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Kontrastmeinung: Manche Aktivisten unter weißer Maske unterliegen einem politischen Irrtum – Gastkommentar von Monarchist (Teil I)

Warum unser Auge der Selbstwahrnehmung oft blind ist, und warum Rechte so  gerade nicht ins rechte Licht gerückt werden.

Es ist der Blickwinkel unserer Überzeugungen, der uns Feindbilder suggeriert, die in vielen Fällen zu Geisterdebatten führen. Der Antifa sind’s alle Rechten, die das politisch Bedrohliche schlechthin ausmachen. Und im nationalen Lager gibt es auf einmal Tendenzen, die Demokratie für alles Ungemach dieser Welt verantwortlich zu erklären, namentlich für das, was in Deutschland an Fehlentwicklung geschieht. Das Ergebnis sind gelegentlich Losungen, die womöglich einen fatalen Eindruck in der Öffentlichkeit hinterlassen, nach dem Motto: Mal wieder – die Rechten…!

Ideen haben sie – alle Achtung! Gemeint sind die „Unsterblichen“ bzw. ihre autonomen Mitstreiter, welche allesamt Auftritten in der Öffentlichkeit einen Aktionscharakter geben, der mit dem Einfallsreichtum der über Jahrzehnte leider immer erfolgreicher gewordenen Linken durchaus mithalten kann – beispielsweise Fackelumzüge und Lautsprecherdurchsagen in weißen Gesichtsmasken als Markenzeichen. Und wenn man dazu mal etwa einen Blick auf die Online-Präsenz „Infoportal-Potsdam“ wirft, die einen direkten Link zu „http.//werde-unsterblich.info“ bietet, findet man Zeilen, die in echtem Reportagestil jenes Gefühl vermitteln, als sei man vor kurzem gerade mit vor Ort gewesen.  Eine  Kostprobe:

 

Solche Bilder gehen in der Republik herum. Kann man für die Wirkung des Transparents auf durchschnittliche Bürger trotz aufsehenerregender weißer Masken nicht eher schwarz sehen...?

Solche Bilder gehen in der Republik herum. Wird man hinsichtlich der Wirkung des Transparents auf durchschnittliche Bürger trotz aufsehenerregender weißer Masken nicht eher schwarz sehen müssen...?

„Der Parkplatz des „Waldstadt-Center“ ist wie an jedem Freitagabend randvoll. Ein reges Treiben herrscht vor. Einkaufswagen werden hin und her geschoben, die Menschen sind in Eile. Plötzlich holt sie etwas Ungewöhnliches aus ihrem Alltagstrott. Sie bleiben stehen und schauen in die Richtung aus der die Sprechchöre kommen…“ (die Ecke, aus der die jungen Leute heran rücken).

Das ist bis hierhin gut ins Thema geführt! Doch die nächsten Worte beinhalten  Angriffsfläche und sind bestimmt nicht nur für Durchschnittsbürger, sondern auch für einen großen Teil der Rechten – pardon! – so etwas wie „absurdes Theater“. Das gilt nicht nur atmosphärisch, sondern auch von der dem Gesagten innewohnenden Logik her – etwa so, als hätte jemand nicht zu Ende gedacht, was ihm da spontan an flottem Polit-Spruch eingefallen ist. O-Ton:

„Wer hat uns verraten? Demokraten! Wer macht damit Schluss? Nationaler Sozialismus! – „Potsdam! Erwache!“

Es ist eine Parole, die jener historischen Losung entlehnt ist, die einst lautete: „Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten!“ Deren Ursprung rief das libertäre Internetportal „eigentümlich frei“ bereits 2009  in einem anderen Zusammenhang ins Gedächtnis. Der Spruch stamme von der KPD – wie das Portal schrieb, „aus der revolutionären Zeit 1918/ 19 in Deutschland.“ Damals hätte die SPD gemeinsam mit Bürgerlichen den deutschen Staat zusammengehalten.“ Und „eigentümlich frei“ merkt weiter an:

„Die Alternative war der Bolschewismus, dessen Kolonnen durchaus stark genug waren, sich in einzelnen deutschen Ländern mindestens temporär festzusetzen.“

Doch in den Augen der Aktivisten unter „weißen Masken“ in Potsdam haben uns nicht allein Sozialdemokraten, sondern gleich alle Demokraten verraten. In markanter Diktion heißt es auf ihrer Internet-Seite unter anderem:

„Seit 66 Jahren haben die Demokraten nun das Zepter in der Hand. Wir wollen hier und heute auf ihr Schandwerk aufmerksam machen. All die skandalösen, lächerlichen und unsinnigen Taten der Demokraten haben nur ein Ziel: Sie führen in ihrer Gesamtheit zum Tod des deutschen Volkes!“

Damit NS-Erinnerung nicht zu kurz kommt, wird der kritische Beobachter denken, gibt es auch gleich ein Klickfeld (einen Button) mit der Aufschrift: „Er marschiert im Geiste mit uns mit!“ (gemeint ist Horst Wessel).  In dem Artikel hierzu heißt es dann wörtlich:

„Horst Wessel zum Gedenken legten wir Blumen nieder und ein Kamerad sprach einige Worte über ihn. Nach einem kurzen Schweigen und in sich gehen sangen wir noch das Treuelied. „Wenn alle untreu werden, so bleiben wir doch treu.“

Dies sind Reminiszenzen, die in unserer Zeit auf jeden Fall problematisch sind. Damit soll an dieser Stelle nichts gegen das Bewahren von Andenken an jemanden gesagt werden, den man ganz persönlich für andenkenswürdig hält. Etliche Parteimitglieder von „Die Linke“ legen ihrem Ernst Thälmann auch Blumensträuße aufs Grab. Aber das Horst-Wessel-Lied (“Die Fahne hoch, die Reihe fest geschlossen…“) war die Hymne der historischen NS-Bewegung und es wurde bei öffentlichen Anlässen nach dem Deutschland-Lied gesungen. Damit steht es für die Hitler-Ära als solche. Da diese Zeit von den meisten nicht gerade als eine der Blüteperioden Deutschlands empfunden wird, ist ganz bestimmt die Frage gerechtfertigt, ob man mit Erinnerung an Horst Wessel – gleichsam werbend – nach draußen gehen sollte, bzw. ob der Bezug als gedankliche Ausrichtung wirklich fruchtbar  für das politische Selbstverständnis ist. Und zwar selbst dann, wenn man sich vorstellen kann, dass es eine neue Form von national orientiertem Sozialismus geben könnte. Dieser sollte sich aber wirklich grundlegend neu erfinden – mehr dazu in der Fortsetzung (Teil II) dieser Kontrastmeinung.

Natürlich wird kaum jemand leugnen können, dass die NS-Zeit mit ihrem Sinn für Symbolik und die Kraft von Worten, einschließlich des Horst-Wessel-Liedes, bis heute eine Aura hat, in der eine gewisse Form von Faszination liegt. Aber auch Feuer und die Explosion von Sprengstoffen beinhalten oft eine eigene Faszination, sonst würde es kaum das Genre der Action-Filme geben. Somit ist zu überlegen, ob es unbedingt vorteilhaft ist, mit kollektivem Feuer zu spielen? Und könnte das politische Sprengmaterial nicht gerade der in Deutschland ohnehin geschwächten Rechten um die Ohren fliegen?

 

Man hätte statt gegen Demokraten aufzutreten, besser von „Schein-Demokraten“ in unserer Republik gesprochen. Eventuell wäre das auch geeignet gewesen, mehr Zuhörer zu erreichen.

Warum kommen wir in Deutschland gedanklich nicht auf eine andere Spur?

Sehr wahrscheinlich ist zu erwarten, dass der Einfluss von NS-Enthusiasmus, welcher die Demokratie an sich zu entsorgen wünscht, auf einen eher begrenzten Anhängerkreis beschränkt bleiben wird. Momentane Aufmerksamkeit wird gewiss auch das eine oder andere Mal darüber hinaus erreicht. Aber die ist in einer Zeit der allgemeinen Reizüberflutung schnell vergessen. Einfach deswegen, weil die „Wellenlänge“ in den politischen Botschaften für die viel zitierte bürgerliche Mitte nicht stimmt, diese statt dessen nahezu allergische Schockzustände bei der sprachlichen Präsentation erlebt. Und zwar selbst in einer Zeit, in der ein Thilo Sarrazin und ein Udo Ulfkotte auf die Probleme unbegrenzter Migration hinweisen und eine ernst zu nehmende politische Öffentlichkeit erzeugt haben. Mag nämlich in einem regionalen Einzugsbereich eine zugespitzte Wortwahl gegen Demokraten noch auf einige Akzeptanz stoßen, ist dies in anderen Gegenden schon wieder ganz anders. Dabei macht in Zeiten des Internets und der gegen alles Rechte eingestellten Massenmedien die Kunde – Ihr entschuldigt – von „gar seltsamer Rede“ im Zweifelsfall schnell die Runde in alle möglichen Winkel der Republik.

Da könnten unter ungünstigen Bedingungen die Anti-Demokratieäußerungen selbst jene Feststellungen wie Gift in Lebensmitteln kontaminieren, die an sich richtig sind wie beispielsweise der Hinweis auf die Unterschiede in der Geburtenrate zwischen Migranten und ethnischen Deutschen, ebenso wie die Erwähnung der Ausländerkriminalität. Indes sollten auch die Äußerungen hierzu von einigen „sprachlichen Schlacken“ beim Potsdamer „Infoportal“ befreit werden – dies hier als ganz persönliche Meinung und Empfehlung vertreten. Und zu dieser dezidierten Kritik an der Tonlage insgesamt gibt es wiederum eine Gegenmeinung bzw. eine gedankliche Einschränkung, die emotional beeindruckt und die deswegen an dieser Stelle ihren Platz finden soll.  Sie kommt von Blogbetreiber VoxPopuli, der auf Befragen für diesen Beitrag wie folgt zum Themenrkeis „Unsterbliche“ bzw. „AN“ Stellung nimmt:

Hier entsteht eine Wiese - auf dem Friedhof gibt es die auch...

„Die Jungspunde, die bei ‚PRO’ oder ‚Die Freiheit’ mitmachen, sind anders sozialisiert als die Jungs in Potsdam oder Bautzen. Die Väter der PRO-Buben sind alle ‚erfolgreich’ in diesem System – diese Jungs haben also mitbekommen, dass dieses System einem etwas ermöglicht, wenn man dazu nicht in totaler Opposition steht. Die anderen, die Bautz´ner oder Dresdner sind anderes gewohnt. Deren Eltern haben eventuell nach 1990 ihren Beruf verloren und sind langzeitarbeitslos. Sie sehen, wie ganze Wohnviertel leer stehen. 

 

Ich habe diese Republik beruflich recht gut bereist und vieles gesehen. Wenn Du die verlassenen Häuser und Spielplätze siehst, dann bekommst Du ein beklemmendes Gefühl im Hals – mehr noch als beim Blick in ein überfremdetes Viertel. Da ist wenigstens noch Leben. In Mitteldeutschland blickt man teilweise dem Tod ins Gesicht. Von den verlassenen Spielplätzen und Straßen schreit es: ‚Alles, was Deine Vorfahren erkämpft haben, wird mit Dir untergehen. Du bist der Letzte Deiner Art.’ Wenn Du so etwas schon mal erlebt hast, diese Atmosphäre, diese Stimmung, dann wirst Du die Leute verstehen, aus deren Verzweiflung Hass auf dieses System geworden ist, das lieber Millionen an Entwicklungshilfe, Subventionen für Solarstrom zahlt und Abtreibungen fördert, anstatt Familien zu unterstützen.“

Man hätte statt gegen Demokraten zu sprechen, besser von „Scheindemokraten“ in unserer Republik gesprochen. Eventuell hätte das auch mehr Zuhörer gebracht.

Dies sind geäußerte Gedanken, auf die man erst einmal gar nichts sagen möchte, weil sie ins Herz treffen. Gleichwohl bleibt die These, dass die nationalen Kräfte in Deutschland gedanklich auf neue Spuren kommen sollten. Wir sind alle – ob in Anziehung durch NS-Symbolik oder in der ständigen Beschäftigung damit, sich hiervon abzugrenzen – in unserer Energie blockiert. NS-Befürworter bauen, ohne sich dessen wahrscheinlich bewusst zu sein, unsichtbare Mauern nach außen hin auf. Und andersherum ist es sicher so, dass manch einer ein Stück weit – wie die Psychologie sagen würde – überkompensiert, der sich von allem sofort aufs Schärfste abgrenzt, was nur einen Hauch NS-Vergangenheit an sich hat. Dann jedenfalls, wenn man wie in einem vorauseilenden Gehorsam gegenüber den Globalisierungseliten und ihren hiesigen Statthaltern die Haltung nach außen trägt: „Ich bin ein braver Junge, ich spiele nicht mit den radikalen ‚Schmuddelkindern’…“

Es könnte tatsächlich eine Haltung sein, die genauso wie eine übertrieben radikale Attitüde zum Misserfolg der Rechten beiträgt. Denn man sollte Unterschiede in aller Deutlichkeit benennen, darin auch klar bleiben und gegebenenfalls leidenschaftlich darüber streiten, jedoch im Hinterkopf gegenseitig die Dialogfähigkeit erhalten – oder falls nicht vorhanden – sie künftig herstellen. Dazu gehört auch, sich argumentativ und nicht emotional verurteilend auseinander zu setzen. Oder anders ausgedrückt: Man sollte Menschen bekanntlich immer „da abholen“, wo sie gerade stehen. Nach außen geht es dabei darum, reale Meinungsfreiheit auch für „rechte Themen“ zu beanspruchen (insofern ein demokratisches Grundrecht einzufordern). Die Logik besteht also darin, Schein-Demokratie anzugreifen, statt Demokratie als solche.

Fotsetzung folgt in Teil II

von Kontrastmeinung

VoxPopuli: Gastkommentare sind immer wieder gern willkommen! Sie spiegeln eine einzelne, in meinen Augen erörterungswerte Meinung wider – das bedeutet aber nicht, dass ich sie vollständig teile. Dieser Beitrag von Monarchist ist eine Fortsetzung zum Beitrag über die Unsterblichen, der hier abgerufen werden kann. Er wurde nochmals am 28.06. um 13:15 Uhr überarbeitet.

Quellen:

http://www.infoportal-potsdam.net/ab22.html

Unter „Aktionsberichte“ der Beitrag „Potsdam hast Du Sie gesehen“

„eigentümlich frei“, Julia Bug:

http://ef-magazin.de/2009/02/09/945-fehlende-arbeitnehmervertretung-wer-hat-uns-verraten-sozialdemokraten

Wikipedia zu Horst Wessel

  1. June 27, 2011 at 8:04 pm

    Ich dachte auch bis vor einiger Zeit daß das Eindrischen auf die ,,Demokraten” nicht gerade sinnvoll wäre … aber halten wir es uns doch einmal klar vor Augen: ,,Demokratie” nach ,,westlichem” bzw. BRD-Muster, wie sie sich uns heute darstellt, steht untrennbar für Multikulti, Homoehe, Feminismus, ,,Gleichberechtigung”, EU-Wahn, Herrschaft der Großunternehmen, Bankenlobby, Bestechlichkeit usw.. Also alles durchaus auch im Gefühl der Mehrheitsbevölkerung ins Schlechte ausschlagende Begriffe. Und demnächst kommt außerdem noch Staatsbankrott, Straßenschlachten, Bankstürmungen, randalierende Ausländerbanden, Verarmung und Haß zwischen den europäischen Völkern hinzu.

    Ganz ehrlich: DAS will ich nicht wiederhaben! Und so denken mehr und mehr Menschen. Ich behaupte nach wie vor daß die Deutschen ein Volk sind, daß mit einer starken und harten Führung an der Spitze, solange sie gerecht und erfolgreich vorgeht und die Not der Menschen lindert, gut leben kann.

    Die ,,Demokraten” sorgen gerade selbst dafür, daß sie den Haß abbekommen den sie verdient haben. Die Leute werden schon bald das Alte nicht mehr wollen, mit ,,unserer Demokratie” und ,,unserer FDGO” eher Schlechtes verbinden (Motto: ,,Was nützt mir die Demokratie wenn die Rente futsch ist und ich mich wegen der Türken nicht mehr aus dem Haus traue?”). Fraglich nun was danach kommt, da sollte man unsererseits offen sein und nicht immer nur auf gewisse 12 Jahre zurückgreifen, besonders sprachlich nicht aber auch nicht gedanklich für sich selbst zu sehr (keine sklavische Abhängigkeit, kein 1:1 abkopieren), natürlich aber auch nicht dem Abstandshaltungswahn verfallen wie so einige. Die Deutschen müssen nach wie vor mit ihrer Geschichte versöhnt werden, das steht noch aus. Und WIR werden das leisten, Hand in Hand mit dem neuen rechten Zeitgeist der bereits überall gegenwärtig ist in Europa und auch in die BRD schon seine Schwaden herübergeschickt hat.

    Die Führung einer volkstreuen Partei sollte freilich nicht so reden. Die freien Kräfte der Straße dürfen das aber schon, meine ich. Wichtig ist, daß oben eine Führung steht der die Leute vertrauen können, dann fällt es auch nicht so sehr ins Gewicht was im Einzelnen auf der Straße gesagt wird.

    Übrigens, die Unsterblichen waren ganz kürzlich auch in Waren/ Müritz.

    • June 27, 2011 at 8:20 pm

      Lieber ariald,

      die von Dir beschriebenen Zustände sehe ich auch. Aber ist es dann nicht trotzdem besser, das Bestehende als “Scheindemokratie” zu bezeichnen?

      Das hält uns jedenfalls strategisch weitere Möglichkeiten offen. Außerdem ist die Verknüpfung von demokratie und den BRD-Perversionen ja nicht die Schuld der “Idee” Demokratie, sondern der jetzigen Herrscher.

      Gibt es Berichte aus Waren? Dann könnte man die unter dem Ausgangsartikel verlinken.

      • nino
        June 28, 2011 at 10:37 am

        Absolut richtig, Vox populi. Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Idee der Demokratie und überbordenden Rechten für Schwule bspw.. Man kann Homosexuellen in einer Demokratie das Recht auf Adoption verleihen, aber genausogut geht das auch in einem autoritären Führerstaat, wenn der Führer dies für richtig hält. Was würde passieren wenn ein Fischer autoritäre Vollmachten bekäme? Er würde, wie er das bei Gelegenheit ja schon erwähnte, die Umvolkung Deutschlands noch schneller vorantreiben und das Ganze auch noch für gerecht halten. Und dem gemeinen Volk bliebe kein anderer Ausweg wenn es sich wehren wollte, als die Revolution, weil der Führer sich abgeschottet hat vor Kritik.

        Was hingegen einer Demokratie widerspricht ist, dass in einem Staat in dem alle Gewalt vom Volke kommen soll 80% aller Gesetze in Brüssel beschlossen werden, von kaum demokratischen legitimierten Politikern. Welches Volk soll denn auch in Brüssel repräsentiert werden? Das europäische? Das gibt es nicht.
        Ebenso widerspricht eine Herrschaft der Grossunternehmer dem demokratischen Gedanken. In einer Demokratie hat, wie es der Name schon sagt, das Volk die Herrschaft.

        Zwar kann man alle diese Missstände welche du anprangerst, Ariald, in einer Demokratie herbeiführen, aber eben nicht, ohne dabei irgendwann undemokratisch zu werden (zumindest in einigen Punkten). Das ist das Selbe wie mit dem freien Mann, der sich freiwillig in die Sklaverei begibt. Es war zwar seine freie Entscheidung den Rest seine Lebens in Gefangenschaft zu verbringen, nur hat diese eben zur Folge, dass er kein freier Mann mehr ist, der irgendwelche Entscheidungen treffen kann.

        Es gibt also keinen ersichtlichen Grund, warum man die Fehlentwicklungen in Deutschland der “Demokratie” oder den “Demokraten” in die Schuhe schieben sollte. Gerade dann nicht, wenn diese hochgradig undemokratischer Natur sind. Warum sollte ich Leute wie Fischer, um beim Beispiel zu bleiben, welche von sich sagen sie seien Marxisten, als Demokraten adeln?

        PS: Die Idee vom gerechten Diktator ist in etwa so alt wie die politische Theorie. Solch ein Mann oder eine solche Frau wird vielleicht alle 500 Jahre mal geboren, wenn überhaupt. Hinzu kommt, dass die Demokratie die Diktatur ja nicht per se ausschliesst. Bereits im alten Rom zur Zeit der Republik konnten bei aussergewöhnlichen Bedrohungen oder Herausforderungen Diktatoren auf Zeit (damals 1 Jahr) eingesetzt werden. Nichts anderes war ja eigentlich auch das Ermächtigungsgesetz in der Weimarerrepublik. Wenn selbes dann aber missbraucht wird um das Volk auf Dauer zu entmündigen, handelt es sich aber um klaren Missbrauch der Idee, temporär die Entscheidungsprozesse zu verkürzen.

        Ich würde mich auch nicht als Demokrat bezeichnen um der Elite zu gefallen, sondern a) weil es meiner Meinung nach die beste Form ist ein Land friedlich und stabil zu regieren und b) weil man dazu im Widerspruch zu den Eliten steht, welche grösstenteils keine Demokraten, sondern “Homokraten”, oder, wie Vox schreibt, “Scheindemokraten” sind. Viele von denen wollen ja auch ein allgemeines Wahlrecht einführen, welches die Unterschiede zwischen Bürgern und Nichtbürgern ausradiert. Absolut undemokratisch! Sie wollen jede Diskriminierung auslöschen weil ja alle Leute gleiche (homo) Menschen (homo) sind. Deshalb Homokraten, oder eben nur Demkraten dem Scheine nach. Wir sollten clever genug sein, ihr falsches Spiel zu durchschauen.

      • Sympthie träger
        June 28, 2011 at 12:42 pm

        mein Vorschlag: “Pervertierte Demokratie
        amerikanischer Prägung” –
        schade, daß das so lang ist.

  2. June 27, 2011 at 9:10 pm

    Ich halte nichts mehr von der Idee sich so zu äußern, dass man den Mainstream nicht verschreckt. Ob ich es bin oder Holger Apfel ist den linken Fuzzis doch einerlei. Mir sagte jüngst jemand ins Gesicht, selbst die CDU sei ihm zu rechts – unsere weichgespülte, in keinem Punkt mehr echt konservative Merkel- CDU. Die sehen keinen Unterschied, ob wir Horst Wessel gut finden oder uns von ihm distanzieren. Die ganze Distanziererei geht mir eh auf den Wecker.

    Wenn der Gastautor hier davon spricht, dass man dialogbereit oder dialogfähig bleiben soll, dann erwidere ich: Dialogfähig sollten doch mal die bürgerlichen Rechten, Konservativen und Weiße- Weste- Patrioten werden, die sofort einknicken, wenn die Roten auf einen von uns zeigen und ihn braun nennen. Statt dem linken Diktat zu folgen, sollten sie sagen, was Pierre Vogel zu Spiegel TV gesagt hat: “Ich distanziere mich von gar nichts, was Allah im heiligen Koran sagt!” – das mit dem Koran kann man ja, je nach religiöser Präferenz, weglassen.

    In einem Kommentar auf FF2.0 schrieb ich:

    “So lange wir den Skinhead rechts von uns mehr fürchten als den Türken, den Antifanten und den “Demokraten” links von uns sind wir leichte Beute.”

    Ich glaube, das haben all die Leutchen noch nicht verstanden. Die fehlende Einigkeit der Rechten liegt nicht daran, dass die extreme Rechte so sehr mit Hitlerverehren beschäftigt wäre, sondern daran, dass die Moderaten Angst haben sich die Finger schmutzig zu machen – nicht mal durch Aktionen, sondern allein dadurch, wenn sie sich nicht von uns “distanzieren.”

    Die Unsterblichen haben meine volle Bewunderung.

    • nino
      June 28, 2011 at 9:53 am

      “Ob ich es bin oder Holger Apfel ist den linken Fuzzis doch einerlei.”
      Genau hier liegt meiner Meinung nach die Fehleinschätzung. Was die linken Fuzzis über uns denken, kann uns vollkommen egal sein. Die meisten von denen sind in ihrer Meinung derart gefestigt respektive verblendet, dass sie sowieso nie zu unserer Sache stehen werden. Was man aber tun könnte wäre, nicht dem Bild der linken Fuzzis zu entsprechen. Die werden zwar weiterhin hetzen in ihren Presseerzeugnissen und jeden Rechten als “dummen Nazi” hinstellen. Wenn man das Klische aber nicht erfüllt, werden dies die “normalen” Bürger schon einmal bemerken. Man sollte die Leute nicht immer unterschätzen. Schliesslich hat in der DDR auch keiner mehr die offiziellen Losungen für voll genommen. Warum? Weil sie sich schlicht und einfach nicht mit der Realität gedeckt haben. Deckt sich aber unser Bild mit jenem welches die Presseschmierer von uns zeichnen, so wird man die Leute in 1000 Jahren nicht auf unsere Seite ziehen können. Man sollte endlich damit aufhören dem Gegner auch noch die Munition zu liefern mit welcher auf einen geschossen wird.

      • June 28, 2011 at 10:08 am

        @nino

        Sehr richtig, das ist auch immer der Knackpunkt in Bezug auf NS-Kaspereien wie die der NPD-Berlin. Voigt schrieb dazu, wem denn die “Politikfähigen” mit einem Verzicht auf solchen Schwachsinn gefallen wollten, den Linken, den Medien, dem “System”? Den Wähler hat er dabei völlig vergessen (siehe http://deutschlandecho.wordpress.com/2011/06/16/wahlkampf-mit-“adolf”-kreuzwortratsel-npd-parteichef-voigt-sieht-trotz-massiver-kritik-keinen-anlass-zum-abrucken-von-nostalgie-kurs/ ). Das sagt doch alles… wer so dermaßen fernab vom Normalbürger lebt kann selbstverständlich keine Wahlen gewinnen. Nicht umsonst ist ein Holger Apfel zwei Mal in den Landtag eingezogen, während die radikalsten Verbände froh sind, wenn sie auf ein Prozent und damit Staatsknete kommen…

        ES GEHT UM DEN WÄHLER, das ist das, was sich manche Leute dick und fett hinter die Ohren schreiben sollten.

      • June 28, 2011 at 11:46 am

        Lieber Stiller LEser,

        “ES GEHT UM DEN WÄHLER” – nicht nur um den. Wir wollen das ganze Volk, auch die Schüler und andere. das ist ja auch der Ansatz eines nationales Milieus”, das wieder hergestellt werden muss. CasaPound bietet da z.B: die Mischung aus Kultur, Sport und Politik – das ganze noch medial aufbereitet! Vgl. http://www.blockidentitaet.info/www-casapounditalia-org/

        Wir müssen vor allem darauf achten, dass wir unserem Selbstbild entsprechen. Ich werde in Kürze dazu mehrere Fotos analysieren und aufzeigen, wie sehr etwa NPD-Vorstände fernab der von ihnen selbst propagierten Ansprüche sind.

        Auf der anderen seite sollten wir uns daran erinnern, dass auch die Altparteien Kinderschänder, Ekeltypen und Säufer in ihren Reihen haben. Da merkt das nur nicht so schnell einer, weil alle nur auf die Oberen schauen.

      • June 28, 2011 at 11:42 am

        Lieber nino,

        das kann aber nicht dadurch geschehen, dass wir uns alle panisch distanzieren, wenn ein Linker auf uns schießt Vielmehr muss es so sein, dass wir alle miteinander reden und versuchen, auf die anderen einzuwirken. Wir bilden dadurch shcon mal eine Gemeinschaft und sind stärker, als wenn jeder Einzelne darauf wartet, dass der andere sich von alleine ändert.

        Ansonsten gebe ich Dir aber Recht. Man sollte gewissen massenpsyychologische Effekte nutzen, aber keinen billigen Abklatsch der NS-Zeit bevorzugen. Die Säulen-Strategie und das Wletanschualiche Minimum bieten fast alles dazu. Der normale Bürger wartet auf uns – wir müssen uns nur etwas attraktiver verpacken. 😉

    • June 28, 2011 at 11:26 am

      Lieber Kairos,

      das von Dir beschriebene Problem hatten die “Rechten” aber immer. Viele “rechte” sind ja auch beruflich erfolgreich (anders als die Linken – denen ist das jedenfalls nicht so wichtig) und “Leistungsträger”. Sie sind auch sehr auf ihr Umfeld bedacht; ihre Nachbarschaft und ihren Verein etc. Es geht uns Deutschen noch zu gut. Ich habe den obigen Gastbeitrag auch auf Facebook diskutiert. Schnell kamen wir zu der Frage, ob wir lieber das deutsche Volk opfern würden oder das Risko einer Diktatur eingehen sollten (weil die Zustände sich evtl. mit parlamentsbeschlüssen nicht ändern lassen). ICh glaube ganz ehrlich, dass viele “Patrioten” lieber das deutsche Volk zugrundegehen lassen würden als das “Risko” einer härteren Gangart aufzunehmen.

      Insfoern möchte ich Deinen Satz noch einmal unterstreichen: So lange wir den Skinhead rechts von uns mehr fürchten als den Türken, den Antifanten und den “Demokraten” links von uns sind wir leichte Beute. Wie wahr, wie wahr…. Viel liegt aber auch daran, dass der Skinhead eben teilweise auch “beratungsresistent” ist. Die müssten Alpha-Tiere haben, mit denen man konstruktiv arbeiten könnte. Es nützt ja nichts, mit einem alkoholisierten Schützenverein zu arbeiten…. und wenn man sich “Kevin” und seine Jungs anschaut, die der ORF mal als agent provocateure zu Strache geschickt hat, hat man schon Mitleid. Das sind ja meist recht arme Würstchen, auch wenn sie das mit einer Gewaltrhetorik verbergen wollen. Ein solcher Zustand macht aber auch psychisch labil – keine gute Möglichkeit zur konstruktiven Arbeit. Manchmal frage ich mich, warum die anderen nationen das um so viel besser hinbekommen…. vgl. http://www.blockidentitaet.info/www-casapounditalia-org/

      PS: Was ist denn FF 2.0.?

  3. Parteienversteher
    June 27, 2011 at 9:16 pm

    VoxPopuli, Sie sprechen mir aus der Seele…

    • June 28, 2011 at 11:17 am

      Lieber Parteienversteher,

      bitte Vorsicht! Der Gast(!)-beitrag ist nicht von mir – Kommentator Monarchist hat ihn geschrieben. Von mir ist nur das eine Zitat im Text.

  4. Die weiße Maske
    June 27, 2011 at 11:48 pm

    Am besten, man lässt sich einfach vom Original inspiriren:

    de.wikipedia.org/wiki/Die_Überflüssigen_(Gruppe)

    Die hatten einige gute Ideen!

    • June 28, 2011 at 11:33 am

      Liebe weiße Maske,

      was Original ist und was nicht, ist ja in der Tat erstmal zweitrangig. Würden wir die CasaPound eins zu eins kopieren, wäre auch schon viel gewonnen. Es geht am Ende darum, was optimiert wurde und durchschlagend ist. Und wenn wir alle hier unseren Gehirnschmalz nehmen, können wir sicher einiges draus machen. Ich hatte das als Kommentar unter das Video von Casa Pound geschrieben: http://www.blockidentitaet.info/www-casapounditalia-org/

      Wenn wir die Säulen-Strategie leben, haben wir Erfolg. JEDER kann seinen Beitrag leisten. Und wenn er nur einen Flugzettel verteilt – er wird dadurch ein Stück weit unsterblich, wenn er seinen Beitrag zum Erhalt unseres Volkes leistet.

  5. Federschlag
    June 28, 2011 at 7:44 am

    Sehr guter Gastbeitrag. Ich stand und stehe der Sache genau aus den angesprochenen Gründen sehr skeptisch gegenüber und fragte mich zu Beginn schon, ob es viel bringt, jedoch war die positive Meinung doch stärker.

    Obwohl die BRD ein Nachkriegskonstrukt der Alliierten war, denke ich nicht, daß es zu Beginn so schlecht war. Es wurde alles wiederaufgebaut und man war meines Wissens noch weit entfernt davon, unsere deutschen Soldaten zu diffamieren (Erklärung Adenauers bezüglich der Waffen-SS), der Holokaust spielte kaum eine große Rolle und von Multikultur war auch noch nichts zu sehen. Gut, Adenauer trieb die Westbindung voran, die uns heute zum Verhängnis wird, aber das war an sich zu dem Zeitpunkt noch verständlich. Die Gastarbeiter, die später kamen, waren an sich auch keine dumme Idee – hätte man sie danach nur konsequent wieder in ihre Heimat geschickt!

    Richtig kritisch wird es eigentlich erst mit dem Aufkommen der 1969er Radaubrüder. Das sehe ich persönlich eigentlich als zentralen Einschnitt in der reichs- bzw. bundesdeutschen Geschichte an. Davor war alles doch noch einigermaßen in Ordnung in der BRD. Und dann? In wenigen Jahrzehnten sind wir zu einem Schwuchtel-, Gender- und Multikulturdreck-Land geworden. Das hatten Adenauer und die anderen Nachkriegspolitiker sicher nie im Sinn. Damals ging es den meisten Politikern wohl auch noch darum, daß es mit Deutschland, dem deutschen Volk nach dem verheerenden Krieg weitergeht.

    Zu sagen, daß die Demokraten Schuld sind, ist also zu schwarz-weiß. Schein- oder Pseudodemokraten wären deutlich besser gewesen, da wir genau das in diesem Staat bzw. Konstrukt haben. Richtige Demokratie wäre an sich erwünschenswert. In der Schweiz geht das ja noch, ich sage nur Ausschaffung. Da wurde abgestimmt und siehe da …

    Von daher: Mich überzeugen die Unsterblichen nach wie vor nicht.

    • June 28, 2011 at 11:38 am

      Lieber Federschlag,

      Adenauer in allen Ehren. Aber man muss sich auch fragen, warum die damlige Elite nicht in der Lage oder gar willens (!) war, die 68er aufzuhalten. Das hat man nämlich nicht sonderlich gut versucht.

      Gleiches gilt für die Gastarbeiter: Warum kamen die? Dieselbe Antwort wie jetzt zum Fachkräftemangel: Wenn es mehr Stellen als Arbeiter gibt, dann kann der Arbeiter den Unternehmer “erpressen”. Wenn es mehr Bewerber als Stellen gibt, dann erpresst der Unternehmer den Arbeiter. Um dieses Kräfteverhältnis herzustellen waren und sind “Gast”arbeiter nötig.

  6. Parteienversteher
    June 28, 2011 at 9:54 am

    Wer mag, kann ja mal nachlesen, welche politischen Ziele Kurt Schumacher hatte. Der würde sich bei der heutigen Verfassung der SPD nicht nur im Grab umdrehen, der würde rauskommen und den gesamten Vorstand einsacken und in die Kiste mitnehmen. Schumacher sollte heute noch Richtschnur sein.

  7. Mauerblümchen
    June 28, 2011 at 10:53 am

    Schöne Analyse. Viele gute Gedanken. Aber Perspektiven? Alternativen?

    Auch ich war bei ein paar der hier beschriebenen Aktionen dabei. Den NS-Fetischismus teile ich nicht. Das sind jedoch Ausprägungen regionaler Gruppen, die man genauso wenig beeinflussen kann, wie die regionale Agitation der “Freien” oder der NPD. Auf werde-unsterblich.info lese ich davon nichts.

    Ich nehme nicht erst seit vorgestern an vielen erdenklichen Aktionsformen der deutschen “Rechten” teil, habe vieles für schlecht befinden müssen und wieder gelassen, mich nach neuen Sachen umgeschaut und auch argumentativ nach Lösungen gesucht.

    Beim Thema “Scheindemokratie / Demokratie” kommt der Autor – mit Verlaub – aus dem Mustopf. Diese Diskussion ist in den letzten zwei Jahren erschöpfend geführt worden, die Ergebnisse lägen als Artikel und Kommentare auf dem Tisch, wenn man nur danach gesucht hätte. Kleiner Tipp: spreelichter.info und dort nach Artikeln über “Demokratie” suchen.

    Im Internet über Sinn und Unsinn von Aktionsformen, über Aufnahmefähigkeit oder Scheuklappen der “breiten Masse” zu sinnieren, bringt nur dann etwas, wenn man eigene Aktionsformen und Inhalte anbietet und ggf. vormacht! Alles andere ist neunmalkluges Geschwätz, das den Tellerrand der hiesigen Zugriffszahlen nie überschreiten wird und deshalb politisch nutzlos ist – denn die Konsequenz wäre nun: “Lasst es sein, macht was anderes, dann kann ich ggf. wieder aburteilen, ob es nach meinem Dafürhalten sinnvoll war oder nicht… wer nichts tut, macht nichts falsch.”

    Wir sind kein Debattierclub… jedenfalls fühle ich mich nicht zu einem solchen gehörig. Deshalb werde ich diesen Artikel auch nie wieder aufrufen. Ich wollte nur mal meine Gedanken äußern.

    NS. Ich hätte den Text nicht gefunden, wenn ich nicht gezielt nach dem Thema gesucht hätte (was ich aus Interesse in jeder Mittagspause mache). Auch insoweit sollte über den politischen Nutzen solch altkluger Veröffentlichungen nachgedacht werden.

    • June 28, 2011 at 11:58 am

      Ach Gott, Mauerblümchen, was ist denn das für ein Ansatz!?

      Warst selbst dabei, hast selbst vieles nicht für gut befunden, machst aber weiter etc. Wenn Du mal richitg gelesen hättest, bieten wir sehr wohl Handlungsweisen an. Nur machen wir hier keinen marsch auf Berlin. Mein Credo lautet: Jeder kann etwas tun – und wenn es “nur” Flugblätter sind. Wenn das aber die ganze Gemeinde hier macht, dann sind das bei nur 20 flugzetteln pro Tag in der ganzen republik immerhin 100 000 Flugzettel – jeden Tag!

      Also unterschätze nicht solche “kleinen” Beiträge.

      Wir negieren hier ja auch nichts – wir wollen hier nur diese neue Aktionsform mit der KRaft der Idee und des Wortes weiter verbessern. Ganz im Sinne der Säulen-Strategie: Es gibt hier einige, die sich im Recht auskennen; andere haben eine PR-Ausbildung etc. All das wird hier kostenlos (die Altparteien bezahlen dafür eine Menge Geld) als “Politikberatung” angeboten. Den Beitrag der Spreelichter habe ich gelesen und auch der Gastautor Monarchist hat sich, wie dem Artikel zu entnehmen ist, in der GRuppe Potsdam umgeschaut. Außerdem kann eine Diskussion nie als 2abgesclossen” gelten, weil sich die Rahmenbedingungen ändern.

      Noch vor 10 Jahren hätte kaum einer für möglich gehalten, dass wir nun “Griechenland” haben. Alles bleibt im Fluss – wer sich aber, wie Du, aus diesem sofort wieder ausklingt, macht keinen guten Eindruck und will vielleicht auch mehr Verhindern alS konstruktiv gestaltten, nicht wahr? Entgegen Deiner Annahme hat es die Säulen-Strategie sehr wohl in einige regionale Gruppen geschafft. Ein Beweis, dass das was wir hier machen, nicht umsonst ist. 😉

    • Monarchist
      June 28, 2011 at 6:29 pm

      Hallo, lieber/ liebes Mauerblümchen,

      eines meiner Grundanliegen über den oben stehenden Gastkommentar hinaus besteht darin, einen Beitrag zur Bewusstseinsarbeit nach meinen Mitteln und Möglichkeiten zu leisten. Der Erfolg einer politischen Agenda besteht m. E. nämlich darin, immer wieder Rahmenbedingungen zu hinterfragen und auch das eigene Handeln und Denken im Auge zu behalten.

      In der rechten Debatte wird zwar all zu oft fast neidisch auf die Erfolge der Linken geschielt. Es macht sich aber selten jemand die Mühe, nach den tieferen Ursachen des Warum zu fragen. Zum einen liegt eben dieses Warum ganz sicher darin begründet, dass internationale Finanzeliten aus deren operativen Interessenlagen bei Linken unterstützend im Hintergrund stehen und die Strippen ziehen. Ein anderer Grund ist aber auch insofern zu sehen, dass auf der linken Seite des Spektrums immer wieder gesellschaftliche Analyse betrieben wird – geradezu bis zum Erbrechen. Glaube mir, ich kenne etliche Leute aus der Szene. Zum politischen Einmaleins “drüben” gehört auch, dass man sich den Kopf über das eigene politische Bewusstsein zerbricht, sogar ganze Bände Literatur darüber verfasst, die Reflektion eventuell auch in soziologische oder sozialpsychologische Arbeiten einfließen lässt. Hierdurch haben Linke oft einen ganz anderen “Werkzeugkasten” zur Hand, um das politische Aktionsfeld zu beackern. Auf rechter Seite besteht hinsichtlich der kritischen Strategiediskussion dageben vielfach “Brachland”. Und was hinzukommt: Wir führen allzu häufig die selben Debatten, immer wieder und immer wieder!

      Deswegen ist es mir wichtig, herauszuarbeiten (siehe Gastkommentar), dass

      erstens: der ständige Bezug auf die Zeit zwischen ’33 und ’45 ein Vorwärtsdenken blockiert,
      zweitens, die fortwährende Abgrenzung genauso.

      Drittens ist jetzt noch hinzu zu fügen, dass auch ein bestimmtes Trägheitsmoment zu überwinden ist. Dabei geht es mir im Moment weniger um Aktionen, die auch wichtig sind, für die aber auch Strategiedebatten erforderlich sind. Haben wir wirklich die Lust dazu? Sind wir bereit uns dazu tatsächlich gründlich den Kopf zu zerbrechen…?

      Und um direkt Ihre Kritik zu beantworten: Ich kenne Vergleichbares, wie Sie Mauerblümchen gerade anmerkten, gelegentlich zu ganz anderen Themen aus dem Bekanntenkreis. Erzählst man von einer neuen Trainingsmethode im Sport, einer medizinischen Innovation oder was auch immer, die oder das jemandem Hilfestellung bieten könnte, heißt es gleich “Kenne ich schon”. Das nächste Mal bei einer andern Geschichte: “Kenne ich schon…” Nun lässt sich das Rad tatsächlich kaum neu erfinden, aber es gibt oft kleine, feine Nuancen, Feinjustierungen usw., die u. U. entscheidend sein können.

      Schade, dass Sie sich der weiteren Diskussion entziehen wollen.

      • Bernd
        June 29, 2011 at 11:38 am

        Wie kommst Du denn darauf, dass Deine “Strategiediskussion” auch nur im Ansatz von Belangen für diejenigen sein soll, die sich die weißen Masken aufgesetzt und gehandelt haben? Meinst Du nicht, dass diese im Vorfeld Diskussionen geführt haben und durch ihr Handeln überhaupt erst zur Diskussion berechtigt sind? Die Diskussion hier wirkt, wenn vielleicht auch gut gemeint, nur peinlich. Da wird über Farben, Begriffsbestimmungen und Ausrichtung ausgerechnet von denjenigen bis zum erbrechen diskutiert, die bisher nichts vergleichbares unternommen haben – und zwar so, als seien sie in der Lage einen Einfluss darauf auszuüben, der tatsächlich nicht besteht.

  8. Sympthiet räger
    June 28, 2011 at 11:44 am

    Wenn Du Deinen Beitrag bei “DE” einstellst, ihn aber nicht zur
    Debatte stellst (“der Kommentarbereich ist geschlossen”), stimmt
    da was nicht an Deinem Beitrag oder an der “DE” – Moderation ?

    • June 28, 2011 at 12:27 pm

      Der Kommentarbereich bei DE ist absichtlich geschlossen, damit es nur einen Strang gibt. deshalb ist der EBitrag ja dort auch nicht komplett zu lesen, sondern dort wird nur verwiesen.

  9. Sympthieträger
    June 28, 2011 at 12:31 pm

    So eine kurze Erklärung hilft, Mißverständnisse zu
    verhindern, wenn man sie vorher lesen könnte.
    Alles i.O.

  10. Otto
    June 28, 2011 at 3:14 pm

    Lest das hier am Besten noch einmal ganz langsam, Stück für Stück durch. http://tinyurl.com/3l98rdg

    • Monarchist
      June 28, 2011 at 7:17 pm

      Lieber Otto,

      das ist auf jeden Fall diskussionwürdig. Ich werde länger dazu brauchen, alle Seiten, die über die Internetadresse zum Thema Demokratie aufrufbar sind, durchzulesen – “ganz langsam”, um Ihrem Appell zu folgen. Mein erster Eindruck ist, dass etliches davon womöglich nicht meiner “persönlichen Bauweise” entsprechen könnte, was die Schlussfolgerungen aus der historischen Analyse betrifft. Aber es ist immerhin ein interessanter Theorieansatz, der die Auseinandersetzung lohnt.

    • nino
      June 29, 2011 at 8:05 am

      Hab ich doch schon und im anderen Strang einen Kommentar dazu geschrieben. Der Text der Spreelichter greift meiner Meinung nach zu kurz. Obwohl darin nicht auf alle Punkte eingegangen wurde, bin ich so frei und stell ihn hier nochmal rein:

      Die grösse einer Gemeinschaft ist in der heutigen Zeit und mit den heutigen Kommunikationsmitteln kein Argument gegen die Demokratie. Im Gegensatz zu den Germanen am Thingplatz verfügen wir heute über moderne Kommunikationsmittel, die es ermöglichen auch in einem 80 Millionenvolk so etwas wie eine Debatte zu führen. Ob 80 Leute über ein Problem diskutieren oder 80 Millionen, die Vielfalt der Meinungen nimmt nicht im gleichen Masse zu. Bsp. Kernenergie, man kann plus minus eigentlich nur dafür oder dagegen sein, egal wieviele Leute dazu nun eine Meinung haben.
      Richtig ist allerdings, dass die Demokratie einer mehr oder weniger homogenen Gemeinschaft bedarf. Aber das ist ja letztlich gerade der Clou an der ganzen Geschichte; wir wollen ja keinen Multikultibrei. Ergo ist dies ein starkes Argument für die Demokratie.

      Die Machthaber und die Medien preisen zwar immer die Demokratie, meinen aber in Tat und Wahrheit etwas ganz anderes. Die Homokratie nämlich. Grundsätzlich sind die Etablierten nämlich gegen jede Partizipation des Volkes, welche über das Wählen alle paar Jahre hinaus geht. Dass in einer rein parlamentarischen Demokratie das Volk nicht richtig vertreten ist, zeigt das Beispiel Schweiz regelmässig. Die Etablierten reden zwar immer von Demokratie, haben aber den Terminus Volk schon lange aus ihrem Wortschatz und auch aus ihrem politischen Handeln gestrichen. Man spricht nur noch vom Menschen (homo) im Lande. Wer sich aber nicht mehr aufs Volk stützt, kann sich nicht mehr Demokrat nennen. Also können und dürfen wir die Etablierten nicht mehr Demokraten nennen. Sie sind es schlicht und einfach nicht mehr (oder nie gewesen), auch wenn sie es unablässig behaupten.

      Als Nationaler oder Identitärer ist es aber meiner Meinung nach etwas suspekt, wenn man ein Weltbild hat, das ja gerade um dieses Volk herum aufgebaut ist, aber genau diesem Volk abspricht, mündig und schlau genug zu sein, an der Herrschaft teilzunehmen.

      • Anonymous
        June 29, 2011 at 11:44 am

        Es ist doch auch nicht jeder in diesem Volk ein toller Fußballer, Arzt oder Lehrer. Warum sollte dann jeder detaillierte Fragen der Politik beantworten können?

      • nino
        June 29, 2011 at 12:51 pm

        Nach dieser Logik wäre das beste System ja dann wenn gesundheitspolitische Fragen nur noch von Ärzten, bildungspolitische Fragen nur noch von Lehrern beantwortet würden, weil sie ja über das jeweils grösste Fachwissen verfügen. Ein Politiker ist aber ein “Universalist” der das grosse ganze im Auge haben sollte und kein “Fachidiot” wie ein Arzt oder Lehrer. Es geht um die Verknüpfung mehrer Lebensbereiche. Zudem ist es in einer Demokratie ja nicht so, dass JEDER detailierte Fragen zur Politik beantworten muss, sondern jeder ist in der Lage gewissen Leuten sein Plebiszit zu gewissen Fragen respektive Antworten zu geben. Wie eine Berufspolitikerkaste regiert sieht man ja gerade in Deutschland sehr schön. Fernab von den allgemeinen Interessen des Volkes.
        Zudem konnte mir bis anhin noch niemand erklären, wie denn in einem autoritären Regime die Elite rekrutiert werden soll und was sie auszeichnet die
        Elite zu stellen, welche sich nur am Allgemeinwohl orientiert. Selbst die Definition vom Allgemeinwohl dürfte schwierig werden. Vielleicht hast du dir darüber ja schon mehr Gedanken gemacht als ich und kannst micht aufklären?

  11. June 28, 2011 at 6:33 pm

    “Und „eigentümlich frei“ merkt weiter an:

    „Die Alternative war der Bolschewismus, dessen Kolonnen durchaus stark genug waren, sich in einzelnen deutschen Ländern mindestens temporär festzusetzen.“

    Das ist nicht richtig. Richtig muß es heißen: “dessen 5. Kolonne”, weil es in Deutschland damals keine Bolschewisten gab, sondern in Rußland und dann in der Sowjetunion.

    • Monarchist
      June 28, 2011 at 7:05 pm

      Vielen Dank, Niekisch, für den Hinweis.

      Ich habe aus “eigentümlich frei” zitiert, so wie es in der Fundstelle zu lesen ist.
      Ich finde Ihren Hinweis aber unmittelbar einleuchtend und hinsichtlich der
      historischen Faktenbewertung bedeutsam.

    • Monarchist
      June 28, 2011 at 8:01 pm

      Lieber Niekisch,

      ich bitte um Pardon, dass ich den Hinweis auf die Urheberschaft versäumt habe. Das ist ein Lapsus, der mir “im Eifer des Gefechts” beim Schreiben unterlief. Ich finde in der Tat, dass dieser Begriff, “Scheindemokraten”, der dir da eingefallen ist, einen ausgesprochenen starken Erklärungscharakter hat. Ich hatte vorher an “Pseudodemokraten” gedacht, wobei mir nicht bewusst ist, ob ich das Wort womöglich halb bewusst ebenfalls aus einem der Diskussionsstränge aufgeschnappt habe. “Scheindomokraten” ist emotional aber m. E. stärker, da es ein deutsches Wort ist.

      • June 28, 2011 at 8:22 pm

        Lieber Monarchist,

        Lieber Monarchist,

        Pardon angenommen:-)

        Ich weiß auch nicht, ob ich den Begriff “Scheindemokraten” “erfunden” habe oder ihn aus dem Unterbewußten hervorgekramt habe, weil ich ihn früher mal irgendwo gelesen habe. Ich bin auch nicht so kreativ, daß mir ständig etwas Neues einfällt.Lassen wir es dahinstehen:-)

    • Steffen
      June 29, 2011 at 7:01 am

      Natürlich gab es damals nationalbolschewistische Bestrebungen. Du willst doch nicht etwa deinen Namensvetter Ernst Niekisch ausblenden?

      • June 29, 2011 at 10:33 am

        Ja, natürlich, Steffen, wer wüßte das besser als ich:-) Der Name Nationalbolschewisten ist aber nun einmal nur vom Begriff “Bolschewisten” abgeleitet, Monarchist sagte nicht Nationalbolschewisten, sondern Bolschewisten. Und Bolschewisten im ursprünglichen Begriff und Sinn gab es eben nur in Rußland und später der SU. Da sollten wir schon genau sein:-)

  12. sunny
    June 28, 2011 at 7:43 pm

    Sehr, sehr guter Beitrag! Sollte alle Parteiapparatschiks lesen!

  13. Reichsbürger
    June 28, 2011 at 8:59 pm

    Eines sollte jedem klar sein.Deutschland hat 1945 aufgehörtzu existieren.Obwohl es nach 1945 wieder schnell aufwärts ging,waren die Weichen für den kulturellen Verfall schon gestellt.In meinen Augen wird das dritte Reich immer wieder verkannt und mit dem Maßstab der Moderne verurteilt anstatt beurteilt zu werden.
    Natürlich war das NS-Regime ein totalitäres Regime.Doch waren zum Ende der Weimarer Republik einfach totalitäre Maßnahmen erforderlich um das Ruder noch herumzureissen.
    Der nationale Sozialismus ist erst durch das eindeutige und klägliche Versagen der Demokratie zustande gekommen.
    Der demokratische Parlamentarismus ist hauptsächlich damit beschäftigt sich gegenseitig zu bekämpfen .So geht zuviel Energie verloren ,die das Volk so bitter benötigt.
    Genauso ist es doch heute.
    Welche Lösung ,ja welches Ideal bietet die Demokratie ?Keine !!!
    Ein Volk kann nur dann stark und erfolgreich sein wenn es vereint ist.Das Deutsche Volk ist aber uneinig,es ist Führungslos.Deswegen ändert sich nichts.
    Das Deutschland von damals in der Weimarer Republik und das Deutschland von heute weisen viele Paralelen auf.Das Land ist Fremdbestimmt wie damals.Finanziell geht es richtung Untergang,hohe Arbeitslosigkeit und Kriminalitätsrate.
    Hier wird die Demokratie nichts mehr ändern weil sie selber so verlogen ist.
    Deutschland benötigt wieder eine harte Hand,einen konsequenten “Führer” der das Heft wieder in die hand nimmt und Taten folgen lässt anstatt demokratisches wischiwaschi.
    Deutschland braucht wieder den nationalen Sozialismus.Die Wirtschaft muss dem Volk dienen.Wir brauchen nur eine Staatsleitung.
    Nationalismus,Patriotismus,einen Führer,gleiche Rechte und Pflichten für alle.
    Nur ein völkisch souveräner staat wird überleben.
    Demokratie ,was ist das ? Demokratie ist garnichts.

    • Monarchist
      June 28, 2011 at 9:43 pm

      Lieber Reichsbürger,

      wenn ich Sie dahingehend richtig verstehe, dass die Bundesrepublik kein souveräner Staat ist, so gebe ich Ihnen in dem Punkt völlig Recht. Dieses Schicksal teilt das deutsche Staatskonstrukt BRD aber mit sehr vielen anderen Ländern auch. Was wir gegenwärtig erleben, ist deswegen nämlich eine Scheindemokratie – um den Begriff von Niekisch noch einmal aufzugreifen – weil unsere Politik ganz woanders für uns vorfabriziert wird. Die Stichworte hierfür sind Bilderberger, Trilaterale Kommission, CFR, Wallstreet-Kartelle, Finanzmacht der City oft London, Einfluss der Rothschilds und der Rockefellers, der Großbanken und weiterer Einflusskreise.

      Unter dem Vorwand von Menschenrechten wurden und werden weltweit Revolutionen angezettelt, die bislang vor allem ein Ziel hatten: Die Vorherrschaft US-amerikanischer resp. angelsächsischer Herrschaft auszubauen (früher) bzw. (heute) zu erhalten. Die Bundesrepublik hat sich inzwischen mehr und mehr zu einem Vasallenstaat entwickelt, in dem es viele Profiteure der Globalisierungsabsichten gibt, die von den vorgenannten Polit-Zirkeln und Finanzmächten einen Nutzen haben bzw. die in eine entsprechende Denke des Zuarbeitens hinein erzogen wurden.

      All dies bildet(e) eine Mixtur, die es bislang mehr und mehr geschafft hat, Demokratie zu
      unterlaufen. Wichtige Verfassungsrechtler beklagen ein Demokratiedefizit, dass vor allem durch die vertraglichen Bedingungen der EU entstanden ist. Und genau dieses übergeordnete Konstrukt verdanken wir wiederum den “Strippenziehern im Hintergrund”, wie Franz Josef Strauß sie einmal nannte. Bemerkenswert ist ja auch, dass der jetzige bayerische Ministerpräsident, Horst Seehofer, geäußert haben soll: “Wer gewählt wird, hat nichts zu sagen, und wer zu sagen hat, wird nicht gewählt”. Das unterstreicht noch einmal meh dass wir gegenwärtig ein Kaschperltheater und keine wirkliche Demokratie haben.

      Was den Nationalsozialimus betrifft, so finde ich ausgesprochen bedenkenswert, dass der britische Historiker Anthony C. Sutton nachgewiesen hat, dass Hitler und andere NS-Größen in erheblichem Maße von der Wallstreet finanziert worden sind. Ich empfehle wärmstens als Lektüre sein Buch: “Wallstreet und der Auftstieg Hitlers”, Perseus Verlag, 208 Seiten, 19 Euro. Auch “Das Schwarze Reich” von E. R. Carmin weist auf den Zusammenhang hin.. Carmin äußert zum Beispiel, dass Hitler im Gegensatz zu anderen Politikern zu seinen Autritten per Flugzeug angereist kam, was von US-amerikanischem Kapital finanziert wurde. Insbesondere die Hearst-Verlagsgruppe soll hieran wesentlich beteiligt gewesen sein.

      Wenn ich an die “Schwarze Front” denke, so rechnet diese linke Strömung von Nationalsozialisten übrigens mit dem seiner Zeit real existierenden Nationalsozialimus ab (http://arbeitertum.wordpress.com/schwarze-front/)

      Ich denke nicht, dass ich Sie ohne weiteres überzeugen kann, aber ich finde wichtig, dass wir auf diesem Wege miteinander reden,

  14. Universum
    June 28, 2011 at 9:46 pm

    Die Unsterblichen und Spreelichter setzen halt auf Leute, die völlig unzufrieden mit dem System sind. Umfragen haben ja gezeigt, dass durchaus ein gewisser Teil des Volkes die Demokratie grundsätzlich ablehnt. Von daher ist es denkbar, dass solche Aktionen auch eine gewisse Zielgruppe der total enttäuschten System-Verlierer erreichen können, im Rahmen des Kampfes um die Straße.

    Die Gedanken hinter diesen Gegen-Demokratie-Aktionen sind teilweise durchaus auch interessant, aber man muss eines verstehen: sie stehen jeglichen parlamentarisch orientierten Rechten bzw. Nationalen diametral entgegen. Sie gehen davon aus, dass es die Demokratie an sich ist, die auch den besten Idealisten korrumpiert und somit zwangsläufig Zustände verursacht, wie wir sie heute haben. Es bringe demnach nichts, nur die Herrschaften in den Parlamenten durch “unsere” Leute zu ersetzen, denn diese würden nach einiger Zeit wiederum selbst das Volk verraten. Irgendwo las ich zwischen diesen Gedanken z.B. auch die Losung “Bekämpft die Demokraten, wo ihr sie findet”, womit wohl ausdrücklich auch Nationaldemokraten gemeint sind, denn echte Nationalisten seien keine Demokraten usw.

    Es ist offensichtlich, dass diese Gruppen sich vom Rest des “Spektrums” geradezu abschotten und quasi ihr eigenes Ding machen. Zusammenarbeit mit parlamentarisch orientierten Kräften dürfte von denen wohl kaum gewünscht sein (was angesichts der völligen Demokratie-Ablehnung wohl auch besser für die Parteiler ist). Ich glaube, man sollte dieses “Phänomen” als eine weitere Säule begreifen, die einen sehr autonom-unabhängigen Weg (mit begrenzter Zielgruppe) verfolgt. Die Spreelichter von Demokratie überzeugen zu wollen, dürfte jedenfalls wenig Sinn haben. Der VS soll den Spreelichtern ja auch schon sektenhafte Züge attestiert haben 😉

    Ob man also bei den Unsterblichen/Spreelichtern mitmacht, ist im Grunde direkt gekoppelt an die Frage, ob man Demokratie an sich möchte.

    Aus diesem Grund werden die “Unsterblichen” wohl auch niemals von “Scheindemokraten” oder “Demokraten” in Anführungszeichen sprechen – oder versuchen, besser beim Normalbürger anzukommen…

    • July 11, 2011 at 7:53 am

      Lieber Universum,

      besten Dank für die Schilderung, die ich beinahe schon befürchtet hatte.

      Aber warum herrscht in diesen Kreisen so wenig strategisches Denken vor?

      Warum sieht man nicht, dass mherere Wege besser sind?! Sie können ja gegen alles “Demokratische” sein und trotzdem abwarten, dass die linken Kräfte aus den Parlamenten vertrieben werden. Wenn die Parlamente dann von “rechten” besetzt sind und die Unsterblichen auf diesem Wege aber auch mächtiger geworden sind, dann können sie die Parlamente immer noch säubern.

      Ganz alleine aber werden sie einen Kampf führen, der kaum zu gewinnen sein dürfte. Denn gerade die system-Verlierer, die es durchaus gibt, sind zumeist schlecht organisiert und vernetzt, als dass man sie als Waffe gegen die Scheindemokratie einsetzen könnte.

      Es fragt sich ja auch, was “danach” kommen soll. selbst wenn die Unsterblichen mit 10 000 Mann auf Berlin marschieren und das Regierungsviertel säubern – was kommt danach? Die Menschen wollen ja wenigstens ein “normales” Leben, wo es Bauanträge und ein Schulwesen gibt. All das muss weiterhin funktionieren. Hier bieten die Unsterblichen aber keine Alternative an.

  15. Reichsbürger
    June 29, 2011 at 6:15 am

    Zu Monarchist #33
    Mir ist dieses Buch bekannt.Ich mag aber nicht so sehr daran glauben.Das Hitler mit einem gesponserten Flieger umherflog ,ist doch von sehr weit hergeholt.
    Ich weis nicht ob sie jemals “Mein Kampf” von Adolf Hitler gelesen haben,nicht damit sie ein glühernder Nationalsozialist werden,sondern um den menschen Hitler kennenzulernen und was ihn angetrieben hat.Das ist Pflichtlektüre .Man muss manche Menschen und Ansichten nicht mögen,doch sollte man sie verstehen.Gerade heutzutage gibt es auch unter NS´lern viele Scharlatane,die mit der Esthetik der damaligen Zeit nicht viel am Hut haben und den NS ungünstig interpretieren.
    Eines haben Demokratie,Faschismus und Nationaler sozialismus gemein,irgendwie sind sie abhängig von ehrlichen Führern und Lenkern die sich für ihr Volk einsetzen.
    Das ist die Grundvorrassetzung.
    Da sehe ich bei der Demokratie leichte Nachteile,weil dort viele Köche den Brei verderben können.

  16. Steffen
    June 29, 2011 at 6:54 am

    Es existieren neben dem NS auch andere “dritte Wege”. Man sollte sowieso immer die Ausgangslage betrachten. Stellt euch vor wir hätten ein gesundes Verständnis von Volk, Familie usw. dazu eine starke Wirtschaft und eine Geburtenrate von 2,4+. Es ist eine Grundsatzfrage: Demokratie ist ebenso eine Ideologie, wie der “Kommunismus” oder der “Kapitalismus” – real exisiterend unterscheidet sich dies maßgeblich. Demokratie lebt allerdings immer in der Vergangenheit, Mehrheiten bilden sich immer erst nach einem Problem oder einer Krise und Macht verteilt sich immer sehr ungern. Zudem ist Demokratie meistens langsam, wenn man die Dauer einer Art Wertschöpfungskette betrachtet. Allein Konsens und Dialog verwischen den Weg und das Ziel. Und auch in unserer Zeit werden Personen und Parteien vom Volk gewählt, welche meistens keine guten Absichten haben bzw. viel zu kurzfristig denken. Oft muss das Volk gezwungen werden zu unpopulären aber auf lange Sicht sinnvollen und überlebenswichtigen Maßnahmen.

    • nino
      June 29, 2011 at 8:01 am

      Demokratie ist in erster Linie mal eine Organisationsform. Ich würde das nicht unbedingt als Ideologie bezeichnen. Diktatur ist ja auch nicht gerade das was man als Ideologie bezeichnet. Natürlich kann man aber aus ideologischen Gründen für oder gegen Demokratie sein.

      • Steffen
        June 29, 2011 at 8:13 am

        Hinter Demokratie steht natürlich eine gewisse Ideologie, eine Weltanschauung und ein spezielles Menschenbild. Oder siehst du das anders? Und ja: Weltanschauung ist genau der richtige Begriff dafür!

      • nino
        June 29, 2011 at 9:08 am

        Klar steckt hinter der Demokratie ein gewisses Menschenbild. Das lässt sich nicht zur Gänze negieren. Nämlich eines das besagt, dass ein Volk fähig sein kann sich aus sich heraus selbst zu regieren. Ein autoritäres Regime lehnt diese Sicht natürlich ab. Ich würde dies aber allenfalls als Weltbild 2. Stufe bezeichnen. Über die Ideologie oder die Weltanschauung die in einem demokratischen oder autoritären Staat vorherrscht sagt die Regierungsform als solche aber noch nicht wirklich etwas aus. Man könnte hier dann auch von einer Ideologie/Weltanschauung 1. Stufe sprechen. Dem würde dann bspw. entsprechen ob im Staat ein universalistisches oder differentialistisches Weltbild vorherrschend ist. Wobei eine universalistische Weltsicht m. M. nach über kurz oder lang die Aushölung des demokratischen Gedankens bewirkt. Man betrachte dazu die heutigen westlichen “Demokratien”.

  17. Steffen
    June 29, 2011 at 7:04 am

    Natürlich gab es damals nationalbolschewistische Bestrebungen. Du willst doch nicht etwa deinen Namensvetter Ernst Niekisch ausblenden?
    Wie gesagt: dritte Wege!

    Hier mal die gleichnamige Ausgabe der Sezession von 2007:

    http://www.sezession.de/wp-content/uploads/alte_nummern/sezession_heft20.pdf

    • June 29, 2011 at 10:40 am

      Steffen, s. mein Reply weiter oben. Begriffliche Abwandlungen und Bestrebungen außerhalb Rußlands bzw. der SU sind Ableitungen, Protagonisten, Adepten, aber nicht dem ursprünglichen Bolschewismus unterfallende Begrifflichkeiten. Wir sollten da schon genau sein. Und der ursprüngliche Begriff des Bolschewismus hatte mit einem Dritten Weg schon rein garnichts zu tun, es war ein Plattwalzen vorheriger Wege..

  18. nino
    June 29, 2011 at 8:47 am

    Der Text “volkseele und Genetik” veranschaulicht übrigens ganz schön, welchem politischen Irrtum die Spreelichter erliegen. Am Ende eines interessanten und durchaus lesenswerten Textes kommt folgender Schluss:

    “An beiden Voraussetzungen arbeiten die Demokraten in aller Welt. Die Natur arbeitet seit Jahrtausenden am Gegenteil. Die Natur entwickelt endlose Kreisläufe. Die Demokraten halten an zeitigen Teufelskreisen fest, die hundertfach gescheitert sind. Welcher verständige Mensch möchte sich ob dieses Wissens auf Seiten der Demokraten gegen die Natur stellen?”

    Diese Schlussfolgereung schiesst völlig am Ziel vorbei. Diese Leute propagieren nicht ein Multikulti-Weltbild weil sie Demokraten wären, sondern weil sie Universalisten sind, die an die Gleichheit aller Menschen glauben. Demokratie und Menschenrechtsideologie sind keine Synonyme, auch wenn uns dies die Etablierten immer wieder weis zu machen versuchen. Die Spreelichter erliegen somit m. M. nach der Propaganda der Etablierten. Dabei müsste man in der Geschichte nicht einmal ins alte Griechenland zurückgehen (wo es ganz offensichtlich würde) um zu sehen, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen Demokratie und egalitaristischem Menschenbild gibt. Selbst die USA, Begründer der “modernen Demokratie” hatten über mehr als ein Jahrhundert Standarts, die der heutigen Ideologie von Gleichheit eklatant widersprechen, ohne dabei ein Staat zu sein, der keine demokratischen Massstäbe erfüllen würde.
    Man kann einen Staat demokratisch lenken oder autoritär. Über das Grundsätzliche Wesen oder die vorherrschende Ideologie dieses Staates sagt werde die eine noch die andere Regierungsform wirklich etwas aus. Es kann sowohl autoritäre Staaten geben die ein universalistisches Weltbild propagieren (UDSSR) oder solche die einer differentialistischen Weltsicht anhängen (3. Reich). Selbiges trifft auch auf Demokratien zu. Das in den westlichen “Demokratien” heute ein universalistischer Ansatz verfolgt wird, liegt aber definitiv nicht am Wesen der Demokratie. So kommt bspw. Japan bis heute ohne Massenimmigration kulturfremder Ausländer aus, obwohl der Staat demokratisch strukturiert ist und die Verfassung unter den amerikanischen Besatzern ausgearbeitet wurde.

    • Anonymous
      June 29, 2011 at 11:58 am

      Schreib doch keinen Blödsinn, den jeder in zwei Minuten wiederlegen kann: Die japanische Regierung beschloss im März 2000 eine Lockerung der Einwanderungsgesetze, die im Vergleich zu anderen Industriestaaten restriktiv waren. Das Reformpaket sah eine Erhöhung der Einwanderung ausländischer Arbeitskräfte vor, um so die sinkende Zahl einheimischer Arbeitnehmer auszugleichen. Das gleiche Spiel…

      • nino
        June 29, 2011 at 12:32 pm

        Von der Lockerung wusste ich nichts. Laut Fischer-Weltalmanach bestand die japanische Bevölkerung aber noch 2006 aus 99% Japanern. Die grösste Ausländer Gruppe stellen die Koreaner mit ca. 650000 Leuten, gemessen an einer Gesamtbevölkerung von etwa 127 Millionen nicht gerade viel. Zudem wurde Japan zu einem grossen Teil von Korea aus besiedelt. Es handelt sich also nicht um absolut kulturfremde Ausländer, die, nebenbei bemerkt, noch vor `45 eingewandert sind.
        Wenn die Regierung heute andere Ziele verfolgt (welche sich aber scheinbar bis 2006 nicht wirklich negativ ausgewirkt haben) dann widerlegt das noch lange nicht die Aussage, dass es am politischen Willen liegt und nicht am politischen System, ob ein Land von Ausländern überflutet wird. die Lage in Ländern wie Deutschland, Frankreich, England oder der Schweiz mit über 20% Ausländern ist auf jedenfall eine ganz andere.

    • July 11, 2011 at 8:13 am

      Lieber nino,

      diesen Satz “Die Spreelichter erliegen somit m. M. nach der Propaganda der Etablierten.” muss man m.E. unterstreichen.

      das ist ja gerade das geniale Spiel der Etablierten. Sie erklären ihren Misthaufen zur Demokratie und machen ihn damit alternativlos. Denn wer ist schon gegen die Demokratie?!

      Ich zitiere Alexis de Tocqueville: “Der Despotismus der Zukunft wird ausgedehnter und sanfter sein und die Menschen erniedrigen, ohne sie zu quälen.” Das sei der Fortschritt der Demokratie.

      Uns fehlt das Gegenmodell. Vielleicht werden Russland und China das eines Tages übernehmen. China weist ja zurecht darauf hin, dass in der BRD die Menschenrechte auch nicht eingehalten werden. Leider findet das, anders als die westliche Propaganda in der DDR, hier noch kein Gehör.

      Bis dahin sollten wir aber nicht auf die Propaganda der Etablierten hereinfallen und das Staatsgebilde der BRD für eine Demokratie halten – das ist es nämlich nicht (keine Volksentscheide, Wahllisten, die vorher nicht abgestimmt werden etc.).

  19. Monarchist
    June 29, 2011 at 12:59 pm

    Lieber Bernd,

    tatsächlich denke ich nicht, dass der Artikel einen Einfluss auf diejenigen haben wird, die etwa in Potsdam die vorgestellte Aktion durchgeführt haben. Ich habe unter anderem vielmehr die Sorge, dass eine ansich gute Idee einen Drall bekommt, der mir wie auch vielen anderen national Orientierten nicht nur nicht gefallen, sondern “Bauchschmerzen” bereiten würde. Man kann ja tatsächlich darüber diskutieren, ob die Demokratie nun wirklich eine so gute Staatsform bildet – auch das gehört zu den demokratischen Rechten eines jeden. Gleichzeitig sollte aber respektiert werden, dass es eine relevante Strömung gibt, die deutsche Interessen innerhalb parlamentarischer Entscheidungsteilhabe vertreten sehen möchte, kurz: die einen demokratischen Weg durch die Institutionen gehen will, auf welche Weise konkret auch immer. Dieser Richtung, zu der ich mich zähle, sollte zugestanden werden, dass sie innerhalb der rechten Diskussion für so etwas wie einen “demokratischen Geist” eintritt und wirbt. Auch meine ich, dass zu respektieren ist, wenn solche Leute sich Gedanken darüber machen, was die Außenwirkung für rechte Kräfte in der Öffentlichkeit angeht.

    Und um auf einen weiteren Kritikpunkt von dir einzugehen: Ich denke nicht so sehr an Strategiediskussionen in abgeschotteten kleinen Zirkeln, denn es ließe sich entgegenhalten, dass auch die RAF ihre Strategiediskussionen führte. Um nicht missverstanden zu werden: Mit dieser Aussage vergleiche ich die Potsdamer keineswegs mit der seinerzeitigen RAF. Das wäre völliger Blödsinn. Auch ist mir schon klar, dass beispielsweise autonome Gruppierungen notwendiger und sinnvoler Weise ihre verschiedenen strategischen Optionen prüfen. Jedoch meine ich an dieser Stelle Strategiediskussionen in einer breiteren rechten Öffentlichkeit. Deutschland Echo bildet immerhin einen Teil davon und hat wahrscheinlich eine soziale Multiplikatorwirkung. Und um meinen eigenen Ansatz noch einmal zu unterstreichen: Das eigene Bewusstsein und eigenes Handeln zu reflektieren, hat gewiss Auswirkung auf den Erfolg künftiger Aktionen. Ich betrachte den Bewusstseinsfaktor der Beteiligten sogar als entscheidend dafür, wie gut und integer eine Organisation, Partei oder sogar Staatsform überhaupt funktioniert.

    • Bernd
      July 1, 2011 at 4:05 pm

      Wenn du nicht denkst, dass du mit deinen Artikel einen Einfluss auf “die Unsterblichen” haben wirst, warum schreibst du ihn dann? Die Linie der “guten Idee” ist doch klar: sie ist anti-demokratisch. Einen “Drall” versuchst nur du herbeizuschreiben. Deinen zweiten Teil lass deshalb besser stecken.

    • July 11, 2011 at 8:17 am

      Lieber Monarchist.

      ich würde den Einfluss der Beiträge hier nicht über-, aber auch nicht unterschätzen. “Wir” werden gelesen – soviel ist sicher. Und hier zählt das Wort, das Argument, die Idee! Deren Kraft ist unermesslich! Davon sollen wir uns leiten lassen.

      Deshalb freue ich mich auf Teil 2, den Du nicht “stecken” lassen solltest, wie “Bernd” sich das wünscht. Denn es scheint so, als ob er mehr Einfluss Deiner Beiträge sieht, als Du und diese deshalb gerne “in der Schublade” sehen würde….

  20. June 29, 2011 at 6:59 pm

    Die Unsterblichen in Ludwigshafen:

    • Monarchist
      June 29, 2011 at 8:50 pm

      Hallo, Ariald,

      die Aktion finde ich von dem her, was zu sehen ist und was ich akustisch mitbekomme, auf jeden Fall sehr interessant. Es spricht emotional an, weil offengehalten wird, ob man als Nationaler für oder gegen Demokratie im herkömmlichen Sinne ist, bzw. ob die Anschauungen, die im Hintergrund stehen, einigermaßen kompatibel mit so etwas wie einem “demokratischen Geist” sind. Falls es einen nationalen Sozilsmus geben sollte, der sich neu definiert, geht man als jemand, der im demokratischen System sozialisiert wurde (Adenauer- und Kiesinger-Ära usw. bis hin zu Helmut Schmidt), anders – will heißen: offener – mit entsprechenden Ansätzen um.

      Mich erinnert das von den Ludwigshafenerern an die Zeit der linken APO bzw. der 68er, die ich selbst mit erlebt habe. Deren Sprechchöre auf der Straße hatten eine ähnliche Ausstrahlung und Rhythmik. Es könnte sein, dass eine sowohl nationale als auch soziale Strömung nach und nach von immer mehr Menschen als so etwas wie eine zeitgeistige Avantgarde wahrgenommen wird. Über die Details – sozusagen “das Kleingedruckte” – müsste man im weiteren politischen Prozess dann gründlich diskutieren. Soziale Beziehungen – wozu auch die politschen gehören – haben immer auch etwas mit “verhandeln” und “aushandeln” zu tun. Einige gehen vorweg, ob und inwieweit aber breitere Schichten folgen, hängt davon ab, in welchem Umfang sie sich jeweils in den politischen Angeboten wiedererkennen.

      Was uns als Nationale auf jeden Fall alle eint, ist der Punkt, dass wir die EU, die Globalisierung und die geplante Völkervermischung zum Kotzen finden. Ein gemeinsamer Gegner verbindet zunächst einmal – das war schon immer so. Ich meine: Es wird halt wichtig sein, die weiteren Entwicklungen gut im Auge zu behalten, auch was die “Unsterblichen” betrifft. Der Name ist übrigens klasse gewählt, da positiv besetzt. Wahrscheinlich werden einem da Aktionen – je nach persönlichem Geschmack – jeweils unterschiedlich gut gefallen.

      Auf jeden Fall tun die Leute zum Beispiel im Einkaufszentrum von Ludwigshafen überhaupt etwas, und das ist – in der Weise, wie im Film gezeigt – gut so (auch wenn ich mich dadurch nicht zu Euphorik hinreißen lasse)!

    • July 11, 2011 at 8:26 am

      Lieber Ariald,

      besten Dank für das Video!

      Die Hintergrundmusik ist ja aus dem Video in Bautzen. Die Aktion ist indes anders geartet. Hier werden klare Forderungen aufgestellt, die die Menschen aktuell berühren. Es fehlt leider der Hinweis auf die Unsterblichen (wenn nicht im Flugblatt gegeben).

      Ansonsten aber sehr gut. Man darf nur hoffen, dass ihn diesem Einkaufszentrum die Menschen die Flugblätter gelesen haben, bevor sie entfernt wurden. Man sieht ja noch, wie alle nach oben schauen und die Menschen die Blätter aufnehmen. Von so etwas wird nach abends beim Grillfest erzählt! Und das ist gut so!

      Sehr schöne Aktion!

  21. Romantiker
    June 29, 2011 at 11:51 pm

    Das Problem ist der Gegensatz zwischen ausufernden Strategiediskussionen, Streit und Selbstreflektion und schließlich der Wunsch nach harmonische Volksgemeinschaft, der verständlich bei den Wirren unserer Zeit ist, aber nicht befruchtend. Zumal wir Nationale derzeit alles bräuchten: Die Volksgemeinschaft für die Stärke nach außen und als Vorbildwirkung, als auch Konfliktfähigkeit nach innen und zulassen von Meinungen und Einflüssen von außen für Befruchtung und Strategie.

    • July 11, 2011 at 8:28 am

      Sehr richtig, Romantiker!

      Wir brauchen TOLERANZ in den eigenene Reihen. Es kann nicht sein, dass der SPD´ler oder Grüne für manche von uns eher der “Freund” ist als ein Mensch, der sich wie man selbst, Gedanken um die Zukunft unseres Volkes macht.

      Für diese Toleranz müssen wir alle werben – und das bedarf auch der harmonischen Sprache. Sätze wie “Klappe halten” oder so etwas (sowas fällt ja tlw. in den Blogs) sind da nur kontraprodukitv und man sollte die Absichten desjenigen hinterfragen.

  22. Monarchist
    June 30, 2011 at 3:18 am

    Hallo, Ariald

    Eine Ergänzung zu meiner Antwort auf den Film: Ich weiß jetzt, warum die Aktionen mich insgesamt noch nicht zu Euphorie veranlassen, obwohl sie in der Tendenz emotionalisierend wirken. Es ist zunächst einmal ungewiss, was unterem Strich für Deutschland dabei rauskommt. So erinnere ich mich noch an Argumente in der öffentlichen Diskussion zur Überfrachtung der deutschen Sprache mit Anglizismen. Ein Sozialforscher, dessen Name mir gerade nicht einfällt, kritisiert das Phänomen bereits seit geraumer Zeit. Ihm wird von den Medien teilweise entgegen gehalten: “Das sagt die NPD ja auch!”. Alleine dieser recht naive Satz langt bislang bereits als Totschlagargument, mit dem man jede weitere Diskussion zum Thema Sprachüberfremdung abwürgen kann. Und bei der NPD spielt ja auch eine Rolle, dass es immer wieder heißt: Das sind ja halt Nazis.

    Ich finde die Formulierung, “EU abschalten zwar ausgesprochen kreativ”, da sie an “Kernkraftwerke abschalten” erinnert. Wir dürfen als nationale Strömung insgesamt aber nicht verkennen, dass die assoziative Koppelung an “Nationale Sozialisten”, wenn erst “Reprort Mainz” oder irgendein anderes politisches TV-Magazin darüber berichtet, schnell zum “Abschalten” der EU-Kritik in der öffentlichen Diskussion führen kann. So nach dem Motto: “Die bösen ‘Nationalsozilalisten’ sagen das ja auch.” Der normale Medienkonsument ist da recht manipulierbar, kann sich kaum vorstellen, dass es ein eventuell neuer, gleichsam geläuterter nationaler Sozialismus immerhin vorstellbar ist.

    So möchte ich das, was ich in meiner obiigen Antwort zum Ludwigshafen-Film abschließend meinte, im Akzent verlagern: Ich habe Repekt vor dem Einsatz der Aktivisten, weil er Mut abfordert. Ob ich die Aktion schlicht und einfach auch gut finde, weiß ich noch nicht.

    • July 11, 2011 at 8:32 am

      Lieber Monarchist,

      Dein Argument lässt sich aber umdrehen:

      Denn die Medien machen auch folgendes: “das sagen die von PRO Köln aber auch! oder in den 80er und 90er Jahren: “Das ist eine Forderung der Republikaner!”.

      Dieses Spiel wird man immer spielen können. Es gibt aber eine zunehmend wachsende Zahl von menschen, die den massenmedien nicht mehr alles abnimmt. Deshalb brauchen wir auch eine breite Masse und nicht “nur” die System-Verlierer.

      Eine Forderung wird also nicht “beschmutzt”, nur weil PRO oder die NPd sie äußern. Sie wird vielmehr besetzt und verschafft uns ein Alleinstellungsmerkmal.

  23. Arminius (Original)
    July 1, 2011 at 6:56 am

    Demokratie bedeutet Volksherrschaft:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie

    Wie diese Volksherrschaft am besten ermöglicht wird, mag ein anderes Diskussionsthema sein.
    In der BRD liegt jedenfalls keine Demokratie vor,da 50% Nichtwähler, rechte Parteien,deren Anhänger und Vertreter an der politischen Mitwirkungen mittels verschiedenster perfider Mittel ausgegrenzt werden; die politische Meinungsbildung wird hauptsächlich durch die Medien: Fernsehen, Rundfunk, Film und Printmedien gesteuert. Die BRD ist also eine Mediokratie.
    Wer diese Medien kontrolliert, mag ein anderes Diskussionsthema sein.
    Gleichzeitig ist in der BRD die Meinungsfreiheit sehr stark durch den „Demokratischen Verfassungsboden“ eingeschränkt. Das Volk wird durch die Bevölkerung ersetzt.
    Was also, ist an der BRD „demokratisch“?

    • Monarchist
      July 1, 2011 at 9:19 am

      Hallo, Arminius.

      Da bin ich mit Dir völlig einer Meinung. Wie schon Niekisch in der vorhergehenden Diskussion richtig feststellte, dürfte der Begriff “Scheindemokratie” zutreffend sein. Jedenfalls für die Bundesrepublik – aus meiner Sicht zunehmend seit der Ära Kohl, und noch einmal verstärkt seit Anfang bis Mitte der 1990er Jahre (siehe später auch Rot-Grün, Schwarz-Grün, Sozialdemokratisierung der CDU und ähnliche gesellschaftliche Entwicklungen, die den Absichten der internationalen Machteliten in die Hände spielen).

      Wichtig erscheint mir, angesichts dessen demokratischen Stil und einen demokratischen Geist für die Zukunft zu bewahren. Außerdem gibt es auch im gegenwärtigen Parlamentarismus “demokratische Nischen”, in denen nationale Kräfte mit Chancel mehr Terrain als bisher gewinnen könnten. Zu diesem Zweck wird unter Umständen auch ein Bewusstsein für die eigenen Außenwirkung von Bedeutung sein. Auch die Schaffung eines nationalen Milieus ist wichtig. Dieser Faktor ist wiederum davon abhängig, dass man in möglichst breiten Bevölkerungskreisen Sympathien und Zuspruch gewinnt. Mit anderen Worten: Wie man es auch dreht und wendet, kommt es darauf an, als Strömung gleichsam “mehrheitsfähig” zu werden – und sei es, dass man erst einmal nur die “Mehrheit der Herzen” gewinnt. Selbst wenn das bestehende System – was m. E. sogar recht wahrscheinlich ist – über kurz oder lang zusammenkrachen sollte, gilt das beschriebene Erfordernis. Denn dafür, dass die Richtung anschließend in eine nationale Richtung geht, gibt es keinen Automatismus.

      • Monarchist
        July 1, 2011 at 9:27 am

        Krm…, “Schwarz-Rot” meinte ich eben natürlich, nicht “Schwarz-Grün”, was uns im Bund bilang noch erspart geblieben ist.

  24. Frank_
    July 1, 2011 at 5:47 pm

    Ein gute Beitrag von Monarchist!
    Aber ich bin anderer Meinung, denn.
    1000 Menschen, 1100 Meinungen…;)=> Wir müssen nicht alle einer Meinung sein, es kann verschiedene Strömungen im rechten lager geben. Wir müssen so stark sein, das auszuhalten, sollten wir zu einer großen Bewegung werden. Allerdings ist es wichtig auch andere Konzepte zu haben. z.B. über den parlamentarischen Weg der NPD.

    Die ganze Abgrenzung bringt nichts. Alles rechts der CDU/CSU wird niedergekämpft. Das haben wir jetzt nun ja oft genug gesehen. => Ich unterstütze mmer nur die erfolgreichste rechte Partei z.B. NPD. Denn Freiheit und Pro wird das gleiche Schicksal wie die REPs erleben.

    Abgrenzung sollte es nur zum 3.Reich und Hitler geben. Aber durch anlegen des richtigen Maßstabes, der lautet: Was haben Sie Deutschland gebracht, Wie hat es sich unter ihrer Herrschaft entwickelt bzw. weiterentwickelt? =>Hier brachte das 3 Reich einen Krieg, Zerstörung und Leid für die Deutschen. Eine Assoziation zur NSDAP muss somit unbedingt vermieden werden, will man irgendwie politisch etwas erreichen. Die Demokraten brachten den schleichenden Volkstot und auch Zuwanderung…Nun wer ist besser? “Eigentlich das zweite, da überlebe ich (oder z.B. meine Kinder/Frau) wenigstens den nächsten Winter.”, könnte man als naheliegendes antworten.

    Die Unsterblichen wirken mit ihrem Hinweis erfrischend, authentisch und ehrlich (auch wenn ich nicht unbedingt ihrer Meinung bin). Und weil sie sich nicht verbiegen “stark” noch dazu.
    => das wirkt anziehend.

  25. July 3, 2011 at 5:44 pm

    “da überlebe ich (oder z.B. meine Kinder/Frau) wenigstens den nächsten Winter.”

    Das wünsche ich Euch, Frank, aber ist das noch sicher?

  26. Frank_
    July 4, 2011 at 3:10 pm

    Nein, das ist nicht sicher.Das kann und darf auch nicht das Ziel sein. Was ich damit sagen möchte, ist dass man positive/bessere Perspektiven aufzeigen muss. In dem Beispiel ist die Perspektive “schleichender Tot” besser als “schneller Tot”.

    Der Wähler muss das Vertrauen in uns haben, dass nachdem wir eine BTW gewinnen, das ganze nicht wieder in einem Weltkrieg endet. Sondern dass es ihm mit uns besser geht (materiell, kulturell, o.ä. ) Auf welcher Ebene, dass kann man klären.
    Momentan haber wir leider nicht die Macht oder Methoden den Wert “Volk” in der breiten Masse zu verankern.

    • July 11, 2011 at 8:38 am

      Frank_, Du sprichst ein elementares Bedürfnis der menschen an. Die Frage nach dem “Was dann?”.

      Die Menschen wollen ja auch nach der, bislang utopischen, Säuberung des Regierungsviertels ein “normales Leben” haben. Kein Wunsch der Menschen ist stärker als der nach Normalität.

      Und diese müssen wir, in einer verbesserten Variante, anbieten bzw. wiederherstellen. So kommen wir in die Herzen der MEnschen. Diesen Hoffnungsschimmer können wir und auch die Unsterblichen noch nicht anbieten. einbe Parole reicht hier nicht; sowas muss mit Bildern und Leben gefüllt sein. Und es muss sich im Vertrauen niederschlagen. Deshalb brauchen wir weiße Masken, aber auch einen parlamentarischen Arm, der mit seinem Gesicht einsteht für die Sache.

  27. Frank_
    July 4, 2011 at 3:24 pm

    Oh Gott, ich glaub ich darf meine eigenen Kommentare nicht nochmals durchlesen. Manchmal sind die Beispiele doch etwas merkwürdig….:-)

  28. Monarchist
    July 4, 2011 at 5:55 pm

    Ich habe mir bei dem zuerst Gesagten schon gedacht, was eigentlich (ganz richtig) gemeint war. Und mit der zusätzlichen Erläuterung hört sich jenes ursprünglich Gemeinte und nun noch einmal klar Erklärte doch recht vernünftig an.

    In den letzten Tagen frage ich mich indes immer mehr, wie in der letzten Phase der gegenwärtigen Scheindemokratie am sinnvollsten vorzugehen ist. Nach einer Reihe von Trendforschungsberichten unter anderem von Gerald Celente – siehe Kopp-online -, aber auch nach anderen Faktoren, die sich mit einbeziehen lassen, dürfte es spätestens 2018 bzw. 2020 zum Zusammenklappen des Kaschperl-Theaters kommen. Bis dahin gilt es m. E. sich so tapfer, klug und umsichtig wie möglich bei Wahlen in der Pseudo-Demokratie aufzustellen und durch “demokratischen Geist” atmosphärisch für Sympathien über Wahlen hinaus zu werben.

    Im übrigen sollten wir nicht vergessen, dass wir als Konsumenten Macht haben. Wenn Firmen also damit werben, dass sie nach Kriterien arbeiten, die uns aus nationaler Sicht positiv auffallen (zum Beispiel Beibehaltung der Herstellung im eigenen Land), dann gilt es deren Produkte verstärkt zu kaufen. Umgekehrt sollten wir nicht vergesslich sein, wenn Konzerne staatliche Stütze abkassiert und Deutschland hinterher die Zunge ganz weit raus gestreckt haben – siehe Nokia. Wenn man das nötige Kleingeld hat, sollte man sich überlegen ob man statt Mercedes nicht lieber einen Audi kauft oder für die Firma anschaff. Wenn nämlich Herr Zetsche von Mercedes auf einmal öffentlich für einen Türkei-Beitritt sich ins Zeug wirft, so sollte das mit Kaufverweigerung sanktioniert werden. Wir können ferner auch bei Krimis im Fernsehen wegeschalten, wenn die Storyliner da Handelnde oder Sequenzen eingearbeitet haben, die für Multi-Kulti werben sollen. TV-Leute sind nun einmal quontengeil. Lasst uns doch Ideen sammeln, was man in der Hinsicht noch alles unternehmen kann.

  29. Frank_
    July 5, 2011 at 7:50 am

    Man könnte, bei notwendigem Wissen und Neigung, Aktien von Unternehmen kaufen, und über die Hauptversammlung Einfluss nehmen, wenn es z.B. um die Wahl des Aufsichtsrates geht.
    Dies hätte auch den Vorteil, dass der DAX, M-Dax, …. wieder deutsch wird. Wird zwar anfangs minimal sein, aber ein Schritt…

    • Monarchist
      July 5, 2011 at 1:31 pm

      Hallo, Frank,

      gute Idee mit den Aktien!

    • Basa Donard
      July 5, 2011 at 6:03 pm

      Aktien sind in der Tat ein vortreffliches Mittel, um aktiv Einfluss zu nehmen.

      Hier mangelt es bestimmt auch nicht am notwendigen Sachverstand,weil es dazu Broker an der Börse gibt,die die Kurse beobachten und den optimalen Einstiegskurs festlegen.
      Das Problem ist das Kapital als solches. Im gesamten nationalen Lager scheitert es an der notwendigen finanziellen Ausstattung .
      Mit einer solchen lassen sich medien- und publikumswirksame Aktionen nicht nur durchführen,sonder was wichtiger ist,massiv verbreiten. Dann bräuchte man auch keine feindlichen,sehr kostspieligen, Übernahmen durchzuführen.
      Wie kommt das Kapital in unsere Kassen?

      • Monarchist
        July 5, 2011 at 8:32 pm

        Grüß’ dich, Donard Basa,

        zu deiner Frage in deinem letzten Satz, vielleicht ein paar Thesen (ob sie stimmen, weiß ich nicht): Kapital richtet sich immer nach seinen Verwertungsmöglichkeiten. Dazu gehört auch, wie viel Zukunft verspricht mir meine Investition? Ich kenne mittelständische Unternehmer. Und heute hatte ich gerade ein längeres Gespräch mit einer Unternehmerin, die mir sagte, wenn Rechte sich teilweise nicht so radikal äußern würden, würde man sie ja auch wählen. Das heißt eventuell auch, Kapital könnte vermehrt in natiionale Hände gelangen, wenn man sich eine andere Sprache und einen anderen Stil zu Eigen machen würde.

        Es gibt ja durchaus auch mittelständische Unternehmer, die zumindest den Standort Deutschland hochhalten. Solange wir unter dem angelsächsischen Diktat der Political Correctness leben, würden diese sich aber kaum als “national” öffentlich positionieren. Wir sollten diskret nbeue Verbindungen und Wege suchen. Dazu bedarf es auch neuer Bahnen des Denkens und neuer politisch-philosophische Konzepte.

      • Frank_
        July 9, 2011 at 7:39 am

        Hier kann ich Monarchist recht geben. In der Volkswirtschaftslehre heisst es immer, dass Kapital nicht diskriminiert (Dort wird es zwar immer im “üblichen” Zusammenhang gebracht, d.h. in Verbindung mit Minderheiten), aber das gilt auch für politisch andersdenkende. Was zählt ist, dass wir effizienter und effektiver, als die anderen sind (bessere Rentabilität). (Moral wäre hier ausgeklammert,)

    • niekisch
      July 6, 2011 at 9:15 pm

      “hätte auch den Vorteil, dass der DAX, M-Dax, …. wieder deutsch wird.”

      Das, Frank, versuche mal gegen blackstone ( Schwarzstein, sic! ):-)

      • Frank_
        July 9, 2011 at 7:49 am

        kurze Anmerkung:
        Blachstone ist zwar der größte Einzelaktionär im Dax. Letztendlich hält er aber nur “kleine” Beteiligungen (0%-ca. 10% oder 15%) schon allein aus Risikogesichtspunkten, und möchte auch nur wenig aktiv in das laufende Geschäft eingreifen.
        Damit lässt er sich in der HV überstimmen, wenn man mehrheiten zusammenbring.
        Letzendlich verwaltet er auch nur amerikanische Pensionen, und ob die Amis in Zukunft so die Möglichkeit zum sparen haben….??? 🙂

  30. Monarchist
    July 5, 2011 at 1:29 pm

    Hallo, Bernd,

    ich gebe mich keinen Illusionen dergestalt hin, dass etwa ein großer Teil der als “Unsterbliche” auftretenden Aktivisten sagen könnte: “Oh, ja, da hat er ja total Recht..” Das wäre wohl schon mehr als naiv. Nicht ausgeschlossen werden könnte allerdings, dass einzelne in dem genannten Umkreis immerhin Gedankenanstöße, wie ich sie formuliert habe, mindestens in Ausschnitten interessant oder diskussionswürdig finden. Wenn nicht heute, dann vielleicht Morgen oder Übermorgen.

    Mir geht es aber in erster Linie um etwas Anderes: Als ich das Video mit den “Unsterblichen” sah, fand ich es ein ganzes Stück ergreifend oder bewegend. Auch deswegen weil es, wenn ich die Musik richtig in Erinnerung habe, mit Carl Orffs Carmina Burana unterlegt ist. Auch waren im Video keine antidemokratischen Losungen für mich erkennbar. Im Grunde konnte sich damit jeder ein Stück identifizieren, der deutsch fühlt und national denkt. Nach und nach wird in Form regional auftretender Gruppierungen, die sich der weißen Masken bedienen, eine konkretere Richtung erkennbar, die mit Nationalem Sozialismus zu tun hat.

    Wenn aufgrund des ersten Videos hier im Forum davon gesprochen wird, dass die “Unsterblichen” zur europaweiten Idee werden – wie ich meine mit einigem Lob dafür – mache
    ich als Rechter einfach von meinem demokratischen Recht Gebrauch, Fragezeichen zu setzen. Genau in diese Richtung geht der von mir verfasste Gastbeitrag. Nach und nach erkenne ich für mich jedenfalls einen “Drall” in Richtung Nationalsozialismus oder Nationaler Sozialismus. Letzterer wäre für mich nicht grundsätzlich negativ, wenn er sich völlig neu definieren und erfinden würde. Habe ich auch so geschrieben. Dazu würde für mich gehören, gleichsam von “demokratischem Geist” beseelt zu sein, wie er in der Tradition von 1848 steht und wie sich dafür auch Wurzeln im Kaiserreich finden, sogar teilweise in der Weimarer Republik und in der Adenauer- und Kiesinger-Zeit. Erklärungen, die einen solchen “demokratischen Geist” erkennen ließen, habe ich in der Unsterblichen-Bewegung bislang nicht gefunden. Und deshalb lasse ich meine Meinung dazu auch nicht stecken. Andererseits hat Frank hat mit seinem Kopliment an die Unsterblichen-Aktivisten Recht, wenn er sagt, sie seien ehrlich und erfrischend. Kann man unterschreiben. Ich hoffe nur du gestehtst mir das Recht zu, die Bewegung als einigermaßen ambivalent wahrzunehmen und dies auch so in diesem Forum zu veröffentlichen.

  31. niekisch
    July 7, 2011 at 8:12 am

    “die Unsterblichen-Aktivisten”, sollten bitte so freundlich sein, ihre weltanschauliche Position hier einmal darzulegen.Dann kommen wir weiter..

    • Achim
      July 9, 2011 at 11:39 am

      Es ist doch kein Geheimnis, dass die “Unsterblichen” aus dem Umfeld von spreelichter.info kommen. Zumindest wird ihnen in Presse und nationalen Foren die Organisation des ersten Fackelmarschs in Bautzen nachgesagt – und die Aufmachung des Videos deutet sehr auf ihre Handschrift hin. Deren Weltanschauung ist auf ihrer Seite in zahlreichen Artikeln zum Teil sehr tiefgründig dargelegt. Wenn man auch unterschiedliche Meinungen dazu haben kann, so machen sie mir schon den Eindruck, dass sie ziemlich genau wissen, was sie wollen.

      • July 11, 2011 at 8:47 am

        Niemand bestreitet, dass hier kluge Leute am Werk sind, lieber Achim.

        Aber tlw. unterliegen sie eben einem Irrtum, wenn sie das, was wir aktuell vorfinden, als “demokratie” bezeichnen. So wird es dargestellt; so ist es aber nicht.

        Da die Spreelichter selbst gut argumentieren, sollten sie allgemein Argumenten zugänglich sein. Nicht mehr und nicht weniger versuchen wir hier 😉

  32. July 7, 2011 at 2:26 pm

    Wenn ich ehrlich bin, ich glaube da gibt es nicht viel darzulegen. Die NW-Schiene ist nicht besonders ausgeklügelt – dort hat man sich auf einige wenige Grundpfeiler verständigt, die relativ behutsam behandelt werden. Da sind oftmals keine wirklichen Weltanschauungen vorhanden, viel mehr Kleinideologien, die sich auf Einzelpunkte beschränken. Ich glaube, abgesehen von der vorbildlichen Arbeit, die Unsterblichen werden ideologisch nichts Innovatives bringen können.

    Rassematerialismus und Zinses-Zins – ich denke mal, das sind die wesentlichen Punkte. Schade eigentlich.

    • niekisch
      July 7, 2011 at 7:55 pm

      Und woran, landvolk, liegt diese Enge? Weißt Du da etwas?

      • July 8, 2011 at 5:11 pm

        Weil der deutsche Nationalismus grundlegende Entwicklung verpennt hat. Er hinkte schon in der Weimarer Zeit hinterher. Tatsächlich waren die NS – vielleicht abgesehen von einigen revolutionären Einzelverbänden und Gruppen – das exklusivste Angebot auf dem Markt. Selbst der kluge und durchschauende Ernst Jünger hegte zunächst Sympathie für die NS-Bewegung – und das obwohl sie im Grunde selber bürgerlich war.

        Wir befinden uns nun aber schon lange nicht mehr in der Kampfzeit. Das bedeutet, daß wir die “Stille” zum Reflektieren nutzen sollten. Dies wurde immer mal wieder probiert, aber vom Gros der Nationalen nicht angenommen. Hier liegt der entscheidende Fehler. Über 60 Jahre hat es keine gedankliche Weiterentwicklung gegeben, auf äußerliche Veränderungen wurde nicht reagiert (weil man das Modell der unabänderlichen Weltanschauung vorbehaltslos übernommen
        hat). Die alten, auf die WR zugeschnittenen Positionen (die zu dieser Zeit populär waren) werden – aufgrund ihrer Unabänderlichkeit – auf die jetzige Zeit übertragen. Durchdachte, wirkungsvolle, gute Ideen werden ignoriert, weil sie nicht dem Programm und Stil des hist. NS entsprechen. Denn diesem liegt ja bekanntlich eine Weltanschauung zugrunde, die von ihren Vertretern mit brennendem, teilweise befremdlichem Fanatismus propagiert wird. Du hattest selbst sinngemäß geschrieben, daß der NS sich seine Feinde selbst schafft. Da ist durchaus etwas dran.

        Die Leute wiederrum, die als Ideologe im NS-Sinne tätig sind, haben die Kontrolle über diejenigen, die sich in erster Linie von der Ästhetik des NS angezogen fühlen. Ich rede an dieser Stelle nur von Personen, die sich auch als politisch aktiv verstehen. Der “herkömmliche Skinhead” soll erstmal außen vor bleiben, denn er ist ein ganz eigenes Phänomen. Dennoch sollte man nicht vergessen, daß all diese Faktoren zusammenspielen.

        Aber auch die Nicht-NS haben es verbockt. Sie waren bis heute nicht in der Lage, eine überzeugende Alternative zu bieten. Bisher gab es nur theoretische Kritik – ein kultureller und stilistischer Gegenentwurf blieb aus. So kann man natürlich nur bedingt Mitstreiter gewinnen.

        Daraus folgt, daß der NS – trotz seines Verfallsdatums – den anderen Nationalismen in ikonischer und ästhetischer Hinsicht um Längen voraus ist. Hier könnte der Hund begraben liegen. Hakenkreuz und Parteifolklore als Bindeglied, das im NW alles zusammenhält. Aus eigener Erfahrung am Ende auch Leute, die mehr aus sich machen könnten.

  33. Monarchist
    July 9, 2011 at 11:52 pm

    Hallo, Landvolk,

    Mit diesem Satz sprichst etwas sehr Wichtiges an, wie ich meine:

    “Daraus folgt, daß der NS – trotz seines Verfallsdatums – den anderen Nationalismen in ikonischer und ästhetischer Hinsicht um Längen voraus ist.”

    Leider…!

    Die ästhetische Aziehung dürfte eine erhebliche Rolle spielen. Schon der linke Theoretiker Dieter Duhm thematisierte in seinem Buch “Der Mensch ist anders” in den 70er Jahren, dass es so etwas wie ein Bedürfnis nach Ritual und Symbol gäbe. Das hätten Rechte den Linken voraus, wie er sinngemäß formulierte.

    Vielleicht macht der in dieser Weise angesprochene Zusammenhang übrigens einen Teil der Anziehung aus, die das Kaiserreich bis heute als Thematik und Bilderwelt auf mich hat. Mit dem Glanz seiner staatlichen Präsentation erzielte es auf jeden Fall ebenfalls eine nicht unerhebliche ästhetische Wirkung. Insofern sehe ich auch eine strategische Möglichkeit für nationale Strömungen, sich auf das Kaiserreich als einen historischen Mutterboden zu beziehen. Es ist für breite Bevölkerungsschichten nicht negativ besetzt, und das Interesse am Kaiserreich nimmt zu, wie Welt-Online erst vor einiger Zeit schrieb.

    Natürlich: Für nationale Sozialisten ist das Kaiserreich wahrscheinlich als Bezugspunkt eine unerträgliche Vorstellung.Aber, nimm es einfach einmal vom ästhetischen Ansatz her. Wenn du auch meine Meinung nicht teilen wirst, so kannst du meine Gedankengänge doch vielleicht aus ihrer eigenen Logik heraus nachvollziehen. Für bürgerlich-nationale (ich vermeide dir zu Liebe an dieser Stelle mal den Ausdruck Nationalliberale) wäre die Bezugnahme auf die Monarchie als ersten deutschen Nationalstaat auf jeden Fall eine Option, und sie könnte gut in die börgerlliche Mitte hinein kommunizieren.

    • July 10, 2011 at 3:18 pm

      Das Kaiserreich mag seinen ästhetischen Reiz haben; allerdings war es ja damals schon ein Auslaufmodell und wurde auch viel zu spät errichtet. Ernst Niekisch schrieb, der Kaiser im 2. Reich war bloß ein Rollenspieler, denn der wahre Geist der Monarchie (als die Leute noch an das Prinzip der Gottgegebenheit glaubten) war nicht mehr vorhanden. Und die Deutschen begriffen das. Es war ein Staat, der in Teilen modern, in Teilen reaktionär, in Teilen ästhetisch ansprechend war. Allerdings sehe ich heute kaum eine Chance, monarchistische Ästhetik zu nutzen. Ich wüsste nicht, wie ich dies insbesondere mit den sozialen Forderungen in Einklang bringen soll.

      • Monarchist
        July 10, 2011 at 5:12 pm

        “Ich wüsste nicht, wie ich dies insbesondere mit den sozialen Forderungen in Einklang bringen soll.”

        Nur mal ein meines Erachtens aussagekräftiges Zitat aus Wikipedia:

        “der Devise: « Je veux être un roi des gueux » (frz.; zu dt.: „Ich will ein König der armen Leute sein“) das Verbot der Sonntagsarbeit, der Nachtarbeit für Frauen und Kinder, der Frauenarbeit während der letzten Schwangerschaftsmonate sowie die Einschränkung der Arbeit von Kindern unter vierzehn Jahren. Außerdem forderte er bei dem zur Erneuerung anstehenden „Gesetz wider die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“ („Sozialistengesetz“) die Streichung des Paragraphen, der es der Landespolizeibehörde erlaubte, Verurteilten den Aufenthalt in bestimmten Bezirken und Ortschaften zu versagen. Bismarck kommentierte dies als „Humanitätsduselei“ und verweigerte sich dem in seinen Forderungen durch den Reichstag unterstützten Kaiser. Seine Forderungen konnte der junge Kaiser erst mit dem Nachfolger Bismarcks, Leo von Caprivi durchführen.”

        Bei Bismarcks Wunsch, Soldaten zur Niederschlagung eines Arbeitskampfs zu schicken, stellte sich Wilhelm II ausdrücklich quer. Sicher: Er war kein Freund der Sozialdemokratie, um es mal milde auszudrücken.

        Dennoch war er ein sozial eingestellter Monarch in einer halb-konstitutionellen Monarchie. Ich tendiere zu der Vermutung, dass mit der Zeit eine vollends konstitutionelle Monarchie aus dem Kaiserreich, wie es war, hervorgegangen wäre. Über das Warum könnte man lange diskutieren. Es geht in meiner Antwort ja vor allem um die Frage, inwieweit man Traditionen des Kaiserreichs mit sozialen Forderungen in Einklang bringen kann.

  34. Monarchist
    July 10, 2011 at 12:14 am

    Ach, mir fällt gerade noch etwas ein: Ein Gesamt-Mix nationaler Strömungen muss sich gar nicht an ein und dem selben historischen Hintergrund als Bezugsmoment orientieren. Die Linke in Deutschland, die gegenwärtig ja recht erfolgreich ist, macht das auch nicht. Strategisch kann man aus deren komfortabler Lage womöglich lernen.

    Die Grünen beziehen sich auf Sonnenblume und Windkrafträder als Gegenwartssymbolik und vorzugsweise auf die Anti-AKW-Bewegung als historischen Angelpunkt. Die Partei Die Linke hat ihre Ost-Nostalgie, rote Nelken, Ernst Thälmann, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die SPD bezieht sich gern auf ihre traditionsreiche lange Geschichte als älteste Partei der Bundesrepublik, und dann gibt es da noch Willy Brandt. Als “Über-Kanzler” nach Beliebtheitswerten hat man zur Not auch noch Helmut-Schmidt.

    Trotz ausgesprochen unterschiedlicher Bezugspunkte in Gegenwart und Geschichte ist es dem linken Lager – wie sich unschwer erkennen lässt – dennoch möglich, Synergieeffekte zu erzielen. Diskret und (für die Mainstream-Medien) vergleichsweise unauffällig spielt man sich halt die Bälle zu.

    Will man in der Hinsicht einen gedanklichen Transfer zum rechten Lager herstellen, so sollte aus Gründen, die wir nicht lange diskutieren müssen, eine strikte Agrenzung zur NS-Seite traditioneller Prägung natürlich erfolgen. Das widerspricht jedoch nicht dem Argument, dass sich die verbleibenden Gruppierungen, die sich in welcher Weise auch immer als national verstehen, durchaus erfolgreich unterschiedliche Bezugspunkte pflegen können.

    • July 10, 2011 at 3:14 pm

      Stimme diesem Kommentar hundertprozentig zu.

  35. July 11, 2011 at 8:54 am

    Ich will noch mal den Gedanken der Aktien aufgreifen, den ich für sehr wichtig halte.

    Nicht nur, dass man dadurch wirtschaftlichen Einfluss gewinnt. Nein, man selbst muss auch wirtschaftlicher werden. Das passt zu dem Satz, den Frank_ geäußert hat. Wir selbst müssen effizienter werden.

    Ich predige das ja seit Jahren mit der Säulen-strategie. Wir müssen alle Talente unseres Volkes nutzen und vereinen. Dabei uns gegenseitig akzeptieren.

    Man muss einsehen, dass eine Partei, eine Bewegung, ja gar eine revolutionäre Masse nicht anderes ist als ein Unternehmen.

    da gibt es verschiedene Abteilungen und Wege, sich zu koordinieren. Eine Idee will VERMARKTET werden. Da müssen wir noch ein bisschen was aufholen – auch und gerade die Linken in der BRD können da Vorbild sein.

  36. July 11, 2011 at 1:12 pm

    Wir sollten uns trotz aller Unterschiede immer folgendes vor Augen führen: Wenn wir nichts tun, dann sieht die Zukunft so aus:

    • July 11, 2011 at 2:29 pm

      ..und zur Abwehr in Notwehr ist uns j e d e s Mittel recht.

  37. July 15, 2011 at 11:41 am

    Nachtrag als Zitat:

    “Sind wir „echte Demokraten“ und die Gegner die „Scheindemokraten“?

    19. Juni 2011

    Oftmals wird in unseren Reihen mit einem beliebten Begriff um sich geworfen, mit dem man in erster Linie den positiv besetzten Begriff der Demokratie auf sich ummünzen will und diesen dem jeweiligen politischen Gegner absprechen will. Doch ist diese Logik wirklich nachvollziehbar?

    Demokratie ist für viele ein schönes Wort. Ist man nicht demokratisch, so ist man schlecht, denn Demokratie bedeutet ja übersetzt Volksherrschaft und als Nationalisten müssten wir ja eigentlich für eine Volksherrschaft stehen. Doch kann ein Volk wie das deutsche überhaupt selbst herrschen?

    Richtig ist, dass im antiken Griechenland die eigentliche Demokratie praktiziert wurde. Doch herrschten zu dieser Zeit völlig andere Umstände als heute. In Athen gab es insgesamt nur 40.000 männliche Vollbürger, die wahlberechtigt waren und in Versammlungen zusammenkamen, um über wichtige Dinge abzustimmen. Im Vergleich dazu zählen die Deutschen auf ihrem Territorium heute ein Volk von rund 65 Millionen (die blutsfremden Passdeutschen nicht mitgezählt). Hierbei solche Versammlungen der direkten Mitbestimmung einzuberufen, wäre schlichtweg realitätsfremd, da die Zahl der Volksangehörigen um ein Vielfaches höher liegt als in den antiken Demokratien. Auch ist das Wirtschafts- und Staatssystem im Vergleich zur damaligen Zeit um ein Vielfaches komplexer geworden. Der Masse des Volkes fehlt es schlichtweg am Sachverstand und an der persönlichen Eignung, um Entscheidungen frei von eigennützigen Interessen zum Wohle aller zu treffen.

    Damit wäre die Theorie einer „echten Demokratie“ schon einmal entkräftet. Doch sind die Politiker heute wirklich so „scheindemokratisch“, wie die „demokratische Rechte“ behauptet? Wir sagen Nein! Als nach Mehrheitsprinzipien gewählte Repräsentanten stellen die Demokraten rein formal die Interessenvertreter der Majorität dar, sind damit also Demokraten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie gegen die Lebensinteressen des Volkes handeln und sich zu einer korrupten Herrschaftsclique verfestigt haben, die ihre Wahlversprechen tagtäglich brechen. Sie bleiben Demokraten und spätestens hier sollte klar werden, dass mehrheitlich gewählte Funktionäre, die sich vorher nie als politische Führer und uneigennützige Sachverständige bewährt haben, niemals die Garantie für das Wohl des Volkes sein können, sondern im Gegenteil den Untergang für eine Nation bedeuten.

    Für uns als weltanschaulich denkende Nationalisten können sich führende Staatsmänner daher nicht durch Wahlen, sondern nur durch ihre persönliche Eignung infolge von günstigen Erbanlagen herausbilden. Ganz nach der Weisheit „Werde was du bist“ entscheidet sich bereits schon im jungen Alter über einen Menschen, ob er dazu befähigt ist, andere Menschen anzuleiten, zu führen und ihre Fähigkeiten zu erkennen und richtig einzusetzen. Verbunden mit Intelligenz, Entschlusskraft, richtigen Instinkten und einem Mindestmaß an natürlichem Egoismus können sich hieraus Persönlichkeiten entwickeln, die später einmal eine größere Gruppe von Menschen oder gar ein ganzes Volk führen können. Diese Persönlichkeiten kristallisieren sich, indem man ihre Anlagen rechtzeitig erkennt und fördert, im Laufe ihres Lebens heraus und haben keine Wahlen von Nöten, die sie als politische Entscheidungsträger legitimieren. Nur wenige Menschen können für diese verantwortungsschweren Aufgaben in Frage kommen, daher gilt es für den Großteil des Volkes sich gemäß ihrer Anlagen auf ihren Fachgebieten zu spezialisieren, sich in die arbeitsteilige Gemeinschaft einzuordnen und sich nicht anzumaßen, überall „mitbestimmen“ zu wollen. Allein das Blut entscheidet darüber welchen Platz der Einzelne in der Volksgemeinschaft einnimmt und welchen Status der Entscheidungsbefugnis ihm zufällt. Darum sind wir keine Demokraten, sondern richten uns als weltanschauliche Nationalisten nach den Gesetzen des Lebens, die sich im Laufe der Evolution im Zusammenleben der Menschen in Stammes- und Völkerverbänden immer bewährt haben.”

    Quelle:
    http://www.aktionsbuendnis-leipzig.com/aufsatze/sind-wir-„echte-demokraten“-und-die-gegner-die-„scheindemokraten“/

    @ Monarchist

    Da sieht man auch, dass die Debatte hochaktuell ist, die Du angestoßen hast.

    @ niekisch

    “Dein” Begriff hat hier Einfluss gefunden.

    • Monarchist
      July 17, 2011 at 11:33 am

      Wenn “Blut” (gemeint als genetisches Merkmal) die entscheidende Rolle spielen soll, wo jeder in einer Gesellschaft seinen Platz hat und wer entscheidet, was geschieht, wären wir wieder bei einem System, das sich so elementar nicht von feudalen Adelsgesellschaften unterscheiden würde. Bei den einen sind’ s die Erbanlagen, um sich für herausragenden Einfluss in einem nationalen und sozialistischen System mit Führerprinzip zu qualifizieren. Bei den anderen war es das sogenannte “Gottesgnadentum”. Der Adel fühlte sich also göttlich berufen. Dem Adel konnte aber nur angehören, wer genetisch der adligen Blutslinie angehörte. Erst in nachfeudaler Zeit wurde es in konstitutionellen oder halb-konstitutionellen Monarchien Gang und Gäbe verdiente Persönlichkeiten in den Adelsstand zu befördern. Prinzipiell beruhte feudaler Adel demgegenüber auf dem Blutsliniengedanken. So sehr der Adel auch große Geister hervorgebracht hat, hatte die feudale und absolutistische Ära doch die Tendenz, Machtmissbrauch durch menschlichen Egoismus zu unterstützen. Der seinerzeit real existierende Nationalsozialismus mit seinem Blutsverständnis war seinerseits dafür prädestiniert, Machtmissbrauch hervorzubringen.

  38. July 16, 2011 at 9:50 pm

    Ich bin zutiefst überzeugt davon, daß Nationalisten in der BRD nur im Zuge von erheblichen Umwälzungen an Einfluss gewinnen können. Sollte es also z.B. zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch oder bürgerkriegsähnlichen Zuständen aufgrund sozialer Verwerfungen kommen, werden sich die Menschen denjenigen zuwenden, die dem herrschenden System sozusagen diametral entgegenstehen. Dann wird “Demokratie” nur noch ein Schimpfwort sein. Daher kann ich den Wunsch, als “Demokrat” zu gelten, überhaupt nicht nachvollziehen. Demokratie ist das, was wir jetzt hier und heute in der BRD erleben. Dieses System lehne ich ab. Deshalb bin ich kein Demokrat und will auch keiner sein.

    • Monarchist
      July 17, 2011 at 11:15 am

      Auch ich bin überzeugt davon, dass ein grundlegender Wandel hin zu einer Re-Naitonalisierung deutscher wie euorpäischer Politik nur durch Primärereignisse wie beispielsweise große wirtschaftliche Erschütterungen zustandekommen kann. Im Zuge dessen wird es einige Wahrscheinlichkeit für bürgerkriegsähnliche Zustände geben, wenn die Zuspitzung dahin auch nicht notwendig erfolgt. Fatal wäre es, wenn im Falle einer Eskalierung jeder gegen jeden kämpft, denkt, handelt. Wenn nämliche auch noch nationale Demokraten (meine damit nicht eine Partei) gegen nationale Demokratieablehner stünden, gäbe es wieder mal “lachende Dritte”. Solte sich in einer solchen Situation aber die Nationale Seite durchsetzen, weil man derlei Konflikbildungen erst einmal ausblendet hat, müsste hinterher ohnehin wiederum eine Konsensbildung stattfinden, was weiter geschehen soll. Die kann man nennen, wie man will. Sobald der “Faktor Abstimmung” eine nennenswerte Rolle spielt, ist es in meinen Augen eine demokratische Prozedur. Es sei denn, einige würden später meinen, was national orientierte Demokraten denken, interessiert uns nicht uns nicht, die sollen erst einmal ihr “krankes Denken” ablegen. Dann wären wir schwupps wieder bei einer Diktatur, die automatisch Sand im Getriebe erzeugen würde. Oder die “Anti-Demokraten” würden durch eine neue Art von Verfassungsschutz unterdrückt, so dass auch so wieder gesellschaftlicher Widerstand entstünde. Von daher halte ich es für wichtig, dass wir unter den jetzt gegebenen Verhältnissen einen intensiven intellektuellen Dialog führen, der auch seine starken psychologischen und soziologischen Dimensionen haben sollte. Wie ein anderer Diskussionsteilnehmer äußerte: Wir sollten lernen, uns bei aller Verschiedenartigkeit auszuhalten.

  39. Barbarossa
    July 16, 2011 at 10:08 pm

    Der Autor hat recht. Die Demokratie anzugreifen ist schlichtweg dumm.
    Oder aber fremdgesteuert.

    Gerade die Demokratie, also nationalstaatliche Selbstbestimmung, muss unser aller Ziel sein.

    Aber nicht nur Demokratie, sondern FDGO: Freiheitlich Demokratische Grundordnung.

  40. July 16, 2011 at 10:48 pm

    Barbarossa,

    wir leben in einer Demokratie!!!!! Wenn wir aber etwas anderes, als das herrschende System wollen, sollten wir auch die Kraft und den Mut haben, dies anders zu benennen! Die Demokraten haben es geschafft, “Demokratie” als “Gut” in den Köpfen der Menschen zu verankern. Und da jeder gerne zu den “Guten” gehören möchte, möchten auch so viele unbedingt “Demokraten” sein. Dumm ist nur, dies nicht zu verstehen.

    • Barbarossa
      July 17, 2011 at 11:27 am

      Unsre Meinung ist, dass wir im Moment keine D. haben, sondern nur eine Schein-D.. Und unser Ziel ist es, die D. wiederherzustellen.

      Eure Meinung ist, dass die D. eben nunmal so wäre, wie wir sie derzeit vorfinden, und deswegen eben abzuschaffen ist.

      Ich argumentiere: Selbst wenn Ihr recht hättet, so ist es schlichtweg ein aussichtsloses Unterfangen, gegen den Begriff der D. vorzugehen.

      Gemessen daran, das in die Köpfe des Volkes zu bekommen, ist das Ankämpfen gegen Geschichtslügen noch Kindergeburtstag.

      Öffentlich gegen D. zu sein, ist taktisch schlichtweg falsch. Welcher Staatsgangster hat Euch das geflüstert?

      Benennt es doch “USA-Demokratie”. Oder Olochkratie, was es tatsächlich ist.

    • nino
      July 19, 2011 at 11:47 am

      Wenn die Deutschen in einer Demokratie leben, wo und wann wird denn in Deutschland Bezug genommen auf das Volk? Für welchen Politiker spielt das Volk als politische Grösse noch eine Rolle? Welcher Politiker wagt heute zu sagen, Deutschland sei der Staat der Deutschen? Warum werden die meisten Gesetze heut in Brüssel gemacht und nicht in Berlin? Warum ist es möglich, wo die BRD doch demokratisch sein soll, dass in elementaren Fragen wie dem Euro gegen die Meinung des Volkes entschieden wird. Wo hat das Volk hier die Macht, die Etablierten zu stoppen? Wo ist die deutsche Verfassung, über welche das Volk abgestimmt hat? O-Ton Joschka Fischer: “Ich entdecke mehr und mehr, wie sehr ich doch Marxist geblieben bin.(1997). Und solche Leute werden im naitonalen Lager als Demokraten “beschimpft”? Das kommt eher einer ungerechtfertigten Nobilitierung gleich. Wo herrscht in Deutschland Meinungsfreiheit? etc. pp.

      Die Etablierten haben es geschafft, die “brd” als (DIE) “Demokratie” in den Köpfen der Menschen zu verankern. Und da jeder Nationale die Missstände in der BRD nicht möchte, möchten auch so viele unbedingt “Anti-Demokraten” sein. Dumm ist nur, dies nicht zu verstehen.

  41. Monarchist
    July 17, 2011 at 10:19 am

    egdir,

    man beachte die Logik (sinngemäß deine Aussage so verstanden): Wir leben in einer Demokratie. Wenn diese ihrem Anspruch gerecht werden will, müsse sie auch etwas ermöglichen (so es denn Mehrheitsauffassung wird), das sie gleichsam in einen anderen Systemzusammenhang zu überführen wünscht. Das hieße, man nutzt die Mechanik demokratisch verfasster Institutionen, um diese zu gegebener Zeit abschaffen zu wollen. So etwas kann entweder per Ermächtigungsgesetz geschehen oder durch eine revolutionäre Strömung, welche die Macht erobert. In letzterer Variante würde nach dem von dir oben Ausgeführten zunächst aber auch demokratischer Freiraum genutzt werden, um hinreichend Ressourcen für einen revolutionären Machtwechsel herbei zu führen. Nun wird jedes System sozusagen “Antikörper” bilden, welches angreifende Tendenzen zu zu unterbinden trachtet. Auch dies beinhaltet eine innere Logik. Es würde bei einer tatsächlichen Demokratie genauso der Fall sein wie es in unserer gegenwärtigen fremdgesteuerten Scheindemokratie der Fall ist.

    In unserer Scheindemokratie liefert eine Haltung durch einzelne rechte Kräfte, die sich gegen Demokratie positionieren, dem System nur unnötig Munition in dem Besteben, alles Naitonale von vornherein weiterhin zu unterdrücken. In einer echten Demokratie würde aus der Natur der Sache heraus eine selektive Immunreaktion gegen das speziell stattfinden, was die tatsächliche Demokratie als systemangreifenden “Bazillus” identifiziert (ich hoffe, du missverstehst diese medizinisch-biologischen Metaphern nicht – sie sind jedenfalls nicht wertend, sondern abstrahierend gemeint).

  42. July 18, 2011 at 8:49 am

    @ egdir, Monarchist und Barbarossa:

    Schöne Diskussion. Für mich stellen sich in dieser Debatte aber nur zwei entscheidene Fragen:

    1. Wie kommen wir an die Macht?

    2. Was tun wir, wenn wir Macht haben?

    Bei 1. gibt es eigentlich nur Parlament, Revolution oder eine Mischung aus beidem (ich bevorzuge letzteres)

    Bei 2. müssen wir uns dann schon ein bisschen besser unterhalten:

    egdir kann mir z.B. nicht schlüssig darlegen, was er denn statt der aktuellen “Demokratie” gerne machen würde. Vielleicht Führerstaat?!

    Da hapert es wieder, dass wir im Moment keinen Führer haben. All jene, die glauben einer zu sein (Axel Reitz lässt grüßen), haben weder das Charisma noch den Verstand zum Führerdasein.

    Also einen Führer präsentieren, wenn man die Macht hat? Einen Führer wählen (Hitler wurde ja auch zum Parteivorsitzenden gewählt…), wenn der Marsch auf Berlin erfolgreich war?

    Darüber müssen wir uns unterhalten.

    Ich sehe z.B. die Schweiz als nachahmenswert an und würde das dortige System nah an einer “Demokratie” bezeichnen. Wenn man das mit der BRD vergleicht, sieht man die gravierenden Unterschiede.

    Die Frage muss sein: was wollen wir tun, wenn es soweit ist. Und da bieten die Unsterblichen eben leider nichts an.

  43. nino
    July 19, 2011 at 12:37 pm

    @ vox populi July 15, 2011 at 11:41 am | #94

    “@ niekisch

    “Dein” Begriff hat hier Einfluss gefunden.”

    … und der Text zeigt m. M. nach, dass dieser Begriff eben wohl doch zu kurz greift. Einmal abgesehen davon, dass in diesem Text, genauso wie in jenem der Spreelichter, (1.) versucht wird, Demokratie mit der blossen Anzahl der Volksangehörigen als heute nicht mehr praktikabel darzustellen, reduziert er (2.) die Demokratie auf ein Mehrheitswahlrecht.

    Zu 1.: Die alten Griechen hatten auch noch kein Internet, Fernsehn, Radio und keine Zeitungen. Wir haben heute also ganz andere Mittel um Probleme so zu besprechen, so dass 65 Millionen an der Willensbildung “teilnehmen” können. Das entkräftet in keiner Weise “die Theorie einer „echten Demokratie“”.

    Zu 2.: Reduziert man die Demokratie natürlich nur auf das Mehrheitswahlrecht, dann tirfft auch folgender Einwand des “Aktionsbündnis Leipzig” zu: “Als nach Mehrheitsprinzipien gewählte Repräsentanten stellen die Demokraten rein formal die Interessenvertreter der Majorität dar, sind damit also Demokraten.” Wir wollen aber keine “formale Demokratie” sondern eine “echte Demokratie” Will man die Demokratie auf das Mehrheitswahlrecht reduzieren, so war natürlich auch Adolf Hitler und das 3. Reich demokratisch. Er wurde nach Mehrheitsprinzipien gewählt und auch das Ermächtigungsgesetz war nicht undemokratisch, da von den Abgeordneten nach Mehrheitsprinzip verabschiedet. War Hitler nun also Demokrat?
    Es spielt eben sehr wohl eine Rolle ob jemand im Interesse des Volkes handelt, und ob er seine Wahlversprechen bricht oder nicht. Wenn jemand nach seiner Wahl genau anders herum regiert, als er es während der Wahl propagiert, wie soll das Volk denn überhaupt noch seine Interessenvertreter wählen? So wird die Demokratie ad absurdum geführt und es stellt sich eben mit Fug und Recht die Frage, ob man bei einer rein parlamentarischen Demokratie noch von Demokratie sprechen kann. Beispiel Sigmar Gabriel :”Die Wahrheit vor der Wahl – “das hätten Sie wohl gerne gehabt.“”
    Wenn nun die Etablierten noch jeden Tag daran arbeiten, das deutsche Volk und den deutschen Staat zu demontieren und durch den “gleichen Menschen” ersetzen wollen, trifft letztlich der Begriff der “Homokraten” auf sie besser zu, als jener der “Scheindemokratie”. Er zieht eine klare Grenzlinie zwischen jenen die ein Interesse am Erhalt des Volkes als genetischem und politischem Faktum wollen und jenen, die nur ein Mehrheitswahlrecht unter den Prämissen einer egalitären Menschenrechtsideologie wollen.

    • July 20, 2011 at 11:45 am

      Lieber nino,

      ich finde Homokraten aber nicht sonderlich gelungen, weil es ein Fremdwort ist.

      Stell Dir die DDR 1989 vor (wenn Du sie nicht selbst erlebt hast): Da ging es um Freiheit und Scheindemokratie (da wurden ja auch Wahlen gefälscht) – das hat die Menschen auf die Straße gebracht, weniger der Begriff “Homokratie”.

      Gepfeffert wurde all das natürlich noch mit der wirtschaftlchen Lage und den Prozessen in anderen Ländern. Das haben wir aber heute ähnlich. ICh halte es deshalb für machbar, eben an der Freiheit und der Volksherrschaft anzusetzen.

      Der Vorteil ist, dass man das eben nicht erklären muss. WObei, das hatte ich auch gesagt, “Homo”kraten da günstig wäre, wo man auch gegen die Schwulen-Lobby vorgehen muss.

      • nino
        July 20, 2011 at 12:22 pm

        Ja klar, ich weiss was du meinst. Der Begriff wirkt vielleicht ein wening gekünstelt und ist ein Fremdwort. Streng genommen ist aber auch “Demokratie” ein Fremdwort, aber halt eines das sich etabliert hat. Auf der anderen Seite, und das ist der grosse Vorteil den ich darin sehe, zieht er eben wirklich eine klare Trennlinie zwischen den Lagern. Aber soll ja nur eine Anregung sein. Ich sehe mich hier sowieso eher als ein Betrachter von aussen, der halt ab und zu seinen Senf dazu geben muss, weil er nicht auf seinem Maul sitzen kann;-)

  44. Rüffler
    July 28, 2011 at 8:21 pm

    Eine einfache, aber treffende Lösung:

    “Wer hat uns verraten: Parteidemokraten! Wer erlöst unser Land? Der nationale Widerstand!”

    Im Übrigen ist die visuelle Ästhetik der Unsterblichen nahezu unschlagbar. Dazu passt die akustische Ästhetik mit dem Gebrüll aber leider nicht. Viel, viel besser wäre das Deutschlandlied. Dann stimmen visuelle und akustische Ästhetik auch überein. Fackelmarsch und Deutschlandlied – einfach großartig! Da nimmt man die Anwohner zu einem guten Teil außerdem auch noch mit.

    Gruß

    Rüffler

    • July 29, 2011 at 6:13 am

      Schöne Idee, Rüffler!

      Das passt ein wenig in meine Grundhaltung, dass eben alles authentisch sein muss.

      Der Begriff “Parteidemokraten” gefällt mir aber nicht. LEnin hat shcon gewusst: wer allein Politik macht, ist ein Stümper.

      JEde erfolgreiche Politik, egal ob Revolutiion oder parlamentarischer Weg, basieren auf Massen. Und Massen muss man lenken, entweder in einem Rat, einem Plenum, durch einen Führer etc. Das alles muss in einem Gruppenprozess ablaufen. Ob man das nun Gruppe, Kameradschaft oder Partei nennt, es ändert sich wenig.

      Insofern ist nicht die Partei das Übel, sondern die Tatsache, dass uns so etwas wie Demokratie/Volksherrschaft nur vorgegaukelt wird.

      Setzen wir doch einfach folgendes ein:

      ““Wer hat uns verraten: Scheindemokraten! Wer erlöst unser Land? Der nationale Widerstand!””

      Ist das ein guter Kompromiss? 😉

  1. June 28, 2011 at 9:51 am
  2. June 28, 2011 at 6:44 pm
  3. October 31, 2011 at 2:43 pm
  4. October 31, 2011 at 7:42 pm
  5. November 1, 2011 at 9:04 am
  6. November 1, 2011 at 9:42 am

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