25 pm | #21

      Meine Meinung dazu:

      b) Definitiv nein. Wer keine deutsche Abstammung besitzt, kann kein Deutscher sein. Adelbert von Chamisso ist für mich auch kein Deutscher, wenn er auch viel für die deutsche LIteratur tat. Ich kann auch nicht nach Frankreich gehen, zwölf Jahre dort leben und dann sagen: Ich bin zum Franzosen transformiert worden, weil ich akzentfrei spreche und genauso lebe wie die richtigen Franzosen.

      a) Wie man mit den Halbdeutschen umgehen soll, ist mir nicht klar. Wie ich heute erst erfuhr ist Daniel Brühl nur zur Hälfte deutsch, seine Mutter war katalonisch. In diesem Fall würde ich aber dennoch sagen, er wirkt doch sehr deutsch. Das kommt wohl darauf an. Es fällt schwer, hier eine endgültige Meinung zu vertreten. Es sind nunmal Mischlinge. Halbdeutsche, keine Deutschen. (Klingt so abwertend, soll es aber nicht sein. Lediglich eine sachliche Feststellung.)

      Fazit: Für mich ändert die Einstellung nichts an der Volkszugehörigkeit. Wenn Serkan die Ostgebiete zurückfordert und Friedrich am liebsten alle Deutschen in Gaskammern sehen würde, ändert das nichts daran, daß sie von Geburt an einem Volk angehören. Das kann man verleugnen, aber an der Abstammung ändert es nichts.

  13. brueckenbauer
    May 8, 2011 at 8:29 am | #22

    Federschl.

    für das was Du meinst, gibt es ein schönes deutsches Wort: “deutschstämmig”. Aber das ist nicht notwendig dasselbe wie “deutsch”. Es gehen ständig Deutschstämmige an andere Völker verloren (in der ersten bis dritten Generation, auch durch Mischehen). Wenn man das zugibt – folgt daraus nicht logisch, dass auch Fremdstämmige dem deutschen Volk beitreten können?

    • May 8, 2011 at 8:41 pm | #23

      Dieser Umkehrschluß ist ein unechter Umkehrschluß,lieber brueckenbauer.

      Wenn ich freiwillig einem italienischen Kellner 2.- E als Trinkgeld zustecke und so mein Vermögen vermindere,dann hat nicht automatisch ein reicher persischer Teppichhändler, der gerade vorbeikommt, Anspruch darauf, 2.- E als Ersatz in meine Geldbörse zu stecken.

      Deine Argumentationsweise “riecht” nach Zweckgerichtetheit bei Beliebigkeit der Werte. S o argumentieren bestimmte Behörden:-), mit denen D u sicher nichts zu tun hast, auch wenn Du oben von destruktiv/zersetzend” sprichst und beim googlen des Begriffs “Resilienz” ( s. 8:20 ) sofort ein gewisser Zusammenhang auftaucht.

  14. DLC
    May 8, 2011 at 7:10 pm | #24

    “Jeder bleibt das, als was er geboren wurde.” Aber die Saat kann mehr oder weniger gut aufgehen…

    Im Einzelnen finde ich einen “guten Ausländer” besser zu verwenden als einen “schlechten Deutschen” insbesondere im politischen Kampf…

    Und wenn ein erwachtes Deutschland erst mal steht, wird auch das biologische deutsche Volk mehr Reinheit sowie Zukunftsfähigkeit haben.

    Und das große Ganze sollte es ja sein, was zählt. “Der Abgrenzungswahn darf es nicht sein, was uns hindert.” um einen vielzitierten Spruch von vox zu verwenden.

    Sonst diskutieren wir hier noch über die Facetten, die einen identitären Bayern von einem identitären Preußen unterscheiden, während in der Realität schon nichts mehr davon zu finden ist und es umso leichter für die Gegner wird, uns zu widerlegen, weil die Realitäten sich schon längst grundlegend gewandelt haben werden…

    Man kann die Abgrenzungen “zur rechten Zeit” vornehmen. Es wurde ja in früheren Staaten auch z.B. zwischen einem Staatsbürger und einem Reichsbürger mit unterschiedlichen Privilegien unterschieden.

    Die Henne sollte jedenfalls nicht vor dem Ei kommen.

  15. May 8, 2011 at 7:53 pm | #25

    (+) romantisch

    (+) naturlieb

    (+) hegend und pflegend

    (+) einen höheren Sinn suchend

    (+) forschend

  16. brueckenbauer
    May 9, 2011 at 9:26 pm | #26

    Niekisch,

    es geht nicht darum, dass irgend jemand “Anspruch darauf hat”, als Deutscher (Perser oder sonstwas) zu gelten.
    Die Situation ist von Fall zu Fall sehr verschieden. Kinder aus Mischehen z.B. könnten sich auf beide Ethnizitäten hin orientieren, dann gibt u.U. den Ausschlag, welches der bevorzugte Elternteil ist. Bei Menschen, die rein fremdstämmig sind, hängt es davon ab, wie gut die Beziehungen zum Herkunftsvolk sind. Manchmal sind diese Beziehungen aus praktischen Gründen nicht aufrechtzuerhalten. Manchmal ist der Betreffende im Bösen mit seinem Herkunftsvolk auseinandergegangen und möchte geradezu von ihm loskommen.

    In einer allgemeinen Volkswissenschaft müssen diese Umstände doch gleich behandelt werden, egal ob das einen Perser in Deutschland oder ein Deutschen im Iran betrifft.

    Ich bringe das Problem auf die Formel “Helfen oder gelten”. Wer ehrlich und ernsthaft mitHELFEN will, sollte nicht zurückgewiesen werden. Wem es bloß oder vorwiegend darum geht, als Deutscher zu GELTEN, der sollte freundlich, aber nachdrücklich darauf hingewiesen werden, das diese Einstellung keine ausreichende Basis für ein Zusammenleben ist. Und er sollte sich nicht darauf hinausreden können, dass er “bloß wegen seiner Abstammung” abgewiesen wird.

    • niekisch
      May 10, 2011 at 6:08 am | #27

      Das liest sich nun aber wirklich einleuchtender, brueckenbauer. Aber ob es eine “allgemeine Volkswissenschaft” geben kann? Da bin ich skeptisch, der Begriff könnte durch die antideutsche Front mißbraucht werden, um die angebliche Gleichheit aller Menschen und Völker wissenschaftlich zu belegen.

  17. Rungholt
    May 9, 2011 at 10:55 pm | #28

    1.Egoismus, Materialismus, Spießertum, Kleinkariertheit, Duckmäusertum, Verleugnung oder gar kein Bewusstsein mehr für die eigene nationale und kulturelle Identität und die Anbiederung an das Fremde, Naivität, Gleichgültigkeit, Neid, manchmal den Hang dazu gute Dinge zu übertreiben, teilweise ein etwas unterkühltes Temperament… aus Angst und bürgerlichem Leben wurde nie eine Kette gesprengt…

    2. Unsere klassischen Tugenden wie Fleiß, der idealerweise zum Wohlstand und Fortschritt beitragen sollte, Ehrlichkeit, Sauberkeit, Disziplin, Genauigkeit, den Hang zur Perfektion, kulturschaffend, Familiensinn, Kinderfreundlich, Kampfesmut, Furor Teutonicus (teutonische Wut), Entschlossenheit, scharfsinnig, Brüderlichkeit, naturverliebt, gemütlich, lustig und trinkfreudig…

    Eines möchte ich noch schreiben, es schmerzt heute umso mehr, wenn man darüber nachdenkt, welche Rolle wir, als Nation, in der Vergangenheit eingenommen haben. Wir hatten und haben den Geist, die Dichter und Denker und wir haben auch die starken Arme. Zusammen eigentlich ein perfekter Zustand.

    Man weiß wie es mal war oder wie es wieder sein könnte…wir hatten und wir haben immer noch das Potential einem Volkstod entgegenzutreten. Kämpft auf allen Ebenen, fördert, helft und unterstützt eure Brüder und Schwestern. Macht Kinder!!!

    Es lebe das heilige und ewige Deutschland

  18. niekisch
    May 10, 2011 at 6:13 am | #29

    Danke, brueckenbauer, für den Kommentar von gestern 9.47. Jetzt kann ich zustimmen, wobei ein letzte Zweifel bleibt, ob nicht wieder eine Spaltung entsteht, wenn Eigenschaften angeeignet werden sollen.

  19. DLC
    May 10, 2011 at 5:16 pm | #30

    “Fazit: Für mich ändert die Einstellung nichts an der Volkszugehörigkeit. Wenn Serkan die Ostgebiete zurückfordert und Friedrich am liebsten alle Deutschen in Gaskammern sehen würde, ändert das nichts daran, daß sie von Geburt an einem Volk angehören. Das kann man verleugnen, aber an der Abstammung ändert es nichts.”

    Ich frage mich jedoch nur, was die Frage nach der Abstammung bezwecken soll..?
    Und wer von den beiden oben angesprochenen für den politischen Kampf geeigneter ist..?

    • Federschlag
      May 10, 2011 at 6:02 pm | #31

      Ich sehe die Frage nach der Abstammung als zentral an.

      Wenn wir das aufgeben, dann können wie die BRD doch nur beglückwünschen. Jeder Mensch, der einen Paß hat, ist Deutscher. Holen wir uns 10 MIllionen Afrikaner und das deutsche Volk ist vor seinem Aussterben gerettet worden. Hurrah!

      Oder was bitte ist daran falsch, daß Millionen Fremde “Deutsche werden”? Ist doch toll!

      • DLC
        May 13, 2011 at 11:31 am | #32

        Die Frage nach der Abstammung sollte im eigenen Leben und in der höchsten politischen Ebene zentral sein.

        Aber im “politischen Kampf von unten” ist sie fruchtlos, wenn nicht gar kontraproduktiv… Sie führt zur Spaltung und zu Waser auf den Mühlen der Plutokraten.

        In erster Linie ist jeder erst einmal Mensch und zur “artgerechten Haltung” gehören Identität und Wurzeln automatisch. Aber an der Abstammungsfrage und an “Eigenschaften” rumzudoktern hilft doch nichts. Entweder hat jemand Charakter oder nicht und einzelne Eigenschaften zu benennen finde ich müßig.

      • May 16, 2011 at 2:01 pm | #33

        Lieber DLC,

        Charakter ist meines Erachtens anerzogen. Niemand wird mit Charakter geboren. Charakterbildung findet in Wüsten und auf dem Schlachtfeld statt. Aber geboren wird damit niemand.

  20. Federschlag
    May 10, 2011 at 5:47 pm | #34

    @Vox Populi:

    Ich weiß nicht, ob es hier paßt, aber aus aktuellem persönlichem Anlaß kam mir eine Idee:

    Es gibt ja den sogenannten Amerikanischen Traum, der heute auch noch weit verbreitet ist. In meinen Augen ein politischer Mythos, der wenig mit der Realität zu tun hat.

    Die Frage: Haben wir etwas vergleichbares? Was ist der deutsche Traum?

    Brauchen wir so etwas überhaupt?

    Gibt es so etwas bereits?

    Soll man einen schaffen?

    Ist mir heute nur mal so gekommen …

    • May 10, 2011 at 6:51 pm | #35

      Lieber Federschlag,

      das ist ein hervorragender Vorschlag. Sollten wir uns merken. Auf FB hatte schon einer die Idee, mal etwas zum Thema “Freiheit” in all ihren Facetten zu machen.

      “Leider” habe ich noch zahlreiche Artikel “in der Pipeline”, so dass ich, neben Beruf und Familie, nicht alles machen kann. ;-) Vor allem, wenn Du bedenkst, dass ich beim letzten Artikel rund 260 Kommentare betreuen musste. Und anders als die Macher von deutschlandecho bekomme ich dafür kein Geld :-D

      Aber Gastbeiträge sehe ich stets gerne! Ansonsten musst Du etwas warten, bis ich mich des Themas annehme.

      • Federschlag
        May 10, 2011 at 8:17 pm | #36

        Ich bin mir derzeit nur nicht sicher, wie man einen Deutschen Traum schmieden könnte. Aber ich kann ja mal nachdenken, was sich da anbieten würde als Konzept.

        Der von niekisch genannte positive Bezugspunkt “einen höheren Sinn suchend” lächelt mich dabei irgendwie an. Was kann man da machen? Ich denke einfach mal nach. Oder unsere Wiederaufbauleistungen? Wir sind ja doch immer wieder aufgestanden …

        Ich denke mal darüber nach.

      • May 11, 2011 at 6:43 am | #37

        Das “deutsche Stehaufmännchen” wäre tatsächlich eine gute Idee. Hier sollte man auch die Trümmerfrauen einbinden, so unglaubliches geleistet haben, bis die BRD sie wieder zu Hausmütterchen gemacht hat.

        Also ich bin gespannt.

        Klar ist,d ass wir eine geistige Weltmacht waren – und das zieht nach wie vor an. Auch die Landschaft ist in Europa einzigartig. Das könnte man zu einem Traum weben – etwa, dass man in diesem Land zu geisitgen Höchstleistungen kommen kann.

  21. brueckenbauer
    May 10, 2011 at 8:31 pm | #38

    Niekisch,

    diese “allgemeine Volkswissenschaft” muss man ja nicht neu erfinden. Sie fängt mit M. H.Boehm und K.C. von Lösch in den 1920er Jahren an und reicht mindestens bis in die 1970er Jahre (Kreis um die Zs. “Europa ethnica”). Als eigenständige Wissenschaft ist sie damals besonders von J.W.Mannhardt proklamiert worden (Festschr. “Weltweite Wissenschaft vom Volk”, 1963). Das große systematische Handbuch ist Heinz Kloss “Ethnopolitik” von 1969; da wird dann wirklich die ganze Welt einbezogen. Ich halte dieses Buch für völlig unentbehrlich. Man kann die anliegenden Probleme und die verschiedenen Lösungsversuche ganz systematisch-akademisch behandeln und dann immer noch entscheiden, was davon nun konkret auf die heutige Lage unseres Volkes passt.

  22. brueckenbauer
    May 10, 2011 at 8:43 pm | #39

    Unabhängig davon hast Du natürlich recht mit dem Hinweis auf Wissenschaftler, die versuchen, “Volk” allgemein (B. Anderson)bzw. das “deutsche Volk” (S. Salzborn) zu dekonstruieren. Der letztendliche Einwand dagegen ist m.E., dass jedes Volk eine Willensgemeinschaft ist. Und wenn 10 Millionen Leute sich auch zukünftig zu einem deutschen Volk vereinigen wollen, wird sich jeder Professor umsonst daran abarbeiten, uns zu erklären, dass es uns gar nicht gibt.

    • DLC
      May 13, 2011 at 11:36 am | #40

      falsch, denn der Professor wird von Politik und Markt gegen uns instrumentalisiert. Es geht ja nicht nur darum, was jemand konstruiert, sondern dass es ganz real in allen Ebenen in den Alltag eingebaut wird.

      Und eben deswegen finde ich den Bezug nur aufs “deutsche Volk” zu schwach. Auch die Fremdvölker in Deutschland sollten daran erinnert werden, dass sie im “deutschen Traum” stärker an ihrer eigenen Identität und Volkszugehörigkeit festhalten können, als es momentan der Fall ist.

      Zuguterletzt gehts ja wirklich nur gegen “die da oben”

  23. +Kreuz+
    May 10, 2011 at 11:26 pm | #41

    (-)hat das grundsätzliche Bestreben sich aus Problemen heraushalten zu wollen

    Beispiel: Der Skandal um Missbrauchsfälle in einem Studienseminar der Kapuziner wurde durch eine anonyme(!) Anzeige ans Tageslicht gebracht:
    http://www.focus.de/panorama/welt/sexueller-missbrauch-neue-faelle-in-bayern-und-hessen_aid_486628.html

    In anderen Ländern hätten die Väter der missbrauchten Kinder den betreffenden Kapuziner mit einer Axt besucht…

    (-) hat tausende von guten Vorschlägen was ANDERE tun sollten, tut selbst aber rein gar nichts nichts.

    Beispiel: Bei einer Debatte über Salafisten auf DE hatten einige Leute den realitätsfremden Vorschlag, die Hooligans von Borussia Mönchengladbach sollten sich des Problems annehmen…

    (-) weltweit einzigartig: Da keine rechte Partei zu 100% seinen Vorstellungen entspricht, wählt er lieber eine Partei mit der er nur zu 10% übereinstimmt oder geht gar nicht wählen (weil es die Mehrheit im Lande so tut).

    (-) redet sich selbst Sch..sse schön, findet bei Alternativen immer ein Haar in der Suppe.

    Beispiel: Grafenwalder…

    • May 11, 2011 at 6:53 am | #42

      Lieber +kreuz+ (der leider nie eine anschreibbare E-Post-Adresse angibt…),

      an Deinen Worten ist viel Wahres dran. Der deutsche Michel liebt es, im Kleingarten zu sitzen und anderen beim Verrichten schädlicher Dinge zuzusehen. Auf geschichtliche Bezüge will ich gar nicht eingehen.

      Den Deutschen fehlt bisweilen “der Arsch in der Hose”. Das betrifft uns aber alle selbst auch. Was tun wir denn? Die meisten schreiben doch jier nur Kommentare; noch nicht mal fürs Flugzettelverteieln reicht es. Könnte einen ja doch mal einer erwischen ;-)

      Ich glaube auch, dass die wenigsten etwas dagegen hätten, wenn man das Ausländerproblem radikal lösen würde. Man hört das doch immer wieder, wenn es etwa um linke oder rechte demos oder um die Ausländergewalt geht: “Man (!) sollte denen mal richtig mit dem Knüppel einen über den Kopf ziehen, dann werden die wieder vernünftig!”

      Das ist oft eine Argumentation alter Herren, die in ihrer freizeit CDU wählen. Aber selber machen? Fehlanzeige!

      Solange das die Unrechtsdiener der BRD machen, ist das in Ordnung – man selbst züchtet lieber Rosen.

      Ihr solltet mal Heidegger zum Thema “man” lesen – herausragend. Vielelicht ist das auch eine urdeutsche Erfindung. Das “man”.

      Das erkklärt auch, dass “wir” es immer “die anderen” oder “den Staat” machen lassen.

      Dass sich diese deutsche Eigenschaft gerade beim Kampf gegen den Untergang nachteilig auswirkt, ist tatsächlich so singulär, wie manch anderes…

      • +Kreuz+
        May 11, 2011 at 9:02 am | #43

        Lieber VoxPopuli,

        wie es der Zufall will, zeigt das heutige Tagesgeschehen genau das was ich meine:

        “Offensichtlich nehmen Gruppen junger Libanesen Veranstaltungen dieser Art verstärkt zum Anlass, um Randale zu machen. Sie provozierten Schlägereien ganz gezielt. Diese Situation gab es in den letzten Jahren immer häufiger, und die Angriffe werden immer brutaler.”
        http://www.kompakt-nachrichten.de/?p=5987

        Reaktion von deutscher Seite: Fehlanzeige

        Im Gegensatz dazu Australien im Jahre 2005:

        “Sydney – Wie der Sender 2GB berichtete, wurden heute die Schaufenster von Geschäften eingeschlagen und Fahrzeuge beschädigt. Schauplatz war wieder der am Strand gelegene Stadtteil Cronulla, wo sich schon gestern mehrere tausend weiße Jugendliche Kämpfe mit Gleichaltrigen arabischer Abstammung sowie mit der Polizei geliefert hatten, angeblich um gegen einen Angriff von Libanesen auf zwei Rettungsschwimmer zu protestieren.”
        http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,389985,00.html

        P.S. Ich werde mir nun wirklich ‘mal eine Email-Adresse zulegen. Die von mir angegebene Adresse wird von mir seit Jahren nicht mehr benutzt und ist deshalb wahrscheinlich gelöscht worden… ;)

      • May 13, 2011 at 8:32 am | #44

        Das mit der Mailadresse wäre sinnvoll – ich empfehle http://www.safe-mail.net

        Von den Randalen in Sydney hatte ich seinerzeit auch gelesen – es hat mein Australienbild positiv beeinflusst. ;-) Dort führte das liberale Dasein offenbar nicht dazu, dass man sich verleugnet. In der BRD führt es indes zur völligen Kampfesschwäche. Der deutsche Michel wird sich von dererlei Volksfesten zukünftig einfach zurückziehen. Das ist seine “Lösung” des Problems. Solange, bis der Libanese in seinem Vorgarten steht. Noch dann wird er aber, wie im alten Rom, das Tafelsilber herausrücken. Armes Deustchland!

        Insofern müssen wir verstärkt an die Jugend heran und an diejenigen, die klassischerweise im SPD-Milieu beheimatet sind. Denn diese Personen kommen, anders als das gehobene Bürgertum, das diese Stadtfeste gar nicht aufscht, in Kontakt mit der multikriminellen Lage in der BRD.

      • Federschlag
        May 11, 2011 at 9:26 am | #45

        Besonders negativ aufgefallen ist das deutsche Volk auch, was das Denunzieren betrifft. Musterhaft ist dabei die NS-Zeit: Dort nahm das solche Ausmaße an, daß die NSDAP dagegensteuern (!) mußte. Das kann man wohl leider kaum abstreiten, daß wir da sehr gut waren. Man blicke dann nur die Staatssicherheit der DDR an – ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß die Inoffiziellen Mitarbeiter alle vom bösen “Staat” gezwungen wurden dazu … und egal – hinterher heißt es dann immer: “Wir hatten ja keine Wahl … wir MUSZTEN mitmachen.”

      • May 13, 2011 at 8:36 am | #46

        Es lohnt ein Blick auf http://www.stasi-in-erfurt.de

        Dort kann man die konspirativen Wohnungen sehen, in denen die Spitzel noch heute wohnen!

        Das Denunziantentum passt auch sehr gut zum Michel im Vorgarten, der sich von den Libanesen fürchtet. Was der gut kann, ist Buchführen, sich auf die Lauer legen und dann andere (!) anrufen, die sich um das Problem kümmern. Dann schaut er hinter der Gardine vor und bestaunt “seine” Taten. Ja, das Denunziantentum ist wahrlich eine der größten Krankheiten der Deutschen

        Gerade unten jenen, die besonders “gute” Deutsche sein wollen. Nicht umsonst hat der VS, anders als in den Ausländermilieus und in der linken Szene, gerade bei “uns” soviel Erfolg. Die Spitzel, die die höchsten Verräter sind, tun es in ihren Augen wohl auch noch “für deustchland” oder für “den Staat” – der Rechte ist ja da ohnehin besonders obrigkeitshörig, obwohl er, meist fett beleibt, auf das System schimpft.

      • Federschlag
        May 11, 2011 at 9:32 am | #47

        Nachtrag:

        Irgendwie ist das doch sehr janusköpfig:

        Auf der einen Seite ist doch gerade im Deutschen das Konzept der Freiheit sehr prägend, allerdings sind wir im Denunzieren wohl Weltmeister. Wie paßt das zusammen?

        @voxpopuli:

        Ich denke, es müßte nur einmal ein Anfang gemacht werden, dann würden viele plötzlich nachziehen. Ich denke genau das ist charakteristisch beim Deutschen: Zwar ist der Weg zu etwas immer sehr träge, aber wenn es dann mal soweit ist, dann wird die Sache richtig angepackt. Wenn die Revolution nach unserer Nachbarstaaten die BRD erreicht, darf man damit rechnen, daß diese wesentlich radikaler ausfallen wird.

      • May 13, 2011 at 8:46 am | #48

        Jep, schon der große Propagandameister wusste: “Die Deutschen lernen spät, aber richtig.” Am Ende wirft man uns dann wieder unsere Perfektion und Gründlichkeit vor… Diese Gründlichkeit haben ja letztlich auch die 68er an den tag gelegt bei der Umerziehung. Gründlichkeit, also den Stiefel bis zum Anschlag durchzuziehen – auch das ist eine positive wie negative Eigenschaft der Deutschen.

        Insgesamt möchte ich meinen, dass A M B I VA L E N Z uns am besten beschreibt. Bei jeder Eigenschaft, die wir haben, gibt es immer eine gute und eine schlechte Eigenschaft – und in der Tat: beide Seiten sind immer besonders gut in unserer Volksseele ausgeprägt.

      • DLC
        May 13, 2011 at 11:44 am | #49

        der Untergang ist auch nicht so “offensichtlich” eben das ist das Problem.

        Wenn man sich die vergangenen Jahrzehnte ansieht wurden wir ganz behutsam aus unserer Identität geholt.

        Eben das ist ja das Problem, der Mensch definiert seine Wirklichkeit anhand der eigenen Erfahrungen. Und wenn er “es nicht anders kennt”

        Es ist ja nicht so, dass die Plutokraten es nicht gern anders hätten, aber sie gehen so langsam vor, wie es das Volk gerade noch verkraften kann, ohne aufzubegehren.

        Und mit der nächsten Generation haben sie es dann schon wesentlich leichter…

        Deswegen, liebe Rückerziehung als mit dem Kopf durch die Wand wollen.

        Sonst streiten in 50 Jahren noch Rentner auf Deutschlandecho über alte Zeiten, während draußen kein Funke deutsches mehr zu finden ist und die Leute zu hundert Prozent Partikel der NWO sind.

      • May 16, 2011 at 2:04 pm | #50

        Lieber DLC,

        mit dem Kopf durch die Wand will hier niemand – sonst wären wir auf den Straßen und würden Parolen grölen oder zum Marsch auf Berlin blasen, ohne einen Schimmer Ahnung davon zu haben, wie wir die Verwaltung besetzen.

        Wie weit so mancher Michel schon ist, kann man den Befragungen in diesem Video entnehmen:

  24. brueckenbauer
    May 11, 2011 at 4:56 pm | #51

    Wie motiviert man sich denn? Und wie motiviert man andere?
    Durch kleine Schritte, die zu sichtbaren und dauerhaften Erfolgen führen!
    Deshalb ist Flugblattverteilen nicht der richtige Schrit, um sich zu motivieren. Woran willst Du denn den Erfolg einer Flugblattverteilaktion messen?

    Ich sehe eher die Gefahr, sich vorschnell in irgendwelche Aktivitäten zu stürzen, bevor man wirklich bei dem angekommen ist, was einen selbst motivieren könnte.

    Die sichtbarsten und dauerhaftesten Einrichtungen, die Erfolge symbolisieren, sind m.E. immer noch Gebäude. Deshalb würde ich vorschlagen, sich auf Gebäude zu konzentrieren (wie wäre es mit kleinen Selbstversorgerheimen nach dem Vorbild der Naturfreunde, z.B. einem in Jamel?)

    • May 11, 2011 at 8:01 pm | #52

      Ist mein Eindruck falsch, brueckenbauer, daß Du den Diskussionskern manchmal nicht knacken, sondern ihn etwas wegrollen willst?

    • May 13, 2011 at 8:51 am | #53

      Uns motiviert die Tatsache, dass WIR es sein werden, die den wahren Endkampf führen müssen oder eben vorzeitig ins Gras beißen. Das sind natürlich höhere Ziele. Das macht uns ja die Motivation der “anderen” so schwer, die eben im materialismus gefangen sind. Also müssen wir auch ein wenig materialistischer werden. das ist gewiss eine Gratwanderung!

      Die Flugzettel haben übrigens sehr wohl Erfolg: Ich habe schon einige neue Leser bekommen durch die Anwerbung über Flugzettel; ähnliches kann meines Wissens auch niekisch berichten. Wir müssen in einem Unrechtsstaat eben klein anfangen.

      Und lieber brueckenbauer, nun wollen wir zurück in medias res – sonst lieferst Du in der Tat dem Verdacht, Du wolltest vom Thema ablenken und Nebenkriegsschuaplätze eröffnen, weitere Nahrung.

      • DLC
        May 13, 2011 at 11:48 am | #54

        “dass WIR es sein werden, die den wahren Endkampf führen müssen”

        ich würde dringendst empfehlen, den Blick etwas zu weiten.

        Denn wenn wir in DE den Endkampf führen werden, steht im Hintergrund bereits der wahre Gegner bereit, um die Sieger einzusammeln, wer auch immer das sein wird.

        Natürlich sind das romantische Vorstellungen, “zu kämpfen” aber man darf nicht vergessen, dass gewisse Mächte heutzutage jeden zur Marionette machen, wie gut er es auch meinen mag.

      • May 16, 2011 at 2:09 pm | #55

        Lieber DLC,

        wie soll es dann deiner Meinung nach gehen.

        Ich habe mir ja auch über Deinen Weg, an jedem Einzelnen anzusetzen, Gedanken gemacht. Aber meinst Du nicht, diese Mächte, die Du beschreibst, werden (und haben das die letzten 60 Jahre) das nicht auch verhindern?

        Fakt ist doch eines: 2062 sind wir in der Minderheit – im ganzen Land und gemessen an allen jahrgängen. Ab 2010 sind wir es bei den unter 40jährigen in den westdt- Großstädten. Mal schauen, was der Zensus hier offenbart. Viel Zeit bleibt uns nicht mehr – sowohl für “meine” als auch “deine” Methode.

  25. May 11, 2011 at 8:42 pm | #56

    (+) schärfstes Bewußtsein von der Zerstörung der Umwelt.

    (-) die Deutschen öffneten den Siegern ihre Herzkammern.

    (-) unaufhörliche Bußfertigkeit.

    (-) Pervertierung des angeborenen Rechtsgefühls durch bedingungsloses Schuldanerkenntnis.

    (-) andauernde Unterwerfungsbereitschaft.

    (-)heutige Würdelosigkeit.

    (-) Der Deutsche will nur noch ein Mensch sein, ein Weltbürger, nicht mehr Deutscher.

    (-) Der Deutsche haben keine Bezugspunkte der Selbstbehauptung.

    (-) konsequentakzeptierte Minderwertigkeit.

    (-) Der Mut zum Schöpferischen fehlt heute.

    • May 13, 2011 at 9:00 am | #57

      Lieber niekisch,

      Deine Antworten zeigen ein Dilemma auf, mit dem wir uns in der Sinnsuche noch beschäftigen müssen. Wir haben nämlich eher zwei Bilder des Deutschen in uns. Eines, das sich maßgeblich aus der Vergangenheit nährt und aus den historischen Bezugsquellen, die WIR noch nutzen. Und aus dem Bild und der Analyse des heutigen Deutschen.

      Hier wird ein Widerspruch offenbar, der es vielleicht verhindert, deutlich zu beschreiben, wer wir Deutsche sind.

      Die “anderen” haben eben gerade nicht mehr diese, historisch unterfütterte Identität, die bei uns, mal mehr, mal weniger, vorhanden ist. Dadurch kommt es zum Bruch.

      Vielelicht sollten wir versuchen, den aktuellen Deutschen zu beschreiben und dem ein Idealbild gegenüberzustellen? Oder hälst Du das für falsch?

      Ich glaube, wenn WIR ehrlich sind, dann verkörpert der aktuelle Michel so ziemlich die Eigenschaften, die wir unter (-) subsumieren, oder nicht?Oder stellt der heutige Michel nur eine Phase dar, die in unserem Volk seit jeher aufgetaucht ist? Den Germanen, der erst den Römern unterwürfig war, sich ihres Materialismus bedient hat, bis er Rom vernichtete? Der Deutsche, der sich der Curie Roms unterwarf, bis es zur Säkularisierung kam? Der Deutsche, der sich lange in der Knechtschaft der Leibeigenen hielt, bis er eine eigene Verfassung wagte?
      Und letztlich auch der Deutsche, der lange andere Kolonien erschließen ließ, um dies ganz schnell und überstürzt selbst nachzuholen?

      Der “BRD-Michel” kommt also oft vor in unserer Geschichte – beinahe wellenartig kommt er wieder. Die Frage ist nur, inwiefern wir ein Gegenbild erschaffen könne, was ja auch wellenartig in uns schlummert. Diesmal vielleicht tiefer denn je.

      • DLC
        May 13, 2011 at 11:51 am | #58

        Genau das ist auch mein Ansatz.

        Den heutigen Deutschen beschreiben und das Idealbild entgegenzusetzen.

        Unsere ganze Geschichte hindurch haben uns Werte getragen, die nunmehr mehr und mehr leere Hüllen sind…

        Ich habe gestern in einem Buch von 1902 gelesen z.B. “der Mann regiert mit Milde und die Frau gehorcht in Demut vor Gott”

        heute würden dich die Feministinnen zerreißen mit sowas…

      • May 16, 2011 at 2:11 pm | #59

        Ja, deshalb können wir das Rad auch nicht eins zu eins zurückdrehen. Man muss das “Alte” immer als Neues verkaufen, damit es den Menschen als Fortschritt vorkommt. So haben es auch die Gegner/Plutos gemacht.

  26. May 11, 2011 at 8:48 pm | #60

    (+) die unterdrückten, verdrängten Kapazitäten der Deutschen können sich entladen.

    (+) der moralische Druck auf die Deutschen kann ihre Selbsterkenntnis steigern.

    (-) Nachahmung des ahasverischen, nomadischen Ideals der Juden.

    (-) bloß verbraucherische Gesinnung.

  27. May 11, 2011 at 8:50 pm | #61

    Pardon: Die Deutschen haben..
    konsequent akzeptierte…

  28. Franz von Sickingen
    May 12, 2011 at 7:10 pm | #62

    Eine absolut sinnlose und fruchtlose Diskussion, Deutschsein über Eigenschaften definieren zu wollen. Zumal die genannten Eigenschaften nicht zu generaliseren sind.

    Bin ja mal gespannt, ob hier jemand eine Wesensbestimmung des Menschen vornehmen kann.

    • May 13, 2011 at 9:07 am | #63

      naja, lieber Franz von Sickingen, die Diskussion um den Feindbegriff hat aber gezeigt, dass wir noch nicht mal wissen, wer wir selbst sind.

      Nur wer weiß, wer er selbst ist, kann bestimmen, was nicht zu ihm gehört!

      Das macht doch die Schwierigkeit auch gegenüber dem Fremden aus!” Es gibt Nationalisten, die auf Palästina-Demos geben; dann gibt es Rechte, die am liebsten eine “Flatrate” nach Israel hätten. All das passt nicht zusammen. Und vielleicht stimmt es, dass gerde diejenigen, die die “besten Deutschen” sein wollen, deren Ambivalenz am deutlichsten zum Ausdruck bringen. Gerade unter den Nationalen gibt es doch die meisten Facetten des “deutschseins”.

      Und warum ist die Diskussion sinnlos?

      Auch den Menschen kann man definieren; auch hier gibt es bestimmte Eigenarten, die ihn von anderen Tieren unterscheiden. Etwa die “Eigenart”, den anderen zu töten, ohne um Nahrung oder Weibchen zu kämpfen. Bei jedem Hund gibt es gegenüber der eigenen Art einen Schutzreflex, der ihn von der Tötung des anderen im Zweikampf abhält. Unter den Menschen hat schon jedes Volk in sich selbst gekämpft und gemordet. Der Mord an Seinesgleichen ist etwas, was uns fundamental von anderen Tieren unterscheidet. Vielleicht haben wir da sogar eine evolutionäre Fehlfunktion.

      Wenn es also nicht über Eigenschaften geht, lieber Franz v. S, was sind wir dann?

      • Franz von Sickingen
        May 13, 2011 at 11:26 am | #64

        Damit Sie den Hintergrund meines Gedankenganges verstehen, möchte ich Ihnen folgende unscheinbare Frage stellen, vielleicht können Sie sie ja beantworten:

        Was macht Ihrer Meinung nach eine Schere zu einer Schere?

      • May 16, 2011 at 2:00 pm | #65

        Zwei aufeinander zulaufende Klingen, die an einer Stelle verbunden sind und manuell zu Schneidezwecken bedient werden. Lieber Franz, man kann alles (!) definieren. Und wir müssen uns endlich darüber im Klaren sein, WER wir sind. Sonst haben wir noch in drrei Jahrzehnten Palästina-Anhänger und Juden-Gläubige, die beide der Überzeugung sind, “Deutsch” zu sein und zu fühlen. Wir wissen deshlab nicht, gegen wen wir sind und wo der Feind sitzt, weil wir in kleindeutscher Vereinsmeierei verfallen und darüber vergessen, uns ein Bild von uns selbst zu machen.

  29. brueckenbauer
    May 12, 2011 at 8:57 pm | #66

    Agesehen von der Schwierigkeit, Deutschsein durch Eigenschaften zu definieren – ich sehe da immer die Gefahr, dass man eine Art Gesinnungsgemeinschaft nach christlichem, sozialistischem o.ä, Vorbild anstrebt. Im sozialistischen Staat kann tatsächlich nur derjenige vollwertiger Mitbürger sein, der das sozialistische Wertesystem akzeptiert.
    Besteht aber nicht der Charme von Familien, Sippen oder Völkern gerade darin, dass sie in puncto Gesinnung sehr viel toleranter sein können? Eine wohlfunktionierende Familie oder Sippe kann eben Mitglieder mit unterschiedlichen moralischen, politischen, ästhetischen usw. Vorstellungen zusammenhalten, weil jeder den anderen bei der Verwirklichung von dessen eigenen Vorstellungen unterstützt, auch wenn er sie nicht teilt.

    • May 13, 2011 at 9:10 am | #67

      Lieber brueckenbauer,

      wir müssen uns doch fragen, was aktuell passiert!

      Aktuell ist “Gender Mainstream”, siehe aktuelle ZUerst!, Gesetz (!) in der EU. Die Gleichmacherei, das Auslöschen von Familie, Sippe und Volk findet statt und ist sehr weit vorangeschritten.

      Wir können doch nicht von der Toleranz des Volkes schwärmen und diese wirken lassen wollen, wenn es zur Zeit vernichtet wird!

      Was ist Dir also lieber: ein sozialistischer Überstaat wie die EU, der die Völker vernichtet; oder ein “sozialistischer” Staat, der durch eine “geistig-moralische” Wende die Lebenserhaltungskraft des eigene Volkes wieder herstellt?

  30. DLC
    May 13, 2011 at 12:01 pm | #68

    Eben der vorige Beitrag bestätigt meine These.

    Aber anscheinend scheint sie niemand wirklich zu verstehen.

    Wenn man hundert Jahre zurückreisen würde, dann hätte JEDE Kultur mehr Ähnlichkeit mit der anderen als sie Ähnlichkeit mit dem heutigen Deutschland hätten.

    Gerade das ist es ja, was mich meinte mit dem “bei null anfangen” ein richtiges Bild von Mann und Frau, von Moral, von Kulturbewusstsein, von Bürgerlicher Freiheit, ohne dass der Staat sich im eigenen Kopf einnistet usw.

    Deswegen befürchte ich, haben sich die “identitären Kräfte” nicht ausreichend mit der eigenen Identität beschäftigt. Ich kann z.B. mit einem alten Osmanen mehr Gemeinsamkeiten entdecken als mit einem modernen Deutschen.

    Und wie gesagt, die Abstammungsfrage steht ganz am Schluss. Gerade dass wir das Ende vor den Anfang stellen, macht es doch für die Gegner so leicht…

    Und für die geistig-moralische Wende braucht man jeden im Land. Weil es sonst immer jemand gibt, den die Gegner kaufen können oder gegen den die Medien hetzen können…

    “Positive Bilder” eben. Es wird doch nicht schwer zu vermitteln sein, wie romantisch der erste Kuss vor dem Traualtar ist?

    Besser als mit Steinigungsphantasien zu punkten versuchen…

  31. DLC
    May 13, 2011 at 12:11 pm | #69

    was ist so schwer dran, z.B. ein Video in die Welt zu setzen, das 2 Szenen beinhaltet, zum einen eine multikulti Pachworkfamilie, die gegendert ist und deren Mitglieder nebenher leben, den dümmsten Konsumabfall in sich hineinschlingen, körperlich wie seelisch, sich von Therapeuten in ihren allerkleinsten Problemen weiter gehirnwaschen lassen usw. Die jeden Feiertag als Konsumorgie nutzen, wies in den Medien auch schon propagiert wird, nur eben logisch weitergeführt bis zum Exzess.

    Und zum anderen eine “normale” Familie, mit “normaler” Rollenverteilung, wo die Mutter auch mal Geschichten vorliest, wo man auch mit den Nachbarn noch menschlichen Kontakt hat und normal zusammen feiert, die Feiertage zur Besinnung nutzt usw. dem Konsumabfall Kunst vorzieht, die den eigenen Gemüsegarten hegen, gern mal in der Natur spazieren gehen, wo einfach “wahre Liebe herrscht”

    “Freiheit” ist nunmal gegeben. Aber man kann doch an die Vernunft der Menschen appelieren, welchen Lebensentwürfen sie am ehesten zustimmen wollen.

    Aber nur gegen die Fragmente des neuen Bauplans anzugehen ist nunmal schwer, weil es “Nazi” oder “Ewiggestrig” ist.

    Deswegen lieber geschlossene Bilder entgegen setzen. “Richtiges Leben” versus “falsches” Dagegen kann momentan auch niemand hetzen, eben weil das “Richtige Leben” unterbewusst noch in jedem vorhanden ist.

    Deswegen besser anfangen, bevor es zu spät ist…

    • May 16, 2011 at 2:15 pm | #70

      Schöne IDee, DLC!

      Ich stimme diesem Vorschlag zu!

      So ähnlich hatte die SVP einen riesen Erfolg – mit dem Himmel- und.Hölle-Film:

      Dies ist elider nicht mehr der damalige Film; aber so ähnlich. Vielleicht finde ich auch noch den alten Film.

  32. DLC
    May 13, 2011 at 12:24 pm | #71

    natürlich wird es immer leichter gemacht, sich fürs “falsche” zu entscheiden und vieles, was “richtig” ist, ist gesetzlich auch schon sanktioniert.

    Und die informellen Kontakte zwischen den Menschen weichen auch immer mehr dem technokratischen Apparat, der sie weiter voneinander entfremdet und der NWO anpasst.

    Aber alle Bauteile gehören nunmal zusammen und wer sich mit manchen identifizieren kann, wird seine Freiheit auch gegen die Wegnahme der anderen verteidigen, weil er wahre Identität erhält…

    Um Freiheit einzufordern muss man erst einmal ganz klar sehen können, wie sie einem genommen wird.

    Und das geschieht momentan ganz subtil, weil man die ganze Tragweite der EU-Gesetzgebung auch in den Mainstreammedien nicht findet, genauso wie vieles noch “akzeptiert” ist, aber politisch schon längst nicht mehr geschützt.

    Wenn die Bürger keine Zusammenhänge mehr bilden können, werden sie sich auch nicht wehren, wenn in wenigen Jahren z.B. “das Recht, Kinder zu kriegen zu einem Produkt wird, staatlich sanktioniert” wie es die Grüne ja momentan schon vor hat.

    Die menschliche Natur steht nunmal am Anfang. Für Deutschland zu kämpfen ist momentan in so weiter Ferne, wir sollen uns damit begnügen, dass wenigstens das Gerüst noch existiert.

  33. DLC
    May 13, 2011 at 12:48 pm | #72

    “Wesensbestimmung des Menschen”

    1. Bewusstseinsebene. Die niedrigste ist der Sexualtrieb und Essen usw. das limbysche System, das von den Reptilien herrührt.

    2. Bewusstseinsebene, das Sozialverhalten. Dominanz, Unterwerfung, Fürsorge für den Nachwuchs usw. was von den Säugetieren herrührt.

    3. Bewusstseinsebene, Transzendenz. Die Fähigkeit, über das eigene Ich hinauszuschauen und Einheit mit dem Höheren zu suchen.

    Und eben deswegen finde ich, man sollte die Triebe an ihrer höchsten Stelle ansprechen, welche die niederen automatisch ordnen und die Seele somit stärken, solange es noch möglich ist…

  34. DLC
    May 13, 2011 at 12:51 pm | #73

    Die dritte Ebene ist es ja, welche bewusst ausgeschaltet wird, indem wir mit Schubladendenken, Wissenschaft, Indoktrination usw. “programmiert” werden. Das ist kein freies Bewusstsein, sondern Eigenschaften von Biocomputern.

    • Franz von Sickingen
      May 13, 2011 at 1:16 pm | #74

      Spielen sie ein Instrument? Dann versuchen Sie dies einmal mit “Bewusstsein”.

      Interessieren Sie sich für Mathematik? Wie lösen Sie schwierige mathematische Gleichungen? Etwa auch mit Bewusstsein?

      Kann es sein, dass Bewusstein etwas Sekundäres darstellt?

  35. DLC
    May 13, 2011 at 5:59 pm | #75

    Heute schon und wer das befürwortet, kann unseren neuen Staat mit offenen Armen empfangen.
    Und bitte nicht an den Begriffen aufhängen, jeder sollte wissen, was ich meine.Unter Worten versteht sowieso jeder was anderes.

    PS: ich spiele meine Instrumente nach Intuition und das ist durchaus eine Form von (Unter)bewusstsein.

  36. Franz von Sickingen
    May 13, 2011 at 6:46 pm | #76

    Grundsätzlich sollten Sie wissen, was hinter den Begriffen steht.
    Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Instrumente ganz ohne Bewusstsein beherrschen, dazu brauchen Sie auch keine begrifflichen Hilfskrücken wie “Intuition” oder Unterbewusstsein.
    Also, ich konzentriere mich, wenn ich meine Instrumente spiele, ich schalte das Bewusstsein völlig aus, weil es geradezu hinderlich ist, Ton- oder Harmoniefolgen exakt zu spielen.
    Versuchen Sie mit Bewusstsein zu spielen. Sie können es nicht!
    Analog ist es mit dem Mathematikbeispiel: Je mehr Sie sich auf die Lösung der Aufgabe konzentrieren, um so weniger Bewusstsein entwickelt sie dabei.

    Das Problem, das ich hiermit aufzeigen will, ist, dass Bewusstsein fälschlicherweise mit Denken identifiziert wird: Ich denke, also bin ich.
    Diese Definition ist, meiner Meinung nach, falsch und trifft nicht den eigentlichen Kern dessen, was denken ist.

    Denken ist die Fähigkeit zu unterscheiden. Aus diesem Grunde beherrschen Sie auch Ihre Instrumente oder können mathematische Gleichungen lösen. Das Bewusstsein kommt hinzu, deshalb auch sekundär, ist aber nicht Denken selbst!

    Die Fähigkeit des Unterscheidenkönnens, also des Denkenkönnens, ist übrigens die Voraussetzung für Freiheit.

  37. brueckenbauer
    May 13, 2011 at 7:39 pm | #77

    Vox,

    was kann der Staat denn Sinnvolles zur Erhaltung der Volksgruppe tun, was wir nicht auch ohne Staat tun können?
    Er kann natürlich Leute unter Druck setzen, die eigentlich gar keine Volksgenossen sein wollen – aber wollen wir solche Leute wirklich haben? Und er kann die Unentschiedenen drängen, sich zu entscheiden – aber das kann auch der öffentliche Meinungsstreit tun.
    Das Problem der Deutschen ist doch gerade, dass sie sich vom Staat ZU abhängig gemacht haben. Der deutsche Staat war sozusagen das Außenskelett (wie der Chitinpanzer beim Käfer)- und als dieses Außenskelett zu zerbröckeln anfing, rächte es sich, dass wir Deutschen kein Innenskelett – keine regierungsunabhängige Identität und Struktur – ausgebildet hatten.

    Was das Problem des Gesinnungsstaates betrifft – ich hätte nicht gedacht, dass wir wieder auf dem Diskussionsstand von 1930 anfangen müssen, wo es logisch erschien, das man den drohenden Linksbolschewismus nur durch eine Art Bolschewismus von rechts verhindern kann. Schließlich gibt es einen dritten Weg (die freiheitliche und pluralistische Demokratie), und es haben viele Leute sich ernsthaft bemüht, diese Modell gedanklich auszuarbeiten. Man kann einwenden, dass die Umsetzung der Idee sich irgendwann nicht mehr vertiefte und erweiterte, sondern verengte und verflachte und dass sie heute zunehmend nur noch als Phrase zur Verschleierung diktatorischer Gelüste dient. Aber ich habe der schlechten Realität doch zunächst mal nichts entgegenzusetzen als eine bessere Idee und dann greife ich doch zu der Idee, die mich wirklich überzeugt. Mein Gefühl ist: wieso soll ich den linken Diktaturgelüsten entgegenkommen, indem ich ihnen zugestehe, dass eine Art Diktatur (entweder von rechts oder von links) unausweichlich ist?

    • May 16, 2011 at 2:21 pm | #78

      ZUm Beispiel ein Müttergehalt zahlen für all jene, die keine Großeltern mehr haben oder in der Nähe haben, aber trotzdem arbeiten gehen müssen und mangels Betreuung auf ein Kind verzichten. Oder jene Frauen unterstützen, die wieder in den Beruf wollen. Es gibt unzählige Methoden. Gut, die könnte man auch in den Gewerkschaften erreichen oder durch private Zusammenschlüsse. Aber das liegt m.E. gerade nicht im Wesen des Deutschen. ;-) Womit wir wieder beim Thema wären.

  38. westphal
    May 13, 2011 at 9:35 pm | #79

    Ich bin Deutscher, ich fühle und denke deutsch – durch und durch.
    Da könnte man jetzt vielbändige Wälzer drüber schreiben, was das im einzelnen ausmacht.
    Doch wir machen es uns zur späten Stunde mal einfach:
    wer das nicht versteht, der ist nie und nimmer ein Deutscher.

    Gute Nacht

    • May 16, 2011 at 1:57 pm | #80

      Lieber westphal,

      ich danke für Deinen Kommentar, der exemplarisch ist für die steten Niederlagen, die “wir” im nationalen Lager seit Jahrzehnten haben. Warum hast Du nicht geschrieben: “Willst Du nicht mein (deutscher) Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein”. Wäre ebenso einleuchtend.

  39. Federschlag
    May 14, 2011 at 8:34 am | #81

    Heute durfte ich in der Straßenbahn zwei junge Türkinnen hören, die sich unterhalten haben. Interessanteweise auf Deutsch. (Man merkte, daß es keine Muttersprachler waren.) Da hörte ich dann: “Die Deutschen haben keinen Glauben.” Eine meinte, ihre Chefin sei Heidin, sie glaube an die Natur. “Sage ich: Und woher kommt Natur? Woher abstammt Mensch?” (Nach dem Motto: “Mensch, sind die dumm, die merken nicht, daß das der ultimative Gottesbeweis ist!”) Fand ich sehr interessant: Ist das wirklich das Fremdbild über uns? Die Deutschen sind gottlos? Ich denke leider, so Unrecht haben die nicht. Wie sagte Bismarck mal? “Wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts auf dieser Welt und eben diese Gottesfurcht ist es, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.” Der starke Bezug des Deutschen zu seinem Gott ist offensichtlich im 20. Jahrhundert irgendwann immer mehr verlorenegegangen.

    • May 16, 2011 at 2:25 pm | #82

      Das 19. Jahrhundert war das rasanteste in der Säkularisierung – das 20. Jhd. bildet den Todesstoß. Und die Deutschen waren auch hierin wieder besonders gründlich. Ja, wir sind gottlos. “Gott” ist nur noch ein Feigenblatt für uns.

  40. Franz von Sickingen
    May 14, 2011 at 10:46 am | #83

    “‘Wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts auf dieser Welt und eben diese Gottesfurcht ist es, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.’ Der starke Bezug des Deutschen zu seinem Gott ist offensichtlich im 20. Jahrhundert irgendwann immer mehr verlorenegegangen.”

    Seien wir froh, dass es diese unkritische und naive Gottesfurcht nicht mehr gibt und als Herrschaftsinstrument zur Einschüchterung kritischer Geister stumpf geworden ist.
    Das Schlimmste, was dieser institutionelle Gotteswahn hervor gebracht hat, ist die Erbsünde, womit die Menschen über Jahrhunderte drangsaliert und ausgebeutet werden konnten, und zwar zum Vorteil einiger Weniger.
    Gott ist tot und das ist gut so!

    • May 16, 2011 at 2:27 pm | #84

      Schon mal überlegt, dass das, was “Gott” diesen Wenigen beschwert hat, heute durch andere Tabus übernommen wird. Ich will mich hier nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen – aber such mal das Tabu/die Tabus der Deutschen und vergleiche sie mit “Gott”.

      • Franz von Sickingen
        May 16, 2011 at 8:13 pm | #85

        Das eine schließt das andere nicht aus. Nur, muss ich jetzt den Teufel mit dem Beelzebub austreiben?

    • DLC
      May 16, 2011 at 7:43 pm | #86

      “diese unkritische und naive Gottesfurcht” hat zumindest die richtigen Werte unterstützt und dem Menschen eine Seele zugestanden und ihm seine Würde gelassen.

      “diese unkritische und naive Staatsfurcht” ist viel gefährlicher, weil sie willkürlich Werte schaffen kann und niemand mehr Orientierung hat, ob das nun “richtig” oder “falsch” ist.

      Ich interessiere mich nicht für Machtstrukturen, bzw. die katholische Kirche, aber “Gläubigkeit” nur mal ganz allgemein schützt vor so ziemlich jeder Entartung.

      Eben weil man sich “zu schade dafür” ist.

      • May 18, 2011 at 11:27 am | #87

        Lieber DLC,

        ich teile Deine Einschätzung zum Glauben – jeder Mensch muss an etwas glauben, sonst ist er nicht vollständig. Ich weiß auch nicht, welche Furch schlechter ist: die vor der katholischen Kirche oder vorm Staat. Ich glaube, jede Furcht vor Institutionen ist schlecht. Der “einsame” Glaube an Gott oder das Höhere jedenfalls nicht.

  41. kurze Info
    May 14, 2011 at 12:14 pm | #88

    Leute, solche Diskussionen könnt ihr euch völlig sparen, wenn ihr nicht einmal selber eure Standards erfüllen könnt.

    Warum lebt ihr nicht selber eure eigene Gemeinschaftsvorstellung aus? Sammelt euch irgendwo auf dem Land und setzt da eure angestrebte Lebensweise um. Und wenn das ganz toll klappt, dann werden schon weitere dazukommen. Es hindert euch niemand daran, solange ihr nicht anfangt, Hitler zu huldigen.

    Die Leute, die in der “multikulti Pachworkfamilie” leben wollen, haben sich auch so dafür entschieden und da hier jeder in seiner Lebensgestaltung frei ist, sollen die das ruhig machen.

    Wenn ihr also meint, ihr könnt es besser, dann MACHT ES VOR anstatt hier große Reden zu schwingen. Würde mich ja mal interessieren, wie viele von euch länger als zwei Wochen ohne die ungeliebte BRD auskommen.

    • May 16, 2011 at 2:29 pm | #89

      Schöner Einwurf!

      Platt, aber berechtigt. Es stimmt schon: Bei vielen steht einiges zwischen Realität und Ideal – und der Wille ist nicht besonders hoch, diese Distanz zu überwinden. Die Linken machen es einfach; wir träumen nur davon.

      Zu “unserer” Ehrenrettung muss man aber sagen: die homosexuelle Patchwork-Familie wird staatlich gefördert; die deutsche Lebensweise nicht.

      • DLC
        May 16, 2011 at 7:20 pm | #90

        Die homosexuelle Patchwork-Familie wird aber auch durch die Medien gefördert, welche neben den Schulen einen Großteil der Meinung bilden.

        Mit etwas Geld und künstlerischer Begabung lassen sich leicht Gegenmedien schaffen.

        “Das alte als neu verkaufen”

        Momentan definieren sich viele Deutsche noch darüber, “besser als der Abschaum im TV” zu sein.

        Aber wo gibt es noch echte Ideale, denen man nacheifern kann.

        Ja, Charakter ist anerzogen. Aber die Elternhäuser können das immer weniger bringen. Und durch die Medien wird Charakter a b e r z o g e n und im öffentlichen Leben ist er immer mehr hinderlich…

        Durch das eigene Leben ein Beispiel geben ist schon mal wichtig… Aber die “größere Dynamik” fehlt einfach.

        Darum sag ich ja immer wieder -> Gegenmedien, Rückerziehung.

        Dabei lässt sich auch gut auf der Kapitalismuswelle reiten, und Deutschtum durch die Hintertüre einführen.

        Und auch der Fremde wird dann mehr Respekt haben, wenn er Glorie sieht, bzw. die Tatsache, dass nicht alle deutschen Frauen Schlampen sind usw.

        Wenn man die eigene Kreativität nicht dazu nutzt, abzugrenzen oder zu kämpfen, sondern dem Eigenen zu huldigen, aber so, dass es attraktiv wirkt.

        Vorbildwirkung ist besser als ein von vornherein verlorener Kampf aus der Defensive heraus.

      • May 18, 2011 at 11:04 am | #91

        Lieber DLC,

        wenn das alles mit den “Gegenmedien” und der “Kunst” so einfach ist – warum machst DU oder warum machen wir es dann nicht?!

        Ich stimme Dir aber zu, dass wir VORBILD sein müssen – Leitlinien und Ideen dazu finden sich im Verhaltens- und Sprachkodex

    • DLC
      May 16, 2011 at 7:49 pm | #92

      “die geliebte BRD” schafft, bzw. fordert nunmal Abhängigkeit.

      Und im Kern ist vieles noch intakt und berechtigt am Staatsgerüßt.

      Die unheilvollsten Strukturen werden von den obersten politischen Ebenen aufgestülpt, während im Kern noch vieles intakt ist. Nur eben fragmentiert und ausgeliefert.

      Niemand kann ohne einen Staat leben, er muss sich aber auch nicht in seiner ganzen Natur von ihm assimilieren lassen.

      Da gilt es halt, das gute vom Schlechten zu unterscheiden und in den wesentlichen Punkten konsequent zu bleiben, auch wenn man dadurch Nachteile erleben muss.

  42. brueckenbauer
    May 14, 2011 at 1:16 pm | #93

    Ich stimme Franz von Sickingen eigentlich zu, dass Deutschsein nicht allzu viel mit bestimmten Eigenschaften zu tun hat. (Man kann sicher hingehen und die identitären Deutschen (die anderen lass ich von vornherein weg) empirisch auf bestimmte Eigenschaftn testen und dann feststellen, wo die Durchschnittswerte liegen und wie groß die Streuungsbreite ist. Und daraus könnte man ein Eigenschaftsprofil entwerfen, dass sich dann so und so von den Profilen anderer Volksgruppen unterscheidet. Aber unmittelbar handlungsrelevant finde ich das nicht.)

    Vox schreibt:
    “naja, lieber Franz von Sickingen, die Diskussion um den Feindbegriff hat aber gezeigt, dass wir noch nicht mal wissen, wer wir selbst sind.
    Nur wer weiß, wer er selbst ist, kann bestimmen, was nicht zu ihm gehört!”

    Aber wer nicht zu mir gehört, ist ja noch nicht mein Feind! Mein Feind ist der, der in meine Rechte übergreift – der mich tötet, vertreibt, betrügt, bestiehlt, verletzt, ins Gefängnis wirft usw. Mein Feind ist darüberhinaus der, der mir den Kontakt mit anderen und zu meiner Gemeinschaft untergräbt, indem er Zwietracht sät – und der den Kontakt mit mir selbst (die Selbstfindung, das Selbstbewusstsein) untergräbt, indem er mich durch Suggestion und Manipulation von mir wegführt, durch Entmutigung, Beschämung, Beschuldigung, Einschüchterung usw. lähmt, durch Lärm und Reizüberflutung betäubt.

    Und der antideutsche Feind ist eben derjenige, der mir diese Dinge antut, weil ich Deutscher bin oder der es theretisch rechtfertigt und begründet, warum man mir solche Dinge antun darf – und der es speziell untergräbt, dass ich Kontakt zu anderen Deutschen und zur deutschen Gemeinschaft habe, dass ich herausfinde, wo ich mich hier und jetzt von einem gegenwärtigen Nichtdeutschen unterscheide, und dass ich hier und jetzt im Konflikt mit einem Nichtdeutschen selbstbewusst auftrete.

    Ich finde, damit habe ich schon sehr viel zum Thema Feindbestimmung gesagt – ohne dass ich mich überhaupt zu hypothetischen generellen Eigenschaften von Deutschen oder Nichtdeutschen geäußert habe.

    • May 16, 2011 at 2:32 pm | #94

      Im Mittelalter hat der Vatikan zum Kreuzzug aufgerufen – diesem sind alle Christen gefolgt. Man wusste, WER man war. Auch die deutsche Reichsgründung gelang nur durch den äußeren Feind Frankreich. Auch das ist Wesen der Deutschen: wir sind erste inig, wenn wir einen Feind haben. Die Linken machen es doch mit dem “Kampf gegen Rechts” schön vor. Ansonsten wären die heillos zerstritten.

  43. Armin
    May 14, 2011 at 5:58 pm | #95

    Ich halte die meisten Deutschen für Teil-Epikureer:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Epikureer
    http://de.wikipedia.org/wiki/Epikureismus

    Der Epikureer versucht, die vita beata (glückliches Leben) durch voluptas (positive Lust) zu erreichen. Dabei soll die tranquillitas animi (Ruhe des Geistes) die negative Lust, z.B. Schmerz, ausblenden.
    Deswegen fordert Epikur: “Lebe im Verborgenen” (außerhalb von Politik und Öffentlichkeit), Ablehnung von Ehe und Familie, Ablehnung staatlichet Bindungen (ubi bene, ibi patria = dort, wo es gut ist, ist die Heimat)

    In anderen Punkten der epikureischen Lehre bin ich mir nicht so sicher, ob sie auf die Deutschen zutreffen. (Beispielsweise die Meinung, dass sich Götter nur um sich kümmern und man sie deswegen nicht zu verehren braucht.)

    (Zumindest wieder was fürs Latein-Abi gemacht. ;-) )

    • May 16, 2011 at 2:35 pm | #96

      Philosophisch betrachtet, stimmte ich dem zu. Aber nach Epikur kamen wieder andere, die das Gegenteil machten. Ebenso wie in der Architektur oder Literatut besteht Geschichte aus Sinus-Wellen Alles kommt einmal wieder. Deshalb vergehen Imperien, weil irgendwann die Subsidiarität wieder an Einfluss gewinnt.

      Aber es stimm: Epikur hätte seine wahre Freude an den Deutschen – vielleicht auch, weil er erkennt, dass seine Ideen doch nicht zum wahren Glück führen.

  44. May 14, 2011 at 6:17 pm | #97

    #Vox, 13.5., 9:00:

    Ich mußte erstmal das hier:http://metapolitika.wordpress.com/2011/05/14/farewell-npd-west/ einstellen. Es zeigt die von Dir erwähnte unterschiedliche Identität in dem Foto “Braune Musikfraktion” sehr deutlich. Ich melde mich in Kürze zu Deiner Frage..

    • May 16, 2011 at 2:37 pm | #98

      Danke für diesen Artikel!

      Auf dem Foto ist ja auch rechts eine “Frau” zu bewundern. Netter Haarschnitt ;-) Aber beim Mann daneben auch nicht verwunderlich, dass hier keine “GNTM-Kandidaten” zu finden sind….

  45. niekisch
    May 15, 2011 at 10:53 am | #99

    Lieber Vox (13.5.,9:00),lieber brueckenbauer (14.5.,6:17):

    Für mich habt Ihr beide das Wesentliche der jetzigen Diskussion ausgesagt:

    Angesichts des bewußten Zerreißens der Traditions- und Werteweitergabe von Generation zu Generation haben wir jetz diametral entgegenstehende Identitätsbeschreibungen im Volk zwischen den Generationen und sogar innerhalb der Generationen.Beispiel: Die einen begrüßen die Beflaggung Würzburgs mit türkischen Fahnen anläßlich des ersten türkischen Gastarbeiters, die anderen lehnen sie strikt ab. Das wäre früher einhellig als Würdelosigkeit angesehen worden. Somit besteht ein Dilemma: Wir können weder uns selbst noch den Feind übergreifend beschreiben, uns und ihm einen klaren Namen geben. Die Wertevorstellungen driften von außen gesteuert und mit Absicht immer weiter auseinander mit dem Ziel, nur noch “Welteinheitswerte” zuzulassen. Wir waren schon fast immer ein fremdbestimmtes Land, die Rückkehr zur Souveräntität die Ausnahme. Wir haben also heute a u c h das Normale wie früher schon, nur wohl extremer.

    brueckenbauer, Du baust uns die Brücke:

    Was uns wirklich ins Mark trifft, das sind die Handlungen der antideutschen Feinde – wo sie auch stecken mögen -, die an die Existenz gehen: Demographie, eingeimpfter Schuldvorwurf mit Schuldschmerz,Entsouveränisierung, Pleite, Entindustrialisierung, Überfremdung. Nur werden diese Vorgänge eben nicht mehr bei allen Deutschen, eher bei wenigen, als bedrohlich empfunden, bei manchen sogar als Wohltaten.

    Was bleibt uns da?

    Wie Hermann angesichts der Römer, wie Fichte angesichts Napoleons, wie Ludendorff angesichts der Weltentente gegen das Deutsche Kaiserreich, wie Adolf Hitler gegen die Frechheit der Alliierten des I. Weltkrieges und die Bedrohung durch den Bolschewismus, wie die Mitteldeutschen gegen das knechtende DDR – System…

    Die Schandtaten der antideutschen Front, des antideutschen Feindes gnadenlos in den Kernpunkten anprangern und zum Kampf dagegen an die unzerstörbare Volksseele der Deutschen appellieren. Wer das macht, der wundert sich manchmal, daß doch noch ein Gefühl für Ungerechtigkeit,Lüge und Unterdrückung vorhanden ist, auch wenn es großer Anstrengung bedarf.

    Deswegen:

    1. Äußerlich ganz normal wie jeder andere Bürger in der Öffentlichkeit auftreten.

    2. Statt martialisch aufzumarschieren umso härtere Worte zur Zustandsbeschreibung verwenden.

    3. Jeglicher Gewalt außer Notwehr abschwören.

    4. Ein absolutes Minimum an unverbrauchter Symbolik verwenden. J e d e r Identitäre, Nationale verwendet immer und überall nur weiße Luftballons, bis der Eindruck einer G e s a m t bewegung entsteht.

    5. Geben wir uns angesichts der Vielfalt der Untergangserscheinungen und der Zersplitterung der “Rechten” bitte erst einmal mit W e n i g zufrieden.

    Geben wir dem Feind den Oberbegriff “antideutsche Front”, geben wir uns den Oberbegriff “deutsche Front”, die zunächst mit wenigen Parolen agiert wie:

    Ihr wollt die Welt, wir wollen Deutschland!

    Ihr wollt die EU – Diktatur, wir das Europa der Vaterländer!

    Ihr wollt den Menschen, wir wollen Deutsche sein!

    Deutsches Geld für deutsche Aufgaben!

    Deutsche Kinder statt importierte Inder! usw.

    Und damit sofort jeder weiß, wer wir sind, lassen wir immer und überall als Zeichen der Reinheit unseres Wollens und unseres Kampfes für das Überleben der weißen Völker weiße Luftballons steigen.

    Mehr können wir zu Anfang nicht tun, um die zerrissenen Traditionslinien wieder aneinander zu knüpfen und die legendäre Zerstrittenheit unter den identitären Kräften zu überwinden.. Wenig ist aber angesichts der Lage schon viel..

    • May 16, 2011 at 2:54 pm | #100

      Lieber niekisch,

      “Wie Hermann angesichts der Römer, wie Fichte angesichts Napoleons, wie Ludendorff angesichts der Weltentente gegen das Deutsche Kaiserreich, wie Adolf Hitler gegen die Frechheit der Alliierten des I. Weltkrieges und die Bedrohung durch den Bolschewismus, wie die Mitteldeutschen gegen das knechtende DDR – System…”

      Schön gesagt!

      Sollen wir aus Deinen Handlungsvorstellungen nicht einen neuen Artikel machen? Ich finde die nämlich sehr gut ;-)

      • niekisch
        May 16, 2011 at 3:44 pm | #101

        “Sollen wir aus Deinen Handlungsvorstellungen nicht einen neuen Artikel machen?”

        Willst Du es machen, lieber Vox? Wir feilen noch ein wenig und Du als Modernist bereitest das optische Umfeld auf? Ich wollte mich nämlich gerade auf Hans Freyer konzentrieren. Der hat noch viele gute Vorstellungen, prophetisch auch zum Globalismus.

        U n s e r e Fragen h i e r sind m.E. gelöst:

        Deutsche Front – antideutsche Front sind für mich jedenfalls die Eigen – und die Feinbeschreibung. Front paßt zu dem Krieg, der stattfindet und die Begriffe sind weit genug.

        Der Antagonismus der Identitätsvorstellungen bei “Jung und Alt” ist durch meinen Freyer – Artikel ebenfalls aufgelöst. A l l e s Rettende ist in uns – geschichtlich eingebunden – und situationsgemäß hervorholbar.

        Deshalb genügen auch normales Auftreten und minimalistische Symbolik: Der Widerstand und das Rettende liegen i n uns, für den Feind kaum verhinderbar und unkalkulierbar.

        Wir retten uns!

  46. niekisch
    May 15, 2011 at 10:57 am | #102

    Pardon: Jetzt und Souveränität.

  47. brueckenbauer
    May 15, 2011 at 7:46 pm | #103

    Niekisch,

    ich möchte das “Zerreißen der Tradition” an einem Beispiel illustrieren, das mir besonders naheliegt, nämlich der Musik.
    Die “ethnodeutsche” Bewegung des 20. Jahrhunderts fand sich musikalisch vor allem in der “Jugendmusikbewegung” vom Zupfgeigenhansl über die Lieder der Hitlerjugend (Lahusen, Spitta u.ä.) bis zu “Unser fröhlicher Gesell” um 1960 (das z.B. bei den Deutschen Unitariern in Gebrauch war).
    Dann kommt der große Bruch. Und nach einer Übergangszeit finden wir zwei Pole: einerseits die “Volksmusik” des Fernsehens, in der sich Reste der echten Volksmusik mit der Tradition des deutschen Schlagers mischen und die nur latent ethnisch-deutsch “aufgeladen” ist. Und andererseits der Rechtsrock, der ganz bewusst ethnisch-deutsch ist, aber in historisch nicht vermittelten, sondern von außen übernommenen Formen. Beides sind aber heute gleichermaßen legitime Mittel, um auszudrücken, dass man Deutscher ist; und insofern hat beides Achtung verdient – es wäre falsch, einen einheitlichen Musikstil als DEN deutschen Musikstil festlegen zu wollen.
    (Und nun muss man auch dazu sagen, dass solche Traditions-Zerreißungen nicht einfach nur Schuld der anderen, der “Kulturrevolution” usw. sind. Es liegt auch daran, dass die Tradition “erstarrte” und nicht mehr imstande war, auf die veränderten Bedürfnisse einzugehen – die Jugend brauchte eine härtere, rhythmisch akzentuierter und rhythmisch raffiniertere Musik und die Vertreter der Jugendmusikbewegung konnten ihre Musik dahin nicht weiterentwickeln.)

  48. niekisch
    May 16, 2011 at 8:24 am | #104

    “es wäre falsch, einen einheitlichen Musikstil als DEN deutschen Musikstil festlegen zu wollen.
    (Und nun muss man auch dazu sagen, dass solche Traditions-Zerreißungen nicht einfach nur Schuld der anderen, der “Kulturrevolution” usw. sind. Es liegt auch daran, dass die Tradition “erstarrte” und nicht mehr imstande war, auf die veränderten Bedürfnisse einzugehen”

    Ja, dem stimme ich zu, brueckenbauer.

    Und erlebe gerade wieder, wie “das Schicksal” uns in die Hände spielt. Vor ein paar Tagen habe ich auf dem Bücherausverkauf einer städtischen Bibliothek aus Hunderten von Büchern ein Werk des Soziologen, Historikers und Philosophen Hans Freyer herausgegriffen. Vorgestern holte ich es dann aus dem Stapel der gekauften Bücher heraus und schlug “zufällig” die Seite 234 auf. Titel des Kapitels: “Über die Möglichkeit, der Entfremdung gewachsen zu sein.” Es verhält sich genau zu unserem Thema, schenkt uns m.E. die Lösung. Ich überlege gerade, ob ich hier zitieren soll oder es in einem eigenen Artikel auf Metapolitika bearbeiten soll. Inzidenter frage ich hier den Kollegen VoxPopuli, was ihm am liebsten ist. Es sind 23 Seiten, die ich gekürzt in Zitaten wiedergeben kann und zugleich erklären kann.

    • May 16, 2011 at 2:43 pm | #105

      Da es Deine Idee war, dies aufzugreifen, solltest Du es bei Dir einstellen. Am besten in einem modernen Gewand?!

      Of fällt mir nämlich auf, etwa beim “Mahnruf an die Deutschen”, den ich hier mal eingestellt habe, dass die Gedanken der Ahnen gar nicht schlecht sind. Aber wir müssen sie eben modern verkaufen. Das haben die nämlich auch gemacht! Die haben auch nicht auf die griechischen Gedanken zurückgegriffen, sondern selbst “Aufklärung” betrieben. ;-)

  49. niekisch
    May 16, 2011 at 1:33 pm | #106

    Um zugleich auf die Debatte h i e r aufmerksam zu machen, habe ich schon einmal einen Textschnipsel von Hans Freyer zu den diskutierten Fragen auf Metapolitika versuchsweise eingestellt:

    http://metapolitika.wordpress.com/2011/05/16/mit-dem-wind-tanzen/#respond

    Der Text ist nicht ganz unkompliziert. Gerne erläutere ich ihn.

  50. niekisch
    May 16, 2011 at 3:47 pm | #107

    “die Eigen – und die Feinbeschreibung.”

    zu 16.5.,3:44″ Feindbeschreibung muß es heißen..Pardon

  51. Armin
    May 16, 2011 at 4:02 pm | #108

    Es gibt doch auch dieses schöne Zitat von Napoleon:
    “Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.”
    Ihr müsst mal auf so einer Zitate-Seite im Suchfeld “Deutscher” o.ä. eingeben. Da gibt´s auch interessante Dinge zu entdecken… ;)

  52. Franz von Sickingen
    May 16, 2011 at 7:11 pm | #109

    VoxPopuli :
    Zwei aufeinander zulaufende Klingen, die an einer Stelle verbunden sind und manuell zu Schneidezwecken bedient werden. Lieber Franz, man kann alles (!) definieren. Und wir müssen uns endlich darüber im Klaren sein, WER wir sind. Sonst haben wir noch in drrei Jahrzehnten Palästina-Anhänger und Juden-Gläubige, die beide der Überzeugung sind, “Deutsch” zu sein und zu fühlen. Wir wissen deshlab nicht, gegen wen wir sind und wo der Feind sitzt, weil wir in kleindeutscher Vereinsmeierei verfallen und darüber vergessen, uns ein Bild von uns selbst zu machen.

    Nun, es ist schon etwas kompilizierter und es ist schon wichtig, sich über Begriffsbildungen/-definitionen klar zu sein. Sie sind die Basis logisch-schlüssige Ableitungen zu treffen.
    Und so ist es auch mit dem Scherenbeispiel. Sie können eben nicht beliebig definieren.
    Wenn man beispielsweise untersuchen will, was eine Schere zur Schere macht, dann erkennen Sie dies nicht daran, was etwas “reißt” oder “drückt”, sondern daran, was die Funktion des Schneidens spezifisch und optimal bedingt (Funktionsbestimmung).

    Überträgt man dies auf den Menschen und dessen Wesensbestimmung, dann bedeutet dies, dass man den Menschen als Menschen hinsichtlich der freien Verfügung über sein rationales Unterscheidungsvermögen bestimmt, d. h. an den Akten seiner Vernunft und nicht an Akten, in denen er diese Vermögen nur in eingeschränkter, materiell gebundener Form betätigt (z. B. Selbsterhaltung/Nützlichkeit; Sie hatten oben noch ein anderes Beispiel, da ging es um das Töten).

    Die Wesensbestimmung des Menschen ist eng mit dessen intellektuellem Vermögen der Unterscheidungsfähigkeit verknüpft.
    Voraussetzung für Freiheit ist das Lernen von Unterscheidungsfähigkeit, von Notwendigkeit oder Nichtnotwendigkeit. Es geht hierbei also um eine Qualität des Denkens, die zur Freiheit befähigt. Dies ist im eigentlichen Sinne Freiheit, nämlich die Fähigkeit des Unterscheidens. Es ist nicht alles beliebig; es gibt es Hierarchie der Bedürfnisse. Und an erste Stelle stehen die, die den Menschen, wie im oberen Sinne beschrieben, zum Menschen machen.

    Deutschein ist nicht, wie Niekisch es weiter oben als Gegensatz formuliert, zum Menschsein zu verstehen, sondern eine Verpflichtung zu einem neuen Humanismus und einem neuen Freiheitsideal! Nur so kann man sich als Deutscher verstehen im Gegesatz zu allen anderen, die dies nicht postulieren.

    • May 18, 2011 at 11:02 am | #110

      Lieber Franz v. S.,

      das
      “Überträgt man dies auf den Menschen und dessen Wesensbestimmung, dann bedeutet dies, dass man den Menschen als Menschen hinsichtlich der freien Verfügung über sein rationales Unterscheidungsvermögen bestimmt”
      setzen Sie aber “a priori” – das ist Ihre Auffassung; IHre Weltanschauung.

      Ich definiere “Mensch” eben aus dieser, wie Sie es nennen, materialistischen Anschauung. Auch Affen können vernunftbegabt handeln. Sie töten einander aber nicht “grundlos”.

      Ihrem Freiheitsideal stimme ich aber zu.

  53. DLC
    May 16, 2011 at 7:36 pm | #111

    deswegen sag ich ja auch immer, je näher man am Kern anfängt, desto mehr Gemeinsamkeiten wird man finden…

    Zuguterletzt wollen alle Menschen das gleiche, nur durch die Gier, den Hass und die Ignoranz driften sie ab.

    Es ist schön, Gemeinsamkeiten zu finden und Brücken zu bauen.
    Aber darüberhinaus bedarf es irgendetwas “positiven” was wirklich verbindet und zudem ungehindert und unverpönt auf das öffentliche Bewusstsein wirken kann.
    Was einen auch selbst wieder in seiner Identität bestärkt.

    wie heist es so schön,
    “würden die Deuschen ihre Kraft höheren Zielen zuwenden, sie würden nicht mehr Menschen sondern Götter sein, denn göttlich ist der Geist dieses Volkes.”

    Niemand hindert einen daran, “höheres zu schaffen” wir schauen immer nur zusehr in den Abgrund, anstatt Alternativen zu bilden. Rechtsrock ist nichts gegen echtes deutsches Kulturschaffen…
    Und er zeigt auch keine geschlossenen Lebensentwürfe zum Nachträumen wie es z.B. ein Buch, ein Film oder ein Spiel könnte.

    Und der Mainstream mahlt derweil unablässig weiter…

    • May 18, 2011 at 11:06 am | #112

      Wenn Rechtsrock nichts ist: bitte schaffe Alternativen.

      Ich betreibe hier bspw. einen Blog, der sich der Modernisierung und Erhöhung der Schlagkraft widmet.

      Es bringt nichts, wenn wir uns über fehlende Alternativen oder fehlendes Kulturschaffen aufregen. MACHEN ist angesagt!

  54. Romantiker
    May 16, 2011 at 9:27 pm | #113

    Ich hab zwar noch nicht alle Kommentare gelesen, aber:
    Ich habe Probleme mit den (-) Eigenschaften. Das ist ja eine subjektive Wertung, oder woran orientiert sich das?
    Mir geht es teilweise manchmal so, wie, wenn man verliebt ist, auch die “negativen” Eigenschaften oder Makel einfach nur liebt, weil es denjenigen auch so besonders macht. So geht es mir auch beim Deutschen Volk.

    Dieses hat einen Hang zum Kollektivismus und Totalitarismus, Sehnsucht nach Harmonie,nach Frieden und nach Sicherheit, Feigheit, Ernsthaftigkeit Belehrsüchtigkeit.
    Das ist auch der deutsche Traum: Sicherheit, Familie, Auto, Eigenheim.
    Als negativ kann ich ausführen, was seit 60 Jahren verloren ging: (-) ein drängerisches, unberechenbares Wesen, Disziplin, Korrektheit, gegenseitige Achtung und Erziehung-stattdessen Gleichgültigkeit, was das Eigene betrifft und großes Interesse und Sorgen um das Fremde, die Liebe zur Heimat, Verlust des Sinnes für Nichtmaterielles.
    Ich selber lebe ja auch nicht unbedingt nach diesen Dingen, aber ich vermisse es schon-manchmal mehr, manchmal weniger.

    So, das waren spontan meine Gedanken.

  55. May 17, 2011 at 11:28 am | #114

    “Deutschein ist nicht, wie Niekisch es weiter oben als Gegensatz formuliert, zum Menschsein zu verstehen…”

    Du weißt, Franz v. Sickingen, aus meine früheren und anderen Äußerungen, insebesondere auf Metapolitika zum “WM” – Menschenbild – daß ich natürlich die Deutschen als Menschen sehe. Der Satz “Ihr wollt den Menschen, wir wollen Deutsche sein” bedeutet den Antagonismus zwischen den Superliberalen und Einweltlern, Globalisten, die den bindungslosen Menschen wollen, ihn nur der Gattung Mensch zuordnen ohne sonstige Identität und u n s, die wir das Identitäre anerkennen und fördern wollen. D a s ist der Gegensatz, wobei ich zugebe, daß meine Parole mißverstanden werden kann. Aber D u solltest es besser wissen.

    • Franz von Sickingen
      May 18, 2011 at 6:09 pm | #115

      Mehr wollte ich auch nicht zum Ausdruck bringen, wobei Sie ja auch deutlich machen, dass dieses Gegensatzpaar geradezu Missverständnisse hervorruft.

      • May 18, 2011 at 6:18 pm | #116

        “dieses Gegensatzpaar geradezu Missverständnisse hervorruft”

        Ja, wenn es so unglücklich formuliert ist, wie ich es tat.

  56. Husar
    May 17, 2011 at 12:54 pm | #117

    Vieles was hier erörtert wird verstehe ich, anderes nicht. Deutsch ist selbstverständlich der, der mit deutschen Vorfahren in Deutschland geboren ist. Aber jedes Volk assimiliert auch immer Zuwanderer, ich meine nicht den Türken, den Neger oder Zigeuner. So sind im 19. Jahrhundert polnische Bergleute ins Ruhrgebiet eingewandert, die heute ebenso gute Deutsche sind, wie jemand mit 800 jährigem Stammbaum.Die reformierten Franzosen, die vor der Bartolomäusnacht nach Deutschland flohen. Ich glaube ein Volk definiert sich nicht über Eigenschaften, sondern in der gelebten Liebe zur eigenen Geschichte, zum eigenen Blute und dem festhalten am Glauben der Ahnen. Ein Ungar, der von der Straße meinen Hof fotografierte und mit dem ich mich längere Zeit unterhielt, schickte mir per Mail ein Bild von mir in Uniform mit dem Satz ” Ungar ist der, dessen Herz ungarisch ist “. Ich glaube, die innere Einstellung zu einem Volk, die innere Bindung, ist ein wesentlicher Gesichtspunkt, das gilt nicht nur für uns Deutsche.

    • May 17, 2011 at 5:28 pm | #118

      “ein Bild von mir in Uniform”

      Du als treuer Husar in Husarenuniform – Ich stelle es mir gerade vor…Ich sehe vor mir Blau und gelb – Richtig? Kordeln in Reihen untereinander – Richtig ?

    • May 18, 2011 at 11:33 am | #119

      Lieber Husar,

      so sehen wir das hier, glaube ich, auch alle.

      Wir grenzen niemanden aus, der keinen Stammbaum hat, der bis ins Mittelalter reicht.

      Je mehr man Deutschland im Herzen trägt, umso mehr wird man sich aber gewisse Eigenschaften aneignen, die nunmal “typisch” deutsch sind.

      Aber du sagst auch, dass der Neger und Zigeuner, aber auch der Türke kein Deutscher sein kann. Nun will ich nochmal zuspitzen: Was ist, wenn der Neger “Deutschland” im Herzen trägt?

      • Husar
        May 18, 2011 at 11:51 am | #120

        Ich glaube, das wird eine Ausnahme sein, die aber durchaus eintreten kann, auch das sollte man tolerieren können, wenn wirklich dieser emotionale Hang zum Deutschtum und die Kenntnis der deutschen Geschichte, der deutschen Art gegeben ist. Da würde ich nur den Hut ziehen.

      • May 18, 2011 at 3:23 pm | #121

        Dieser Sohn des letzten Königs von Äthiopien ist so ein Neger, der sich für die deutsche Kultur einsetzt.

        Trotzdem ist er für mich kein Deutscher. Er ist ein großer Freund der Deutschen – aber Deutscher ist er nicht.

  57. kurze Info
    May 17, 2011 at 2:52 pm | #122

    Meiner Ansicht wird nicht bedacht: Es gibt verschiedene Arten “Deutscher” zu sein.

    Einmal gab es ein Deutschland (I) bis 1918 und dann eines ab 1949 (II). Die zwei totalitären Auswüchse, Nazideutschland und die DDR, will niemand zurück.

    Man kann sich also einmal als Deutscher (I) sehen, wie sicherlich die meisten hier, der die gesellschaftlichen und nationalen Vorstellungen um die Jahrhundertwende vor ca. 100 Jahren vertritt und auf der anderen Seite, als Deutscher (II), der sich mit der heutigen Situation identifiziert. Beides ist legitim.

    Es ist daher wenig sinnvoll, die andere Seite als “Volksfeinde” oder “Antideutsche” zu bezeichnen, weil die sich selbst als Deutsche (II) sehen und für Deutschland (II) politik machen, nicht dagegen.

    Daher müsste es klar werden, dass hier im Blog nicht für das real existierende Deutschland gestritten wird, sondern für ein anderes Deutschland, was aber ebenfalls nicht als das Deutschland bezeichnet werden kann, weil es das nicht gibt.

    • May 17, 2011 at 5:25 pm | #123

      “auf der anderen Seite, als Deutscher (II), der sich mit der heutigen Situation identifiziert.”

      Wer sich mit der heutigen Situation identifiziert,sie also voll und ganz akzeptiert,kurze Info, ist ein Landesverräter,der allerdings nicht ins verdiente Knast kommt, sondern als Gutmensch mit dem Bundesverdienstkreuz behängt wird.

      • kurze Info
        May 17, 2011 at 5:52 pm | #124

        Er kann kein Landesverräter sein, weil das Deutschland (II) real existiert.

      • May 18, 2011 at 11:39 am | #125

        Nein.

        Es gibt eine real existierende BRD – mehr nicht. Wir sind weder souverän, noch leben wir in “Deutschland”. Lies Art. 146 GG – dann verstehst Du sofort, dass wir nicht souverän sein können.

      • May 18, 2011 at 11:38 am | #126

        Vollkommen richtig, lieber niekisch.

        Wer” “Politik für das heutige “Deutschland” machen will”, der will das wahre Deutschland abschaffen.

        Diesen Bruch müssen wir aufzeigen.

    • May 18, 2011 at 11:36 am | #127

      Die BRD ist nicht Deutschland und kann nicht Deutschland sein, weil sich die BRD überhaupt nicht in der Tradition Deutschlands sieht, sondern als Vollstrecker hin zu einer Einen Welt.

      Außerdem habe ich auf dieses Dilemma hingewiesen, was wir haben mit dem “alten” Deutschland und der Illusion eines Deutschland wie es die BRD vorgibt zu sein. Suche nach “Dilemma” und Du wirst den Passus finden. Der Michel, der die BRD für Deutschland hält, der geht ihrer Illusion auf den Leim – mehr nicht. Außerdem gibt es seht wohl Leute, die sich etwa die DDr zurückwünschen – etwa weite Teile der Linkspartei.

  58. May 17, 2011 at 7:11 pm | #128

    “Er kann kein Landesverräter sein, weil das Deutschland (II) real existiert.”

    Gerade das real Existierende kann man verraten, denn der Verrat bedarf ja eines Objekts, das verraten wird, kurze Info. Dies nur als kurze Info:-)

    • kurze Info
      May 17, 2011 at 7:18 pm | #129

      Jetzt müssen Sie nur noch erklären, wie jemand, der sich mit dem heutigen Deutschland identifiziert, auf diese Weise Landesverrat begehen kann.

      • May 18, 2011 at 6:10 pm | #130

        Lies doch bitte, kurze Info, einfach mal die Staatsschutzvorschriften des StGB. Natürlich kann Hoch- und landesverrat begehen, wer als verantwortlicher Politiker der BRD die FdGO aufhebt, z.B. das Prinzip der Gewaltenteilung beendet – was wir zT. schon haben – oder die BRD so entsouveränisiert, daß die staatliche Hoheit entfällt- was wir durch die EU auch schon haben-.

      • kurze Info
        May 18, 2011 at 8:56 pm | #131

        Art 23 das GG ist Ihnen aber schon bekannt, oder? Und was wird denn in der EU explizit gegen den Willen von Deutschland durchgesetzt?

      • May 19, 2011 at 9:51 am | #132

        “kurze Info” hat offenbar den Auftrag, Von der eigentlichen DiSkussion durch immer mehr Fragen abzulenken. Ich bitte deshalb alle Diskutanten, fehlleitende Fragen und Provokationen von “kurze Info” zu ignorieren. Ich werde seine Kommenatre ungelesen löschen.

  59. Husar
    May 17, 2011 at 7:30 pm | #133

    Dafür braucht man keine lange Erklärung. Das real existierende Gebilde BRD-GmbH ist und sollte nach dem Willen der Siegermächte nicht Deutschland sein, sondern ein Konstrukt, dem man jederzeit seinen Willen aufzwingen kann. Deshalb ist es kein Landesverrat, weil die derzeitig noch existierende BRD kein Land oder Hohheitsgebiet darstellt. Das deutsche Reich von 1937 besteht bis heute fort, dazu gibt es selbst Urteile des Bundesgerichtshofes, die diese Tatsache bestätigen.

    • kurze Info
      May 17, 2011 at 7:43 pm | #134

      Das ist doch bereits längst widerlegter Unsinn. Das Deutsche Reich bestand fort, war zwar als Gesamtstaat(!) nicht handlungsfähig, aber sehr wohl als Teilstaat(!) in Form der Bundesrepublik. Diese hat sich mit Anschluss der DDR entsprechend nach Osten ausgedehnt und spätestens seit diesem Zeitpunkt mit dem Deutschen Reich zu 100% identisch.

      • May 18, 2011 at 11:42 am | #135

        Nein, siehe Beitrag zur Hallstein-Doktrin. Bitte auch das Urteil des BVerfG nachlesen.

        Das Deutsche Reich war auch auf dem Gebiet der DDR existent, nur nicht handlungsfähig. Jedes KInd, das auf dem gebiet der DDR geboren wurde, war damit zugleich Deutscher im Sinne des Reiches.

      • May 18, 2011 at 6:12 pm | #136

        “spätestens seit diesem Zeitpunkt mit dem Deutschen Reich zu 100% identisch.”

        Nein, kurze Info, denn die Ostgebiete sind n i c h t beigetreten.

    • May 18, 2011 at 11:41 am | #137

      Meines Wissens ist das die sog. “Hallstein”-Doktrin. Sie ermöglichte, dass jeder DDR-Bürger zugleich die deutsche Staatsangehörigkeit, also die der BRD hatte. Das ermöglichte erst das Herüberklettern in die BRD-Botschaft und die Fluchtwellen ab 1987.

  60. brueckenbauer
    May 17, 2011 at 10:25 pm | #138

    Ich teile ja durchaus die psychologische Position von kurze Info. Die “anderen” soll man ruhig laufen lassen, wohin sie wollen, ohne sie als Verräter zu beschimpfen oder sich über sie zu beklagen oder von ihnen irgend etwas einzufordern usw. Sie gehen uns einfach nichts mehr an.
    Aber ich würde mich nie in eine Diskussion über Deutschland 1, Deutschland 2 usw. verwickeln. Genau um das zu vermeiden, habe ich oben betont: In meinen Augen geht es um den Schutz und die Förderung des deutschen Volks, d.h. also konkreter Leute – “Deutschland” ist eine vage und höchstens sekundäre Angelegenheit.

    • kurze Info
      May 18, 2011 at 10:19 am | #139

      Auch hier wieder, wer ist denn das deutsche Volk? Wird das nach der Abstammung geregelt? Was ist wenn ein Elternteil nichtdeutsch ist und ist mit Menschen wie Lukas Podolski, die keine deutschen Eltern haben.

      • May 18, 2011 at 11:44 am | #140

        Lukas Pdolski singt noch nicht einmal die deutsche Nationalhymne! Wie kann so einer Deutscher sein??

        Er trägt “Deutschland” weder im Herzen, noch hat er deutsche Eltern. Er ist ein Paradebeispiel für einen “Nicht-Deutschen” – ja, für einen Anti-Deutschen. Dass so einer in der BRD-Nationalmannschaft spielt, sagt eigentlich alles.

  61. kurze Info
    May 18, 2011 at 2:19 pm | #141

    Nein.

    Es gibt eine real existierende BRD – mehr nicht. Wir sind weder souverän, noch leben wir in “Deutschland”. Lies Art. 146 GG – dann verstehst Du sofort, dass wir nicht souverän sein können.

    Art 146 GG sagt lediglich aus, dass das GG NUR in freier Entscheidung ERSETZT werden KANN. Es gilt also weiter, wenn ein Diktator antanzen und es “streichen” sollte.

    Vollkommen richtig, lieber niekisch.

    Wer” “Politik für das heutige “Deutschland” machen will”, der will das wahre Deutschland abschaffen.

    Diesen Bruch müssen wir aufzeigen.

    Es handelt sich dabei aber NUR um das wahre Deutschland in Ihren Augen, allgemeingültig ist dies nicht der Fall.

    Die BRD ist nicht Deutschland und kann nicht Deutschland sein, weil sich die BRD überhaupt nicht in der Tradition Deutschlands sieht, sondern als Vollstrecker hin zu einer Einen Welt.

    Die BRD ist Deutschland, so wie es heute existiert.

    Außerdem habe ich auf dieses Dilemma hingewiesen, was wir haben mit dem “alten” Deutschland und der Illusion eines Deutschland wie es die BRD vorgibt zu sein. Suche nach “Dilemma” und Du wirst den Passus finden. Der Michel, der die BRD für Deutschland hält, der geht ihrer Illusion auf den Leim – mehr nicht. Außerdem gibt es seht wohl Leute, die sich etwa die DDr zurückwünschen – etwa weite Teile der Linkspartei.

    Die Linke hat noch nicht einmal 75000 Mitglieder. “Weite Teile” davon haben somit maximal die Größe einer Kleinstadt, wenn überhaupt. Deutschland hat aber über 80 Millionen Einwohner.

    Nein, siehe Beitrag zur Hallstein-Doktrin. Bitte auch das Urteil des BVerfG nachlesen.

    Das Deutsche Reich war auch auf dem Gebiet der DDR existent, nur nicht handlungsfähig. Jedes KInd, das auf dem gebiet der DDR geboren wurde, war damit zugleich Deutscher im Sinne des Reiches.

    Welche Urteile? Die bezüglich des Deutschen Reiches, die immer unvollständig und sinnentstellend zitiert werden?

    Die DDR war der Ansicht, dass das Deutsche Reich untergegangen ist.

    Lukas Pdolski singt noch nicht einmal die deutsche Nationalhymne! Wie kann so einer Deutscher sein??

    Er trägt “Deutschland” weder im Herzen, noch hat er deutsche Eltern. Er ist ein Paradebeispiel für einen “Nicht-Deutschen” – ja, für einen Anti-Deutschen. Dass so einer in der BRD-Nationalmannschaft spielt, sagt eigentlich alles.

    Waren die 3 Millionen Polen im Kaiserreich nicht etwa Reichsangehörige? Dann sollen Deutsche zukünftig, neben der Abstammung, also zusätzlich über einen Gesinnungtest bestimmt werden?

    Für welches Deutschland streiten Sie hier überhaupt, VoxPopuli? Das zwischen 1933 und 1945? Schauen Sie ganz tief in sich und geben Sie ein ehrliche Antwort.

    • May 18, 2011 at 3:33 pm | #142

      Liebe kurze Info,

      mit Verlaub, aber einem pawlow´schen Hund werde ich keine Antwort geben.

      Wer, wie die BRD, einen Babycaust mit bereits über 12 Millionen ermordeten kleinen KIndern vollzieht, der kann kein Interesse am Fortbestand des Deutschen Volkes haben. Und “Deutschland” hatte stets ein Interesse am Fortbestand des eigenen Volkes. Schon der große Fritz wollte die Geburten und Sterbezahlen eines jeden Dorfes wissen.

      Wenn Sie sich mit diesem Staat identifizieren, ihn gar für das Ende der Geschichte halten, dann wissen Sie nicht, was Deutschland bedeutet.

      Und lesen Sie nicht nur Art. 146 GG, sondern auch dessen juristische Kommentierung. Schauen Sie auf den Wortlaut. Dort steht in “freier” Entscheidung – das haben die Väter des GG extra aufgenommen, um klar zu machen, dass eben das GG ein Provisorium ist (deshalb auch “GG” und nicht “Verfassung”) und vom Alliierten Kontrollrat abgesegnet werden musste.

      Ferner verweise ich Sie noch einmal darauf, mir die Frage zu beantworten, ob sich die BRD in der Tradition Deutschlands sieht?!

      Diese Frage haben Sie nicht beantwortet, sondern versucht, der BRD aus der Kraft des Faktischen den Nimbus deutschlands zu geben – den hat sie aber nicht.

      Und zum Gesinnungstest: den brauche ich nicht. MIr ist jeder Pole oder RUsse oder Engländer auf Deutschem Boden, der vaterlandstreu ist und weiß (!), was Deutschland bedeutet (nicht “ist”) lieber als eine “arische” Zecke, die das Deutsche Volk lieber heute als morgen durch Fremde auflösen will.

  62. kurze Info
    May 18, 2011 at 4:46 pm | #143

    mit Verlaub, aber einem pawlow´schen Hund werde ich keine Antwort geben.

    Keine Antwort ist auch eine Antwort. Ich nehme das, auf meine Frage bezogen, als JA. Ansonsten hätten Sie ja keine Probleme gehabt, mit Nein zu antworten, oder?.

    Wer, wie die BRD, einen Babycaust mit bereits über 12 Millionen ermordeten kleinen KIndern vollzieht, der kann kein Interesse am Fortbestand des Deutschen Volkes haben.

    Es kann niemand Interesse am Fortbestand des deutschen Volkes haben, der aufgrund der Abstammung oder oder Gesinnung Millionen Deutsche aus dem Volk streicht und sie zu Anti-Deutschen macht. Und das sind viele Millionen mehr, als die 12 Millionen, die Sie nennen.

    Und lesen Sie nicht nur Art. 146 GG, sondern auch dessen juristische Kommentierung. Schauen Sie auf den Wortlaut. Dort steht in “freier” Entscheidung – das haben die Väter des GG extra aufgenommen, um klar zu machen, dass eben das GG ein Provisorium ist (deshalb auch “GG” und nicht “Verfassung”) und vom Alliierten Kontrollrat abgesegnet werden musste.

    Damals war nicht abzusehen, dass Deutschland bis 1990 geteilt bleibt.

    Ferner verweise ich Sie noch einmal darauf, mir die Frage zu beantworten, ob sich die BRD in der Tradition Deutschlands sieht?!

    Diese Frage haben Sie nicht beantwortet, sondern versucht, der BRD aus der Kraft des Faktischen den Nimbus deutschlands zu geben – den hat sie aber nicht.

    Erstens war das keine Frage von Ihnen und zweitens sieht sich die BRD selbstverständlich in dieser Tradition, einmal rechtlich, als Völkerrechtssubjekt vom Norddeutschen Bund bis heute und natürlich kulturell, siehe z.B. die Ruhr 2010.

    Und zum Gesinnungstest: den brauche ich nicht. MIr ist jeder Pole oder RUsse oder Engländer auf Deutschem Boden, der vaterlandstreu ist und weiß (!), was Deutschland bedeutet (nicht “ist”) lieber als eine “arische” Zecke, die das Deutsche Volk lieber heute als morgen durch Fremde auflösen will.

    Ich weiß jetzt nicht, wie Sie auf Polen, Russen und Engländer kommen. Außerdem ist da ein Widerspruch: Sie würden also viele (“jeder”) deutschnationale Fremde akzeptieren, aber beschweren sich, wenn das Deutsche Volk durch Fremde aufgelöst wird?

    Das was Deutschland bedeutet, ist nur Ihre perönliche Meinung, mehr nicht.

    • May 19, 2011 at 9:45 am | #144

      Meine “Antwort” haben Sie, ganz pawlow´scher Hund, aber schon vorher festgelegt- In IHren Augen habe ich mich nicht hinreichend distanziert.

      Und wie viele “Deutsche” will ich denn aus dem Volk streichen? Wir haben gut 16 Mio. Leute mit Migrationshintergrund. Davon sind maximal 5 Mio. (!) in meinen Augen kulturfremd. Das ist zunächst eine Feststellung. Dieser Unrechtsstaat namens BRD mordet – das macht den kleinen aber feinen Unterschied. Er mordet Kinder, die sich nicht wehren können. dieser Staat ist die Ausgeburt einer Unmoral – wenn Sie sich damit identifizieren, dann ist das Ihre Sache. Ich identifiziere mich mit dem Deutschen Volk und Deutschland.

      Schon die Tatsache, dass Sie die Ruhr 2010 als deutsche Kultur bezeichnen, offenbart Ihren wahren Geist.

  63. Franz von Sickingen
    May 18, 2011 at 5:19 pm | #145

    VoxPopuli :
    Lieber Franz v. S.,
    das
    “Überträgt man dies auf den Menschen und dessen Wesensbestimmung, dann bedeutet dies, dass man den Menschen als Menschen hinsichtlich der freien Verfügung über sein rationales Unterscheidungsvermögen bestimmt”
    setzen Sie aber “a priori” – das ist Ihre Auffassung; IHre Weltanschauung.
    Ich definiere “Mensch” eben aus dieser, wie Sie es nennen, materialistischen Anschauung. Auch Affen können vernunftbegabt handeln. Sie töten einander aber nicht “grundlos”.
    Ihrem Freiheitsideal stimme ich aber zu.

    Nein, ich habe Ihre Auffassung nicht als materialistische apostrophiert. Sie haben mich missverstanden haben.
    Wenn Sie genau gelesen haben, schrieb ich etwas von Unterscheidungsfähigkeit, dass dies die Wesensbestimmung des Menschen ausmache. Unterscheidungsfähigkeit meint hier das Denken können. Denken ist hier wesentlich umfassender zu verstehen. Es meint freies und gebundenes Denken. Freies Denken ist nur mit unserem rationalen Vermögen möglich. Alle anderen Akte des Denkens sind mehr oder weniger gebunden: Dies beginnt mit der Wahrnehmung, auch diese leistet schon eine Unterscheidung, über die Vorstellung, hin zu Ratio und Intellekt, die das eigentlich freie Denken ausmachen. Wie sich unschwer erkennen lässt, wird hier eine Hierarchie, eine Qualität des Denkens, der einzelnen Denkakte aufgezeigt. Und wie wir alle wissen, ist Qualität – optimales Menschsein, äußerst schwierig zu erreichen. Deswegen kommen Sie ja auch mit dem Affenbeispiel. Dies reicht jedoch nicht aus eine substantielle Wesensbestimmung vorzunehmen. So wie sie mit einer stumpfen Schere nicht vorlieb nehmen würden, sollten Sie sich auch nicht mit einem depravierten Menschen zufrieden geben und diesen als postulieren.
    Dennoch kann ich Sie beruhigen, auch der Affe kann denken, denn auch er kann unterscheiden, wenn auch wesentlich gebundener als der Mensch und auch der Affe handelt seinem Wesen entsprechend vernünftig.
    Aber Sie werden mir auch zustimmen müssen, dass bislang kein Affe bekannt geworden ist, der komplexe Opern schreiben konnte oder komplexe Staatstheorien entwickelt hat. Dass er dies nicht kann, liegt, wie gesagt, im Wesentlichen daran, dass er eben über die gebundene Form des Denkens, die er z. B. auf der Wahrnehmungseben mit dem Menschen gemein hat, nicht hinaus kommt.
    Wie Sie hoffentlich aus dem Geschriebenen auch erkannt haben, ist rationales Denken nicht als Gegensatz z. B. zum Gefühl zu verstehen. Die antipodischen Gegenüberstellungen (Rationalität versus Irrationalität, Verstand versus Gefühl – ach, wir kennen zu Genüge diese sinnlosen Gegensatzpaare) entfallen, da hier nur verschiedene Realisierungsformenformen des Denkens vorliegen.
    Über die fälschliche Identifizierung des Bewusstseins mit dem Denken seit Descartes, habe ich im Beitrag 76 kurz angesprochen.

    Ziel der Völker als verschieden Realisierungsformen des Menschseins (Geschichte, Raum, Zeit Abstammung, Tradition, Kultur etc.), kann eben nicht sein den depravierten Menschen zu entwickelt, analog der stumpfen Schere, sondern den Menschen, der auch tatsächlich Mensch genannt werden kann, eben in der von mir vorgeschlagenen Weise. Also Deutschsein heißt, sich zum Menschsein zu entwickeln, da wir zunächst nur der Möglichkeit nach Mensch sind. Auch sind wir von Natur aus nicht frei, sondern sind von Natur aus auf die Freiheit als Möglichkeit angelegt. Die Fähigkeit zur Freiheit gilt es erst zu entwickeln.
    Die Möglichkeit zur Freiheit und die Möglichkeit des Menschseins, verbindet alle Menschen und zeigt das eigentliche Gleichheitsprinzip auf.

    Im Übrigen wären wir hier bei einer möglichen fundierten Kritik des Kapitalismus von rechts: Denn der Kapitalismus nivelliert die Unterscheidungsfähigkeit und konterkariert damit die Freiheit, indem er suggeriert, das alle Bedürfnis und Wünsche unterschiedslos wichtig seien. Er nivelliert eben auch die Völker und bildet sie zu einer Konsummasse.

    • May 19, 2011 at 9:48 am | #146

      “Im Übrigen wären wir hier bei einer möglichen fundierten Kritik des Kapitalismus von rechts: Denn der Kapitalismus nivelliert die Unterscheidungsfähigkeit und konterkariert damit die Freiheit, indem er suggeriert, das alle Bedürfnis und Wünsche unterschiedslos wichtig seien. Er nivelliert eben auch die Völker und bildet sie zu einer Konsummasse.”

      Daraus ließe sich sicher etwas machen!

      Mir wurde an anderer Stelle ohnehin schon mal die Bitte mitgeteilt, mich zur “Freiheit” zu äußern. Ihr Ansatz sagt mir zu – wollen Sie einen gastbeitrag verfassen?

  64. May 19, 2011 at 9:52 am | #147

    “kurze Info” hat offenbar den Auftrag, Von der eigentlichen DiSkussion durch immer mehr Fragen abzulenken. Ich bitte deshalb alle Diskutanten, fehlleitende Fragen und Provokationen von “kurze Info” zu ignorieren. Ich werde seine Kommenatre ungelesen löschen.

    • May 19, 2011 at 5:57 pm | #148

      Er verwendet Begriffe und Formulierungen, die irgendwie an den enttarnten Staatsschnüffler “Fisherman” erinnern.

      • kurze Info
        May 19, 2011 at 6:17 pm | #149

        Wenn Kritik kommt, dann kann Sie natürlich nur vom Staatsschutz kommen, oder was genau soll das bedeuten?

  65. May 19, 2011 at 6:04 pm | #150

    “Art 23 das GG ist Ihnen aber schon bekannt, oder? Und was wird denn in der EU explizit gegen den Willen von Deutschland durchgesetzt?”

    Mir ist sogar der Art. 24 GG bekannt.

    Im übrigen sprach ich von den deutschen verantwortlichen Politikern, die den Verrat begehen, nicht von den EU – Diktatoren.

    Die EU braucht nichts gegen Deutschland durchzusetzen, weil wir unseren Willen und unsere Souveränität längst an der Brüsseler Haustür abgegeben haben.

    So, und nun sollten wir gemäß VoxPopulis berechtigtem Willen endlich wieder zur Sache zurückkehren.

  66. kurze Info
    May 19, 2011 at 6:15 pm | #151

    Meine “Antwort” haben Sie, ganz pawlow´scher Hund, aber schon vorher festgelegt- In IHren Augen habe ich mich nicht hinreichend distanziert.

    Nur haben Sie sich gar nicht distanziert, Sie haben lediglich geschrieben “werde ich keine Antwort geben”.

    Und wie viele “Deutsche” will ich denn aus dem Volk streichen? Wir haben gut 16 Mio. Leute mit Migrationshintergrund. Davon sind maximal 5 Mio. (!) in meinen Augen kulturfremd. Das ist zunächst eine Feststellung.

    Wenn 5 Millionen davon Kulturfremd sind, dann zählen da sicherlich die Teilnehmer und Besucher der Ruhr 2010 dazu (der Sie offensichtlich die Zugehörigkeit zur deutschen Kultur absprechen) und das dürften ja wohl offensichtlich sehr viele Deutsche (wenn man nur nach der Abstammung gehen würde) sein.

    Daher liegt auf Ihrer Seite ungefähr 3-4% Identifizierung mit dem Deutschen Volk und Deutschland vor, wenn überhaupt. Von mehr kann in keinstem Fall die Rede sein.

    “kurze Info” hat offenbar den Auftrag, Von der eigentlichen DiSkussion durch immer mehr Fragen abzulenken.

    Ich habe keinen Auftrag, ich bin äußere mich hier von ganz alleine und habe innerhalb weniger Kommentare die Schwachstellen in Ihrer Definition vom “Deutschen” offengelegt. Sie können das gerne Ignorieren und auf einem kaputten Fundament weiterbauen. Aber es ist ja häufig so, dass von Nationaler Seite konstruktive Kritik völlig im Keim erstickt wird, nicht wahr?

    • May 20, 2011 at 8:59 am | #152

      Konstruktive Kritik wird nicht erstickt, aber, liebe “kurze Info”, das was Du hier machst, ist einfach lächerlich.

      Natürlich sind viele BRD-Michel völlig umerzogen. Aber in ihnen, das hatten niekisch und andere schon festgestellt, schlummert weiterhin das Potenzial eines Deutschen. Das kann man wieder reaktivieren – so wie wir das nach Napoleon und nach dem römischen Einfluss immer wieder geschafft haben. Nur weil ich das staatlich verordnete Ruhr-2010-Gehampel ablehen, lehne ich doch nicht die Besucher ab; die, menschlich verständlich, ein solches “Event” besuchen, weil es in der tristen Konsumwelt der BRD kaum etwas anderes gibt.

      Wenn ein Feiertag verordnet ist, fahren ja viele ins nahe Ausland, um dort einkaufen zu gehen. Statt die RUhe und Schönheit der deutschen Natur zu ergründen. Das sagt doch schon einiges! Diese manipulierten Menschen verachte ich aber nicht.

      Der Deutsche hat einen Hang dazu, sich dem Fremden völlig zu unterwerfen. Der BRD-Michel ist in dieser Sinusbewegung nicht alleine – das hatten wir schon oft in der Geschichte. Gut, so nah wie dem eigenen, seelischen Genozid, waren wir wohl nie. Aber die BEwegungen in Europa zeigen, dass etwa die EU auf tönernen Füßen steht, dass die “Eliten” völlig unmoralisch sind; auch die wirtschaftlichen, wie man an der Sex-Party der Ergo- respetive Hamburg-Mannheimer-Versicheurng sehen kann.

      Der Deutsche lernt spät, aber richtig!

      Erneut brauchen wir wieder eine Initialzündung. Bis dahin bereiten wir hier die Grundlage, damit am Tag X alles gut abläuft.

  67. May 20, 2011 at 8:50 am | #153

    Liebe “kurze Info”,

    Kritik ist immer willkommen – nur sie muss zum Thema passen!

    Wir arbeiten themenbezogen die Kritik ab.

    Wir können nicht unter jedem Thema die gesamte Kritik abarbeiten, die es an mir, an der NPD, an Franz Franz, Holger Apfel oder anderen gibt. Wir können nicht unter jedem Thema das ganze Fass aufmachen. Das gehört zu einem diszipliniertem Diskurs dazu.

    Wenn Du das einhälst, bist Du herzlich willkommen. Sobald ich aber merke, dass Themen auf eine Spur gelenkt werden sollen, weckt das mein Misstrauen und dem folgt der Rotstift.

    Ich stelle es aber jedem frei, hier einen fundierten Gastbeitrag zu veröffentlichen. Bei mir zählt, das habe ich in meinem Ode-an-das-Wort-beitrag geschrieben, nur das Wort. Ich werde also nicht Dich als Persin löschen, sondern Deine Worte, wenn sie absolut nicht unter dieses Thema passen.

    Beste Grüße

    Vox

  68. brueckenbauer
    May 20, 2011 at 7:41 pm | #154

    Noch mal zum “deutschen Volk”.
    Es gibt formelle/organisierte Gruppen und es gibt informelle Gruppen. Fomelle Gruppen haben scharfe Ränder, d.h. man kann für jeden präzise sagen, ob er dazu gehört oder nicht. Informelle Gruppen haben keine scharfen Ränder, man erkennt sie an ihrem Kern.
    Der Kern eines Volkes sind immer dessen “Nationalisten”. Bzw. die vielen vernetzten Gruppen und Einzelorganisationen, die das Rückgrat eines Volkes bilden.

    An den Rändern gehören die Leute mehr oder weniger dazu, je nach ihrem Verhalten, d.h. je nachdem wie weit sie sich einbringen.
    Klar ist, dass die Antideutschen nicht dazu geören (“arische Abstammung” ist dabei völlig egal).
    Zuwanderer müssen vor die Entscheidung gestellt werden, ob sie sich zu den Deutschen oder den Antideutschen halten wollen – und sie müssen es hinnehmen, dass ihre Entscheidung Konsequenzen hat. Wenn sie sich zu den Antideutschen halten wollen, können sie nicht verlangen, dass wir so tun, als ob sie Deutsche wären.

    • May 20, 2011 at 8:24 pm | #155

      Was für seltsame Ansichten des Dazugehörens und des Nichtdazugehörens..

      Ich halte mich an das Traditionale: Blutsmäßig Deutsche oder artverwandte Menschen sind Reichsbürger oder eben besonderem Recht im Reich unterworfen. Wir versuchen ihnen den Willen zum Volk, zur Nation und zum Reich zu erwecken, soweit er verlorengegangen ist. Das ist Alles und das reicht..

  69. brueckenbauer
    May 21, 2011 at 7:09 am | #156

    Niekisch,

    und trotzdem ist meine Definition von “Dazugehören” eigentlich nicht ungewöhnlich und wird jeden Tag in vielen Zusammenhängen so verwendet.

    Wenn wir z.B. “die Christen” als eine informelle Großgruppe betrachten, würdest Du dann nicht sagen, dass das Rückgrat der Christen die Kleriker und “aktiven Laien/Amtsträger” der Einzelorganisationen sind und dass die “passiven Laien” mehr oder weniger dazugehören, je nachdem wie weit sie sich einbringen?
    Und wenn wir (imaginäres Beispiel) über “die Clique um den Kevin” als eine informelle Kleingruppe reden, würden wir dann nicht sagen, dass Kevin und seine ständigen Begleiter Maik und Lars den Kern bilden und andere Jungs mehr oder weniger dazu gehören, je nachdem wie weit sie sich in gemeinsame Projekte einbringen.
    Ich wende diese allgemeinen Regeln des Sprachgebrauchs nur auf den Sonderfall “Volk” an.
    Beim Wiederaufbau eines Volkes kann ich mich auch dann immer noch zunächst an die Deutschstämmigen wenden mit der Frage, ob sie nicht wieder Deutsche werden möchten, wie ihre Eltern oder Großeltern es waren. (Genauso wie ich mich beim Wiederaufbau eines Sportvereins zunächst an die Leute wende, deren Eltern schon im Verein waren.) Aber wenn sie das dann nicht möchten, ist es ihre Sache. Ich leide nicht darunter, weil ich es nicht so sehe, dass eine Diskrepanz bestünde zwischen objektiver “Artverwandtschaft” und subjektivem “Willen zur Nation”, die jetzt unbedingt überbrückt werden müsste.

    Ich weiß, dass meine Sicht der Dinge – die ich unter dem Schlagwort “Ethnoliberalismus” zusammenfasse – etwas ungewohnt ist. Sonst hätte es ja keinen Sinn, sie so ausführlich vorzutragen. Ich würde sie auch gerne einmal in einem Gastbeirag auf Deinem Blog vorstellen. Letzten Endes muss jeder Leser selber entscheiden, ob sie ihm einleuchtet.

    • May 21, 2011 at 11:42 am | #157

      Deine ewig schiefen Vergleiche, brueckenbauer, langweilen allmählich.”Die Christen” oder “die Clique um den Kevin” sind etwas völlig anderes als ein Volk. In letzterem treffen viel mehr Konstanten und viel mehr Varianten zusammen als in diesen herausgegriffenen Gruppen. Wir reden hier nicht über ein “Event” oder so. Beim Wiederaufbau fragen wir nicht Deutschstämmige, ob sie nicht wieder Deutsche werden möchten, wie wenn wir fragen : Do you want chewing – gum?

      Wie wäre es, wenn Du mal zur Ausgangsfrage zurückkehrst und den Feind konkret benennst.

  70. Federschlag
    May 21, 2011 at 9:24 pm | #158

    Mal zum Hintergrund:

    Nachdem wir Namen für unsere Feinde haben – wie nennen wir uns selbst?

    Wollen wir einfach “Deutsche” sagen, wenn man uns fragt, wer wir sind? Deutsch zu sein bedeutet leider noch lange nicht, auch so zu handeln und zu denken.

    Haben wir da bereits einen Begriff? Mir gefallen ja Bezeichnungen wie herkunftsbewußt, volkstreu usw. sehr.

    • May 22, 2011 at 11:44 am | #159

      Das ist eine gute Frage, Federschlag. ;-)

      Niekisch schlägt hier ja vor: die Identitären

      Ich halte so ein Substantiv für geeigneter als Attribute. Man kann aber auch “die Volkstreuen” daraus machen.

      “Die Weißen” würde ganz gut zur Farbe passen.

      Aber das diskutieren wir am besten noch mal gesondert.

      Hier ein kleiner Flug über Deutschland, der ein wenig einstimmt auf das, was uns Deutsche ausmacht:

      http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1319900/Deutschland-von-oben-2—Stadt#/beitrag/video/1319900/Deutschland-von-oben-2—Stadt

      • May 24, 2011 at 2:39 am | #160

        Unter dem Label “identitäre Gruppen”, bzw. “identitäre (außerparlamentarische) Opposition” könnte man zumindest neue nationale Zusammensetzungen ermöglichen, die sich sowohl in der geistigen Grundlage als auch in der personellen Zusammensetzung vom NW unterscheiden sollten.

        Der “neue Nationalismus”, der auch hier ja u.a. diskutiert und fundiert wird, müsste sich dann endlich wahrlich gesellschaftlich-politisch in die Öffentlichkeit einbringen; so sollten wir nicht immer vom “System” reden, sondern die antideutsche Struktur im Staat genauer benennen; es ist unsere Aufgabe als heimatbewusste Nationalisten, geschichtliche Zusammenhänge aufzudecken, inbesondere aber auch Vergleiche zu ziehen. So haben etwa die Alt-68er längst ein neues “Establishment” gebildet, ein Begriff, den wir durchaus wieder verwenden könnten.

        Die “Identitären” müssen im Gegensatz zu den mittlerweile völlig ausgelutschten NW-Gruppen ein programmatisches Profil, ohne jedoch sektiererische Gruppe zu sein, entwickeln.

        Es geht vor allem darum, als neues nationales Projekt auch wirklich national, in unserem Falle deutsch, zu sein.

        Wir prangern die Unmündigkeit und Ohnmacht des deutschen Bürgers an?
        -> Wir organisieren und helfen uns gegenseitig, nehmen uns so – logischerweise – auf eigene Faust die Ohnmacht.

        Wir prangern die antideutsche Rhetorik der staatlichen Informations- und Bildungsinstanzen an?
        -> Wir postieren uns außerhalb dieses antideutschen Komplexes, den wir als “Moralismus” zu benennen haben. Wir bilden uns unsere eigenen Werte – keine Werte, die wir aus der Vergangenheit “klauen”, keine Phantasie-Werte, sondern schlicht die Werte, die wir aus ganzem Herzen als Nationalisten vertreten. Das ist weder utopisch, noch reaktionär, das ist – weil wir Deutsche sind – zwangsläufig deutsch.

        Wir prangern den Kulturverfall, die Kulturverdrängung, den Universalismus und die Überfremdung an?
        -> Wir schaffen unsere eigene Kultur, werden künstlerisch aktiv. Schluss mit peinlicher Folklore, Schluss mit zwanghaft wütenden Garagen-Rechtsrock, Schluss mit Rollenspiel und obskuren und phantasielosen kreativen Leistungen – Statt dessen haben wir, unabhängig vom Zeitgeist, die Musik zu machen, die uns ganz einfach aus der Seele spricht – zu allen Anlässen, mit allem, was uns zur Verfügung steht.

        Wir prangern den fehlenden Gemeinschaftssinn der Deutschen an?
        -> Bilden wir selbst Gemeinschaften. Wie oben bereits erwähnt, hilft hier nur das pure Vorleben – alles andere wird von jung und alt nur als leeres Geschwätz aufgenommen.

        Wir prangern die Verdränung Deutscher insb. in den Städten an?
        -> Zeigen wir den Landsleuten, daß es auch anders geht. Wir sind weder Opfer noch Täter, wir sind wehrhaft und wer mit unserem Bund ein Problem hat, der soll sich nicht scheuen, sich dann auch gerade zu machen. Daß diese Form der stilisierten Wehrhaftigkeit bspw. bei den italienischen Faschisten (die ja bekanntermaßen einen Hang zum Posieren haben) überall gut ankommt, ist nicht von der Hand zu weisen.

        Und und und…

        Viele Ideen gibt es, die auszuwerten sind.

        Abschließend bleibt zu sagen:
        Die neuen Nationalisten bzw. die Identitären müssen sich durch Kulturbewusstsein, Kreativität, Wehrhaftigkeit sowie sozialem und solidarischem Handeln auszeichnen.

        Wir müssen einfach wir sein. Deutsch ist das, was wir tun, ohnehin. Auch der Antideutsche ist deutsch auf pervertierte Art und Weise – die radikalen und meistens jungen Antifaschisten sind nicht selten sprichwörtliche Kartoffeln aus gutbürgerlichem (das deutsche Gutbürgertum ist einzigartig auf der Welt) Hause.

  71. brueckenbauer
    May 22, 2011 at 11:13 am | #161

    Ich sage immer “volksdeutsch” oder, wenn es sein muss, “ethnodeutsch” (synonym “Angehöriger der deutschen Volksgruppe”, “Volksgenosse” usw.).
    Das hat den Vorteil, dass ich mich allen möglichen zudringlichen Leuten entziehen kann. Es gibt eine Menge Leute, die möchten als “Deutsche” gelten und verlangen, sie sollen mit mir zusammengehören (bzw. ich mit ihnen).
    Aber es gibt nur wenige, die möchten als “Volksdeutsche” gelten, und mit denen schließe ich mich freiwilig zusammen.
    Man kann dagegen einwenden, “Volksdeutsche” seien traditionell Deutsche außerhalb des deutschen Staatsgebiet. Meine Antwort: Da wir heute de facto keinen deutschen Staat mehr haben, leben wir alls außerhalb des deutschen Staatsgebiets – wir sind prinzipiell in derselben Lage wie die Volksdeutschen in Siebenbürgen oder an der Wolga. Wer in den letzten Jahren von Kasachstan “heim ins Reich” wollte, der stellt ja auch fest, dass sein Status hier prinzipiell kein anderer ist als in Kasachstan – er ist genauso auf vülkische Selbstorganisation angewiesen wie dort.

    • May 24, 2011 at 2:59 am | #162

      Ob deutsch oder nicht, darf nicht zu kurios gehandhabt werden. Das interessante an den Völkern ist doch, daß ihr kulturelles Dasein stets an bestimmte zeitgeistentsprechende Dinge geknüpft ist, dennoch über die Zeit aber jeweils ein einzigartiges Profil entwickelte. Das ist, rein evolutionsgeschichtlich betrachtet, durchaus ein hochinteressantes Phänomen. Und zwar ein Wunderschönes!

      Hier wurde u.a. die Kritik gebracht, daß man das “Deutschsein” nicht wirklich definieren könnte, bzw. daß dahinter immer subjektive Bewertung steckt. Das ist richtig, aber, und das hat der Kritiker nicht begriffen, kein Gegenargument. Man kann als rundlicher Gastwirt, der in einem 1.000-Seelen-Dorf seine Eckkneipe betreibt, ebenso typisch deutsch sein, wie dies ein verträumter Intellektueller ist, der sich besondere Gedanken über die Welt macht. Deutsch sein ist keine bestimmte Eigenschaft, deutsch bezeichnet eine Gesamtheit von Eigenschaften. Was manche Leute nicht in ihre Schädel kriegen wollen, ist die Tatsache, daß hinter jeglichem Kollektivismus gebündelter Subjektivismus steckt.

      Daher konnte sich allzu typisches Deutschsein auch von Epoche zu Epoche erheblich unterscheiden. Das sagt aber noch lange – lange! – nicht aus, daß die Realität unseres Volkes nicht trotzdem stets eine einzigartige und spezifische Realität war – eine deutsche Realität! Und jeder, der die Tatsache leugnen will, daß sich ganz besonders nützliche und edle Werte über Jahrtausende hinweg in unserem Kollektivbewusstsein gehalten haben, der muss als Verrückter bezeichnet werden. Denn nur so funktionieren Kollektive über mehrere Generationen hinweg, es bildet sich Tradition. Wer dies verneint – oder gar kesse Gegenfragen zu stellen versucht, die dem Moralismus entspringen -, der kann als Alternative nur behaupten, daß alles, was wir insg. als “menschlich” zusammenfassen können, plötzlich vom Himmel gefallen wäre. Das wiederrum rückt die Moralisten lächerlich nah an die Priester und Pfaffen heran, die das rationale Denken seit jeher versucht haben, mit ihren leeren Behauptungen zu behindern.

      Wie auch immer – was “deutsch” ist, das liegt in unserer Hand. Deutsch ist es ohnehin – ob nun ein deutscher Untergang, oder ein deutscher Aufstieg.

      Einige Leute scheinen zu glauben, sie nehmen dem “positiven” Deutschtum den Wind aus den Segeln, indem das “wahre Deutsche” glauben, in diesem System wiederzuerkennen. Nun, das mag sein – aber dann ist es nur ein “wahres deutsches Desaster”, doch mehr ist dem nicht. Wer sich auf die Seite der Moralisten stellt, ist entweder geblendet oder selber einer von ihnen.

  72. brueckenbauer
    May 22, 2011 at 11:35 am | #163

    Niekisch,
    zum Feind hatte ich ja schon einiges gesagt und wohl auch Deine Zustimmung gefunden. Der Feind erweist sich als Feind nicht durch seine Herkunft oder seine Eigenschaften, sondern durch sein “feindseliges” Verhalten.
    (May 14, 2011 at 1:16 pm | #93 in diesem Thread)
    Zu den “schiefen Vergleichen” muss ich kurz mein Anliegen erläutern. Die herrschende Polemik gegen “Volk” stützt sich darauf, dass “Volk” ein irgendwie mystischer Begriff sei und wir die ganzen danit verbundenen Probleme und Konflikte zum Verschwinden bringen könnten, wenn wir “Völker” – verbal und/oder praktisch – zum Verschwinden bringen.
    Jeder, der “Volk” mystifiziert und zu einem ganz singulären Phänomen macht, spielt dieser Art von Polemik in die Hände.
    Mein Gegenargument ist, dass wir die Grundprobleme und -konflikte des Dazu- und Zusammengehörens schon überall im Alltag vorfinden, angefangen etwa beim Sportverein – und Volk ist eine spezifische (in ihrere Spezifik vielleicht einmalige) Unterart von Gruppe oder Vereinigung (die Freiheit, ein Volk zu bilden, fällt daher auch unter das international anerkannte Grundrecht der Vereinigungsfreiheit)

  73. Baumkrone
    May 22, 2011 at 11:53 am | #164

    Äh, ich würde mich hier doch gerne beteiligen, habe aber leider den Überblick verloren. Deswegen hätte ich eine Bitte, könnte bitte nocheinmal eine Zusammenfassung des Wichtigsten dieses und des Feindbildstranges erstellt werden?

  74. May 23, 2011 at 6:15 pm | #165

    “wir die ganzen danit verbundenen Probleme und Konflikte zum Verschwinden bringen könnten, wenn wir “Völker” – verbal und/oder praktisch – zum Verschwinden bringen.”

    Du willst doch nicht die Arbeit der Globalisten leisten?

  75. May 24, 2011 at 3:11 am | #166

    Zur Abstammungsfrage:

    Ein gefährliches Feld, weil sich dort sowohl Ariosophen als auch antirationale Moralapostel austoben können. Es fällt jedoch auf, daß die Abstammungsfrage bei allen Völkern eine Rolle spielt und daß die “Reinhaltung des Blutes” bei nicht wenigen Menschen insbesondere in bestimmten gesellschaftlichen Sphären teilweise kranke Züge annehmen kann (Inzest im Adel, usw.).

    Auf der anderen Seite sind wir als natürliche Wesen, die aus evolutionären Gesetzen gewachsen sind, an unser biologisches Profil gebunden. Die Wissenschaft kommt hier immer wieder auf interessante Ergebnisse, insbesondere bei der Arbeit mit Kindern: Diese sind zu größten Teilen misstrauisch gegenüber andersrassigen Altersgenossen, was ein angeborenes “Rassebewusstsein” beweist.

    Wenn wir davon ausgehen, daß sich die europäische Völker seit dem Megalith-Zeitalter ihrem Umfeld gemäß entwickelten, dann können wir nicht einfach so tun, als bestehe zwischen kulturellem Schaffen und biologischer Grundkonsistenz kein Zusammenhang. Das wäre Moralismus.

    Überdies könnte auch noch heute – oder gerade heute? – die Wissenschaft kaum ohne die menschlichen Rassen als Kateogorie funktionieren. Aber wen interessiert das schon, diese Leute sitzen in den Unis in ihren stillen Kämmerchen.

    Mit Moral und gutem Willen möchte man heute rationale Fakten und empirscches Wissen anfechten. Gut gemeint geht die Welt zugrunde – gut gemeint geht der Asiate am Käse zugrunde. ;-)

  76. May 24, 2011 at 9:23 am | #167

    @ landvolk:

    Meinen tiefen Respekt für diese Zeilen:

    “Unter dem Label “identitäre Gruppen”, bzw. “identitäre (außerparlamentarische) Opposition” könnte man zumindest neue nationale Zusammensetzungen ermöglichen, die sich sowohl in der geistigen Grundlage als auch in der personellen Zusammensetzung vom NW unterscheiden sollten.

    Der “neue Nationalismus”, der auch hier ja u.a. diskutiert und fundiert wird, müsste sich dann endlich wahrlich gesellschaftlich-politisch in die Öffentlichkeit einbringen; so sollten wir nicht immer vom “System” reden, sondern die antideutsche Struktur im Staat genauer benennen; es ist unsere Aufgabe als heimatbewusste Nationalisten, geschichtliche Zusammenhänge aufzudecken, inbesondere aber auch Vergleiche zu ziehen. So haben etwa die Alt-68er längst ein neues “Establishment” gebildet, ein Begriff, den wir durchaus wieder verwenden könnten.

    Die “Identitären” müssen im Gegensatz zu den mittlerweile völlig ausgelutschten NW-Gruppen ein programmatisches Profil, ohne jedoch sektiererische Gruppe zu sein, entwickeln.

    Es geht vor allem darum, als neues nationales Projekt auch wirklich national, in unserem Falle deutsch, zu sein.

    Wir prangern die Unmündigkeit und Ohnmacht des deutschen Bürgers an?
    -> Wir organisieren und helfen uns gegenseitig, nehmen uns so – logischerweise – auf eigene Faust die Ohnmacht.

    Wir prangern die antideutsche Rhetorik der staatlichen Informations- und Bildungsinstanzen an?
    -> Wir postieren uns außerhalb dieses antideutschen Komplexes, den wir als “Moralismus” zu benennen haben. Wir bilden uns unsere eigenen Werte – keine Werte, die wir aus der Vergangenheit “klauen”, keine Phantasie-Werte, sondern schlicht die Werte, die wir aus ganzem Herzen als Nationalisten vertreten. Das ist weder utopisch, noch reaktionär, das ist – weil wir Deutsche sind – zwangsläufig deutsch.

    Wir prangern den Kulturverfall, die Kulturverdrängung, den Universalismus und die Überfremdung an?
    -> Wir schaffen unsere eigene Kultur, werden künstlerisch aktiv. Schluss mit peinlicher Folklore, Schluss mit zwanghaft wütenden Garagen-Rechtsrock, Schluss mit Rollenspiel und obskuren und phantasielosen kreativen Leistungen – Statt dessen haben wir, unabhängig vom Zeitgeist, die Musik zu machen, die uns ganz einfach aus der Seele spricht – zu allen Anlässen, mit allem, was uns zur Verfügung steht.

    Wir prangern den fehlenden Gemeinschaftssinn der Deutschen an?
    -> Bilden wir selbst Gemeinschaften. Wie oben bereits erwähnt, hilft hier nur das pure Vorleben – alles andere wird von jung und alt nur als leeres Geschwätz aufgenommen.

    Wir prangern die Verdränung Deutscher insb. in den Städten an?
    -> Zeigen wir den Landsleuten, daß es auch anders geht. Wir sind weder Opfer noch Täter, wir sind wehrhaft und wer mit unserem Bund ein Problem hat, der soll sich nicht scheuen, sich dann auch gerade zu machen. Daß diese Form der stilisierten Wehrhaftigkeit bspw. bei den italienischen Faschisten (die ja bekanntermaßen einen Hang zum Posieren haben) überall gut ankommt, ist nicht von der Hand zu weisen.

    Und und und…

    Viele Ideen gibt es, die auszuwerten sind.

    Abschließend bleibt zu sagen:
    Die neuen Nationalisten bzw. die Identitären müssen sich durch Kulturbewusstsein, Kreativität, Wehrhaftigkeit sowie sozialem und solidarischem Handeln auszeichnen.

    Wir müssen einfach wir sein. Deutsch ist das, was wir tun, ohnehin. Auch der Antideutsche ist deutsch auf pervertierte Art und Weise – die radikalen und meistens jungen Antifaschisten sind nicht selten sprichwörtliche Kartoffeln aus gutbürgerlichem (das deutsche Gutbürgertum ist einzigartig auf der Welt) Hause.

    Obwohl Du ja vom “Arbeitertum” kommst, sind diese Worte m.E. sehr umfassend. Letztlich müsste dem jeder zustimmen können.

    Aber an der Umsetzung hapert es. Obwohl dies so einfach sein könnte. Ich habe auf Kompakt-Nachrichten gelesen, dass in Wiesbaden (?) schon wieder ein 19jähriger erstochen und getötet worden ist. Sein Freund, 18 Jahre, wird nun sicher in heller Aufregung sein; ist er doch knapp dem Tod entkommen.

    Von Polizei und Justiz hat er wenig zu erwarten. In solchen Fällen müsste es eine Notrufnummer der Nationalen geben; eine Gruppe, in die er flüchten kann, wo er Hilfe erhält.

    Leider sind vor Ort viele Saufbrüder, die zu gemeinschaftlichem leben, wonach sich viele sehnen, nicht fähig sind. Insofern ist der NW tatsächlich “ausgelutscht”.

    Und bisweilen ja auch abschreckend. Insofern könnte der Verhaltens- und Sprachkodex nicht schaden. Letzteren diskutieren wir ja auch hier.

    Gibt es Ideen zur Umsetzung?

    Ich verweise an dieser Stelle mal auf die Seite werde-unsterblich.info – wie ich finde eine herausragende Idee. Deckt aber sicher nur ein Spektrum ab. Ich wüsste nicht, ob ich mich “damals” zu meiner jugendzeit so etwas angeschlossen hätte. Nichtsdetotrotz befürworte ich das!

    Das ist ja der Gedanke der Säulen-Strategie. Wir alle müssen im anderen wieder den Landsmann erkennen – einen Landsmann, der unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen hat – mir aber näher steht, als jeder, der doch nur hohl sein Leben lebt oder gar am Niedergang unseres Volkes mitverdient.

  77. May 24, 2011 at 11:59 am | #168

    Nachtrag zu den Unsterblichen:

    Auf der heutigen Ausgabe des Handelsblatts sind griechische Studenten abgebildet, die ebensolche weiße Masken tragen.

    Auch im Ausland ist das mit Fotos festgehalten worden:

    http://english.hebei.com.cn/news/world/20110506/9818.html

    Es könnte daraus eine echte, weiße Bewegung entstehen!

  78. May 29, 2011 at 8:20 pm | #170

    Falls es noch niemand gesagt haben sollte, hier die Weisheit eines Germanisten:
    “Deutsch” heißt ganz einfach: “zum Volk gehörig”. Im Mittelalter “Diet” und noch früher “Teut” hieß einfach “das Volk”, “der Stamm” (vgl. die “Teutonen”), in Abgrenzung zum Nachbarstamm, dann aber vor allem gegenüber Romanen (Franzosen, Italienern).
    “Deutscher” sein heißt zunächst also, aus dem Stamm oder Volk heraus geboren sein, beide Eltern “stammen” also aus dem eigenen Volk.
    Dass es hie und da immer ein paar Heiraten zwischen den Völkern gab, ist klar und kein Problem – aber das jetzige Ausmaß der Überschwemmung in Deutschland und der offizielle Multikulti-Kult in Funk, Fernsehen, Sport, Musik, Politik… ist krank und – deutschfeindlich. Er ist rassistisch und wird seit Jahrzehnten hinter den Kulissen von mächtiger Hand durchgeführt. Auf zum Gegenangriff. Deutschenhasser raus, ab ins jeweils Gelobte Land. Fahne raus, und aufs Autodach, essen bei gemütlichen Mafia-freien Wirten usw.

    • June 4, 2011 at 12:50 pm | #171

      Nein, lieber Hans Huber, diesen Einwurf hat noch niemand getätigt. Besten dank insofern. Letztlich ist es dann doch ein “deutscher” Zustand, zu dem wir hin wollen.

      Zu den Abstammungsschwierigkeiten haben wir uns ja oben schon geäußert. Auch diese Problemlage ist ja nicht neu in der Geschichte und zu gegebenem Zeitpunkt lassen sich sicher Anleihen machen.

  79. brueckenbauer
    May 31, 2011 at 8:25 pm | #172

    “Deutsch”ist hier und heute immer das in unserem Leben, was von Antideutschen angegriffen wird – und was zu verteidigen sich lohnt.
    (Den Antideutschen erkenne ich doch schon an seinem Verhalten, nicht erst an seinen Eigenschaften – also ohne dass ich vorweg “deutsch” definieren muss!)

  80. Franz von Sickingen
    June 1, 2011 at 5:47 pm | #173

    @VoxPopoli

    Ich bitte Sie, diesen Aufsatz zu lesen:

    http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2006-4/Schmi_V.htm

    • June 4, 2011 at 12:55 pm | #174

      Sie wollen auf die Abstammungsfrage hinaus, richtig?

      Im Hinblick auf Moral haben wir gegensätzliche Auffassungen – ich halte, und das weiß ich aus Erfahrung, Politik nicht für moralisch. Überhaupt ist das Handeln meist nicht moralisch, weil die Menschen von Natur aus nicht moralisch sind.

      Es gibt Situationen, in denen die meisten Menschen unmoralisch werden. Moral ist letztlich eine Verkleidung, die man sich in einer zivilisierten Welt umhängen kann, um seinem Handeln eine schöne, das Gewissen bestärkende oder beruhigende Ummantelung zu geben.

  81. Federschlag
    June 1, 2011 at 7:10 pm | #175

    Soeben bei einem Kommentar auf Altermedia gelesen, das zum Thema paßt:

    “Deutsche Kultur ist: Freiheitswille, Gerechtigkeitswille, Liebe zu Handwerk, Wissenschaft, Lehre, Forscherdrang, Gemeinnutz vor Eigennutz”

  82. Franz von Sickingen
    June 4, 2011 at 6:20 pm | #176

    Sicher geht es auch um die Anthropologie, die sich wie ein roter Faden durch den Text zieht. Und es scheint, als wären Platon und Aristoteles die einzigen, die eine schlüssige Antwort darauf gegeben konnten, was nun der Mensch sei.
    Nun, der Bruch mit dem logischen Denken, nicht mit dem komplizierten Denken, beginnt mit dem späten Mittelalter, setzt sich fort über Descartes, Kant, Hegel usw.
    Jenes “cogito, ergo sum” hat einen vollkommen anderen Begriff der Rationalität entstehen lassen, von dem die modernen Philosophien mehr oder weniger abhängig sind. Aber selbst falsche Prämissen lassen komplexe Gedankengebäude entstehen – siehe Hegel – die dann mit ihrem Gedanken – und Bewusstseinswulst das radikal Richtige vollkommen zuschütten.
    Es gibt bezüglich des Verständnisses von Rationalität zwischen dem, was Platon oder Aristoteles darunter verstanden und dem, was die Moderne – seit Descartes – darunter versteht, keine Kontinuität, geschweige denn gar eine Weiterentwicklung. Dies wird im Text recht aufschlussreich aufgezeigt.
    Eine Erneuerung des deutschen Geistes sehe ich weder durch Rekurrierung auf Kant noch auf Hegel, Marx oder Heidegger, sondern einzig und allein in der Rückbesinnung auf die griechische Antike, die sich an Platon und Aristoteles orientierte.
    Der von mir empfohlene Text von Schmitt bietet eine ausgezeichnete Grundlage ein in sich stimmiges moderne rechtes Theoriegebäude zu entwickeln. Nur muss man in der Lage sein, eine in rechten Kreisen weit verbreitete Textfeindlichkeit abzulegen, um neue Kenntnisse zuzulassen.
    Den empfohlenen Text nur einmal zu lesen, reicht mit Sicherheit nicht aus, zumal hier eine ganz andere Denktradition aufgezeigt wird.
    Ich muss Ihnen leider unterstellen, dass Sie den Text nicht gelesen, oder vielmehr, nicht genau gelesen haben, denn dann dürfte Ihnen aufgefallen sein, dass im Text u. a. der Unterschied von “machen” und “handeln” klar herausgearbeitet wird oder auch, unter welchen Umständen richtiges und falsches Handeln (Moral) möglich ist.
    Ich musste schon schmunzeln, als ich Ihr Verständnis von “Moral” las. Es ist so einfach, so leicht es zu zerpflücken. Wie man dies macht, wird übrigens auch im Text verdeutlicht (hat etwas mit Unterscheidungsfähigkeit und dem angestrebten Ziel zutun).
    Aber mal ganz konkret: Warum betreiben Sie diesen Blog, weil Sie so unmoralisch sind? Warum handeln Sie überhaupt, weil Sie Ihre Unmoral, ihren Egoismus anderen aufzwingen wollen? Was interessiert Sie also die Frage, wer oder was denn Deutscher/Deutsch sei? Wozu also, wenn schließlich doch alle nur Egomanen, nur sich selbst die Nächsten sind? Volksgemeinschaft ade?

    Also, beschäftigen Sie sich bitte intensiv mit dem Aufsatz und zeigen Sie mir dann Denkfehler auf, indem Sie ganz konkret auf Aussagen verweisen, die Ihnen unlogisch erscheinen, widerlegen Sie diese und leiten Sie dann Ihre eigenen Vorstellungen ab. Entweder ist Ihre eigene Auffassung in sich schlüssig oder sie ist es eben nicht. Das, was Sie unter moralischem Handeln verstehen, ist auf jeden Fall nicht schlüssig, denn diese basiert auf Meinung und nicht auf Erkenntnis (auch das ist zu unterscheiden, machen Sie aber nicht).

    PS: Die Abhandlung “Die Moderne und Platon” von Arbogast Schmitt kann ich nur empfehlen. Die dort aufgezeigten politischen, wirtschaftlichen, kulturellen Vorstellungen oder Bezüge können, wie gesagt, als Inspirationsquelle für ein in sich konsistentes, rechtes Theoriegebäude dienen.
    Ich habe auf jeden Fall in Diskussionen sehr gute Erfahrungen gemacht, die Argumentationsmuster sind nur schwer zu erschüttern.

  83. Toni Teufel
    July 23, 2011 at 4:07 pm | #177

    Wie krank ist das, dieses Bild mit Deutsch zu verbinden?
    Von was würden/könnten milliarden “Schmarotzer” auf der Welt profitieren wenn das so wäre?

  84. Anonymous
    August 5, 2011 at 9:05 am | #178

    Ich nin ein echter Deutscher und das muss jeder sehn:

    Glatze mit Tattoos, Bomberjacke, gut sitzende Jeans, Springer und gut is

  1. May 6, 2011 at 10:39 pm | #1

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